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Mittwoch, 7. Juni 2017

Enzensberger-Loser

Ein Kommentar meinerseits zu einem ZEIT-Bericht zu den Terroristen von London. Ich nehme den Kommentar mal mit hier rüber:

Die Reaktionen auf die städtischen Herkunftsgebiete der Attentäter, die schlechten Viertel eben, sind oft die gleichen: Mehr Sozialarbeiter, mehr Polizisten, bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt müssen her. Als ob der Arbeitsmarkt nicht schlicht danach aussucht, wer was kann und wer nichts kann.

Es klingt am Ende alles nach: Wir brauchen für die Erwachsenen dort einen großen Erwachsenenkindergarten mit starken Kindergärtnern, und die Kinder müssen auch noch nach allen Regeln der Kunst gepampert werden. Nur -- wer soll das auf Dauer bezahlen? Und die weiterführende Überlegung wäre nicht schlecht: Wie weit reichen die Möglichkeiten, aus einem erwachsenen Enzensberger-Loser einen zufriedenen, nicht von Almosen abhängigen Erwachsenen zu machen?