Nach dem ersten Schneefall -- nachdenklich drauf: Ich denke über Scylla und Charybdis und über ungewaschene gewaschene Pelze nach. Politisch, theoretisch, praktisch. "Prolegomena zu einer Theorie der politischen Argumentation".
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Samstag, 10. Dezember 2022
"Prolegomena zu ..."
Nach dieser Meldung:
>> Apple erhöht die Sicherheitsvorkehrungen drastisch: Der Tech-Konzern wird in seinem Cloud-Speichersystem künftig weltweit vollständig verschlüsselte Backups von Fotos, Chatverläufen und den meisten anderen sensiblen Nutzerdaten ermöglichen. // Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt die Daten besser vor einem Zugriff durch Hacker und Spione. Allerdings werden sie dann auch für Straf-Ermittler unerreichbar. // Deshalb schlägt das FBI Alarm. Gegenüber der „Washington Post“ sagte ein Sprecher der US-Bundespolizei: „Das behindert unsere Fähigkeit, das amerikanische Volk vor kriminellen Handlungen zu schützen, die von Cyberangriffen und Gewalt gegen Kinder bis hin zu Drogenhandel, organisiertem Verbrechen und Terrorismus reichen.“ <<
Wenn also technisch der Schutz der Privatsphäre endlich perfekt wird, dann können auch die Kinderpornographen und alle Spielarten der OK davon profitieren. Der gegenwärtige linksliberale deutsche Musterbürger sieht nur den Datenschutz und kauft sich einen neuen Apple. Er hatte ja auch vorher schon einen, weil Apple zwar teuer, aber vor allem schick und angesagt ist. Zu dem anderen, dem mit dem Cloud-Speichersystem, sagt er: "Ja, da sollen die Strafverfolger halt sehen, was sie machen. Ist doch deren Problem! Und außerdem -- FBI! Schlimme Bande eh!"
"Incidit in Scyllam, qui vult evitare Charybdim."
"Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!"
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Freitag, 25. März 2022
Die SPIEGEL-Kommentarseite ...
... verbirgt wahrhaftig ein Geheimnis! Ich schreibe einen Kommentar, der gebracht wird. Sofort ein Downvote, innerhalb von Sekunden.
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Wenn schon nicht geklärt werden kann oder darf, wem eine Luxusjacht in einem italienischen Hafen gehört und was da so an Bord ist, dann gute Nacht! Vielleicht ist auch eine A-Bombe im Unterdeck. Die Polizei darf aber nicht nachsehen. Von wegen Datenschutz und so.
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3. Versuch (Warum wurde die ersten beiden eigentlich nicht gebracht?) Mein Bot ist wieder unterwegs. Vor 30 Sekunden abgeschickt, schon ein Downvote. --
Das wird dann verlässlich nicht mehr gebracht.
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Samstag, 3. Juli 2021
Gericht und Datenschutz KI
Gericht verbietet die Nutzung von „EncroChat“-Daten.
So ist es zu lesen. Und mit einer gravitätischen Handbewegung werden alle, die auf den Datenschutz setzen, die Rechtsstaatlichkeit feiern.
In Wirklichkeit sind es wieder jene Datenschützer, die die besten Freunde des organisierten Verbrechens sind. Der Rechtsstaat führt sich ad absurdum, indem er auch dort sich in Pose wirft, wo er von seinen Feinden an die Wand gestellt wird.
Dienstag, 2. Juni 2020
Netmetrix - sinnfrei
Manchmal bin ich aus einer Laune heraus großzügig. Und beantworte Umfragen im Internet. Noch einmal: Aus einer Laune heraus. Aber natürlich gibt es Grenzen. Die manchmal über die einfache Lächerlichkeit hinaus überschritten werden. Hier eine Befragungsfirma Netmetrix, auf die ich via NZZ komme. Die Befragung zieht sich, immer weiter.
Und noch weiter.
Ich grinse und bleibe geduldig.
Und dann, am Ende? Kommt das:
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Sie haben angegeben, das Internet über mehrere Geräte zu nutzen. Wir möchten Ihnen gerne aus methodischen Gründen noch weitere 3 - 4 Fragen stellen und bitten Sie diese von einem anderen - als dem aktuellen - Gerät aus zu beantworten.
Geben Sie uns für den Versand der Befragungseinladung bitte eine E-Mail-Adresse an, die Sie auf Ihrem
- Laptop, Notebook, Netbook
- Tablet-PC, iPad, eBook-Reader
- internetfähigen Mobiltelefon, Smartphone
aufrufen können.
Wir garantieren Ihnen, dass Ihre E-Mail-Adresse ausschliesslich für den einmaligen Versand der Befragungseinladung verwendet und danach gelöscht wird.
Herzlichen Dank im Voraus für Ihre wertvollen Auskünfte!
Information zum Datenschutz:
Meine E-Mail-Adresse darf zur Versendung eines weiteren Fragebogens und einer Kennziffer für Marktforschungszwecke der NET-Metrix verwendet werden. Meine E-Mail-Adresse ist unmittelbar nach Versendung der E-Mail zu löschen, nicht an Dritte weiterzugeben und die Kennziffer auf diese Weise zu anonymisieren. Meine Antworten aus dem Fragebogen dürfen nicht mit meiner E-Mail-Adresse verbunden und gespeichert werden.
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Man muss schon wirklich naiv und bis an die Grenzen zur Dummheit gutmütig sein, um da jetzt noch mitzumachen! Also -- abgebrochen an dieser Stelle. Sofort. Der Rest, das lang Eingegebene, ist verloren.
Interessieren würde am Ende nur: Welche weltfremden Geistesgrößen haben wohl diese Umfrage entworfen?! Hieraus geht das nicht hervor.
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Samstag, 18. April 2020
Corona und der Datenschutz BEARBEITEN
Was hat mein Opa, der mit der großen Lebenserfahrung, gestern gesagt?
