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Mittwoch, 25. November 2020

"Rätselhafte Stele in Utah"

Wieder mal 2001 - der Monolith. Den hatten wir hier ja schon!

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RUND DREI METER HOHE STELE: Wildhüter entdecken geheimnisvollen Monolith in der Wüste von Utah. AKTUALISIERT AM 25.11.2020-10:34. Rund drei Meter hoch: Rätselhafte Stele in Utah. ... Wildhüter wollten die Bestände von Dickhorn-Schafen in Utah überprüfen. In einer abgelegenen Region voller roter Felsen entdeckten sie eine rätselhafte Stele. - Die Behörden im amerikanischen Bundesstaat Utah rätseln über eine Metall-Stele mitten in der Wüste. Der glänzende Monolith sei drei bis vier Meter hoch und vergangene Woche einer Hubschrauberbesatzung aufgefallen, die in einer abgelegenen Region voller roter Felsen Bestände von Dickhorn-Schafen überprüfte, teilte die Wildschutzbehörde mit. Sie hätten das dreiseitige Objekt aus rostfreiem Stahl in einer Arbeitspause in Augenschein genommen. Es sei völlig unklar, wie es dort hingekommen und in den Boden gerammt worden ist. „Das Ding ist nicht aus einer anderen Welt“ Der Monolith erinnert an ein Objekt, das in Stanley Kubricks Film „2001: Odyssee im Weltraum“ zu sehen ist. Doch Nick Street von der Straßenpatrouille versicherte: „Das Ding ist nicht aus einer anderen Welt.“ Der Standort ist so abgelegen, dass die Behörden ihn nicht näher benannten, um zu verhindern, dass sich Menschen auf der Suche nach der Stele verirren und gerettet werden müssen. Klar ist, dass der Monolith auf einem Gelände steht, das den amerikanischen Bundesbehörden gehört. Dort dürfen Objekte nicht ohne Genehmigung aufgestellt werden. Beamte sagten, man prüfe, wie lange der Monolith schon dort sei, wer ihn geschaffen habe und ob er fortgeräumt werden solle. (faz.net

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Ach, und wenn wir schon dabei sind:



Bild eines Monolithen. Amandine Brige - Eigenes Werk. Monolith as displayed at the École normale supérieure in Paris, France. The monolith has been erected by unknown authors. (Wikpedia)

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Dienstag, 19. März 2019

"Killer drone arms,..."

... artificial intelligence an increasingly real fiction"


Ich dachte, das sei noch was für eine Science-Fiction-Geschichte. Aber -- natürlich: The US do not sleep.


Montag, 14. August 2017

"Hackers - Im Netz Des FBI" (1995)

Gestern diesen Film via Amazon Stream angesehen.

Normalerweise lassen die Hacker um Crash Override und Acid Burn andere in die Falle laufen. Doch jetzt versucht ein anderer Computerspezialist ihnen Unterschlagung, Korruption und Sabotage anzuhängen - und das bedeutet Krieg ... | Darsteller: Jonny Lee Miller, Angelina Jolie, Fisher Stevens | Laufzeit: 1 Stunde, 41 Minuten (3,99 €)

Die Beurteilungen auf der Amazon-Seite: 7 x 5*, 2 x 4*. Schon sehr gut. -- Befund und Erkenntnis:

  • Die 20jährige Angelina J. da spielen zu sehen war erstaunlich. Der Weg so deutlich, wenn man noch ältere und heutige Fotos heranzieht: vom Entchen zum Schwan!
  • Solche Filme wirken allein aufgrund des veralteten Computer-Equipements alt und verstaubt und also schlicht: ziemlich langweilig. Ich wollte das eigentlich zunächst nicht wahrhaben, aber es ist so. Vielleicht gibt es ja demnächst Methoden, im vorhandenen Film die alten Geräte gegen neueste auszutauschen? Würde das was reißen? Wahrscheinlich weitaus besser: einfach ein Remake machen.

Freitag, 23. Juni 2017

"Blumen für Algernon"



Ich wusste lange den Titel nicht mehr. Jetzt sehe ich, dass es sogar einen Film gibt, gedreht nach dem Inhalt der Kurzgeschichte.

Daniel Keyes (1927 -- 2014): Charly. Blumen für Algernon, 1970. Flowers For Algernon, 1966.

