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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Ein Vorschlag an die Firma Siemens ...

... hier: Küchengeräte

Ich brauche den Kundendienst. Der Siemens-Herd ist 8 Jahre alt. Und ich werde von der Dame, die die Sache aufnimmt, nach der Typennummer gefragt. Einbauherd, nichts zugänglich. Keine Unterlagen mehr vorhanden, jedenfalls so schnell nicht greifbar. (Jaja, ich weiß: Muss man aufbewahren. Aber was kommt da in auch nur 5 Jahren so alles zusammen! Der Zug der Zeit geht dahin, dass ich im Internet nachschaue. Geht aber ohne die Typennummer des älteren Geräts nicht.) Am Herd steht -- rein gar nichts! Null. Nada.

Jetzt der Vorschlag: Könnte man denn nicht an einer Stelle, die leicht einzusehen ist, die entscheidende Typennummer einstanzen oder sonstwie dauerhaft angeben? Das wäre doch einfach, und es würde das Leben in Fällen wie dem vorliegenden leichter machen.

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17.12.2015, 10:26 Ich habe doch noch ein Typenschild gefunden. Die Dame vom Kundendienst hat mich geführt wie ein Kleinkind. Rechts an der Tyr des Backofens entdecke ich es. Ich muss mich fast auf den Boden legen, um es zu entziffern. Das ist jetzt nicht der eigentliche Herd oben. Der mit dem Ceran-Kochfeld. Um diesen oberen Teil geht es. Würde es gehen. Da gibt es aber einfach kein Typenschild.

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Jetzt die LEBENSHILFE! Bitte langsam und mit Verstand lesen!

Die Kochplatten waren gar nicht kaputt! Es war nur die Sicherungsschalter im Keller hochgekippt. Bei welcher Gelegenheit auch immer. Daran habe ich nicht gedacht, weil ja die Drehknöpfe geleuchtet haben. Schlussfolgerung: Strom liegt an. Es kann höchstens eine interne Sicherung oder eine durchgeschmorte Leitung sein.

Irrtum! Der Herd ist durch drei (!) Sicherungen abgesichert. Und dass die Knöpfe leuchten und die Bratröhre funktioniert, das sind erst zwei Sicherungen. Die dritte ist für die Kochplatten unter dem Ceranfeld.

Gottseidank konnte ich den Kundendienst noch rechtzeitig abbestellen. Das wären sonst 80 Euro und ein blödes Grinsen des Fachmanns geworden. Obwohl der vielleicht -- na gut, lassen wir das.*

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* "Die Kundin ist voll des Lobes. „Der Kundendienst war sehr freundlich und kompetent. Ich hatte einen sehr positiven Gesamteindruck und könnte den Dienst weiterempfehlen“, schreibt sie in ihren Bericht. Tatsächlich leistet sich der nette Siemens-Monteur eine krasse Fehldiagnose ihrer kaputten Waschma­schine. Er hätte die gekappte Stromzu­fuhr zur Wasserpumpe wiederherstellen müssen – eine zwar seltene, aber einfache Reparatur. Stattdes­sen ist seiner Meinung nach die Steuerung defekt, möglicherweise durch eine falsche Pumpe. Beide zu ersetzen, würde schätzungsweise 450 Euro kosten. Zu viel für das alte Modell. Seine Empfehlung lautet: Die betagte Maschine nicht reparieren lassen, stattdessen eine neue kaufen. Ein sinnvoller Rat, wären die Teile wirklich kaputt gewesen. So aber zahlt die Frau die Überprüfungspauschale von knapp 70 Euro und ist glücklich. Zurück bleibt ein nicht repariertes Gerät, eine „Treueprä­mie“ für den Kauf einer neuen Waschmaschine der gleichen Marke und eine zufriedene, aber falsch betreute Kundin." (Stiftung Warentest)