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Sonntag, 10. November 2019

Die Sache mit den Zwillingen!

Notizbuch

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Dieter E. Zimmer: Experimente des Lebens. Zürich: Haffmans Verlag (1989). S.49-107 ... »Der Mensch und sein Double – Über Zwillinge und Zwillingsforschung« Zwillinge Es begann 1979. Amerikanische Zeitungen wußten von einem kuriosen Fall zu berichten. Im Staat Ohio hatten sich zwei Zwillingsbrüder wiedergefunden. Vier Wochen nach der Geburt waren sie von verschiedenen Familien adoptiert worden; neununddreißig Jahre lang hatten sie nichts voneinander gewußt. Der eine hieß Jim Lewis, der andere Jim Springer (zusammen nannte man sie später die »Jim Twins«). Der eine kämmte seine Haare nach vom, der andere nach hinten. Sonst aber wirkten sie wie Kopien voneinander, und nicht nur das. (Online)

...

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Dienstag, 9. Juli 2019

"Langsamer Stoffwechsel?"

Notizbuch

Denke ich zu wenig? ;-)

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Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - es ist nicht Sport und Ernährung

03.07.2019

Dünn oder dick: Unser Gewicht wird von vielen Faktoren beeinflusst, vor allem einer wurde lange Zeit nicht beachtet.

...

Wer mehr Kalorien isst, als er benötigt, wird dick. Dieser Grundsatz wird jetzt von Forschern angezweifelt. Diese machen etwas ganz anderes für unser Körpergewicht verantwortlich.

Wer abnehmen will, hört immer dasselbe: Viel Sport und weniger essen soll es richten. Doch viele, die auf diesem Weg versuchen abzuspecken, schaffen es nicht. Dagegen gibt es Menschen, die den ganzen Tag essen, aber nicht zunehmen. Mit diesem Phänomen haben sich jetzt US-amerikanische Forscher befasst - mit erstaunlichem Ergebnis.

Dieser Körperteil benötigt extrem viel Energie - und wir merken nichts davon
So soll unser Gehirn ein wahrlicher "Energiefresser" sein. Rund ein Viertel der Energie, die wir über den Tag verteilt zu uns nehmen, verbraucht das Gehirn. Und das nicht nur, wenn wir unsere grauen Zellen in der Arbeit anstrengen oder Sprachen lernen: Unser Hirn verbrennt am meisten Energie in Form von Glukose, wenn es Hormone bildet und Stoffwechsel und Organfunktionen steuert, wie der Focus berichtet.

"Zu sagen, dass Fettleibigkeit ein Problem der Energiebilanz ist, ist wie zu sagen, dass Fieber durch Temperaturungleichgewicht verursacht wird", sagte Dariush Mozaffarian, Dekan der Friedman School. Die Annahme, dass Übergewicht durch ein chronisches "Zuviel an Kalorien" ausgelöst werde, sei dementsprechend in seinen Augen zu kurz gegriffen. Oder anders herum: Wer weniger Kalorien isst, als er täglich verbraucht, muss nicht unbedingt abnehmen.

...

Dick trotz Diät - das könnte dahinter stecken
Nicht nur das Gehirn beeinflusst unser Körpergewicht. Auch andere Faktoren steuern, ob wir schlank oder eher stämmig gebaut sind. Dazu zählen:

Die Art der Lebensmittel: Einige Nahrungsmittel wie Weißmehlprodukte oder Zucker fördern die Gewichtszunahme. Gemüse, Nüsse oder Obst dagegen halten oder machen schlank. Das Geheimnis liegt in den Ballaststoffen: Diese machen nicht nur länger satt, sondern verbrennen sogar zusätzlich Kalorien und fördern so das Abnehmen, wie eine Studie zeigte.

Genetische Veranlagung: Vieles, das für das Körpergewicht ausschlaggebend ist, ist vererbbar. Etwa unser Stoffwechsel, die Anzahl der Fettzellen im Körper oder unser Sättigungsgefühl. Diese Prozesse "umzuprogrammieren", ist nur in kleinem Umfang möglich - oder sogar gar nicht. | jg (merkur.de)

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Donnerstag, 14. März 2019

Diogenes auf dem Pflaumenbaum

Notizbuch

Sinn des Lebens

Lesenswert, das Ganze! Auch wenn das Stückchen die Qualität des Gesamttexts nicht zeigen kann.

