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Donnerstag, 28. Juli 2022

"Kinder an die Macht‎" -- Wirklich?!

Die Wikipedia meldet heute:

Von der Resonanz und Inter­pre­tation seines Liedes Kinder an die Macht‎ war Gröne­meyer überrascht.

Ich war seinerzeit schon überrascht, wie Grönemeyer eine derart naive Hymne fabrizieren konnte. Kinder an der Macht würden genau die Bandbreite an den Tag legen, die Erwachsene auch aufweisen. Von total doof und dazu unmenschlich habgierig über alle Stufen bis zu herzensgut, freundlich und altruistisch. Und die Macht übernehmen würden die durchsetzungsfähigen Kindern, die auch habgierig sind, das aber einigermaßen verbergen können.

Sonntag, 26. Dezember 2021

Niggemeier und Martenstein

Es ist schon lustig, immer wieder mal zu sehen, dass Stefen Niggemeier an Harald Martenstein "einen Narren gefressen" hat. (Ich meine mich zu erinnern, dass Martenstein das einmal selbst so formuliert hat.) Bemerkenswert auch, dass Niggemeier sich wirklich auf seine Blog-Leser einlässt und ihnen antwortet. Das tun ja nicht so viele Journalisten in dieser Weise. 
Heute mal wieder nachgelesen, auf einer Seite, die ich hier schon mal verlinkt habe. Dabei zusätzlich gefunden: 

Rassismus in Werbung ist weiter verbreitet, als man vielleicht denken und fühlen mag, eben weil heute wohl niemand absichtlich rassistisch wirbt.

Was mir auffällt, ist was anderes. Es ist die lustige vorauseilende politische Korrektheit in der Werbung. Gibt es denn noch Firmen, die ohne "multiethnische Bilder" werben mögen. Es muss ja nicht gleich so krass wie in der Bahn-Werbung, für die Boris Palmer einen seiner Shit-Stürme eingefahren hat.

Wo hatte ich das doch gleich?

... 

Ich finde das Bild nicht! Eine schwarze Frau in einem strahlend weißen Kleid und ein Auto fliegt vom Himmel. War es denn kein BMW?! Dabei hatte ich geglaubt, ich hätte gefragt, ob das die Frau des Botschafters von Swaziland ist, die ein neues Auto braucht und -- gefunden hat.

Na gut, fangen wir halt mal so an. Irgendwann werde ich schon finden, was ich suche.

Sonntag, 19. Dezember 2021

SPIEGEL-Kommentar, nicht gebracht. Betteln und spenden

So geht effektiver Altruismus. Die Optimierung der guten Tat. Kurz vor Weihnachten fragen sich viele Menschen, an wen sie Geld geben sollen. Effektive Altruisten gewichten gute Taten nach streng rationalen Kriterien. Der Ansatz ist so revolutionär wie beklemmend. Von Stefan Schultz 18.12.2021 (spiegel.de Abo)

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Kommentar

Was immer ich hier lese: Straßen- und Haustürbetteln verändern die soziale Landschaft zum absolut inakzeptabel Bösen. Einfach weil es keine Grenzen gibt und weil man zwischen systematischem Betrug und echter Not nicht unterscheiden kann. 

Ich habe als Letztes, das ist jetzt 6 Jahre her, mit dem Spenden an der Haustür und auf der Straße aufgehört. Auslöser war ein einfaches Ereignis. Ein Mann sammelte für den Zirkus XY, hatte auch einen Ausweis dabei. Ich habe mir den Namen des Zirkus angesehen und habe 10 Euro gegeben. Dann habe ich bei dem Zirkus angerufen und hatte den Direktor am Apparat. Der hat gelacht. Sein Zirkus würde nie an der Haustür sammeln, hat er gesagt.

Frage: Wie soll ich zwischen echter unverschuldeter Not und Betrug und Masche unterscheiden?

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Mittwoch, 29. April 2020

Spinoza und Wittgenstein

Kannte Ludwig Wittgenstein diesen Tractatus von Spinoza? Auf welche Fragen man doch kommen kann!

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"Tractatus theologico-politicus" (1670).

Vgl. Markus Aenishänslin: Le Tractatus de Wittgenstein et l'Éthique de Spinoza. Étude de Comparaison Structurale. (Amazon)

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Und des schönen Nachdenkens ist kein Ende!

Donnerstag, 18. Juli 2019

Sehr unangenehme Webseite: fribbla.de

Es gibt ja offenbar inzwischen schon Forschungen zu jenen Websites, die einfach auf die Neugier der Menschen setzen und dann banalste Dinge über 20 Seiten strecken. Auf dass die Werbeseiten klingeln. Hier haben wir wieder so einen Fall!