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Sein bekanntestes Werk ist die Kurzgeschichte Blumen für Algernon (Flowers for Algernon, 1959), die wegen ihres Schlusses mehrfach, u. a. von Horace L. Gold von Galaxy, abgelehnt wurde. Keyes weigerte sich jedoch, das Ende der Erzählung umzuschreiben, und brachte den Text schließlich in The Magazine of Fantasy and Science Fiction unter. Flowers for Algernon gewann den Hugo- und den Nebula-Award, und erschien in über 30 Ländern. Die Geschichte beschreibt in Tagebuchform die Auswirkung eines Experiments: die Entwicklung eines geistig zurückgebliebenen Mannes zum Genie und seinen anschließenden tragischen Rückfall in die Umnachtung. | Der Autor bekam einen Vertrag mit dem Verlagshaus Doubleday für eine Romanversion und arbeitete den Stoff zu einem Roman um, was einige Jahre dauerte. Auch dieses Mal wollte der Verlag ein anderes Ende, woraufhin Keyes den Vorschuss zurückzahlte und auf die Suche nach einem anderen Verlag ging. Nach weiteren fünf Ablehnungen – aus demselben Grund – kaufte schließlich Harcourt das Manuskript. Die Romanadaption erschien 1966, gewann den Nebula Award und wurde als Charly 1968 verfilmt. In seinem autobiographischen Buch Algernon, Charlie and I: A Writer’s Journey (2000) schilderte Keyes die Entstehungsgründe für die Kurzgeschichte und den Roman, außerdem berichtet er über die unterschiedlichen Adaptionen für das Fernsehen, den Film und das Theater.

Sonntag, 28. Februar 2016

John Williams und die Science Fiction

Heute also beschließe ich, dass ich den Artikel über die Science Fiction endlich schreibe. Den Artikel, den ich schon seit langem, seit Jahren -- ach was: seit Jahrzehnten! -- schreiben wollte. Franz Rottensteiner ist da so ein Name. Nur weiß ich nicht mehr, ob ich dem gesagt habe, dass ich mal etwas über die Science Fiction schreiben will und ob er es für eines seiner Bücher bei Suhrkamp -- immerhin! -- haben möchte. Nicht viel wollte ich schreiben, denn so viel habe ich nicht zu sagen. Nur das, was ich immer wieder einmal sage. Aufschreiben, statt sich zu wiederholen.

Warum also heute? Was ist der Anlass? Nun, die Oscar-Nacht steht bevor, und ich lese in der Süddeutschen einen Artikel über jemanden, den ich bisher, wie man sosagt: nicht auf dem Schirm hatte,

Filmmusik | Der Mozart vom Planeten Naboo | von Helmut Mauró || ... Der Komponist John Williams hat sämtliche Star-Wars-Episoden akustisch auf den Punkt gebracht. Dass in den kosmischen Stahlgewittern bedrohlicher Krach und liebliche Erkennungsmelodien kollidieren, Schreckensklänge und Wiegenlieder aufeinanderprallen, sich durchkreuzen und bekriegen, das überrascht ebenso wenig wie die Tatsache, dass die martialische Eingangsfanfare "Imperial March" von fast jedem Erstklässler nachgesungen werden kann. Dass aber auch Platz ist für gediegene Symphonik, damit hätte man dann doch nicht gerechnet. (Süddeutsche, Online-Abo)

Halten wir also einfach fest: John Williams hat mich dazu gebracht, endlich über die Sciense Fiction das zu schreiben, was ich schon immer einmal schreiben wollte.

Mittwoch, 24. Februar 2016

"Der Judenstaat"

Wäre da nicht der letzte Satz in diesem Absatz!

"Man schätzt, dass die Juden etwa 2 Promille der Weltbevölkerung ausmachen. Zählt man alle Nobelpreise zusammen, also auch diejenigen für Wirtschaftswissenschaften und Literatur, so findet man weltweit knapp 100 jüdische Nobelpreisträger. Aus dem arabisch-islamischen Kulturkreis mit etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung kommen insgesamt nur 8 Nobelpreisträger, was deutlicher als alles andere das religiös motivierte wissenschaftsfeindliche Klima in den islamischen Ländern aufzeigt. Die Leistungsfähigkeit der weltweit verstreut lebenden Juden steht wiederum im krassen Gegensatz zum wirtschaftlichen und moralischen Niedergang in Israel." (scientific.at)

