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Samstag, 27. Juni 2015

Ronja von Rönne

Ich habe letzthin was über sie in der SZ gelesen, in der Papierausgabe, ganz klassisch. Aber da nur die Internetkritik / Shitstorm / vorsichtig andeutend "An der nächsten Laterne aufhängen!", und ich habe da nicht ihren Namen abgespeichert. Heute, beim Lesen des SPIEGEL-Berichts über sie, ist das anders.

"Als Jour­na­lis­tin schimpft sie ge­gen den Cha­ri­ty­fe­mi­nis­mus, als Li­te­ra­tin wird sie beim Kla­gen­fur­ter Le­se­wett­be­werb auf­tre­ten. In ih­rer kur­z­en Kar­rie­re hat die 23-Jäh­ri­ge eine Men­ge Leu­te ge­gen sich auf­ge­bracht."

Der SPIEGEL-Autor Georg Diez bringt es, nun ja -- nicht auf den Punkt, sondern auf ein Wort:


Nein, keine Kritik an dem Artikel! Ein sehr gut geschriebener kleiner Essay, der nur knapp an einem "Brillant!" vorbeiläuft! -- Auszug: 


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Stichwörter: Schmollmundfatalismus, Smoothies-Generation, Blog, Sudelheft, Rönne-Sound, Roman, Melancholie, Fatalismus, Jugend. 

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Nachtrag (03.10.2015): Frau von Rönne hat das Leben ja noch vor sich. Man möchte weinen! So viel Kampf, um in der Aufmerksamkeit, um im Kopf der Leute zu bleiben! Ein wenig sehe ich die Gefahr, der einst -- na, wie hieß sie doch gleich? -- erlegen ist. Bringt es zur ZDF-Redakteurin. Aber nicht zur Schriftstellerin mittleren Grades. Nein, nicht Karin Struck, sondern? 

Ok, Karin Storch, jetzt hab ich's. Fulminanter Beginn mit Erziehung zum Ungehorsam. Nun gut, vielleicht sind meine Assoziationen ja allesamt misguided, wie man früher sagte. (Als Wortspiel schön und naheliegend und hier passend: Missguided.)

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"Weißt du, was man mit dem Fenster da machen könnte?", fragt das Diffuse.
"Es schließen?"
"Oder", sagt es träumerisch, "Oder rausspringen." (RvR, Sudelheft)

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Soeben im Tagesspiegel gefunden. Auszug:

"Welche Website können Sie empfehlen? | wirmachendas.jetzt, eine kürzlich geborene Initiative, aus der Taufe gehoben von Frauen aus der Kunst und dem öffentlichem Leben. Die Seite ist Plattform für Diskussionen und Anlaufstelle für Leute mit konkreten Ideen zu der Herausforderung „Flüchtlingswelle“."

Irgendwie ist sie mir sympathisch, die Frau Rönne! (12.02.2016)