"Kinder!", hat er gesagt. "Ihr nehmt euch zu wichtig. Die Wahrheit ist - ihr seid so was von unwichtig! Euch spürt keiner hinterher. Keine Sau interessiert sich für euch. "
Montag, 4. Februar 2019
"Wir verwenden Cookies..."
Lange überlegt, dass das ständige "Wir verwenden Cookies..." mir auf die Nerven geht. Endlich nachgesehen. Jetzt ist die Frage, ob das mit Chrome auch funktioniert.
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Internet Explorer
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Internet Explorer
- Öffnen Sie Internet Explorer.
- Klicken Sie rechts auf das weiße Zahnrad.
- Wählen Sie "Internetoptionen".
- Wählen Sie die Registerkarte "Datenschutz"
- Bewegen Sie den Schieberegler unter Einstellungen nach unten, um alle Cookies zuzulassen.
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Für Chrome gefunden:
Auch wenn Sie Cookies standardmäßig zulassen, können Sie sie immer noch für bestimmte Websites blockieren.
Hier wird es duster. Überhaupt das Finden ist nicht so einfach. Das "Alle Cookies zulassen" habe ich nicht gefunden. Ich werde weitersuchen ...
- Öffnen Sie auf Ihrem Computer Chrome.
- Klicken Sie rechts oben auf das Dreipunkt-Menü Einstellungen.
- Klicken Sie unten auf Erweitert.
- Klicken Sie unter "Datenschutz und Sicherheit" auf Inhaltseinstellungen Cookies.
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Hier wird es duster. Überhaupt das Finden ist nicht so einfach. Das "Alle Cookies zulassen" habe ich nicht gefunden. Ich werde weitersuchen ...
Montag, 12. November 2018
Tarek Belgacem
Notizbuch
Man kann es als Zeichen einer freundlichen europäischen Normalität nehmen, dass angesichts solcher Meldungen im freien Fernsehen, nicht nach den Köpfen gerufen wird, die -- symbolisch natürlich, nicht wirklich -- rollen müssen. Also nationale Minister und hohe politische Beamte in Brüssel müssten da doch zurücktreten, wenn in ihrem Verantwortungsbereich so etwas möglich ist! Aber nein, die Haltung scheint zu sein: "Europa, das liberale, kann sich so etwas eben leisten! Da regen wir uns doch gar nicht auf. Bedauerlich für die einzelnen Opfer, aber im Großen -- politisch gesehen? Peanuts!"
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START › VIDEOS › TERRORIST MIT 20 IDENTITÄTEN | Die Reise des Tarek Belgacem | Terrorist mit 20 Identitäten || Am 7. Januar 2016 geht ein islamistischer Terrorist in Paris mit einer Axt auf Polizisten los. Es ist der gebürtige Tunesier Tarek Belgacem, der zuvor in sieben europäischen Ländern Asyl beantragt hatte. | Belgacem wurde bei dem versuchten Anschlag in Paris erschossen. Doch soweit hätte es gar nicht kommen dürfen. Der 24-Jährige reiste vorher unbemerkt durch Europa und nutzte dabei mindestens 20 verschiedene Identitäten. Der Fall zeigt deutlich die Schwachstellen bei der Registrierung von Flüchtlingen auf. | Ein Beitrag von Marie Groß und Roman Lehberger.
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Ist da jemand zurückgetreten? Überhaupt -- haben sich die Verhältnisse seitdem geändert? Ich hatte diese Sache nie wirklich, wie man so sagt: auf dem Schirm. Gestern habe ich das entsprechende Video bei SPIEGEL-TV gesehen. Ach ja, und das Wort muss natürlich kommen: Der Datenschutz verhindert, dass die Daten abgeglichen werden.
Sollte ich einmal nachfragen?
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Dienstag, 6. November 2018
Guizhou ( 貴州省 )
Ich höre einen Podcast über Big Data in China.
SWR > SWR2 > Wissen > Chinas Big-Data-Industrie - im Digital-Rausch Zum Artikel 24:38 min | 5.11. | 8.30 Uhr | SWR2 Audio
Zentral: In China gibt es Datenschutz nach westlichen Vorstellungen überhaupt nicht. Dann die Details, auch was Apple in China angeht. Usw.
Der westliche Datenschützer sagt da normalerweise, dass wir uns ja nicht an den schlechten Standards von Quasi-Diktaturen orientieren können. Die Frage ist nur, ob die, die da, wie China, die hinderlichen westlichen Werte beiseite lassen, nicht binnen Kurzem die Welt-Datenszene dominieren werden. Von der inneren Sicherheit mal ganz zu schweigen. Das haben wir dann am Ende davon, von unseren tollen Standards.
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Sonntag, 9. September 2018
Google-Schelte
Es geht bei der ZEIT um Netzflix und das deutsche Fernsehen, vor allem um das öffentlich-rechtliche. Jemand schreibt, und ich füge hinzu.
Neu eingesetzt, weil das Kommentieren der Kommentare irgendwie nicht sinnvoll erscheint.
Neu eingesetzt, weil das Kommentieren der Kommentare irgendwie nicht sinnvoll erscheint.
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"Über die Konkurrenz schimpfen nur Geschäftsmänner mit dem schlechteren Angebot."
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Yesss!
(Und das gilt auch für die beliebte Google-Schelte: Keine europäische Suchmaschine hinkriegen, aber auf die Amis schimpfen! Oder auf Amazon. Warum hatten da Quelle und Otto-Versand nicht die Nase vorn? Oder Netflix. Oder Facebook. Auch hier: Warum haben da nicht vor Jahren die datenschutz- und steuerrechtlich vorbildlichen Deutschen sich an die Spitze gesetzt!?)"