Man kann auch lesen, dass Israel, der Staat der Israelis, wirtschaftlich und wissenschaftlich den meisten westlichen Ländern überlegen ist, vor allem, was die technische Kreativität angeht. Und wären da nicht die immensen Ausgaben für das Militärische -- vielleicht doch aufgezwungen, wenn die arabischen Staaten die Juden "ins Meer werfen" würden, wenn man sie denn ließe? --, dann wäre diese Gegend am östlichen Mittelmeer-Ufer ein prosperiender Landstrich. Warum tun sich die aufgeschlossenen Palästinenser nicht mit den aufgeschlossenen Israelis zusammen und führen das Ganze zu einem großen Erfolg? Weil es Deppen der Ewiggestrigkeit auf beiden Seiten gibt? Es müsste aber mal ein Anfang gemacht werden mit der Versöhnung. Und am Ende: Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg!

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Wie bin ich eigentlich darauf gekommen? Nun ja, Herzls Buch "Der Judenstaat" gibt es mehrfach im Netz. Beispielsweise: als nicht-durchsuchbares Faksimile von der Uni Wien, und als durchsachbare Ausgabe bei ldn-knigi.lib.ru (!).

Donnerstag, 29. Oktober 2015

1985 > 1955, 1885 und 2015

Es wird ein Geheimnis bleiben, warum diese Stelle für mich wichtig ist:

"Zurück in die Zukunft" ist eine der bekanntesten Film-Trilogien der 80er Jahre. Produzent Steven Spielberg und Regisseur Robert Zemeckis inszenierten in ihren 1985, 1989 und 1990 veröffentlichten Teilen Zeitreisen aus dem Jahr 1985 in die Jahre 1955, 1885 und 2015. Das Datum, an dem Schauspieler Michael J. Fox als Marty McFly im Jahr 2015 ankommt, ist der 21. Oktober. Fun Fact: Zunächst hatten sich die Macher mit dem Tag vertan, im Film war es ursprünglich ein Dienstag. Erst in einer späteren und überarbeiteten DVD-Fassung wurde aus dem Dienstag ein Mittwoch. (rp-online.de)

Dienstag, 27. Oktober 2015

Jean Raspail, Heerlager

Es gibt, wieder mal, die Diskussion eines vor Jahren eerschienenen Buches. Jetzt: Deutsche Neuübersetzung. Rezensionen mit den Prädikaten VON - BIS: rechtsradikal bis absurd-witzig

Literatur | Lust, die eigene Kultur auszulöschen || Jean Raspail hat 1973 in einem ­parodistischen Roman den heutigen ­Flüchtlingsnotstand ­vorweggenommen. Wir sollten das Meisterwerk wieder lesen. | Von Matthias Matussek | Was vor über vierzig Jahren als Science-­Fiction geschrieben wurden, ist plötzlich der grosse Roman zur heutigen Zeit geworden: Jean Raspails rabenschwarzes, witziges, absurdes und doch enorm realistisches Meisterwerk «Das Heerlager der Heiligen», jetzt zum ersten Mal vollständig und in neuer Übersetzung auf Deutsch erschienen. (WELTWOCHE)

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Wenn wir den kosmischen Zeitraffer ...

... hochfahren, ja dann werden wir nur ganz wenig getröstet einschlafen:

"10. August 2015 | Das langsame Sterben des Universums || Astronomen haben die produzierte Energie von 200.000 Galaxien vermessen und Hinweise gefunden, dass der langsame Wärmetod bereits eingesetzt hat || Honolulu/Wien – Wie das Universum einmal zu Ende gehen wird, ist alles andere als eindeutig geklärt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass wir erstaunlich wenig über die Beschaffenheit der Dunklen Materie und der Dunklen Energie wissen. Und die haben ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, welchen Endzustand das Universum in ferner Zukunft einmal annehmen wird. || [...] || Die gesamte Energie des Universums war beim Big Bang vor 13,8 Milliarden Jahren entstanden, ein Teil in Form von Masse, die von den Sternen in Energie umgewandelt wird. Und dieser Prozess neigt sich sehr langsam seinem Ende zu. In den bildhaften Worten von Simon Driver: "Das Universum wird langsam alt. Es hat sich gleichsam auf ein Sofa gelegt, eine Decke übergezogen und macht sich bereit für einen ewigen Schlummer." (STANDARD)

