Montag, 22. Oktober 2018

Die Erde als 'Staubkorn im Universum'

Ich ziehe mal aus einem Wikipedia-Archiv, in dem es dann unentdeckt vor sich hin schlummert, eine interessante Passage. Ich habe diese Auskunft hervorgelockt.

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Vorab: Ich würde diese Frage ja in der Universum-Diskussion stellen; aber ich meine zu wissen, dass ich dann eh auf die Auskunft verwiesen würde.

Anayway. - Anschaulichkeit und Analogien sind ein hohes Gut im menschlichen Denken. Wir versuchen uns abstrakte und übergroße Zusammenhänge 'anschaulich zu machen'. Also -- es ist oft bildlich davon die Rede, dass die Erde, unser Planet, nur ein 'Staubkorn im Universum' sei. Wenn wir dieser Redeweise mal folgen und das Universum als Haus nehmen: Wie groß wäre dann nach heutigen Annahmen und Erkenntnissen in der Analogie das Haus, in dem dieses Staubkorn schwebt? (Hilfsweise auch: 'die Kugel', statt 'das Haus'.) -- Wenn mir das mal jemand vorrechnen könnte! Ich könnte es für den Geschichtsunterricht, Basics "Unser heutiges Weltbild", gut brauchen und fühle mich nicht imstande, da selbst vernünftig zu rechnen, weil ich schon mit der Größe des Staubkorns so meine Schwierigkeiten habe. 18. Okt. 2018

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Der Radius der Erde beträgt 6378 km, grob 6·106 m; der Radius des beobachtbaren Universums beträgt 14,2 Mrd. Lichtjahre, grob 1026 m. Setzen wir ein Staubkorn auf etwa 1 μm = 10−6 m an und verwenden wir den Dreisatz, dann kommt das Universum runter auf etwa 2·1013 m. Das sind etwa 0.8 Lichttage oder 140 Astronomische Einheiten, und umfasst locker das Sonnensystem einschließlich Kuipergürtel, aber nicht die Oortsche Wolke. --Wrongfilter ... 18. Okt. 201

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Wir haben hier den höchst interessanten Fall vor uns, dass eine Maßstab-Analogie nichts mehr veranschaulicht. Es bleibt nur das vage Gefühl: Da sind unbegreiflich große Weiten im Spiel ...! Aber um das zu fühlen, braucht man nicht den veränderten Maßstab, das war vorher auch schon klar.

Grenzübergänge schließen -- unmöglich?


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"Wie? Um nicht nur alle Grenzübergänge zu schließen, sondern auch jegliche grüne Grenze, wären erhebliche Mittel notwendig. Woher wollen Sie die nehmen?"

Es gab in der Vergangenheit genug Staaten, die diese "erheblichen Mittel" aufgebracht haben. Teilweise um ihre Bürger im Land zu halten.

Wenn man diese Möglichkeit des Grenze-dichtmachens in Frage stellt, dann bleiben nur drei Szenarien:

a) Es werden -- irgendwie -- schon nicht so viele kommen.

b) Das ist wie bei den kommunzierenden Röhren: Wenn die Lebensverhältnisse in den Zielländern durch die Zuwanderung so schlecht geworden sind wie in den Ausgangsländern, dann stoppt die Zuwanderung. (Das ziemlich gekannt bewordene Scholl-Latour-Diktum: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern wird selbst Kalkutta.")

c) Es wird sich schon irgendwie zurechtruckeln. (Variantenmix aus a) und b) bzw. "In den Zielländern werden die inneren Konflikte so anwachsen, dass auch da das Chaos ausbricht."Variante b+ sozusagen.)

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Lew Jaschin und Arsène Wenger

Der 22. Oktober -- Jaschin hätte, Wenger* -- auf den Tag 20 Jahre jünger als Jaschin -- hat Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

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Lew Iwanowitsch Jaschin (russisch Лев Иванович Яшин; * 22. Oktober 1929 in Bogorodskoje bei Moskau; † 20. März 1990 in Moskau), Spitzname die „Schwarze Spinne“, erfand den Sweeper-Keeper und machte ihn international gesellschaftsfähig. Und das war in den 50er und 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhundert.