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Donnerstag, 6. September 2018
Das DashCam-Urteil des BGH
So fasst die SZ die Causa Dashcam am 15. Mai 2018 zusammen:
"Der Bundesgerichtshof hat sein Dashcam-Urteil verkündet - aber die Verwirrung dürfte größer sein als zuvor. Denn einerseits ist es laut BGH verboten, eine Kamera hinter der Windschutzscheibe im Dauerbetrieb laufen zu lassen; das kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Andererseits: Wer trotzdem filmt, kann ein Unfallvideo vor Gericht als Beweismittel nutzen." (sueddeutsche.de)
Noch einmal vereinfacht: 1. Dauerfilmen mit der DC ist aus Gründes des Datenschutzes verboten. 2. DC-Aufnahmen sind als Beweismittel bei Unfällen zulässig. 3. Da es nicht möglich ist, die DC kurz vor dem Unfall einzuschalten, geht es nicht ohne Dauerfilmen. 4. und ergo: Da ist ein schlichter und klarer Widerspruch in dem BGH-Urteil.
Ohnehin der Datenschutz: Mir kommt es vor, als sollten wieder mal die die "sportlichen Fahrer" = die Raser und Drängler im "Autoland Deutschland" geschützt werden. Einfach indem verboten wird, ihr Verhalten zu dokumentieren. Auch wenn dies technisch leicht möglich wäre. (Was mir übrigens nicht klar geworden ist: Darf ich mit einer Dashcam-Aufnahme dokumentieren, wenn ich jemanden anzeige, der bei Tempo 180 km/h auf drei Meter auf meine Stoßstange auffährt? Oder ist die Beweismittel-Zulassung nur im Unfall-Fall zulässig?)
Und auch das noch in Sachen Raserschutz: das Rechtsfahrgebot! Wenn Sie auf der Autobahn bei Tempobeschränkung auf 120 km/h 140 fahren -- so grad noch im Bereich des Unerlaubten, in dem es mit einem Bußgeld, ohne Fahrverbot und Führerschein-weg abgeht --, dann müssen Sie nach rechts gehen und einen, der gerne 180 fahren möchte, vorbeilassen. Das Rechtsfahrgebot gilt ungeingeschränkt! Das ist so, als ob Sie einem Einbrecher, dem sie die Brechstange weggenommen haben, diese wieder aushändigen müssen, weil die freie Ausübung des nun einmal gewählten Berufs gesetztlich garantiert ist.
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Dienstag, 21. August 2018
"Freiheit ist unteilbar."
ZEIT-Kommentar (und damit Schluss für heute!)
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Das ist für mich zunächst einmal ein extrem hohl klingendes Schlagwort.
Es darf gedacht werden:
"Freiheit von A" ist oft (wann eigentlich nicht?) mit "Freiheitsbeschränkungen für B" erkauft.
(Unsere geliebte Freiheit zu reisen, wohin wir wollen, macht andere Länder vom Tourismus abhängig, bringt halb wahnsinnige Ballermann- und Sexausbeutungsorte hervor und schadet der Umwelt in extremer Weise.)
"Freiheit von A" steht in vielen Fällen (in welchen Fällen eigentlich nicht?) in Konkurrenz zu "Freiheit von B".
"Freheit" steht in vielen Fällen in Konkurrenz zu "Sicherheit". ("Freiheit = Datenschutz" steht zum Beispiel immer in Konkurrenz zu "Freiheiten für Kriminelle unterschiedlichster Sorte", Pädophile, Kriminelle anderer Sorte.)
Vorschlag also: Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!
Das gilt auch und im Besonderen für die Verwendung von Schlagwörtern und kurz gedachten Slogans.
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Das ist für mich zunächst einmal ein extrem hohl klingendes Schlagwort.
Es darf gedacht werden:
"Freiheit von A" ist oft (wann eigentlich nicht?) mit "Freiheitsbeschränkungen für B" erkauft.
(Unsere geliebte Freiheit zu reisen, wohin wir wollen, macht andere Länder vom Tourismus abhängig, bringt halb wahnsinnige Ballermann- und Sexausbeutungsorte hervor und schadet der Umwelt in extremer Weise.)
"Freiheit von A" steht in vielen Fällen (in welchen Fällen eigentlich nicht?) in Konkurrenz zu "Freiheit von B".
"Freheit" steht in vielen Fällen in Konkurrenz zu "Sicherheit". ("Freiheit = Datenschutz" steht zum Beispiel immer in Konkurrenz zu "Freiheiten für Kriminelle unterschiedlichster Sorte", Pädophile, Kriminelle anderer Sorte.)
Vorschlag also: Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!
Das gilt auch und im Besonderen für die Verwendung von Schlagwörtern und kurz gedachten Slogans.
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Mittwoch, 23. Mai 2018
Facebook: Kritik der Kritik
Eben im Wikipedia-Café wieder mal eine Diskussion angestoßen, zum Thema Facebook-Überwachung. Mal sehen, was dabei herauskommt. (Im Wikipedia-Café auch mit Links.)
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Heute gibt es in der Süddeutschen Zeitung, Rubrik Wirtschaft, gleich drei Artikel zum Thema Datenschutz / Facebook / Zuckerberg. (Für Nicht-Abonnenten einer davon online.) Eine – wie ich finde: wohlfeile – Empörung mal drei. Vorweg jetzt: Ich besitze keine Facebook-Aktien und vertrete auch sonst nicht die Interessen von FB. Und auch noch vorweg: Ich habe 2014 einmal eine Diskussion zu Google angestoßen. Überschrift damals: „Kritik der Kritik“. These: Wenn die Europäer dauernd an den US-Großkonzernen des Internet herumkritisieren, dann sollen sie doch gefälligst und verdammt noch mal einfach selbst was Besseres auf die Beine stellen, mit 1A Datenschutz, statt ständig nur rumzunölen! Schon heute kann doch jeder, der will, die prima Suchmaschine metager.de verwenden. ("Beim Betrieb von MetaGer werden keinerlei personenbezogene Daten gespeichert, weder Session-Cookies noch IP-Adressen und keine Browser-Fingerprints." - Wikipedia -- Für METAGER will ich noch einmal ausdrücklich werben!) Warum zum Teufel tut's denn keiner? Damals gab es zu meinem Erstaunen kaum Widerspruch und die Diskussion war für Café-Verhältnisse ziemlich kurz. – Heute also noch einmal: Die Kritik der Kritik, ausgehend von den SZ-Artikeln. A) Dass Facebook persönliche Daten „gewinnorientiert verwendet“, ist allgemein bekannt. Keiner ist gezwungen, Facebook zu verwenden. Wer es doch tut, tut das auf eigene Verantwortung. B) die öffentliche Kritik an Facebook ähnelt dem bekannten Prinzip: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Man möchte die Vorteile genießen, aber die Nachteile mit großen Getue unter „Datenschutz“ stellen. C) Die Wiederholung meines Google-Arguments: Wenn ich mich auf Facebook einlasse, als der mündige Bürger, der ich bin, dann möchte ich nicht von irgendwelchen EU-Offiziellen und auch nicht von der SZ vorsorglich beschützt werden. Ich weiß schon, was ich tue. – Gegenargumente?