Ein Gefangener entkam Alcatraz: das FBI ermittelt bis heute! – Seite 2 – Fribbla Insiders

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Es ist halt einfach keine Schamgefühl mehr in der Geschäftswelt!

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Zu dem Kommentar unten habe ich eine eigene Antwort geschrieben. Die ich aber mal hierher kopiere, um die Sache einfacher zu machen. - Der Kommentar hier noch einmal:

Anonym 08 November, 2019 11:02
Eine Frechheit sind wenn dann solche Kommentare. Diese Seite dient zur Unterhaltung und wahrscheinlich wird dieses Portal über Werbung finanziert.
Heutzutage wollen die Leute einfach interessante Bilder und Texte lesen, die KOSTENLOS bereitgestellt werden. Wer sich fortbilden will, muss sich halt ein Buch kaufen....

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Mein Kommentar (14 November, 2019 08:55 -- von hier.)


Natürlich wüsste man da zunächst gerne, wer da schreibt. Also nein, kein Name, nur die Frage, ob da jemand schreibt, der mit fribbla.de selbst sein Geld verdient. Zuerst, beim ersten Satz, dachte ich: Ach, eine Google-Translation! Gemeint ist wohl: "Eine Frechheit ist es, wenn dann solche Kommentare gepostet werden!" Der Rest des Texts spricht aber gegen eine automatische Übersetzung ...

Aber wie auch immer. Ich mache es kurz und mit einem meiner Lieblingssätze für solche Zusammenhänge: 

"Von Google lernen heißt siegen lernen!"

Will sagen: Wer hat mehr Geld verdient mit Werbung als Google!? Und warum, weil die Werbung so dezent gehalten ist, dass sie den Leuten nicht auf die Nerven geht. Also zwischen

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Interessante Seite mit dezenter Werbung und

...

Sehr unangenehme Seite, die mit dem Strecken einer kleinen, nichtssagenden Geschichte mit allen Mitteln Geld via Werbung rausschlagen will

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liegt eine sehr, sehr große Spannweite. Gegen eine lustige, spannende, verrückte kleine Geschichte mit ein wenig Werbung hat kaum jemand was. Wenn diese Geschichte auf einer = 1 Seite steht. Wohl aber haben die Leute was dagegen, wenn dünne Geschichtchen über 10 oder 20 Seiten gestreckt werden, auf dass auf jede einzelne Seite Werbung geklatscht werden kann.

Sonntag, 23. Juni 2019

BLUTTAT

Notizbuch

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https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/paderborn-mann-50-im-schlaf-neben-ehefrau-erstochen-62800688.bild.html


BLUTTAT IN PADERBORNER WOHNUNG

Mann (50) im Schlaf neben Ehefrau erstochen

Die Spurensicherung auf dem Weg zur Arbeit in Paderborn. Außerdem ist eine Mordkommission im Einsatz

Die Spurensicherung auf dem Weg zur Arbeit in Paderborn. Außerdem ist eine Mordkommission im Einsatz
Foto: Brekemkamp Artikel Von: MARKUS BREKENKAMP veröffentlicht am 22.06.2019

Paderborn (Nordrhein-Westfalen) – Ein entsetzter Schrei weckte die Nachbarschaft: Der Schrei einer Ehefrau, die erleben musste, wie ihr Mann neben ihr im Bett erstochen wurde – von seinem eigenen Cousin!

Wie BILD erfuhr, fand das blutige Drama am frühen Samstagmorgen im Paderborner Stadtteil Schloß Neuhaus statt.

Gegen 7.30 Uhr schlich sich Waldemar E. (60) in den Garten eines Mehrfamilienhauses und ging durch die offene Terrassentür direkt ins Schlafzimmer von Alexander K. (50). Der lag friedlich mit seiner Frau Oxana im Bett, als sein Cousin ihn brutal erstach.

In diesem Achtfamilienhaus wurde ein Mann im Schlaf erstochen
In diesem Haus wurde ein Mann im Schlaf erstochen

Die Schreie weckten Sohn Thomas (17). Als der das Blutbad im Schlafzimmer seiner Eltern sieht, ruft er die Polizei. Waldemar E. flieht. Kurze Zeit später konnte er in dem Haus (150 Meter entfernt), in dem er mit seiner Gattin lebt, festgenommen werden.

Alexander K. war 1999 aus Sibirien nach Deutschland gekommen. Er arbeitete bei einer Fruchtsaftfirma. Er hinterlässt zwei Söhne.

Ein Streit der zwei Cousins ist nicht bekannt. Das Motiv ist daher noch unklar. Die Spurensicherung nahm die Arbeit am Tatort auf. Eine Mordkommission ermittelt.

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Dienstag, 14. Mai 2019

"Prantls Politik" - Prantls Problem

Die Grünen und der Krieg. Videokolumne von Heribert Prantl. 20 Jahre nach dem Himmelfahrts-Parteitag der Grünen: Wie hat sich Deutschlands Umgang mit Kriegseinsätzen geändert?