„Die Freude, Juri Gagarin durch das All fliegen zu sehen, wird nur durch die Freude eines gut gehaltenen Elfmeters übertroffen“.

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* "Arsène Wenger, OBE (* 22. Oktober 1949 in Straßburg) ist ein französischer Fußballtrainer und ehemaliger Spieler. Von 1996 bis 2018 war er Trainer des englischen Erstligisten FC Arsenal, den er zu mehreren Triumphen in Meisterschaft und Pokal sowie im Jahr 2006 bis ins Finale der UEFA Champions League geführt hat. Wenger ist der erfolgreichste und der bisher am längsten amtierende Trainer in der Geschichte des FC Arsenal." -- Was ich mich immer wieder mal frage: Arsène wird Trainer bei Arsènal -- pardon, Arsenal. Hat da der Fußballgott nicht wirklich laut gelacht, als er sich diese Zusammenstellung hat einfallen lassen?!

Freitag, 19. Oktober 2018

Das Menschenrecht, auf der Straße zu leben?

KOMMENTAR

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Lassen wir mal Orban und Links / Rechts und EU weg. Betrachten wir die Sache unter folgenden Gesichtspunkten:

1. Ist es wirklich ein Menschenrecht, auf der Straße zu leben und unter Brücken und über Lüftungsschächten zu schlafen? Müssten nicht vielmehr "die Guten" dafür sorgen, dass gewisse Mindeststandards eingehalten werden (Essen, Dach überm Kopf)?

2. Könnten sich da nicht NGOs gründen, die es übernehmen, Menschen, denen es nicht nur an Geld, sondern oft an den notwendigen social skills fehlt, um von einer Arbeit zu leben -- die es übernehmen, solche Menschen in die Gesellschaft zurückzuführen?

3. Ist "die Gesellschaft" wirklich immer für das Schicksal des nicht in dieser Gesellschaft leben Wollenden verantwortlich? 

Vergleich, jetzt in Berlin: "In Berlin-Reinickendorf wurde ein Achtjähriger von einem Baumstumpf erschlagen. Inzwischen gibt es einen dringend Tatverdächtigen: ein Kind aus der Nachbarschaft." (spiegel.de)

Was folgt? Hinweise: Sozialer Brennpunkt. Müll wird einfach auf die Straße geworfen, usw. Forderungen der Wohlmeinenden: Die Gesellschaft / der Vermieter müsse mehr für diese Menschen tun. -- Wenn Eltern nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen, wenn Erwachsene nicht in der Lage sind, den Müll zu einem Platz zu tragen -- ist dann "die Gesellschaft" schuld und es muss mehr Geld her? Wofür? Müssen da nicht -- und sei es die Freiheit deutlich einschränkende -- Programme her, die die "Nacherziehung" übernehmen. Auch hier wären NGOs gefordert.


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Und weil es mir hierzu zu passen scheint, gleich noch eine andere Frage. Vorgeschaltet, in Sachen social skills: Meine asiatische Gewährsfrau, Deutschlehrerin für Flüchtlinge, von der hier schon mal die Rede war* -- sie ist aufgebracht, dass die Flüchtlinge, Männer in der Regel, in den ihnen zugewiesenen Wohnungen nicht selbst putzen und Ordnung halten, obwohl sie, von den Deutschkurs abgesehen, nicht arbeiten. Es müssen Putzkräfte, natürlich aus Steuergeldern bezahlt, her, damit es da einigermaßen lebbar bleibt.

Ist so etwas sinnvoll, dieses Anspruchsdenken?

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* Und die, inzwischen Deutsche, schwer mit dem deutschen Staat hadert, weil der dieses "Anspruchsdenken" -- dieses Wort kennt sie gut -- fördere.

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"Wir Deutsche, die Guten ..."