Dienstag, 6. Oktober 2015

Stoffsammlung: Die Piraha und das Glück

Das kritische Spiel geht so: Bleibe misstrauisch, wenn ganz neue Erkenntnisse aus sehr fremden Welten auftauchen. Von jemandem überliefert, der der Einzige ist, der sich da auskennt. Oder vorgibt, sich auszukennen. Es gibt keine Kontrolle. Es kann alles ungefähr so sein, wie er behauptet, oder er erzählt Phantasiegeschichten oder -- noch gefährlicher -- Dinge, von deren Richtigkeit er subjektiv überzeugt ist, die sich aber ganz anders darstellen, wenn es 100 Kenner und drei Fraktionen von Kennern gibt

Auf keinen Fall sollte man sich vom Titel dieses Buches abhalten lassen, warnen die Rezensenten, die allesamt Daniel Everetts Buch mit Begeisterung gelesen haben. Für sie war "Das glücklichste Volk"nicht nur der Forschungsbericht eines Linguisten, sondern zugleich auch philosophischer Essay und Abenteuerroman in einem und eigentlich nur mit Claude Levi-Strauss' "Traurigen Tropen" vergleichbar. Everett ist 1977 mit Frau und Kindern als Sprachforscher und Missionar in das brasilianische Amazonasgebiet gereist, um die Sprache der Piraha lernen, die er mit einer Bibelübersetzung beglücken wollte. Es kam anders, der Missionar wurde bekehrt. Er lernte die Sprache der Piraha, machte sich mit ihren Gebräuchen und ihrer Lebensweise vertraut - und verabschiedete sich selbst von seinem christlichen Glauben und seiner Mission. "Aufschlussreich, unterhaltsam, spannend und den Blick weitend", fand Harald Eggebrecht in der SZ, was er alles über die Piraha gelernt hat, zum Beispiel dass sie für verschiedene kulturelle Funktionen unterschiedliche Sprachkanäle haben: eine Pfeifsprache, Summsprache, Schreisprache, musikalische Sprache und normale Sprache. Außerdem schlafen sie wenig, weil es aufregender ist, wach zu sein. In der FAZ zeigte sich Karl-Heinz Kohl sehr fasziniert von dieser gerade mal 500 Menschen umfassenden Volksgruppe, die allen Anfechtungen der Moderne bisher getrotzt und kaum einen Begriff von Vergangenheit und Zukunft habe, stattdessen ganz im Hier und Jetzt lebt.

Schnitt. 

Wenn es Außerirdische gibt, groß wie Bakterien und hundertmal intelligenter als wir -- was werden sie von uns verstehen? "What is it like to be a bat?" (Gibt es neuerdings auch auf Deutsch im Netz!) Immer wieder mal lesen. Und eigenständig darüber nachdenken. Vielleicht einfach mal in diese Richtung: Ich verstehe meinen Hund, und er versteht mich. In bestimmten Punkten. Und in anderen kann ich nie in seine Welt eindringen und er nicht in meine. Was weiß mein Hund vom Nobelpreis? Und wie ist ein Leben beschaffen, wenn man so differenziert riechen kann wie ein Hund?

Wir werden es nie erfahren. Jedenfalls nicht in der uns geläufigen Welt.

Ob die Piraha glücklich sind? Wenn ein Kind zweisprachig aufgewachsen ist, in beiden Kulturen, dann reden wir noch einmal über diese Frage. Ohne den Anspruch zu erheben, dann schon eine Antwort auf die Frage zu haben.

Donnerstag, 16. April 2015

Vierlinge und Science Fiction

Ich habe vor vielen Jahren eine Science-Fiction-Geschichte gelesen, in der bis auf einen überlebenden Mann die Erde menschenleer war. Da kommt ein Raumschiff von einer langen Reise zurück. Der Mann von der Erde jubelt: Endlich sei gesichert, dass die Menschheit weiterhin existieren werde. Es seien ja Männer und Frauen an Bord. Der Kommandant des Raumschiffs teilt traurig mit: Die jüngste Frau an Bord ist 65 Jahre alt. Die Konsequenz musste nicht mehr ausgesprochen werden: Aus der Traum! Frauen jenseits des Klimakteriums bekommen keine Kinder mehr.

Und heute, ein paar Jährchen später?

Vierlinge mit 65 – eine deutsche Debatte || Eine 13-fache Mutter wird schwanger – und tritt damit in Deutschland nicht nur eine Debatte über künstliche Befruchtung los, sondern auch über Tabus und Klischees. Ihr Fall offenbart, wie rückständig viele Deutsche noch ticken. | Eine Analyse von Jan Rübel

Hochinteressante Aspekte für eine Theorie der Argumentation!