Prantl, diesmal über Rot-Grün, Schröder und Fischer, Krieg? Farbbeutel auf Joschkas Ohr. Usw.

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Das GG. Der GG-Sündenfall damals. War es das?

Erstmal: "Prantls Politik". Es mit mit der alten Gymnasiallehrerweisheit, dass unklar ist, ob Genitivus objectivus oder subjectivus, nicht getan. Eigentlich müsste es heißen: "Prantl zu Themen der Politik". Aber es ist kein Zufall, dass die Kolumne nicht so heißt. Es wird so eine größere Nähe zur Politik suggeriert. "Mittendrin statt nur dabei." Mit großer Dramatik und mit einer Fastenprediger-Satzmelodie spricht Prantl. So wie immer halt. 

Wie immer bei Prantl, wird die "andere Seite" ausgespart, wird nicht nach Gründen gefragt, die damals Fischer dazu bewogen haben, für den Kampfeinsatz zu sein.

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Was diese Entscheidung damals so unbehaglich erscheinen ließ, war das Ineinander des humanitären und des machtpolitischen Motivs. Noch bevor die rot-grüne Regierung überhaupt gebildet worden war, hatten sich die künftigen Partner unter dem Druck Washingtons bereit erklären müssen, sich an einem etwaigen Nato-Einsatz zu beteiligen. 15 Minuten, so heißt es, hätten Fischer und Schröder im Oktober 1998 Zeit gehabt, sich zu entscheiden. Der politische Lebenstraum der rot-grünen Generation hing plötzlich an ihrer Bereitschaft zum Krieg. Die sachlichen Argumente, die dafürsprachen, die serbische Ausrottungspolitik militärisch zu beenden, waren deshalb nicht falsch. Und doch lag über dem Entschluss ein Schatten machtpolitischen Opportunismus.

Was bleibt im kollektiven Gedächtnis von diesem Krieg? (zeit.de)

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Kosovo. Der linke Krieg. Kosovo, zehn Jahre danach: War es richtig, dass sich deutsche Soldaten 1999 am Nato-Kampfeinsatz beteiligten? Von Matthias Geis 19. März 2009 — Der linke Krieg || Am 24. März 1999 begann der Kosovokrieg. Es war der erste Krieg, an dem sich die Bundesrepublik Deutschland beteiligte, ein Krieg gegen einen souveränen Staat, ohne UN-Mandat. Immer wieder war das Milošević-Regime durch den UN-Sicherheitsrat aufgefordert worden, die brutale Unterdrückung, Vertreibung und Ermordung der albanischen Bevölkerung im Kosovo zu beenden, ohne Erfolg. Am Ende monatelanger, ergebnisloser Verhandlungen, während derer das Morden im Kosovo andauerte, hatte sich die Nato zum Krieg entschlossen. "Wir können uns unserer Verantwortung nicht entziehen. Das ist der Grund, warum deutsche Soldaten zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg in einem Kampfeinsatz stehen", erklärte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) im Bundestag. Es war eine rot-grüne Regierung, die am Vorabend der "Berliner Republik" mit der pazifistischen Tradition der "Bonner Republik" brach. Ausgerechnet die Parteien, die einer militärischen "Normalisierung" der deutschen Politik über Jahre hinweg skeptisch gegenübergestanden hatten, setzten nun die entscheidende außenpolitische Zäsur. Das stürzte SPD und Grüne in schwere Identitätskonflikte – und es half zugleich, die Entscheidung zu legitimieren. Denn niemand unterstellte SPD und Grünen einen ideologischen Hang zur militärischen Konfliktlösung, im Gegenteil. Gerade das verschaffte der Entscheidung eine Aura politisch-moralischer Ernsthaftigkeit. (zeit.de)

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Prantls Problem: Dass er sich als Guter profiliert, wissend, dass die anderen dann schon die Dinge tun, ohne die er nicht so locker daherreden könnte, weil es längst drunter und drüber ginge, in Deutschland und in der Welt. Sich auf die andere Seite versuchsweise einlassen, nach Konsequenzen der eigenen Haltung fragen, das ist nicht Prantls Ding. Sich kuschelig in der eigenen ethischen Unangreifbarkeit einrichten, wissend, dass man dann die eigene peer group immer auf der eigenen Seite weiß, das ist eine so einfache, durchschaubare und: bequeme Haltung.

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Wie komme ich jetzt auch noch darauf?