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Dabei belässt er es allerdings nicht, sondern will als Beispiel wirken. Also sitzt der modern gewandete Diogenes nun im Geäst eines Pflaumenbaumes und provoziert die Mitschüler auf ihrem Schulweg mit seinen Sentenzen über die Sinnlosigkeit allen menschlichen Strebens. Die freilich wollen sich zunächst nicht aufschrecken lassen. Aber Pierres Nihilismus entfaltet doch seine subversive Wirkung, und die Mitschüler beginnen sich dagegen zu wehren. Erst mit Gewalt, mit gezielten Steinwürfen, soll der Rebell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Am nächsten Tag sitzt er wieder in seinem Baum. (faz.net)

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Dienstag, 12. Februar 2019

Wir halten mal fest...

Aus der Reihe: Alltagsgeschichten.


Große Streichholzschachtel, sitzend locker geworfen, ca. 2,5 Meter. Landet exakt so wie gewünscht und berechnet.



Montag, 28. Mai 2018

Eine Yucca-Palme vermehren

Das Internet als Universalratgeber!

Die Yucca-Palme* in der Ecke wird einfach zu hoch. Kann ich sie abschneiden und gleichzeitig vermehren? Das Internet weiß Rat:

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"Zerteilen Sie den Stamm der Yucca mit einem scharfen Messer oder einer Säge in 20 bis 30 Zentimeter lange Stücke und merken Sie sich gut, wo oben und unten ist. Wenn Sie das anhand der Oberflächenstruktur nicht zuverlässig erkennen können, sollten Sie das obere Ende einfach mit einem Bindfaden oder einem Pfeil markieren. Den Pfeil können Sie mit einem dicken Filzstift auf die Rinde zeichnen.

Die Stammbasis mit dem Wurzelballen setzen Sie nach dem Abschneiden der langen Triebe am besten in frische Erde um und verstreichen die Schnittwunden anschließend mit Baumwachs. Es verhindert, dass das faserige, feuchte Gewebe zu stark austrocknet. An einem warmen und hellen, nicht zu sonnigen Platz auf der Fensterbank treibt die Yucca dann schnell wieder aus und bildet einen neuen grünen Blattschopf.

Die unbewurzelten Stamm- oder Triebstücke der Yucca werden ebenfalls oben mit Baumwachs verstrichen und mit etwa einem Drittel bis einem Viertel ihrer Länge in kleine Töpfe mit einem Gemisch aus Sand und humusreicher Anzuchterde gesetzt. Anschließend gießen Sie die Stammstecklinge gut an und decken sie inklusive Topf mit lichtdurchlässigen Folienbeuteln oder Plastikflaschen ab. Sie brauchen ebenfalls einen warmen und hellen, nicht zu sonnigen Platz auf der Fensterbank und müssen gleichmäßig feucht gehalten werden. In der Regel zeigen die Yucca-Stecklinge dann schon nach drei bis vier Wochen neue, zarte Austriebe. Ab diesem Stadium können Sie die Folie entfernen und die Pflanzen ein wenig düngen.

Sobald die Blattschöpfe gut ausgebildet sind, werden die neuen Yuccas dann in größere Töpfe mit normaler Blumenerde umgesetzt. Die beschriebene Vermehrungsmethode funktioniert übrigens auch beim Schraubenbaum (Pandanus) und beim Drachenbaum (Dracaena). Übrigens: Die oft verwendete Zeichnung Yuccapalme rührt daher, dass der Stamm der Pflanze dem der echten Palmen ähnelt. Es handelt sich bei der Yucca jedoch um eine sogenannte Palmlilie, die zur Familie der Spargelgewächse gehört. Mit den richtigen Palmen ist sie botanisch nicht verwandt." (mein-schoener-garten.de)