ZEIT Kommentare

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"Indem man dem europäischen Parlament mehr Befugnisse gibt, Länder, die sich klar gegen gemeinsame europäische Werte stellen, stärker und frühzeitiger zu sanktionieren."

Das klingt wieder mal nach: "Wir Deutsche, die Guten, wir sagen euch demnächst mal wirklich, wo's migrantentechnisch so langgeht!" Die Ungarn werden sagen: "Ihr dürft das gerne tun, aufnehmen, gut sein und zahlen! Und euch auf mittlere Frist die Probleme aufhalsen, die sich jetzt schon abzeichnen.* Wir zahlen nicht und nehmen nicht auf!" Und da gibt es immer noch dieses EU-Einstimmigkeit-Prinzip. Das man erst mal abschaffen müsste. 

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Heute gibt es einen SZ-Meinung-Artikel über Italien. ("Italien. Heilloser Haushalt. Die EU sucht den Konflikt mit den Populisten. Die Risiken sind groß." Von Stefan Ulrich.) Auch da: sehr kraftvoll! Ich habe den Artikel dann aber so gelesen: Man kann via Berlin und Brüssel auf kraftvoll machen. Was folgt, wird der große allgemeine EUxit sein. Was immer dann aus Italien wird. Explosion / Zeitziel so: 2025.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018

"Niederländer marokkanischer Abstammung"

Nein, hier geht es nicht darum, der AfD oder den PI-News das Wort zu reden. Im Gegenteil! Die These lautet: Die AfD und die PI-News werden sehr gestärkt, wenn versucht wird, in normalen Zeitungen mit dem, was die Leute wissen wollen, hinterm Berg oder unterm Teppich zu bleiben.

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Die SZ macht mit schöner Klarheit vor, wie man mit Mitteilungen über Straftäter, Abteilung "Nationalität / Herkunft" geschickt umgeht und dabei ein klein wenig, sagen wir: abschwächt. Man gibt die Informationen scheibchenweise, hoffend, dass manche Leser unterwegs im Artikel aussteigen. Aber immerhin, man sagt am Ende was. Weil es ja doch auffallen würde, wenn man gar nichts sagt.

"In einer spektakulären Aktion hat die Münchner Polizei am frühen Mittwochmorgen vier Mitglieder einer internationalen Bande festgenommen, die für Hunderte Geldautomaten-Sprengungen in ganz Deutschland verantwortlich ist. Die Täter wurden ertappt, als sie gerade den Geldautomaten der Sparda-Bank am "Kleinen Stachus" in Germering sprengen wollten."

Eine "internationale Bande". Klingt doch gleich mal sehr weltläufig.

Dann lange nichts mehr zu der Herkunft der Täter.

"Ihren Spitznamen hat die rund 250 Köpfe starke Bande von den schnellen, hoch motorisierten Autos, die sie für ihre Taten verwendet. Gestohlene Autos mit gestohlenen Nummernschildern, wie auch im Fall Germering. Die Bandenmitglieder kommen aus den Niederlanden, wo die Serie vor einigen Jahren begann."

250 gleich! Aus den Niederlanden?! Und starke geklaute Autos. Ja, da staunt der Leser. Dass die Holländer solche internationalen Banden bilden! Wer hätte das gedacht.

Jetzt dauert es -- es geht auf's Ende des Artikels zu -- nicht mehr so lang.

"Die Ermittler in mehreren Bundesländern haben inzwischen ein recht genaues Bild davon, wie sich die Bande zusammensetzt. Die Täter sind überwiegend junge Niederländer marokkanischer Abstammung aus den Vorstädten von Amsterdam und Utrecht. Auch mehrere der in Germering und Gilching Festgenommenen sollen aus diesem Milieu kommen."

Marokkanischer Abstammung. Ach so. Fast hätte ich ja was anderes gedacht.

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Da gab es doch mal diesen Artikel zum Thema Selbstzensur der Zeitungen? Wo nur gleich. Ja, hier, in diesem Blog.

