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Sonntag, 28. Februar 2016

John Williams und die Science Fiction

Heute also beschließe ich, dass ich den Artikel über die Science Fiction endlich schreibe. Den Artikel, den ich schon seit langem, seit Jahren -- ach was: seit Jahrzehnten! -- schreiben wollte. Franz Rottensteiner ist da so ein Name. Nur weiß ich nicht mehr, ob ich dem gesagt habe, dass ich mal etwas über die Science Fiction schreiben will und ob er es für eines seiner Bücher bei Suhrkamp -- immerhin! -- haben möchte. Nicht viel wollte ich schreiben, denn so viel habe ich nicht zu sagen. Nur das, was ich immer wieder einmal sage. Aufschreiben, statt sich zu wiederholen.

Warum also heute? Was ist der Anlass? Nun, die Oscar-Nacht steht bevor, und ich lese in der Süddeutschen einen Artikel über jemanden, den ich bisher, wie man sosagt: nicht auf dem Schirm hatte,

Filmmusik | Der Mozart vom Planeten Naboo | von Helmut Mauró || ... Der Komponist John Williams hat sämtliche Star-Wars-Episoden akustisch auf den Punkt gebracht. Dass in den kosmischen Stahlgewittern bedrohlicher Krach und liebliche Erkennungsmelodien kollidieren, Schreckensklänge und Wiegenlieder aufeinanderprallen, sich durchkreuzen und bekriegen, das überrascht ebenso wenig wie die Tatsache, dass die martialische Eingangsfanfare "Imperial March" von fast jedem Erstklässler nachgesungen werden kann. Dass aber auch Platz ist für gediegene Symphonik, damit hätte man dann doch nicht gerechnet. (Süddeutsche, Online-Abo)

Halten wir also einfach fest: John Williams hat mich dazu gebracht, endlich über die Sciense Fiction das zu schreiben, was ich schon immer einmal schreiben wollte.