Während Pippi Langstrumpf vor allem durch Selbstlosigkeit und Abenteuerlust auffiel, war Karlsson vom Dach da ein wenig anders: viel selbstsüchtiger und listiger. Einer der bekanntesten Sprüche von Karlsson vom Dach ist: "Das stört keinen großen Geist." Doch auch "Ich bin ein schöner und grundgescheiter und gerade richtig dicker Mann in meinen besten Jahren" dürfte vielen Lesern in Erinnerung geblieben sein. Dies war sogar bei "Wer wird Millionär?" eine Frage bei Günther Jauch. (rp-online.de)

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Donnerstag, 2. Mai 2019

Avaaz

Eine Mail einer Organisation kommt herein. Eine von vielen. Avaaz? Seltsames Wort? Ein Akronym? Die Mail -- sehr, sehr lang. Ein Ausschnitt:

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Das Europa, das wir kennen, ist in Gefahr -- und die bevorstehenden Europawahlen könnten ein entscheidender Moment sein, in dem entweder die Extremisten gewinnen oder wir sie Kraft unserer Gemeinschaft aufhalten. Diejenigen, die Falschinformationen und Hass verbreiten, sind wenige. Wir sind Millionen. Nehmen wir den Kampf auf und verteidigen wir ein Europa, das frei von Krieg, Spaltung und Hetze ist. Überlassen wir die Zukunft unseres Kontinents nicht ein paar Extremisten, die all dies zerstören wollen. Mit Hoffnung und Entschlossenheit Muriel, Pascal, Martyna, Martin, Patricia, Luca, Anneke, Christoph und das ganze Team von Avaaz

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Jetzt -- Arbeitspause, interessiert mich, wer dahinter steht. Und ich denke, dass noch so viele "Extremisten" mich nicht beeinflussen können. Weder bei diesen Wahlen noch sonst.

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Internet. Ihr werdet’s nicht vermuten – „Avaaz“ sind nicht „Die Guten“ 1. September 2011 | Detlev Beutner ... Die traurigsten Delfine retten, die Tragödie in Somalia stoppen und den "War on Drugs" beenden - alles zwischen Aufstehen und Frühstück, mal nebenbei. Das ist grob umrissen, was "Avaaz" (1) als "Produkt" anzubieten hat. Avaaz ist eine Online-Plattform, deren Primärzweck es ist, mit vielen hunderttausend Stimmen politische Entscheidungen weltweit zu beeinflussen. Auf einen flüchtigen Blick sieht das alles "gut" aus, vor allem "gut gemeint". Aber - ein zweiter Blick lohnt sich, wie immer, auch wenn Avaaz gerade eher dafür steht, den zweiten Blick sein zu lassen… „Avaaz – Die Welt in Aktion“ wird vielen schon bekannt sein. Die Kampagnen, die von Avaaz ausgehen, bekommen politisch engagierte Menschen früher oder später mit, vor allem über FreundInnen, die Aufrufe weiterleiten, per Mail oder über Netzwerke wie Facebook und Twitter, die Avaaz direkt bedienen kann.

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Ja, wer kann sich schon sicher sein, dass er und die Seinen zu den Guten gehören? Da ist man doch froh, dass es die neutrale und unangreifbar objektive Wikipedia gibt!

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Avaaz ist eine international tätige soziale Bewegung, die 2007 von dem kanadisch-britischen Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Ricken Patel gegründet wurde und vor allem Online-Aktivismus bzw. Cyberaktivismus über das Internet betreibt. Die gemeinnützige Organisation ist in den USA als sog. 501(c) organization gemäß Artikel 501(c) Punkt 4 des Internal Revenue Code einkommensteuerbefreit. Über eine internetbasierte Beteiligungs- und Abstimmungsplattform organisiert Avaaz globale politische Kampagnen, vorwiegend innerhalb der Themenkreise Klimawandel, Menschenrechte, Tierschutz, Korruptionsbekämpfung, Armut und gewaltsame Konflikte bzw. Kriege. Die meistangewendete Aktionsform ist die Online-Petition. | Der Name Avaaz stammt von dem persischen Wort آواز āwāz, das „Stimme“ oder „Klang“ bedeutet – es wurde u. a. auch ins Hindi/Urdu (आवाज़ āvāz bzw. آواز āwāz) entlehnt. Das erklärte Ziel von Avaaz ist es, “gemeinsam die Lücke zwischen der Welt, die wir haben, und der Welt, die sich die meisten Menschen überall wünschen, zu schließen.” Während die Organisation in New York gegründet wurde, wird die eigentliche Kampagnenarbeit von Aktivisten aus verschiedenen Ländern geleistet. | Avaaz arbeitet auf 15 Sprachen und hat nach eigenen Angaben mehr als 48 Millionen Mitglieder in 194 Ländern, wobei die Unterzeichner der Petitionen mit eingerechnet werden. Laut der britischen Tageszeitung The Guardian hat sich Avaaz nach nur fünf Jahren „zum weltweit größten und einflussreichsten Netzwerk für Online-Aktivisten entwickelt.“