"Pressekodex. Schluss mit der Selbstzensur. Der Pressekodex muss geändert werden: Journalisten sollten die Herkunft von Straftätern nennen dürfen. Von Horst Pöttker. In Almere bei Amsterdam: Eine Gruppe jugendlicher Fußballer prügelt und tritt nach einem Regionalspiel brutal auf den 41-jährigen Linienrichter Richard Nieuwenhuizen ein, der am nächsten Tag an den Folgen stirbt. Niederländische Medien berichten sofort, dass es sich bei den drei Jugendlichen um Marokkaner handelt. In Deutschland erfährt man dies erst einige Tage später aus rechten Blogs. Warum haben seriöse deutsche Medien die Herkunft der Totschläger verschwiegen? Und haben sie damit korrekt gehandelt? Das sind Fragen, die an das grundlegende Verständnis von Journalismus rühren. Und, um es vorwegzunehmen: Mit meinem Verständnis von Journalismus ist eine derartige Selbstzensur nicht zu vereinbaren. Journalisten sollten nicht die Erzieher der Nation sein."

2. Oktober 2013. Editiert am 11. Oktober 2013, 15:42 Uhr. DIE ZEIT Nr. 41/2013 13 Kommentare AUS DER ZEIT NR. 41/2013 Dezember 2012.

""Making A Murderer"

KOMMENTAR

Was fang ich nur mit solchen Journalisten-Sätzen an:

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"Making A Murderer brachte einen dazu, dem gestandenen Staatsanwalt Kenneth Kratz das verächtliche Lächeln aus seiner Teigtaschenvisage wischen zu wollen." (zeit.de)

Eine 'Teigtaschenvisage'? Was ist das? Können Gesichter wie Teigtaschen aussehen? Oder ist das eine vage hingezimmerte Beleidigung ohne näheren Inhalt? Oder isst der Mann gerne diese -- nun ja, Sie wissen schon ...

Und wie "wischt" man da ein Lächeln raus? Indem man zuschlägt?

Ist das heute normal, so in der Zeitung zu schreiben? Ist das das neue Kraftdoitsch?

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... vom Autor!

Ich zucke zusammen bei so etwas:


Nein, vom Autor wurden sie zur Verfügung gestellt, diese Fotos, nicht vom "Autoren"! Die Toren nur schreiben das mit dem ... Ach, lassen wir das!

Die Einbürgerung verweigern?

ZEIT-Kommentar, Notizbuch

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"Wollen Sie jemand die Einbürgerung verweigern, weil der irgendwann Islamist werden könnte? Dann kann niemand mehr eingebürgert werden."

Warum bleibt da das normale Nachdenken außen vor?

1. ' ... weil der irgendwann Islamist werden könnte': Da gibt es, abzuleiten aus den bisherigen Terror-Biographien, doch schon heute Hinweise, die herangezogen werden können, wenn es um Einbürgerungen geht.

2. Wenn diese Hinweise heute unzulänglich sind, dann muss die Forderung heißen: 'Die Forschung an diesem Punkt intensivieren!'

3. Ja, auch wenn zu erwarten ist, dass da der Einwand kommt: "Der Überwachungsstaat droht!" -- in der Güterabwägung zwischen Terroropfern und dem Gefühl ihrer Angehörigen und der bösen Überwachung spreche ich mich für eine stärkere -- und ja doch: aufgezwungene -- Forschung in Richtung Überwachung und Auswahl aus.

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Der Name 'Fatmir'

Darf ich -- muss ich ehrlich sein?

Also, das erste, was mir einfällt, als die BLICK-Meldung aufploppt

"Tötungsdelikt in Frauenfeld. Fatmir T. (19) hat seine Grossmutter enthauptet. Zum Tötungsdelikt in Frauenfeld TG sind schreckliche Details publik geworden: Der mutmassliche Täter Fatmir T.* (19) hat seine Grossmutter enthauptet."

das ist mit Blick auf den Namen Fatmir: Die neue Migrationsgesellschaft! Ich kann mich einfach nicht dagegen wehren! Natürlich sage ich mir, dass es, sagen wir: in den Jahrzehnten vor 1970 auch bizarr-verrückte und blutige Verbrechen in den deutschprachigen Landen gegeben hat. Von dem systematischen Mord-Wahnsinn der Hitler-Zeit mal ganz abgesehen! Die Hexenverbrennungen stehen im Raum. Aber in der jüngeren Vergangenheit und auf der individuellen, der sozusagen alltäglichen Ebene ...? Da sind schon fremde Einflüsse hinzugekommen.