Freitag, 6. April 2018
"Amazon weiß, was ich tue"
Sagt Magnus im Wikipedia-Café. Zwei Antworten kurz, ich lang. (Halt weil das Diktierprogramm funktioniert.)
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15:58 zwei Bücher in einen Artikel wiedereingefügt, 20 Minuten später eine EMail von Amazon, in der mir eines dieser Bücher vorgeschlagen wird. In dem Browser nicht bei Amazon angemeldet, kein Amazon-Browser-Add-On, den Titel vorher nicht bei Amazon nachgeschlagen, der Autor interssiert mich auch sonst nicht. Ich fühle mich beobachtet... --Magnus (Diskussion) 19:01, 5. Apr. 2018
Amazon -> Blockierliste. Meine Meinung.--Bluemel1 (Diskussion) 19:20, 5. Apr. 2018
STRG+U oder STRG+SHIFT+C auf diversen Webseiten und mal sehen was da welche Werbung einblendet. --Hans Haase (有问题吗) 20:55, 5. Apr. 2018
Nicht ganz neu, was ich hier sage. Aber mal für diesen Fall gesprochen: A) könnte trotz allem noch Zufall sein. B) Wahrscheinlicher ist, dass du die Bücher doch einmal in anderen Zusammenhängen gesucht hast. C) Wenn nicht A oder B, muss erst einmal beantwortet werden, wie das geschehen sein soll. Tastaturüberwachung durch den BND, der seine Erkenntnisse an Amazon verkauft – trotz all der Vorfälle in letzter Zeit: doch eher unwahrscheinlich. Wie also? D) ist es nicht besser, über Bücher informiert zu werden, die einen irgendwie interessieren, als über Zufalls-Schnickschnack? E) Das große Rad im Internet wird nun mal über Werbung und Datenhandel gedreht. Wer das nicht gut findet, muss entweder in die Politik gehen und schauen, was er ändern kann. Von vornherein wissend, dass da mächtige Interessengruppen antreten. Oder er muss aussteigen aus dem ganzen Technikkram. Alles andere ist nur Jammern. Immer entlang dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. F) Ein kleiner Trost: Deine Daten werden nicht irgendwie von neugierigen Menschen, sondern von sehr kalten Algorithmen ohne Bewusstsein weitergegeben. Die Sache also vom Ende her denken: Was wäre der maximale Schaden, der durch diese Art von Überwachung eintreten könnte? (Ich, der ich vollkommen unsensibel gegenüber dieser Form von Überwachung bin, wusste lange überlegen, was denn die Menschen so sehr stört, wenn ihre Google-Abfragen mitgelesen und in maschinenlesbare Persönlichkeitsprofile umgesetzt werden. Ich selbst unterschreibe in jeder Hinsicht den Satz: „Wer nichts zu verbergen hat, der muss auch nichts befürchten.“ *kopfschüttel*? Ist halt so. So bin ich nun mal. – Erst nach langem Suchen ist mir ein Vergleich eingefallen, der mir seitdem hilft, die Daten-Sensibelchen zu verstehen: Für viele Menschen ist das mit dem Internet-Überwachtwerden so, als ob sie unter der Dusche immer von einer Kamera beobachtet werden, die die Bilder in die Welt hinaus sendet. Die Bilder erscheinen nicht in der Öffentlichkeit, aber unangenehm ist es den Menschen doch. Ich meine – dass sie unter ihren Kleidern nackt sind, weiß jeder; aber muss das denn so offensichtlich gemacht werden? Das gehört sich doch nicht.) --Delabarquera (Diskussion) 08:16, 6. Apr. 2018
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Fortsetzung:
Ich bin ja nicht Paranoid und mache mich deswegen auch nicht wahnsinnig, aber manchmal sind solche Zu- oder Zwischenfälle doch bizarr. Man googelt am PC nach einem Gerät, das einem dann später am Smartphone als Werbung vorgeschlagen wird. Man schaut eine Blu-ray zur Hälfte und wird später auf einem anderen Player (!) gefragt, ob man die Wiedergabe dort fortsetzen möchte. Oder dann sowas. Sicher Zufall, weil ich vor Tagen be Amazon nach dem Buch geschaut habe (Verfügbarkeit), aber dennoch weird. --Magnus 08:27, 6. Apr. 2018
OT @Delabarquera: „Wer nichts zu verbergen hat, der muss auch nichts befürchten.“ In totalitären Systemen wird daraus: "Wer etwas verbirgt, hat etwas zu befürchten." Bisschen wie beim Wahlgeheimnis; wenn alle anderen offen wählen, weiß man, wer heimlich für die falsche Partei gestimmt hat. Jeder darf heute wissen, was ich so für Bücher lese, klar. Blöd nur, wenn die morgen auf einer Verbotsliste stehen. Grüße Dumbox 08:33, 6. Apr. 2018