Ich werde das, auf meine eigene Verantwortung, einmal noch viel schlichter ausprobieren. Ich schneide, nein, säge, denn fürs Schneiden sind die Triebe zu dick – ich säge also die hohen Triebe ab und setze sie, so wie sie sind, einfach in die Erde. Ich glaube – sagt meine Intuition – ich kann da nicht viel falsch machen. Die Yucca-Palme ist ja der Löwenzahn unter den Wohnzimmerpflanzen. Lebensstark und einfach unverwüstlich. :-)

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So ganz nebenbei erfährt man, dass man die Yucca-Palme nicht so nennen darf. "Die Yucca, fälschlicherweise auch Yuccapalme genannt ...". Ich sage da nur: Ach, es hat sich doch so schön eingebürgert, dass mit der Yucca-Palme. Warum denn im Namen und besserwisserischer kleiner Wissenschaft dem Volk seine Angewohnheiten nehmen? Dass das keine wirkliche Palme ist, ja Gott, das sieht doch jeder! Und wenn einer den Wal gerne Walfisch nennt, ja was ist denn schon dabei? – Das publizieren wir jetzt einmal unter „Das Internet der Besserwisser im Namen der Wissenschaft“.

Sonntag, 4. Februar 2018

Mirakulös: WD Elements Portable, ...

... externe Festplatte - 2 TB - USB 3.0.

Bei Amazon am 25.11.2017 gekauft, dann lag sie erst mal ein wenig herum, diese Festplatte. Am 9. Januar 2018 habe ich sie dann ausgepackt und angeschlossen. Wichtig: Die Platte war bis zu diesem Zeitpunkt noch originalverpackt!

Mein Bericht, ganz sachlich:

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  • An den PC gesteckt. Die Festplatte wurde einfach nicht erkannt. Gibt es so etwas noch, in Windows-10-Zeiten? -- Dann sehe ich: Das Internet ist voll von entsprechenden Berichten und Fragen!
  • Jetzt aber kommt das eigentliche Wunder. Ich stecke die Platte an mein Notebook und arbeite erst mal am PC weiter.
  • Nach 20 Minuten sehe ich nach. Und staune: Die Platte hat jetzt als Namen den Namen meiner Frau, für die ich sie tatsächlich auch gekauft hatte! 
  • Sagen wir die Platte heißt jetzt: F:\MEIER. 
  • Nein, mein Notebook heißt nicht MEIER, meine Frau und ich, wir haben unterschiedliche Namen. Der Name kommt auch im Heimnetz nicht vor. Woher um alles in der Welt kennt die frisch ausgepackte Platte meine Frau?!
  • Wieder zurück mit der Festplatte an meinen PC. Die Platte ist wieder ein schwarzes Loch. Heißt: Auch über die bekannten Tipps der "Datenträgerverwaltung" lässt sie sich nicht finden. Es gibt sie einfach nicht.
  • Noch einmal zurück aufs Notebook: Da ist sie wieder. Und sie hat sogar schon ein paar Dateien gesichert! Ein Unterverzeichnis. Woher auch immer. Von meinem PC oder Notebook jedenfalls nicht.
  • Wer ist da in Sachen Datenschutz und übernatürliche Ereignisse zuständig? Der liebe Gott?

--

Alles kein Scherz, ich schwöre! Der echte Ablauf.

Freitag, 15. September 2017

"Recherche als 'Reinigungskraft'"

Was man im Netz nicht so alles findet, wenn man nach dem Lohn für eine Putzfrau sucht!

Musca | Eine Journalistin bewarb sich zwecks Recherche als "Reinigungskraft " (a´la Wallraff) und berichtete darüber, dass sie teilweise gar nicht mehr als Person wahrgenommen wurde. Mit den Worten: Na endlich sind wir alleine, fielen zwei Büroangestellte (Männlein+Weiblein) übereinander her, während sie, die putzende Journalistin im gleichen Raum sauber machte. Ich finde daher die Wortwahl bei Berufsbezeichnungen weniger wichtig, als den Respekt vor Menschen, ungeachtet ihres Berufes. (stern.de - Rechtschreibung und Zeichensetzung leicht korrigiert)

Samstag, 28. Januar 2017

Ben Nevis

Das aus schottoland-tipps.de soll einmal für sich stehen:

"Die Highlands im Westen Schottlands || Schottland ist wildromantisch und atemberaubend schön, besonders die Highlands im schottischen Westen. Ein außergewöhnliches Urlaubsvergnügen erlebt man in den Berglandschaften von Glencoe, Kintail und Torridon in den Highlands. Das geschichtsträchtige Glencoe liegt ganz in der Nähe des höchsten Berges, dem Ben Nevis. In Glencoe spielte sich einst das berüchtigte Massaker um Clan MacDonald ab, die von den Campbells besiegt wurden. überall findet der Gast Unterkunftsmöglichkeiten, umgeben von den Glencoe- und den Mamorebergen. Klettern, Radtouren, Bootsausflug und Sehenswürdigkeiten genießen sind hier die Freizeitaktivitäten. Es lassen sich auch sehr gut Seehunde, Adler oder Baummarder beobachten."

Sonntag, 17. Januar 2016

Wort des Jahres 2015: "Gutmensch"

So, und jetzt wage ich mal was: Eine Sammlung zum Thema "Gutmensch", die ich vor Tagen kopiert und unter Entwürfe abgespeichert habe. (Aber eben, weil unbearbeitet, manchmal nicht zu diesem Thema). Das, nachdem ich soeben über komplex und überkomplex nachgedacht habe; überkomplex vielleicht = unbearbeitet?

Feuilleton Unwort des Jahres: Warum ich als Reaktionär nicht Gutmensch sage
MEINUNG #UNWORTDESJAHRES 12.01.16 Warum ich als Reaktionär nicht "Gutmensch" sage Unser Autor ist selbsternannter linguistischer "Gutmensch"-Experte. Er erklärt, warum man "Gutmensch" auch dann nicht sagen sollte, wenn man selbst keiner ist. Spoiler: Es hat mit Intelligenz zu tun.
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Von Matthias Heine
Feuilletonredakteur
Matthias Heine
Das Unwort des Jahres
Das Unwort des Jahres
Foto: dpa
Nachdem ich im März 2015 in einem ausführlichen Artikel zur Geschichte des Wortes "Gutmensch" schrieb, dieses Wort würde eigentlich nur noch von Nazis und Idioten ohne jedes sprachliche Feingefühl benutzt, erreichten mich zahlreiche Beschwerden von Leuten, die sich zu Unrecht als Nazis verunglimpft fühlten. Auf die Idee, der zweiten von mir genannten Gruppe anzugehören, also nicht so helle und ein bisschen ausdrucksbehindert zu sein, kam niemand.

Das neue Unwort des Jahres

Jetzt ist "Gutmensch" zum Unwort des Jahres 2015 gekürt worden. Die Begründung der Jury, die sich im vorigen Jahre für "Lügenpresse" entschieden hatte, lautet: "Mit dem Vorwurf 'Gutmensch', 'Gutbürger' oder 'Gutmenschentum' werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert."

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Ein Mann, ein Wort
Ein unzensiertes Video über das Wort "Zensur"
Als selbst ernannter linguistischer "Gutmensch"-Experte der Nation möchte ich deshalb ausdrücklich feststellen: Nicht jeder, der den Ausdruck "Gutmensch" gebraucht, ist ein Nazi, Rechter, Rechtspopulist, Identitärer oder besorgter Bürger. Es gibt noch eine zweite Möglichkeit. Und ich glaube, dass die Gruppe der sprachlich minderbemittelten "Gutmensch"-Sager weitaus größer ist als die derjenigen, die in der Wolle braungefärbt sind. Einige meiner besten Freunde sagen "Gutmensch". Sogar der Bundespräsident und die CDU-Jungpolitikerin Diana Kinnert haben kürzlich das Wort benutzt, ohne sich viel dabei zu denken. Sie werden dadurch nicht zu verkappten Rechten. An ihrer Weisheit lässt mich solches Gequatsche dennoch partiell zweifeln.

