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Samstag, 7. Dezember 2013

Politische Witze, alte

Ach, auch das dient der Erinnerung und Erheiterung:

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Kennedy und Chruschtschow veranstalten einen Wettlauf. Kennedy wird Erster. Da fragen die Journalisten: "Mister Chruschtschow! Wie beurteilen sie den Wettlauf?" Chruschtschow: "Ich werde erst einmal abwarten, was die ''Prawda'' schreibt." Am nächsten Tag steht in der Prawda: "Bei dem gestrigen Wettlauf belegte Nikita Sergewitsch Chruschtschow einen hervorragenden zweiten Platz, während Kennedy nur Vorletzter wurde." (Leicht verändert.)

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Kohl auf der Reise nach New York. Seine Berater warnen ihn vor den raffinierten amerikanischen Journalisten. Aber Kohl winkt ab: "Die legen mich nicht rein." Auf dem JFK-Airport stürzt sich sofort ein Pulk Journalisten auf ihn. Einer fragt: "Werden Sie in New York Striptease-Bars besuchen?" Kohl überlegt und meint süffisant: "Gibt es hier Striptease-Bars?" Am nächsten Tag im Hotel liest er die Schlagzeile: Erste Frage Kohls nach Ankunft in N.Y.: ''Gibt es hier Striptease-Bars?''

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Den folgenden Witz kenn ich anders. Kohl fragt nach einem Besuch bei Ronald Reagan seinen eigenen Minister Genscher. Nachdem Reagan den Minister-Test mit Kissinger vorgeführt hat. Kohl also: "Ich weiß auch nicht warum, aber -- es ist Henry Kissinger." Hier die Abwandlung des Musters:

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Als Erich Honecker zum Staatsbesuch in Bonn ist, fragt er Kanzler Kohl, wie er es nur mache, so hervorragende und obendrein kompetente Minister in seinem Kabinett zu haben. Kohl erkärt Erich, er mache mit seinen Ministern immer gleich einen Intelligenztest. Nur wer den besteht, komme auch ins Kabinett. Er zitiert Verteidigungsminister Wörner her und stellt ihm folgende Frage: "Es ist nicht Ihr Bruder, nicht Ihre Schwester und doch Ihrer Eltern Kind. Wer ist das?" Wörner antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Das bin ich!" "Bravo!" sagt Kohl zufrieden. Wieder in der DDR, will Erich dasselbe versuchen. Er ruft Staatssicherheitsminister Mielke zu sich und stellt ihm dieselbe Frage, die Kohl Wörner gestellt hatte. Mielke
erbittet für die Beantwortung 24 Stunden Zeit. Bis dahin will er die Person heranschaffen. In der ganzen DDR wird ab sofort gesucht. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Vergebens. Nach Ablauf der Frist gesteht Mielke seine Schlappe ein: "Wir konnten trotz riesigen Aufwandes an Mensch und Material bei der Suche die Person nicht finden." "Du Idiot", schimpft Erich, "es ist doch ganz einfach. Die gesuchte Person ist Wörner!"