@Magnus Ein Beispiel zum Trost, weil es zeigt, dass die Algorithmen trotz allem doch ziemlich dumm sind: Ich habe mal für eine Collage das Bild eines Bikini-Mädchens gesucht. (Ergebnis, für Interessierte: Hier.) Nicht etwa, weil ich einen Bikini kaufen wollte. Drei Wochen lang habe ich ständig von den allerschönsten Bikinis Angebote bekommen. Wären die Algorithmen einigermaßen gut gewesen, dann hätten sie mir Angebote für Zeichenpapier und Kleister geschickt, vielleicht auch von Collageprogrammen, die es so gibt; aber doch nicht von Bikinis! -- @Dumbox Nun ja, wir leben Gott sei Dank nicht in einem totalitären Regime. Und die Kraft sollte dafür eingesetzt werden, zu verhindern, dass wir demnächst in einem solchen leben. Die Berichte aus China – mit durchaus vielen Chinesen, die das sogar gut finden – sind mir im übrigen bekannt. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht auch ca. 30% der Deutschen ein solches System befürworten würden. Ich selbst habe mich noch nicht entschieden. Es spricht ja doch auch Einiges dafür! Was ich da so täglich an Beispielen von extremem asozialen Verhalten lese! Alles eine Frage der Güterabwägung.) --Delabarquera 08:46, 6. Apr. 2018
"Nun ja, wir leben Gott sei Dank nicht in einem totalitären Regime. Und die Kraft sollte dafür eingesetzt werden, zu verhindern, dass wir demnächst in einem solchen leben." Yup. Und unabdingbar dafür ist, so abstrakt das zunächst scheinen mag, das unbedingte Recht auf Privatsphäre. Wenn man erst diskutieren muss, was der Staat von meinen Vorlieben und Abneigungen wissen darf, ist es fast schon zu spät. Zum zweiten Teil: Autoritäre Systeme haben immer ihren Reiz, und schon die Alten wussten, dass eine Monarchie mit einem guten König die beste Staatsform ist. Das offenkundige Problem damit war ihnen aber auch klar. Grüße Dumbox 08:57, 6. Apr. 2018
@Dumbox "das unbedingte Recht auf Privatsphäre": Wobei wir natürlich wissen, dass dieses Recht von vornherein seine Grenzen hat. Stichwort: Strafverfolgung. Es wird ja – nicht nur von mir – oft gesagt, dass da die gegenwärtige Sicht auf den Datenschutz zu manchmal ziemlich grotesken Ergebnissen führt: Die Polizei hat Video- bzw. Fotoaufnahmen und kommt damit nach einem Jahr daher, weil sie vorher erst “alle anderen Mittel der Ermittlung“ ausschöpfen musste. Ich habe nicht das geringste Verständnis dafür, dass, wenn einer einen anderen niedergestochen hat, ein Jahr gewartet werden muss, bevor ein Bild kommt. -- Ein Beispiel im Grenzbereich habe ich vor Jahren schon einmal festgehalten: "Fahrraddiebs Liebling -- der Datenschützer!" Was wäre denn da die richtige Haltung? – Und nur zur Sicherheit: Im vorliegenden Fall ging es nicht um „den Staat“, sondern um die Privatwirtschaft. – So, das war's für heute von meiner Seite. Dir und allen Kaffeehaus-Besuchern ein sonniges Wochenende! --Delabarquera 10:20, 6. Apr. 2018
Sonntag, 25. März 2018
Facebook!
Der SPIEGEL in dieser Woche doch wieder sehr gut. Also für mich jedenfalls. Auch wenn ich mit diesem Allerweltsthema Datenschutz in der Regel nichts anfangen kann, weil da überall verbissene und vergiftete Datenschutz-Profis unterwegs sind, die das Thema nie einmal grundsätzlich durchdacht haben. Also auch unter dieser Voraussetzung gefällt mir eine kleine Karikatur.
Vorweg das:
Und dann das kleine Bild:
Solche Widersprüche in sich, die haben für mich etwas vollständig Unwiderstehliches!
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Sonntag, 4. Februar 2018
Mirakulös: WD Elements Portable, ...
... externe Festplatte - 2 TB - USB 3.0.
Bei Amazon am 25.11.2017 gekauft, dann lag sie erst mal ein wenig herum, diese Festplatte. Am 9. Januar 2018 habe ich sie dann ausgepackt und angeschlossen. Wichtig: Die Platte war bis zu diesem Zeitpunkt noch originalverpackt!
Mein Bericht, ganz sachlich:
--
- An den PC gesteckt. Die Festplatte wurde einfach nicht erkannt. Gibt es so etwas noch, in Windows-10-Zeiten? -- Dann sehe ich: Das Internet ist voll von entsprechenden Berichten und Fragen!
- Jetzt aber kommt das eigentliche Wunder. Ich stecke die Platte an mein Notebook und arbeite erst mal am PC weiter.
- Nach 20 Minuten sehe ich nach. Und staune: Die Platte hat jetzt als Namen den Namen meiner Frau, für die ich sie tatsächlich auch gekauft hatte!
- Sagen wir die Platte heißt jetzt: F:\MEIER.
- Nein, mein Notebook heißt nicht MEIER, meine Frau und ich, wir haben unterschiedliche Namen. Der Name kommt auch im Heimnetz nicht vor. Woher um alles in der Welt kennt die frisch ausgepackte Platte meine Frau?!
- Wieder zurück mit der Festplatte an meinen PC. Die Platte ist wieder ein schwarzes Loch. Heißt: Auch über die bekannten Tipps der "Datenträgerverwaltung" lässt sie sich nicht finden. Es gibt sie einfach nicht.
- Noch einmal zurück aufs Notebook: Da ist sie wieder. Und sie hat sogar schon ein paar Dateien gesichert! Ein Unterverzeichnis. Woher auch immer. Von meinem PC oder Notebook jedenfalls nicht.
- Wer ist da in Sachen Datenschutz und übernatürliche Ereignisse zuständig? Der liebe Gott?
--
Alles kein Scherz, ich schwöre! Der echte Ablauf.
Donnerstag, 26. Oktober 2017
"Gibt es in Deutschland No-Go-Areas?"