"Gutmensch" ist kein Unwort, weil es übermäßiges Bemühen um politische Korrektheit und Naivität verunglimpft. Auch nicht, weil an ihm der Pesthauch der ekligen Gesinnung klebt, den allzu häufiger Gebrauch durch echte Nazis dort hinterlassen haben. Sondern vor allem, weil es eine Floskel ist, die von Hirnlähmung und dem Unwillen, genauer zu beschreiben, zeugt. Man spuckt das Wort aus und glaubt damit etwas gesagt zu haben, weil es auch schon Zigtausende andere hingerotzt haben.

Wer "Gutmensch" sagt, nennt Merkel auch "Mutti"

In dem knappen Jahr, das seit meinem ersten Artikel vergangen ist, ist mir aufgefallen, dass Menschen, die "Gutmensch" sagen, meist auch Angela Merkel "Mutti" nennen. Wahrscheinlich fanden viele von denen es früher auch witzig, "Pobereit" statt Wowereit zu sagen. Ich schlage als Arbeitsbegriff für dieses Phänonem "Tichysmus" oder "Morbus Tichy" vor. Es ist eine Krankheit, die durch Facebook-Kontakte übertragen wird.


Ich sage nicht ‚Gutmensch‘. Aber ich finde ja auch Putin grässlich und fürchte mich nicht vor Verschwulung.


Lustigerweise gilt man heute schon als Gutmensch, wenn man sich weigert, "Gutmensch" für ein akzeptables Wort zu halten. So ergeht es mir, obwohl ich keine Flüchtlinge umarme, Frau Merkels Grenzöffnung für genauso hektisch und gefährlich halte wie ihren Atomausstieg, Recht und Ordnung, Disziplin und Höflichkeit für die Grundlagen der Zivilisation halte und schon mal öffentlich zu Protokoll gegeben habe, dass Familie, Gott und Vaterland die Leitsterne meines Lebens sind. Aber ich finde ja auch Putin grässlich und fürchte mich nicht vor Verschwulung.

Kein Grund zum Jammern. Es war noch nie leicht, Reaktionärsein und das Beharren auf Differenzierung und Restintelligenz zu vereinen. Man sollte es trotzdem immer wieder versuchen.

© WeltN24 GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten
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Wer Gutmensch sagt, verdient sich seinen Shitstorm
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"Lügenpresse" versteht man jetzt auch im Ausland

Eine „Pegida“-Demonstration Anfang März im belgischen Antwerpen. Die Belgier haben nicht nur das deutsche Kürzel für ihre Bewegung übernommen. Dort schimpft man neuerdings auch auf die „leugenpers“
NEWSTICKER SPRACHE
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"Gutmensch" zum Unwort des Jahres 2015 gewählt
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Komplexe Welt

Habe ich eben gesagt, die Welt sei komplex, ja überkomplex? Beweis im Kleinformat gefällig? Die Google-News-Schlagzeilen von eben. Nicht vollständig, weil einiges der Schnell-Umformatierung zum Opfer gefallen ist. Aber es reicht, denke ich, auch so.

Soll ich die laut vorlesen, um dann ein QED darunter zu setzen? Vielleicht doch lieber nicht, oder?
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Freitag, 31. Juli 2015

Die banalen FOCUS-Urlaubsfilmchen

Das ist auch und gerade im Sommer kaum auszuhalten: Wenn der FOCUS aus banalen Urlaubsfilmchen eine große Darstellung mit viel Jung-Frauen-Gekicher macht:

"Sexy Panne beim Baden | Fataler Wellengang: Sie hätte ihren Bikini vielleicht etwas fester schnüren sollen"

Nein, das verlinke ich mal nicht!

Samstag, 25. Juli 2015

Houston Stewart Chamberlain. Und andere.

  • Ich entdecke die Adresse von Lia Azuedo aus Rio wieder. Lange her. Tübingen ...
  • Die Feier am Abend, von IH, war im PHONO. (Ist aber privat!)
  • Nachdem ich am Morgen einen SPIEGEL-Artikel über Houston Stewart Chamberlain gelesen hatte, fällt mir beim Aufräumen ein altes Büchlein, von Chamberlaein aus dem Jahr 1905, in die Hand. Herausgegeben von -- CORNELIUS GURLITT. Nein, nicht von dem Kunstsammler aus München, sondern von dem Architekten aus Dresden.


Alles sehr, sehr seltsam.

