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Donnerstag, 19. Januar 2017

Die AfD ...

... ist schon eine selten bescheuerte Truppe! Die einen werden sagen: Gott sei Dank! Die anderen, wie politischen Draufschauer von der Wissenschaft, werden sich die Augen reiben. Wie kommt es, dass eine Partei, die sich vor allem wegen der Flüchtlingsfrage und, ja, auch: wegen der Muslim-Problematiken im Aufwind fühlen konnte, auf Nazi-Thesen zurückfällt, um sich auf diese Weise selbst in eine Splitterpartei zurückzuverwandeln? 

Was will eigentlich dieser Herr Höcke? Dass ihn die Natur rein optisch mit dem Charisma eines verlegenen immerwährenden Oberprimaners geschlagen hat, dafür kann er vielleicht nichts. Aber kann er nicht der NPD beitreten und es dann gut sein lassen? Wäre dann die AfD nicht mehr, was sie ist und sein will, nämlich Adolf-nah? Man müsste die Anführer mal fragen.

Noch ein kleines Zitat:

Jens Maier ist AfD-Bundestagskandidat und Richter. -- Maier sagte bei seinem Auftritt, derzeit sei die „Herstellung von Mischvölkern“ in Europa „einfach nicht zu ertragen“. Weiter sprach er mit Blick auf die Aufarbeitung der NS-Zeit von einem „Schuldkult“ – und erklärte diesen für „endgültig beendet“. Höcke nannte er gar „meine Hoffnung“: Es sei für ihn eine „große Ehre“, neben diesem „sitzen zu dürfen“. Der Thüringer AfD-Politiker sei ein „aufrechter Patriot“. | Der Richter Jens Maier sitzt am 10.06.2016 vor Beginn einer mündlichen Verhandlung im Landgericht in Dresden (Sachsen) auf seinem Platz. Maier, ebenfalls Mitglied des Schiedsgerichts der AfD Sachsen, muss in einem Prozess um die NPD-kritischen Äußerungen des Dresdner Politikwissenschaftlers Kailitz entscheiden. | Über die NPD sagte Maier: Viele Leute hätten diese gewählt, weil sie „die einzige Partei war, die immer geschlossen zu Deutschland gestanden hat“. Er äußerte sich so am selben Tag, an dem das Bundesverfassungsgericht gegen ein NPD-Verbot geurteilt hatte. Maier, der im Landesschiedsgericht der sächsischen AfD sitzt und Bundestagskandidat seiner Partei ist, kritisierte eine „gegen uns gerichtete Propaganda und Umerziehung“ nach dem Zweiten Weltkrieg. (welt.de)