Der User Bluemel1 wirft im Wikipedia-Café am 24. Okt. 2017 um 18:32 Uhr die im Titel genannte Frage auf. Nach einiger Zeit macht der User Janka eine Bemerkung, der der User Leif zustimmt. Ich mache anschließend gleich vier Anmerkungen.
--
Anders gefragt: Sollte man inzwischen seinen Liebsten raten, sich nur noch zu bestimmten Zeiten draußen zu bewegen und Parkanlagen oder Bahnhöfe zu meiden? Sieben Männer überfallen Joggerin. Das Thema des Threads kann man mir nicht vorwerfen, denn ich habe die sieben Männer mit Sicherheit nicht zu der Tat angestiftet.--
...
Kameraüberwachung verhindert keine Verbrechen. Und die nachgelagerte Bestrafung nützt nichts, wenn die Täter eh nichts zu verlieren haben. -- Janka 01:43, 26. Okt. 2017
Sehe ich genauso.--Leif 08:50, 26. Okt. 2017
@Janka "Kameraüberwachung verhindert keine Verbrechen." Das ist ein immer wieder vorgetragenes deutsches Datenschutz-Stereotyp. Dazu folgende Anmerkungen: 1. Dass Videoüberwachung wirklich "keine" Verbrechen verhindert, ist dem Alltagsverstand nach kontraintuitiv. Videoüberwachung verhindert, immer dem Normalo-Verstand entlang, genau die Verbrechen, bei denen sich die Täter in ihrem Werterahmen rational verhalten. Heißt: Es betrifft diejenigen, die nicht erwischt werden wollen, die anderen, die Taten der Hochemotionalen und der Doofen ohne Durchblick, eben nicht. Dass ein Teil der verhinderten Verbrechen dann woanders, ohne Überwachung begangen werden, sei gleich zugestanden. 2. Den deutschen Weg in Sachen Datenschutz / Videoüberwachung erkläre ich mir mit dem Gestapo-Negativ-Gen. Die NS-Zeit hat so viel an blinder, tötlicher Überwachung produziert, dass viele wohlmeinende Bürger glauben, gegen "Überwachung durch den Staat" müsse man generell was haben. Dass das in anderen Staaten mit längerer demokratischer Tradition auch ganz anders geht, zeigt immer wieder das Beispiel Großbritannien. 3. Ab welcher Schwere des Vergehens oder Verbrechens geht die Freiheit, unbeobachtet über den X-Platz zu schlendern, vor simple Videoüberwachung mit der Löschung nach 1 Tag, wenn keine Vorkommnisse? Ich hab mal einen Filmbericht aus London gesehen, bei dem ein Taschendieb einer älteren Frau die Handtasche entrissen hat, 200 Meter weiter rannte, die Straße überquerte und gemütlich zurückschlenderte, sicher, dass die Sache geritzt sei. Es kamen ihm zwei Bobbys entgegen, die ihn festnahmen. Es waren nämlich beide Seiten der Straße videoüberwacht. Sollte man Taschendiebstahl dieser Art als minderschweres Vergehen ohne Aufklärungsbedarf einstufen? 4. Noch einmal: "... verhindert keine Verbrechen". Das ist immer nur die Hälfte der Problematik! Selbst wenn nicht verhindert wird, dann wird doch oftmals allein auf Grund der Aufnehmen aufgeklärt und festgenommen. Wir haben da viele neuere Fälle, der bekannteste wohl der des "Berliner U-Bahn-Treters". Den hätte man, glaube ich, ohne die Videoaufnahme einfach nicht gefasst. -- So, das wollte ich doch mal anmerken. Gleich fühle ich mich wohler, denn ich habe meiner Pflicht, dem Rationalen zum Sieg zu verhelfen, genügt. -- P.S. Auch wenn Täter wirklich "nichts zu verlieren haben", möchte ich sie dennoch hinter Gittern sehen. Einfach, damit es so schnell kein nächstes Mal gibt. --Delabarquera 09:59, 26. Okt. 2017
Dienstag, 2. Mai 2017
"Mein Michael!". Oder: Das Lustprinzip
BILD weiß es halt manchmal doch am besten! Zum Hotel-Michael-Urteil das:
02.05.2017 - 15:23 Uhr Mit einem fast Unbekannten verbringt eine Frau
aus Halle vier Tage im Hotel: Neun Monate später kommt ein Kind zur
Welt. Daraufhin will die junge Mutter Auskunft vom Hotel: Wer war der
Mann, von dem sie nur einen Vornamen kennt? Als sich das Hotel
weigert, klagt die Frau auf Herausgabe des Namens. Doch das Gericht
urteilt: Das Hotel hat richtig gehandelt – ein Anspruch auf
Auskunft besteht für die Frau im konkreten Fall nicht. BILD zum
Thema und der Frage, wie Hotels mit den sensiblen Daten ihrer Gäste
umgehen müssen. || Zusammen mit ihrem männlichen Begleiter mietete die Frau im Juni
2010 ein Hotelzimmer in Halle. Mehr, als dass sein Vorname Michael
war, wusste sie nicht über ihn. Im März 2011 bekam die Frau einen
Sohn und wandte sich an das Hotel, um den vollständigen Namen und
die Adresse ihres damaligen Begleiters zu erfahren. Auch, um
Unterhalt für ihr Kind einzufordern. Sie ist der Meinung, dass ihr
nach dem Bundesdatenschutzgesetz ein Auskunftsanspruch zusteht, dem
das Hotel nachkommen müsse. Doch das Hotel ist der Ansicht, dass
kein Anspruch auf die Weitergabe persönlicher Daten der Gäste
besteht. Insbesondere, da zum betreffenden Zeitraum vier männliche
Personen mit dem Vornamen Michael im Hotel zu Gast waren. (bild.de)
Mich würde nicht wundern, wenn die Richterin, die da den Datenschutz hat hochleben lassen, im Geheimen und zu sich selbst gesagt hat: "Wenn eine solche ... vier Tage lang dem Lustprinzip frönt und über den Mann rein gar nichts weiß, dann geschieht ihr alles Nachfolgende recht!"