Donnerstag, 7. Mai 2015

tikonline.de -- NEIN

Welche Gründe gibt es, niemals auf die Seite tikonline.de zu schauen? Nun, ein Grund reicht doch.


In eine Meldung wird eine seltsam doofe grüne Figur eingeblendet. In der Hoffnung, dass jemand darauf klickt und anschließend 1,038 Cent vom Werbenden in die Kasse tikonline.de kommen? Kann man ja mal versuchen. Ich jedenfalls werde diese Seite von der weiteren Suche ausschließen. Wegen Blödheit.

Ich hab es hier doch schon mal geschrieben, liebe Werbetreibende: "Von Google lernen heißt siegen lernen!" Unaufdringlich werben, das ist die Kunst!

Montag, 4. Mai 2015

„No Poo“

Wieder über diese Meldung gestolpert. Jetzt notiere ich sie mal. Ich würde das gerne auch machen, aber sechs Wochen!

HAARIGES EXPERIMENT VON JOURNALISTIN | WAS PASSIERT, WENN MAN SECHS JAHRE KEIN SHAMPOO BENUTZT? | 30. April 2015 | Weniger Shampoo gleich tollere Mähne? Dieser Ansicht sind mehr und mehr Menschen weltweit. Was sich sogar für US-Stars wie Amanada Seyfried (29), Kim Kardashian (34) und Co. bewährt hat, testete eine New Yorker Journalistin an sich selbst. Mit erstaunlichem Ergebnis. | Sarah Theeboom | Die Amerikanerin Sarah Theoboom benutzt seit sechs Jahre kein Shampoo, reinigt ihre Haare nur mit Wasser || Als Sarah Theeboom vor sechs Jahren zufällig einer alten Freundin begegnete, erschien ihr, was die ihr erzählte, reichlich exotisch: Ihre Bekannte benutzte kein Shampoo mehr. Deren Haare hatte Theeboom als extrem struppig und trocken in Erinnerung. Heute sah sie toll aus. Vielleicht war das Shampoo-Weglassen auch für sie die Lösung?! Das war lange, bevor die aktuelle Beauty-Bewegung „No Poo“ (kurz für „No Shampoo“) von sich reden machte. (StyleBook)

Und was, wenn es nicht funktioniet und die Haare verfilzen? 

Was ist das Schöne an der Sache, so oder so? Dass es sie schön gegenwärtig ist. Nicht No Logo! und das Große-Ganze des modernen Sündenfalls. Keine Kapitalismuskritik weit und breit. Einfach nur: Kein Shampoo. Fertig.

Freitag, 10. Mai 2013

Das Flaschenpfand und das Fluchen

Ich stecke Flaschen in einen dieser Rücknahme-Dinger bei Tengelmann. Eine Anzahl von Flaschen will der Automat aber nicht. Das alte Fluchen beginnt. Wann kommt endlich ein Aufdruck, halbwegs groß, einheitlich. Es wäre doch so einfach! Ein Quadrat, und darin eine Zahl. 

0 = kein Pfand, ..., 0,25 = 25 Cent Pfand.

Alles einheitlich. Jeder Automat nimmt alles zurück, auch die 0-Cent-Flaschen. Wenigstens das! Ja, das wär's. Statt dessen? Verschwurbelte Symbole, andere Symbole, irgendwo versteckt. 



Dann auch das noch! Wie hat Lidl es denn geschafft, doch eine Eigenmarke durchzusetzen? Das möchte man doch gerne wissen. Ich dachte, das sei durch Gesetz nicht mehr möglich? Flaschen, die man zum Ursprung zurücktragen muss, mit eigener Buchführung sozusagen. Eine Ahnung, wer diese Flaschen gekauft hat. Niemand aus der Familie war bei Lidl...





Sonntag, 20. Januar 2013

Mythen des Alltags: Socken & Waschmaschine

Die Sache mit der Wahrheit! Ist immer sehr differenziert zu sehen.

Hier glaubt mancher, der mit Waschmaschinen-Experten gesprochen hat, dass keine Socken in der Waschmaschine verschwinden.

Hier wird vorgemacht,dass es doch vorkommt.