"Würde Deutschland so erregt debattieren, würde ein 65-jähriger Mann Vater werden? Mitnichten." 

Ich könnte da mal Ulrich Wicker fragen, aber das lasse ich mal besser bleiben.

Muss -- darf man diese Parallele mit dem 65jährigen Mann aufmachen? Und kann man das zentrale Argument der 65jährigen Frau, sie wolle nach ihren eigenen Vorstellungen leben, einfach so gelten lassen oder ist das ein Argument aus einer schrecklich libertären Gesellschaft, in der die Selbstverwirklichung (von welchem Punkt an darf man die Egoismus oder Egomanie nennen?) über allem steht?

Und die Science Fiction? Was taugt die am Ende?

Montag, 23. September 2013

Wahl-Prognosen 1: Der FOCUS und die FDP

Ich habe vor, die Prognosen, die vor dieser Bundestagswahl abgeliefert worden sind, mit dem amtlichen Endergebnis zu vergleichen. Beginnen wir mal hier: Der FOCUS machte ziemlich großsprecherisch auf. 

Wahlblog der Hertie School. Unser Modell liefert verlässliche Prognosen. | Eine Vorstellung davon, wie gut unser Modell tatsächlich ist, erhalten wir nur durch Prognosen zu Wahlen außerhalb unserer Stichprobe. Deshalb haben wir eine Wahl wieder aus unseren Berechnungen herausgenommen, und diese Wahl aufgrund der restlichen Zahlen prognostiziert. Wir haben dies für alle neun vorherigen Wahlen getan.

Ein neues Modell also, das ganz neue Parameter einbezieht. Die Zahlen habe ich bisher nicht finden können. Obwohl es doch ein Leichtes gewesen wäre, eine Tabelle dem Artikel anzuhängen. Vorläufig also nur das:

Wir nehmen an, dass die FDP und Die Linke die Fünf-Prozent-Hürde nehmen werden. Die Linke lag in der Vergangenheit konstant darüber, die FDP wird sicherlich erneut von Leihstimmen der CDU/CSU-Wählern profitieren, was durch Umfragen schwer vorauszusagen ist.

Ok, schon mal Pustekuchen, die Sache mit der FDP. Und wir sehen, dass die entscheidenden Voraussagen immer die sind, die 5% und Drin-Draußen betreffen. Alles andere ist, von extremer Falschlage mal abgesehen, zweitrangig.

Freitag, 28. Dezember 2012

SF

Wer Science Fiction schreibt, der hüte sich vor Jahreszahlen! Ich komme zufällig auf "2001: Odyssee im Weltraum". 2001! Wie lang ist das her? Und wie lächerlich waren ab 1975 die Damen mit Hütchen und mit alten Skihosen, die da servierten! Und "1984"! Nur um 1948 umzukehren? Und 1984 war weit, weit weg! Aber eben -- die Zeit vergeht, wie man so sagt: im Fluge. Und heute sieht man den Staub und die nicht eingetretenen Prophezeiungen. Von wegen 21-12-2012.

P. S. Ein besonders pfiffiger Anrufer in einer der Radiosendungen zum Untergang vom 20. Dezember 2012 meinte: In einem Paralleluniversum sei die Erde vielleicht untergegangen ... Meine Antwort: Ja, kann sein. Und in diesem Paralleluniversum gibt es diesen Anrufer gar nicht.

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Ich finde und finde kein Bild mit den Serviererinnen im Raumschiff, auf dem Weg zum Mond. So ungefähr sieht es da aus:

2001: Odyssee im Weltraum (1968)

Montag, 9. April 2012

L. Ron Hubbards Nicht-Autopsie

Auch hier warte ich mal ab, was bei der Wikipedia daraus wird:

"Autopsie untersagt? || 'Hubbard starb am 24. Januar 1986 auf seiner Ranch in Kalifornien angeblich an einem Schlaganfall. In seinem Blut wurde Hydroxyzin (Vistaril) gefunden. Eine Autopsie wurde aus religiösen Gründen von Scientology untersagt.' || Hier fehlt, Minimum, eine Erklärung mit einem oder mehreren Belegen. Hintergrund: Seit wann und unter welchen Umständen kann eine Gruppe -- religiös, die einer gründet, der er angehört, wie auch immer -- eine Autopsie 'untersagen'? Das mit der Autopsie ist doch auch in den USA eine Sache ordentlicher Gerichte und Verfahren. Wenn es denn einen Verdacht und Anlass für eine A. gibt. Wenn nicht, dann musste Scientology auch nichts 'untersagen'. -- Vielleicht können nahe Angehörige eine A. verlagen oder in einem bestimmten Umfang darum bitten, dass auf eine A. verzichtet wird. Aber doch nicht eine wie auch immer geartete Gruppe oder Kirche. -- Delabarquera, 9. Apr. 2012"

Montag, 26. März 2012

"Die Doku lässt nicht lange auf sich warten"

Ich hätte den Satz "Der dazugehörige Dokumentarfilm wird bald erscheinen" viel schöner gefunden. Aber, Gott -- so ist Sprache. So ist der Sprachwandel.

"Gegenüber BBC sagte Cameron vor dem Tauchgang: "Ich bin mit viel Science Fiction groß geworden. Menschen flogen zum Mond, Cousteau erforschte die Ozeane. Damit bin ich aufgewachsen, das waren die Ideale meiner Kindheit." Cameron ist der dritte Mensch, der bisher zum tiefsten Punkt der Erde abgetaucht ist. Die ersten beiden Abenteurer, denen dieser Mammuttauchgang gelungen war, hießen Jacques Piccard und Don Walsh." (STERN Online)

Nachtrag:

"Fest steht schon jetzt: Die Reise in die dunklen Meeresabgründe vor Guam war nicht ganz ungefährlich."

Ja, reden die denn da, diese STERN-Singer?! Nicht ganz ungefährlich! TssTssTss! Wenn nur so ein bisschen ungefährlich wäre, wäre dann Cameron der erste gewesen, der seit Piccard und Walsch -- Wann? Na?  Na! Wer weiß es? -- da runtergegangen wäre?

Er war am 23. Januar 1960, dieser erste Tauchgang! Vor 42 Jahren. Und was ist gleich noch der Sinn der Welt?

Dienstag, 27. Dezember 2011

Viktor Farkas

... ist gestorben. Ich finde das per Zufall. Habe ich ihn gesehen, bei diesem Treffen da in -- wo war es doch gleich wieder? Na ja, es wird mir schon noch einfallen.

Als einer, der Verschwörungtheorien liebte, steht er jetzt da. 

Donnerstag, 14. Juli 2011

Weekly World News

Erst der SPIEGEL und sein Ableger et = eines tages bringen lassen mich diese erstaunliche Zeitung "Weekly World Newskennenlernen: Das sind endlich mal erstaunliche Nachrichten!

Montag, 11. Juli 2011

Kubrick's 2001 Monolith Proportions

Wieder einmal auf der Suche nach dem Monolithen aus 2001. Die Proportionen 1:4:9 bestätigen sich eins ums andere Mal.[1, 2] Dabei -- das sehe ich beim Zusammenschrauben der Platten: Ich hätte schwören können, dass das Ding, was Höhe und Dicke angeht, wesentlich schlanker ist. Aber das sind wohl Gedächtnistäuschungen, deren Ursache und Richtung näher erforscht werden müssten. Immerhin, die Anfänge sind gemacht für den Nachbau. Mal sehen, wie es weitergeht.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Die Zukunft voraussehen

Hier schon einmal erwähnt: Dass wir die Zukunft, was die tech- nischen und gesellschaftlichen Entwicklungen angeht, so unsäglich schlecht voraussehen können, muss uns, wenn wir nicht ganz daneben sind, sehr bedenklich stimmen. Immerhin hätten wir, wenn wir die Prognosen der 1950er und 1960er Jahre -- oder die noch früherer Zeiten -- mit der heutigen Realität vergleichen, die Möglichkeit, über die Gründe der Irrtümer nachzudenken. Wobei die Frage immer bleibt: Wie ernst waren die Prognosen überhaupt gemeint? Geht es nur um ironisch-übertriebene Fortschreibungen als Kritik an der eigenen Gegenwart? Bei rein technischen Visionen ist das nicht zu befürchten, sodass man mit denen anfangen könnte.

Also schauen und lesen wir, beispielsweise, noch einmal:


und leiten wir unsere Urteile von den Übereinstimmungen und Nicht-Übereinstimmungen ab.