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Also -- zu den ganz Schlechten gehören die Avaaz-Leute offenbar nun auch wieder nicht. Was sagt den die "Achse des Guten" dazu? Drei Treffer nur. Nicht alle kritisch. Einer aber doch:

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[Es] stürzt sich jetzt jeder, der etwas auf sich hält, auf Genmanipulationen. Jüngste Aktion von Avaaz (persisch „Stimme“): Stoppt den Angriff der Mutantenfische. Ähnlich wie Greenpeace, Amnesty International und andere „NGOs“ nutzt Avaaz die Ängste vieler Menschen zu spektakulären Aktionen, für die letztlich niemand die Verantwortung trägt. Natürlich ist nicht alles falsch, was in diesem Zusammenhang in die Welt gesetzt wird. Aber einmal wird die Unterscheidung von richtig und falsch für den Einzelnen immer schwieriger und zum anderen zielen die Verlautbarungen bewusst darauf ab, Ängste zu erzeugen oder zu schüren. Dies führt dann letztlich zu so verrückten Reaktionen wie bei der Tierschützerin Brigitte Bardot, die angekündigt hat, wie Gerard Depardieu ebenfalls die russische Staatsangehörigkeit anzunehmen, wenn zwei ehemalige Zirkus-Elefanten im Zoo von Lyon, die an Tuberkulose leiden sollen, eingeschläfert würden. Was ist hier eigentlich der Skandal: die beabsichtigte Einschläferung der Tiere oder die Reaktion der Bardot?

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Und der SPIEGEL? Da gibt es immerhin "ungefähr 436 Ergebnisse". Zu viel für eine Pause!

Sonntag, 31. März 2019

ohmymag.de -- Nein!

Seite nicht -- nie mehr aufrufen! Verkauft Leser für dumme, übertriebene Werbung. Die üblichen kleinen Neugiergeschichten, die anlocken und auf der Seite halten sollen...

www.ohmymag.de

Wie üblich auf dem Smartphone noch schlimmer als auf dem großen Bildschirm.


Na ja. Vielleicht das, was manche Leser wollen.

Ansonsten: Von Google lernen, heißt siegen lernen! Dezent bleiben! Fällt manchen Seiten-Machern so undendlich schwer.

Montag, 25. März 2019

Schwindel-Couture

Notizbuch

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Schwindel-Couture. Die renommierte Agentur McCann kämpft mit einer preisgekrönten Kampagne gegen den Modekonzern Dior und für arme rumänische Schneider. Eine Geschichte, zu wunderbar, um wahr zu sein. Text: Angelika Jakob. Fotografie: Michael Hudler (brandeins.de)

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Man sollte - man muss das lesen! Wie aus allem ein Geschäft wird, auch aus dem Gutes-tun. Das dann am Ende in eine Farce hinein verläuft, dieses Gute.

Dienstag, 19. Februar 2019

Das Gute im Bösen

Man muss auch mal das Gute im Bösen sehen!

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Das ist irgendwie aber nun auch ein Gag. Gott danken, dass es Kriminelle gibt...

Montag, 18. Februar 2019

Bibiana im Iran


Ein KOMMENTATOR im SPIEGEL.

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Respekt ist angesagt
vor anderen Kulturen und Religionen. Und Toleranz. Und nichts anderes. Wer das anders sieht stellt seinen kulturellen Hintergrund über den anderen und denkt, seiner sei besser oder WERTVOLLER. (spiegel.de)

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Ach so, worum ging und geht es? Um etwas, das ich eher witzig fand.

Die Übertragung des Bundesligaspiels zwischen dem FC Bayern und dem FC Augsburg am Freitagabend ist vom iranischen Staatsfernsehen Irib abgesagt worden. Grund soll die Schiedsrichteransetzung des DFB sein, der Bibiana Steinhaus als Spielleiterin ausgewählt hatte. Das berichteten diverse iranische Medien am Samstag.

Wegen der strengen islamischen Vorschriften werden im iranischen Fernsehen keine Bilder von freizügig gekleideten Frauen gezeigt. Auch kurze Sporthosen, wie sie Steinhaus als Schiedsrichterin trägt, fallen unter diese Bestimmungen.

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Was soll man da sagen? "Wir relativieren uns zu Tode", denke ich. Und, ja, natürlich: Ich stelle "meinen kulturellen Hintergrund", den zentraleuropäischen, über so manch anderen.

Ich denke, es sollte eine Untersuchung geben: Was akzeptieren wir, wenn es einen anderen "kulturellen Hintergrund" gibt?