Nur eben, mehr als 2, 3 Socken passen nicht um den Heizstab, und dass die Socken in die Kanalisation gesaugt werden, das sagt bis jetzt noch keiner.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Universität, Aufzug und Zigarette

Ist es möglich, über solch einen Ausschnitt einen Haiku auf deutsch zu verfassen? Man könnte es ja mal versuchen. Sicher ist es so: Die extrem kurze Form ist die sprachliche Entsprechung zu diesem Bild.



Mittwoch, 30. November 2011

Wortfamilien, Wortfelder . Usw.

Usw. = und die linguistische 'Theorie' und Terminologie.

Eine Wortliste durchgehen und dabei wieder einmal entdecken: Die Linguistik-Lebensform ist in puncto Terminologie und Theorie eine krude Mischung aus Inhalt, Form und Funktion. 
---
Lauf, der ~
laufen
läufig
geläufig
laufend (~e Kosten!)
der Laufende (jdn auf dem Laufenden halten -- Rechtschreibreform mal wieder!)
---
Reis, der ~ [Reis, das; Pl. die Reiser]
Na gut: Reise, die ~
[alt: Reisige, der]
reisen ( ;-) )
? reisig (Reisig!)
*gereisig
reisend 
Reisende, der ~ (Reisende soll man nicht aufhalten!)
---
;-)

Da werden ein paar gelehrte Begriffe dazwischengeschaltet, um solche Probleme zum Verschwinden zu bringen. Homonymie und Polysemie. Wie das klingt! Einfach wunderbar! Und es sind solche Begriffe die Grundlage für ein gedankliches Desaster. Signale der traditionellen Verwirrtheit, die sich als Gelehrsamkeit tarnt.

Einmal müsste man vorurteilsfrei darüber nachdenken. Die reine Form als "linguistisches Atom" tatsächlich. Die Bedeutungszuschreibung durch Kontext. Usw.

Donnerstag, 3. März 2011

Warum trägt eigentlich Karl Lagerfeld ...

... immer diesen Beißschutz an den Händen? Gibt es in seiner Umgebung so viele bissige Hund?


Mittwoch, 24. November 2010

Kein einfaches Betteln

Nun gut, so etwas ist gewöhnlich. Eine Mail mit einer solchen Bitte, soeben eingetroffen:

Attn,

Guten Tag, Sie, l halten es fit zu kontaktieren Sie heute auf Ihr Profil, die ich heute in meiner privaten Suche sah, ...
Mein Name ist Ms.Veniasa Williams, ich bin eine einzige Frau, der 24 Jahre alt, die Tochter des Chef spät Dr.Lambert Williams, war mein verstorbener Vater ein erfolgreicher Geschäftsmann in seiner heutigen, es ist traurig für mich, Ihnen mitzuteilen, dass l meinen Vater verloren bei einem Autounfall auf der 14. November 2004. während der Zeit wurde er von einer Geschäftsreise aus Jackson, Michigan nach Ohio (USA), Sehr geehrter Rückkehr nach vier Monaten l verloren mein geliebter Vater, tötete seine zweite Frau meine Mutter so, dass sie und seine Kinder erben alles, was mein Vater links für uns alle.

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Aber das heute, München Innenstadt, das ist doch eher selten: Eine Frau kommt auf mich zu und beginnt von Ihrem schweren Schicksal zu erzählen. Der Mann hat sie verlassen, die Kinder, usw. Ich kann solchen Geschichten nicht widerstehen. Selbst wenn sie erlogen -- ach was! schön erfunden sind. Die Frau ist erkennbar keine gewöhnliche Bettlerin. Gut angezogen. Geschminkt. Auffallend: die weiß lackierten, langen, sorgfältig manikürten Fingernägel. Ich frage, woher sie kommt. Aus Rumänien. Ich gebe ihr fünf Euro. Vielleicht blöd, aber so bin ich nun mal.

Dann die Überraschung: Sie fragt, ob ich ihr nicht meine Telefonnummer geben wolle. Sie würde mir ihre Telefonnummer geben. Dann könnte sie bei einem Kaffee einmal genauer erzählen, was ihr widerfahren ist.

Nein, sage ich. Passt schon!