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(* Das wusste ich bis eben nicht: "Seine Jugendjahre wie auch den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Berlin. Er besuchte verschiedene Gymnasien, u. a. das Gymnasium in Gotha, an dem Kurd Laßwitz, ein anderer Wegbereiter der Zukunftsliteratur in Deutschland, Unterricht in Mathematik und Physik erteilte. Diese Begegnung sollte für Dominik prägend für sein ganzes weiteres Leben werden. Kurd Laßwitz ließ zudem einen Teil seiner literarischen Werke bei Dominiks Vater publizieren."

Sonntag, 15. Mai 2011

2001 -- Maße des Monolithen


Ist etwas über die Größe / Proportionen des M. bekannt? Könnte für die Interpretation wichtig sein.

Nachtrag / Gefundenes: "GlossGreen Interesting ideas. I have to disagree on a couple of points though. He mentions at one point that the Earth monolith is not the correct shape for a movie screen, which is correct, but then he says the Jupiter one may be. Both the Earth and Jupiter monoliths have the same size ratio, just the dimensions are different. Looking at both of them side by side would reveal them to have been a different size by an identical shape.

Another problem I have is when he states that Clarke changed the monolith to a rectangular shape from a pyramid shape for the film. That is incorrect. His original short story "The Sentinel" has the pyramid shaped structure in it. That story was indeed the idea for 2001, but the actual book and film where made concurrently. "The Sentinel" does not share the same concepts as the book and the film and should be looked at independently from those two. For 2001, both the film and the book, Stanley Kubrick and Arthur C. Clarke were collaborators. They worked hand in hand through both projects. That is why I believe "The Sentinel" (which was written solely by Clarke) should not be viewed as being part of the 2001 mythos. Progenitor perhaps, but not the same."

Endlich was Greifbares beim Stichwort Monolith: 

"Im Roman 2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke, der von Stanley Kubrick verfilmt wurde, ist ein schwarzer, perfekter Monolith, dessen Außenmaße Seitenverhältnisse von 


1:4:9 


aufweisen, Symbol einer ausserirdischen Intelligenz."


OK, jetzt ist es raus! Ich werde dieses Ding im Zimmerformat (180 hoch) nachbauen!

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Nachtrag: Ich hätte mir den Monolithen, so vom reinen Schauen, viel dünner und auch viel schlanker vorgestellt. Zugegeben.


Oder vielleicht doch auch nicht? Vielleicht will nur das Gedächtnis einen schmaleren und dünneren Stein produzieren?

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Einige Nachträge (03.01.2014)

Alchemical Kubrick, 2001: The Great Work On Film. By Jay Weidner

David Icke's Official Forums > Main Forums > Symbolism / Mind Control / Subliminal Programming > 1:4:9 - ratio - 2001 monolith

What are the monoliths? The monoliths are tools of a highly advanced alien civilization.

Was this film influenced by Yatrides painter artwork? It is quite clear that we retrieve a lot of elements visible including monoliths into Yatrides canvas and drawings in 2001 space odyssey film.

Interpretations of the “Monolith” (2001: A Space Odyssey). Posted on December 29, 2011. The marbled monolith represented exactly what it was — a massive slab of obviousness.

Google Bildersammlung: Monolith

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Noch ein Nachtrag (23.10.2017 12:12): Tycho Magnetic Anomaly-1 || The name Tycho Magnetic Anomaly-1 (also known as the TMA-1) refers to the strong magnetic field found somewhere in the lunar Crater Tycho by an American scientific satellite. Astronauts find that this magnetic anomaly is caused by an alien monolith buried about 15 meters below the surface. When the monolith is excavated and examined, it is found to be a black cuboid whose sides extend in the precise ratio of 1 : 4 : 9 (1² : 2² : 3²). However, in the novel, Clarke suggests that this sequence or ratio extends past the three known spatial dimensions into the much higher dimensions, like this: 16 : 25 : 36... | The TMA-1 was dug up during the lunar night, but after sunrise and its exposure to direct sunlight, TMA-1 emits a single powerful burst of radio waves – aimed at Iapetus (Saturn) in the novel, and aimed at Jupiter in the motion picture. Its powerful magnetic field disappears immediately. In the novel, some scientists speculate that its magnetic field came from large electric currents, circulating in a system of superconductors for millions of years as an energy-storage mechanism. All of that electric power was expended in the one radio signal."