Montag, 19. Dezember 2016
Datenschutz - Täterschutz?
Manchmal weiß ich nicht -- die Frage kommt einfach: "Sind die denn noch bei Trost?"
Berlin - Der mutmaßliche U-Bahn-Treter von Neukölln sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Ein Richter erließ gegen den 27-jährigen Svetoslav S. einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Der schnelle Ermittlungserfolg lag vor allem an den Videoaufnahmen von der Tat, die vor anderthalb Wochen veröffentlicht worden waren. Das ist nicht unumstritten – und befeuert erneut die Debatte über mehr Videoüberwachung in Bahnen und auf Straßen. Im Internet wurde der Film millionenfach verbreitet. | Das veröffentlichte Video zeigt, wie eine Frau die Treppe zum U-Bahn-Steig heruntergeht, als ihr ein Mann unvermittelt in den Rücken tritt. Sie stürzt die Stufen hinunter. Der Täter und seine Begleiter gehen weiter. Die Tat, bei der die Frau einen Armbruch erlitt, ereignete sich bereits am 27. Oktober, die Aufnahme tauchten erst sechs Wochen später in der Öffentlichkeit auf. | Die Sequenz war wohl von einem Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe oder der Polizei weitergereicht worden, weshalb die Polizei Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Datenschutzgesetz einleitete. Ein Richter sah sich schließlich gezwungen, die Aufnahmen verbunden mit einem Fahndungsaufruf offiziell freizugeben. (berliner-zeitung.de)
Kann ich auch die Polizei wegen erwiesener Untätigkeit bei der Verfolgung einer schwerwiegenden Straftat anzeigen?
Donnerstag, 15. September 2016
"Simone Ballack datet jetzt einen 25-Jährigen"
Auf meiner Microsoft-Eingangsseite heute mal wieder lauter Zeugnisse für eine erstaunliche neue deutsche Sprache. Nicht was die Grammatik angeht, sondern in der Art, wie die Meldungen unterdrückt-marktschreierisch präsentiert werden. Aufgefallen sind mir zwei Meldungen:
"Neue Liebe: Simone Ballack datet jetzt einen 25-Jährigen" jdn daten! Was heißt das? Das, was früher mal trifft sich mit hieß?
"Wie aus Superstars Pleite-Promis wurden" Die Wortschöpfung, um eine Sache irgendwie knapp zu erfassen! Pleite-Promis, das ist doch auch was für die Soziologen, oder?
Und überhaupt -- was heißt eigentlich Informationsüberflutung? Hier kann man es sehen. Ein einziger Morgen voller Meldungen! Wobei -- die Werbung mal nach Kräften rausgenommen.
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Artyom Besrodny, hier im Trikot Spartak Moskaus, ist im Alter von 37 Jahren gestorben.
Ex-Bundesligaprofi (37) fällt beim Joggen tot um
Hamburger Morgenpost Hamburger Morgenpost
Sport
Inka Bause trauert um ihren Ex-Mann
BUNTE.de BUNTE.de
Unterhaltung
SV Darmstadt 98
D98
Mario Götze, links, bejubelt mit seinem Kollegen Christian Pulisic am 14. September 2016 in Warschau seinen Führungstreffer für Borussia Dortmund im Auftaktspiel der Champions League.
Götze köpft seine Kritiker mundtot
sport1.de sport1.de
Sport
Simone Ballack
Neue Liebe: Simone Ballack datet jetzt einen 25-Jährigen
Promiflash Promiflash
Unterhaltung
Wenn es häufig kracht, lohnt es sich nicht, mit großer Erwartungshaltung an die Beziehung zu gehen.
Das ist der Beziehungskiller Nummer Eins
Wer eine Beziehung eingeht, möchte für immer mit seinem Partner zusammenbleiben. Doch damit eine Beziehung ewig hält, muss natürlich auch viel in diese investiert werden. Wir verraten Ihnen, woran es meistens liegt, wenn Partnerschaften in die Brüche gehen.
BUNTE.de BUNTE.de
Lifestyle
Renault zeigt den Rallye-Truck MKR, ...
Die große Messe-Vorschau: IAA Nutzfahrzeuge 2016
Vernetzung, Digitalisierung, Automatisierung, alternative Antriebe und urbane Logistik sind die zentralen Themen der Nutzfahrzeug-IAA 2017. Und dazu gibt es natürlich jede Menge neue Trucks. Wir haben die Highlights.
auto motor und sport auto motor und sport
Auto
Wer bekommt den Volvo-Chefsessel?
Wirtschaftswoche Wirtschaftswoche
Finanzen
Randale zwischen 80 Rechten und 20 Flüchtlingen
In der sächsischen Stadt Bautzen ist es am Mittwochabend zu Auseinandersetzungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen gekommen. Als Beamte schlichten wollten, wurden sie mit Flaschen und Holzlatten attackiert. Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, standen sich am…
RP ONLINE RP ONLINE
Panorama
Deutschlands Diskuswurf-Legende Robert Harting nach seinem Wurf beim ISTAF im heimischen Berlin am 3. September 2016.
Russische Hacker veröffentlichen auch seine Doping-Daten
SID SID
Sport
Wie aus Superstars Pleite-Promis wurden
20 Minuten 20 Minuten
Unterhaltung
Nirgendwo ist die Chance größer, Mercedes zu packen
Motorsport-Total.com Motorsport-Total.com
Sport
Die New York Fashion Week neigt sich dem Ende zu. Die Modeschöpfer setzen auf folgende Trends für die kommende Saison:
spot-on-news.de spot-on-news.de
Lifestyle
Will den US-Kunden die Modelle geben, die sie wollen: Der neue VW-Nordamerika-Chef Hinrich Woebcken.
VW-Zukunft in den USA: Massenhaft SUVs, Elektro und keine Diesel
Jahrzehntelang versuchte VW, die US-Amerikaner von den Qualitäten von Golf und Co. zu überzeugen. Das hat auch funktioniert – nur Geld für deutsche Qualität ausgeben, das machen Amerikaner zumindest bei VW seltener als es den Konzernbossen lieb ist – und das schon vor dem Abgasskandal.