  • Die Liebe zu Feuerwaffen aller Art (USA)
  • Die Liebe zur schnellen Fahrt auf Autobahnen (BRD)
  • Die natürliche Ungleichheit zwischen den Menschen (Intelligenz, Geld, ...)
  • Die natürliche Ungleichheit zwischen Männern und Frauen (Macht, Geld, körperliche Stärke, Schach-Können, Intelligenz (!), ...)
  • ...
  • Kopftuch
  • Niqab 
  • ...
  • Gewalt gegen Frauen, die dem Mann untertan sein müssen
  • Vergewaltigung, die durch Vergewaltigung gesühnt wird
  • ...
  • Beschneidung bei Jungen
  • Beschneidung bei Mädchen (uralter kultureller Hintergrund, wie auch bei den Jungen!)
  • ...
  • Ehrenmord
  • Blutrache
  • Sklaverei (an manchen Orten und manchen "kulturellen Hintergründen" auch heute noch geübte Praxis)
  • ...
Ich wollte einmal, Jahre her, einer Frau, die sich als Kosmopolitin und Kulturversteherin sah, die Relativität des Relativierens klarmachen. Mit einem Beispiel. Ich hatte gelesen, dass es einen Amazonas-Stamm gibt, der die Geburtenregelung so vornimmt: Werden zu viele Kinder geboren, werden einige Neugeborene zu einen Pfad im Dschungel gebracht, wo ihnen gemäß einem alten Ritus das Genick gebrochen wird. Dann werden die kleinen Körper im Dschungel gelassen. Meine Frage: Wenn die Brasilianer auf diesen Stamm treffen, sollten sie diese Form des Kindertötens akzeptieren, weil das eben zur Kultur dieses Stammes dazugehört? Die Antwort der weitgereisten Frau: Ja natürlich sollte man da nicht eingreifen!

Ich war erst mal baff.

Dann ergab sich das: Ein Freund, ein Mexikaner, wohnte vorübergehend bei dieser Frau, weil die Tochter im Ausland war und deren Zimmer leerstand. Es kam in kürzester Zeit zum Riesenkrach, denn: der junge Mann hielt die Wohnung der Frau nicht so klinisch sauber, wie sie es forderte. Und: Er duschte zu lang!

Soweit zur Toleranz in Theorie und Praxis.

Mittwoch, 26. September 2018

Mein Mode-Blog: De-ka-dent!

Und natürlich auch: bescheuert! Von Anbieter- wie von Käuferseite.

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"Kaputte Treter für 1190 Euro. Modefirma sorgt mit Schmuddel-Schuhen für Shitstorm. 26.09.18. Die italienische Trend-Marke Golden Goose stößt mit ihren neuen Sneakern auf massive Kritik im Netz. Die im zynischen Obdachlosenlook gestylten Treter kosten mehrere Hundert Euro. Keine Seltenheit. Schuhe sind längst zu Kultobjekten geworden, die oft sogar als Geldanlage genutzt werden." (n-tv.de)

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Samstag, 7. Oktober 2017

„Für die Frauen ist es Liebe.“

Sind das denn nicht, nach den heute gelebten Maßstäben, zumindest Grenzgebiete des Juristischen? Muss da wirklich verurteilt werden? Oder spielt bei solchen Urteilen der Neid der Alten mit?

07.10.2017 Alice McBrearty (23) galt als talentierte junge Lehrerin mit einer vielsprechenden Zukunft. Nun wurde die Britin zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie mit einem Schüler eine viermonatige Affäre hatte. Sie kontaktierte den 15-Jährigen offenbar über soziale Medien, fragte nach seiner Nummer. Dann sie lud ihn zum Essen ein und kaufte ihm sogar Geschenke. Die beiden traten in der Öffentlichkeit als Paar auf. In einem Klassenzimmer sollen sich die beiden zunächst geküsst haben. Später kam es dann in einem Hotel zum Sex, das McBrearty gebucht hatte.* ... EXPERTEN ÜBER MOTIVE Darum gehen Sex-Lehrerinnen auf junge Schüler los || Warum vergreifen sich immer wieder Frauen an ihren Schülern? Ein Experte glaubt: „Für die Frauen ist es Liebe.“ Im Auto der Lehrerin soll es ebenfalls zum Geschlechtsverkehr gekommen sein sowie in einer Garage.* Das sei ein „Geburtstagsgeschenk“ für den Jungen gewesen. Auch im Londoner Haus ihrer Eltern – im Schlafzimmer – schliefen die beiden wohl miteinander. (bild.de)

Ein Experte glaubt: „Für die Frauen ist es Liebe.“ Na wer sagt's denn!

Ich meine -- das sind doch Träume von 15jährigen Jungen, oder! Dass die Lehrerin ihnen so ein Geburtstagsgeschenk macht. Und eigentlich doch: Wo kein Kläger, da kein Richter! Wer also klagt denn da? Der spießige Staat gegen Miss McBrearty?

