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Montag, 11. März 2013

Hamburg-Tatort mit Schweiger

Nein ich habe den Tatort nicht gesehen. Weil ich mir nur den Münster-Tatort ansehe. Zu Til Schweiger habe ich keinen Draht. Muss nix heißen. Aber so liest man's nun, und die Kritik ist halt die Kritik, ist die Kritik ...

... "Deutlich negativer fällt die Kritik auf "Spiegel-Online" aus: "Bei diesem 'Tatort' ist einiges durcheinandergeraten. Die Vorbereitungen waren ein Ringen, bei dem Schweiger der öffentlich-rechtlichen Anstalt NDR so viel Mitsprache abrang, wie sie keinem anderen 'Tatort'-Darsteller zugestanden wird", schreibt Christian Buß. Und kommt zu dem vernichtenden Urteil: "Dieser 'Tatort' will großes Kino sein - doch am Ende ist er nur eine Glamour-Ruine wie die Hamburger Elbphilharmonie, die hier einmal jämmerlich im Nebel rumsteht."

Begeisterung bei "Zeit" und "Welt"

Ganz anders bei "Zeit-Online". Dort kann sich Adam Soboczynski vor Begeisterung kaum einkriegen: Der "Tatort" gehöre "definitiv zu den großartigsten seit sehr langer Zeit." Was vor allem an Schweiger liege: "Im 'Tatort' zeigt er sich aber als das, was es in Deutschland eigentlich gar nicht gibt: als verdammt guter, grober, lässiger Action-Star. Man will mehr davon.""