Vorsicht, Google!

Ich bin ja eines jener seltenen Exemplare, das dir, Google, emotional positiv verbunden ist. Immer mit den Hinweis an deine Kritiker: Sie sollten, verdammt noch mal, halt was Besseres auf die Beine stellen und durchsetzen! Schon heute könnten sie ja MetaGer* verwenden, die Kritiker! Politisch und netz-ethisch  erste Sahne, die Suchmaschine MetaGer!**

Aber, Google, wenn das unaufgefordert und plötzlich mit KlingKlang aufgehende Fensterchen unten rechts in meinem Bildschirm von dir ist, dann kann das unserer Freundschaft erheblichen Schaden zufügen. Um mit der Kanzlerin zu sprechen: "Das geht gar nicht!" Ich bin da beim Lesen und beim Schreiben echt genervt, wie man heute so sagt.



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* Eigendarstellung: "MetaGer, mehr als eine Suchmaschine: unabhängig, transparent ..."

** Wobei -- wenn MetaGer "gleichzeitig in ca. 20 bis 30 Suchmaschinen" sucht, die nicht von MetaGer entwickelt worden sind, ist das dann ok? Bei der Wikipedia mal angefragt.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ja schau, der Gotthard-Raser!

Alles zum Gotthard in diesem Blog.


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"Dienstag, 16.10.2018 -- Ein als "Gotthard-Raser" bekannt gewordener deutscher Autofahrer sitzt gut vier Jahre nach seiner Fahrt durch einen Tunnel in der Schweiz im Gefängnis. Er sei am Morgen an seinem Wohnort im Kreis Ludwigsburg von Polizisten abgeholt worden, teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit. | Zuvor hatte die Behörde vergebens versucht, den Mann zum freiwilligen Haftantritt zu bewegen. Der 44-Jährige hatte sich laut Staatsanwaltschaft zuletzt selbst für krank erklärt und war mehreren Aufforderungen, sich bei einem Sachverständigen zur Untersuchung zu melden, nicht nachgekommen. | Der Mann hatte der Schweizer Justiz zufolge 2014 mehrmals mit viel zu hoher Geschwindigkeit andere Fahrzeuge im Gotthard-Tunnel überholt. Mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde lieferte er sich eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei - erlaubt war auf dieser Strecke Tempo 120." (spiegel.de)

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Kann das denn stimmen?! Gefängnis -- in der Schweiz...? Nein, da hat der SPIEGEL ein wenig sprachlich geschludert. Die Fahrt war in der Schweiz. Das Gefängnis steht in Deutschland.

"Das Oberlandesgericht Stuttgart entschied in diesem Frühjahr, dass der Mann seine Haftstrafe in Deutschland absitzen muss." 

Gli Italiani ...

"Suedekum: ... Italien hat ein massives Problem: Die Gesamtverschuldung liegt jetzt schon bei 130 Prozent der Wirtschaftskraft. Damit ist Italien nach Griechenland der Staat mit der zweithöchsten Verschuldung in der Eurozone. Das kann außer Kontrolle geraten. Die Regierung muss aufpassen, dass die Schuldenlast tragfähig bleibt." (zeit.de Abo)

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Wie verstehen wir das? "Die Regierung muss aufpassen, dass die Schuldenlast tragfähig bleibt." Das klingt sehr melodiös. Auf die monetäre Tonart C-Dur runtergebrochen heißt das: Wer wird für die Schulden aufkommen, wenn Italien pleitiert?