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* An diesen Sätzen sollte BILD aber noch ein wenig feilen!

Dienstag, 7. Februar 2017

"Ach du meine Goethe!"

Gut, das ist blöder Kalauer. Das Folgende aber nicht:

Jahrelang Honorarverträge, die jeweils nur über wenige Wochen laufen || "Als Pädagogin bin ich gern beim Goethe-Institut", berichtet eine Lehrerin aus der Düsseldorfer Filiale. "Aber unter sozialen Gesichtspunkten sind die Arbeitsbedingungen hier skandalös." Die Lehrerin unterrichtet seit mehr als zehn Jahren am Goethe-Institut. Sie hält dieselben Kurse in "Deutsch als Fremdsprache" wie ihre festangestellten Kollegen. Aber sie hat keinen Urlaubsanspruch. Wenn sie krank wird, bekommt sie keinen Cent. Und sie zahlt ihre Kranken- und Rentenversicherung aus eigener Tasche, sowohl den Arbeitgeber- als auch den Arbeitnehmeranteil. | Wie sie arbeiteten 400 Sprachlehrer deutschlandweit teilweise über Jahre hinweg Vollzeit für die Goethe-Institute - mit zig Honorarverträgen hintereinander, die jeweils auf zwei bis maximal acht Wochen begrenzt waren. Monatlich kommt man damit auf 1400 bis 2000 Euro netto. Trotz der rigiden Honorarpraxis gilt das Goethe-Institut als das Flaggschiff der Branche: Hier verdient ein Lehrer 37 Euro pro Unterrichtseinheit, in den Volkshochschulen sind es nur zwischen 23 und 29 Euro. | Jetzt sind diese freien Goethe-Lehrer - häufig mit exzellenten Referenzen - seit Freitag vergangener Woche praktisch arbeitslos. Denn: Auf einen Brief der Münchener Zentrale hin stellen die Institute keine neuen Verträge aus. Die Rentenversicherung ist dem Goethe-Institut nämlich auf die Schliche gekommen. Sie prüft, ob das Institut im großen Stil freie Mitarbeiter als Scheinselbständige beschäftigt hat. Die Goethe-Zentrale bestätigte, dass die Rentenversicherung "den Status der Honorarlehrkräfte als freie Mitarbeiter infrage stellt" (spiegel.de)

Deutschland, auch die großen und die offiziellen Stellen -- VW und jetzt das GI -- als eine Ansammlung selbstsüchtiger Trickser? Ist es das?

Ist es ein Trost, dass es an den Unis und oft an den Schulen das gleiche Muster gibt? Zeitverträge, immer wieder Zeitverträge, aber auf keinen Fall über den Zeitraum hinaus, nach dem der Beschäftigte auf Festanstellung klagen könnte! Oder: Leher, Schuljahr als Zeitvertrag. Große Ferien? Rausschmeißen natürlich, um das Geld zu sparen. Neues Schuljahr? Wieder einstellen.

Frage an die Juristen: Wo beginnt es denn, das vage, immer wieder gerne angeführte "Sittenwidrige"?

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Berlin zeigt es den Terroristen?

Berlin zeige es den Terroristen aber, habe ich irgendwo gelesen. Es lasse sich nicht beeindrucken, bleibe ruhig. Oder, so frage ich mich, ist das dieses Gefühl roher Unbeteiligtheit, das man, wie die Zeitungen schreiben, bei Verkehrsunfällen beobachten kann. Die Schwerverletzten liegen noch im Auto, und die Umstehenden machen Handyfilmchen vom Geschehen.

Und es gibt ja auch so viel, so unfassbar viel anderes! Auch das aus dem SPIEGEL:

Sex mit Maschinen | Der Roboter ist immer geil || Mehr als nur Spielzeug: Hersteller tüfteln an immer realistischeren Sexrobotern. Dürfen Menschen alle ihre Fantasien an den Maschinen ausleben?

Terror, Leben und Sex -- es geht immer weiter! Wir müssen nach vorne schauen!

Mittwoch, 30. November 2016

Political Correctness

Meine Anmerkungen zu einem ZEIT-Artikel

Kiyaks Deutschstunde / Political Correctness:Schluss mit dem dummen Geschwätz! Eine Kolumne von Mely Kiyak ZEIT ONLINE Gabriel, Kretschmann, von der Leyen: Hochrangige Politiker fordern ein Ende der Political Correctness. Sie handeln damit unverschämt, undemokratisch und asozial. 30. November 2016

Aus diesem Artikel:

"Political Correctness wollte anfangs vor allem die Reflexion über eine unverhältnismäßige Hierarchisierung von Minderheiten, 'fremden' Völkern und ihren Kulturleistungen erreichen. Wessen Schriften werden verlegt, gelesen, gelehrt? Inwieweit zeugen Sprache und Gesetze von Benachteiligung einzelner Gruppen?"