"You raise me up!"



https://youtu.be/zTMlrsf_8ic

https://youtu.be/9fOw-T4HdRA

https://youtu.be/Tzjkam53pFA?t=32




Namen: der Deutsche Oğuz G.

Angesichts solcher Meldungen kommt wieder ein Wort hoch: der Passdeutscher Oğuz G.

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"Islamischer Staat". Willkommen zurück. Ein Deutscher schließt sich in Syrien dem IS an und plant von dort aus gemeinsam mit seiner Frau einen großen Anschlag in der deutschen Provinz. Nun verhandelt die Bundesregierung über seine Rückkehr. Von Holger Stark und Yassin Musharbash 17. Oktober 2018 DIE ZEIT Nr. 43/2018,40 Kommentare AUS DER ZEIT NR. 43/2018 ... der Deutsche Oğuz G. in einem Gefangenenlager im syrischen Al-Malikija © Rechercheverbund aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung. (zeit.de)

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"Nach westlichen Normen"

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"Machen wir uns nichts vor: Das deutsche Rechtssystem ist darauf ausgerichtet, dass die Menschen nach westlichen Normen denken / leben und die Strafen ausreichend abschreckend sind - bei vielen 'geflüchteten' Straftätern greift diese Voraussetzung jedoch meist gar nicht."

Dem kann ich nur zustimmen. Hinzu kommt, dass die "Rechtswege" (Plural!) und ggf. die psychiatrischen Gutachten komplett aus Steuergeldern finanziert werden. Jeder deutsche Staatsbürger muss sich sehr, sehr gut überlegen, ob er vor Gericht geht. Weil er sich, zeitlich und finanziell, die Verfahren einfach nicht leisten kann. Das empfinden wohl die meisten Menschen als Schieflage. 

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"... tritt abendländische Werte in die Tonne und möchte sie durch das fremdkulturelle Element der Sippenhaft ersetzen ..."

Ach kommen Sie! Das ist Gedöns, wie es von der "andaren Seite" mit anderen Vorzeichen auch zu hören ist. Allein schon 'abendländische Werte' und 'das fremdkulturelle Element' lässt mich schlucken. Bei einem Haufen Straftaten, die gut dokumentiert sind, mit der 'Unschuldsvermutung' zu kommen, nur weil die Gerichte so überlastet sind, dass es zu keiner Verurteilung gekommen ist -- _so etwas_ lässt die Rechtsstaat-Akzeptanz bei vielen Leuten sinken. Vor allem, wenn am Ende der Kette ein Gewaltverbrechen steht.

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Die SPD & die DSL-Hoffnungen

DSL = Dressler - Schreiner - Lafontaine

Fortsetzung dieses Kommentars


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Zwischentöne #225.1

Glauben Sie wirklich, eine weitere Analyse würde der SPD noch helfen.

Nach jeder Wahlniederlage wollte man gründlich analysieren und die notwendigen Schritt gehen.

Dieser Prozess, mit unzählige Analysen, dauert jedoch nunmehr 15 Jahre.
Ergebnis: Bund ca. 17 %, Bayern 9,7 %. Da soll eine weitere Analyse nun neue Erkenntnisse bringen?

Da ich der SPD wohlgesonnen bin und ihr Parteivermögen nicht schmälern möchte, hier eine kostenlose Kurzanalyse mit Änderungsvorschlägen, unverändert gültig und aktuell seit 2005.

Der Niedergang der SPD hat als entscheidenden Grund die AGENDA-Politik Schröders, auf Kosten der SPD-Wähler und Armen zum Nutzen der CDU/CSU/FDP-Wähler, Industrie und Wohlhabenden.

Will die SPD wieder Stimmen gewinnen, muss sie vergraulte Wähler zurückholen und dafür ihre Politik ändern. In der Mitte und rechts hat sie keine Chance.

Zu Ihren Fragen:

1. Sichere Arbeitsplätze, existenzsicherndes Einkommen, existenzsichernde Altersversorgung, planbare Zukunft, bezahlbare Mieten, Bildung für alle, Sicherheit im täglichen Leben, gerechte Einkommensverteilung, saubere Umwelt, Frieden.