Bin ich heute nur verstehensmäßig schlecht drauf, oder sind solche Sätze kaum zu verstehen? Warum nicht von den clear cases ausgehen, in einfacher Sprache? Gute Absicht PC: keine Ausgrenzung von Minderheiten und 'Sondergruppen' -- für die Gleichberechtigung von Frauen -- gegen Rassismus. Das sind alles gute Ziele. Dann war es, wie es immer ist: Die lautesten Schreier mit den wahnsinnigsten Beispielen und die Bürokraten haben sich an die Spitze gesetzt. So lange, bis PC zur Bezeichnung für 'eine weitere Spielart des Sektierer- und Gutmenschentums' geworden ist. (Wer das mit dem 'Gutmenschen' noch nicht gerafft hat: Da sind nicht die guten Menschen gemeint, sondern die, die alles 'unglaublich gut machen' wollen, dabei sich als die moralisch Überlegenen gerieren, ohne die Probleme einzukalkulieren, die die sich mit dem jeweiligen gut machen zwangsläufig verbinden. Was darauf hinausläuft, dass sie sich auf die Bösen verlassen, die die bösen Dinge tun, ohne die sie, die Gutmenschen, nicht gut leben könnten.)

Sonntag, 16. Oktober 2016

Luxor Hotel, Frankfurt a. M.

 Ich will wieder mal nach Frankfurt, Buchmesse. Hotel suchen, etwas spät. Aber was soll's. Und was muss ich feststellen?

Die Welt ist grausam. Die Rationalität ist grausam. Das Internet ist grausam.

Luxor Hotel | Allerheiligentor 2-4, Frankfurt Zentrum-Altstadt, 60311 Frankfurt am Main, Deutschland


- Dreckige Zimmer , dreckige Handtücher, dreckige bettwäsche , man hätte das Gefühl und man sah es auch, das Handtücher nicht für jeden Gast gewechselt wurden, erst nach Nachfrage wurden die Handtücher gewechselt, und die neuen waren genauso dreckig , wie das gesamte Personal und Hotel.


+ Garnichts , ich hatte zwei Tage gebucht, aber ich bin gleich wieder den nächsten Tag in ein anderes Hotel gewechselt. Ich bin am selben Tag in die Stadt gefahren und habe mir ein Kopfkissen gekauft weil ich mich so geekelt habe, auf dieser Bettwäsche zu schlafen . Es ist nur eine billige absteige für nutten , die dann die ganze Nacht über in anderen Zimmern stöhnen. Nie wieder dieses Hotel, und wenn booking Com daraus keine consequenzen zieht, obwohl schon so viele negative Bewertungen vorliegen, dann verlasse ich auch booking Com . Denn ich möchte mich in Zukunft von booking Com nicht mehr verarschen lassen , von wegen 3 Sterne, dieses runtergekommenen nuttenhaus verdient nicht mal mehr ein Stern.

Dazu die passenden Fotos. Brhh. -- Oder:

- Das Hotel ist in einem sehr desolaten Zustand. Sehr schmutzig und renovierungsbedürftig. Der Preis ist für so eine Klasse in Deutschland eine Frechheit.


+ Die Lage währe OK. Gute Verbindung.

Die Beurteilung wäre noch besser, wenn da nicht das "währe" wäre. :-)

Dienstag, 23. August 2016

Kommt ZEIT, kommt Unrat

Ich denke, ich werde mein ZEIT-Abo kündigen. Die Sprache der ZEIT ist nicht mehr das, was ich lesen möchte.

"Neuseeland: Schöner scheißen | Öffentliche Toiletten in Neuseeland sind eine Offenbarung: Sie sind sauber, die Seife ist nachgefüllt. Und manchmal hat sie ein weltberühmter Künstler entworfen. | Von Anja Maier || 22. August 2016, 20:10 Uhr Aktualisiert am 22. August 2016, 20:31 Uhr 28 Kommentare

Ich meine -- ihr habt sie doch nicht mehr alle, ihr ZEIT-Journalisten!

Montag, 1. August 2016

Banksy

Ich schätze den Künstler Banksy. Das schließt allerdings ein, dass ich manchmal den Eindruck habe: Er weiß nicht, wann er die Grenzen -- nein, nicht des guten Geschmacks, sondern der Opferverhöhnung erreicht. Noch so hehre Ziele nützen nichts, wenn man diese Grenze überschreitet. Sie macht den besten Künstler im Handumdrehen zum Blödmann.

Beispiel, bei artstack.com gefunden:


(Ich wollte dieses Bild eigentlich nicht hierher holen. Aber ohne das Bild bleibt vollkommen unklar, was ich meine.)