2. Rudolf Dressler (über 80), Otmar Schreiner (tot), Oskar Lafontaine (rausgeekelt),
??????

3. Funktionärspartei,die Meinungen filtert und aussortiert versus Mitgliederpartei mit direkter Mitsprache.

Antwort auf #225 von BDLB

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"Rudolf Dressler (über 80), Otmar Schreiner (tot), Oskar Lafontaine (rausgeekelt)?"

Glauben Sie wirklich, dass wenn die drei jung und agil für die SPD aufträten und diese dem DSL-Stil vollständig folgen würde -- glauben Sie, dass auf diese Weise die Wahlen besser ausfielen, gar gewonnen werden könnten? Im Grunde kann man die Frage beantworten, indem man sich die Wahlergebnisse der Linken anschaut.

Ich bleibe dabei: Eines der Hauptprobleme der SPD ist, dass sie Funktionäre an die Spitze bringt, die parteiintern dem SPD-Ideal nahekommen, parteiextern, also bei den Wählern, aber seltsam fremde Gestalten bleiben. Das gilt eben auch und gerade für die gegenwärtig führenden Namen Nahles, Heil, Maas, Scholz etc. Das gilt übrigens auch für Kevin Kühnert. Eine "Mitgliederpartei mit direkter Mitsprache" hilft da nicht entscheidend, einfach weil die Mitglieder zu sehr die alt-gewachsenen internen Maßstäbe vertreten. Der Weg heißt: potentielle SPD-Wähler, die nicht SPD gewählt haben, mit in die Veränderungsfestlegungen einbeziehen. Einen echten Außenblick auf die SPD zulassen.

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Nasentänzer



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"Man mag das finden, wie man will, aber so ist es nun mal."

Klingt wie eine AfD-Kampagne ex negativo: Ein Staat macht Gesetze, die Kriminelle, unterstützt von wiederum staatlich alimentierten Rechtsanwälten und Psychiatern, dazu einladen, ihm, dem Staat, auf der Nase herumzutanzen.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Arda Turan und die Frauen

"Arda Turan ist ein türkischer Fußball-Held, der seine Emotionen nicht immer im Griff hat. Diesmal soll es zum Streit mit einem bekannten Sänger gekommen sein. Die Zutaten: Eine Frau, eine Prügelei und eine Waffe." (welt.de)

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Lesermeinung:

Ach, Freunde, seid doch mal ehrlich: Von solchen Taten und den Berichten darüber lebt doch unsere Mediengesellschaft! Alles Kritische wirkt da nur oberschlau und aufgesetzt.

Und was @Iteo das angeht: "Man kann Frauen höflich sagen, daß man sie attraktiv findet." Da wollen in #metoo-Zeiten die Worte aber sehr sorgfältig gewählt sein! Das erste Opfer war ja jener ältere Herr, der lang vor Harvey mit der Kompliment-Bemerkung: „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen!“ schwer angeeckt ist. Und das, obwohl die Dame, wie wir wissen, Laura _Himmelreich_ hieß. Da versteht das Himmelreich, heutzutage und sozusagen, keinen Spaß mehr! (Ich selbst halte es ja mehr mit Mme Deneuve.)

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Montag, 15. Oktober 2018

ZEIT-Kritik: aggressive Bebilderung

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Eine etwas vielleicht zu feinsinnige Bemerkung zu dem Bild da oben:

Anhänger der CSU bei der Wahlparty am Sonntagabend in München © Simon Koy für ZEIT ONLINE [ = etwas unschöne, feucht-fettige bayerische Männerfrisur von hinten aufgenommen. ]

Es wurde mir hier schon einmal eine Bild-Kritik wegretouschiert. Aber ich möchte doch darauf bestehen, dass es in solchen Fällen eine unerlaubte, unterschwellig aggressive Bebilderung gibt.

Der Parallelfall von seinerzeit: hier.

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