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Auto
Die schönsten Geschichten schreibt das Leben. Nun kommt die Liebesgeschichte von Michelle und Barack Obama (gespielt von Tika Sumpter und Parker Sawyers) ins Kino. "My First Lady" erzählt vom ersten Date, zu dem der zukünftigte US-Präsident seine Vorgesetzte in der Anwaltskanzlei, in der er gerade ein Praktikum macht, hartnäckig überreden musste. Tika Sumpter spielt Michelle Robinson, wie die heutige First Lady mit Mädchennamen hieß. Was sie an der Story am meisten überraschte? "Dass sie Barack anfangs überhaupt nicht daten wollte!" Oh-so-famous.de zeigt Ihnen, welche Präsidenten-Gattinnen bereits für die Kinoleinwand in Szene gesetzt wurden ...
First Ladies: Präsidentengattinnen im Film
Können Sie die Namen aller 44 US-Präsidenten auswendig runterrattern? Falls nein - macht nichts. Wozu gibt es Wikipedia? Falls doch - Respekt! Aber haben Sie auch die dazugehörigen First Ladies drauf? Oh-so-famous.de zeigt Ihnen, welche Präsidentengattinnen bereits im Film zu sehen waren ...
Oh So Famous Oh So Famous
Unterhaltung
Axt-Attacke in Zug bei Würzburg: Ein Täter hatte Reisende mit einer Axt angegriffen und mehrere Menschen lebensgefährlich verletzt.
Wie der IS Attentäter in Deutschland lenkte
SZ.de SZ.de
Politik
Der DFB glaubt dem Kaiser kein Wort
Hamburger Morgenpost Hamburger Morgenpost
Sport
"Auf Augenhöhe": Exklusives Video zum Familienfilm
Mit „Auf Augenhöhe“ startet heute die Geschichte eines zehn Jahre alten Jungen, der größer ist als sein Vater, in den deutschen Kinos. In einem exklusiven Video gewähren wir euch einen kleinen Einblick „Hinter die Kulissen“
Filmstarts Filmstarts
Unterhaltung
Rosberg strotzt vor Selbstvertrauen: "Größer denn je"
Sport
Ken Block bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Auch in Gymkhana 9 wird heftig gedriftet
Gymkhana 9: Ken Block lässt es krachen
AutoNEWS AutoNEWS
Auto
Die vier größten Frühstücks-Irrtümer
Wirtschaftswoche Wirtschaftswoche
Gesundheit
Der "Spiegel" bringt Ankara auf die Palme
dw.com dw.com
Politik
Geblieben, um gedemütigt zu werden
SZ.de SZ.de
Sport
Einst gehörten sie zu den ganz Großen Hollywoods, jetzt kämpfen sie mit Falten und einem bröckelnden B-Movie-Image. Einige Vertreter der Altherrenriege Hollywoods haben es nicht einfach. Spätestens ab 60 muss ein neues Image her, um nicht auf dem Abstellgleis zu landen. Tommy Lee Jones (Mitte), der am 15. September seinen 70. Geburtstag feiert, ist es gelungen, auch in nicht mehr ganz so jungen Jahren zu den Topstars von Hollywood zu gehören. Wir verraten, was Robert De Niro (l.), Sylvester Stallone und andere Schauspielgrößen von gestern heute so treiben ...
Von wegen altes Eisen: Hollywoods Altherrenriege
Auch Schauspieler haben mit Altersdiskriminierung zu kämpfen. Einige kommen damit ganz gut zurecht – wie Tommy Lee Jones, der feiert am 15. September seinen 70. Geburtstag und ist noch immer gut im Geschäft. Andere verkriechen sich lieber. Oh-so-famous.de verrät, was die Stars von…
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Unterhaltung
Bei BMW endete im August 2016 die Produktion des Z4. Der Nachfolger kommt erst 2018.
Diese Autos haben uns verlassen: Auslaufmodelle
Schwache Nachfrage, Strategiewechsel, neues Konzept – es gibt verschiedene Gründe warum Automodelle eingestellt werden. Wir haben die Auslaufmodelle ohne Nachfolger aus der jüngeren Vergangenheit und der nahen Zukunft zusammengetragen.
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Auto
Das Besondere: Der Schatten als Arbeitsmaterial ist selbst für den Künstler nicht greifbar. Das heißt, während Cornelis Schaffensprozess kann er nicht erkennen, wie das Endergebnis letzendlich aussieht. Und genau das stellt für den Künstler die große Herausforderung und den Reiz an der Sache dar.
Unglaublich, woraus dieser Künstler seine Skulpturen macht
Licht ist ja bekanntlich die Quelle des Lebens: Der Italiener Fabrizio Corneli, geboren in Florenz, spielt mit Schattenbildern – besser gesagt: Er entwirft Schattenskulpturen in Galerien oder an Fassaden großer Gebäude und erhellt damit die Gemüter vieler Betrachter. Die schönsten seiner…
News-Insider.de News-Insider.de
Nachrichten
"Eight Days a Week": Als die Beatles die Welt eroberten
Unterhaltung
Wie man unterbewertete Aktien findet
Solide Unternehmen zu bequem niedrigen Bewertungen zu kaufen kann eine sehr gute Strategie sein, um seine Investmentrenditen langfristig zu maximieren. Daher wollen wir diese Mal einen Blick auf eine einfache Methode werfen, wie man unterbewertete Aktien findet und warum Namen wie Apple, IBM und Foot Locker so interessante…
The Motley Fool The Motley Fool
Finanzen
Lauda erzählt, wie er Hitzkopf Senna abkühlte
Typen wie Max Verstappen gab es in der Formel 1 schon immer: hochtalentiert, deshalb von sich überzeugt, aber eigentlich noch zu jung, um auf der Strecke den Max zu machen. Dann sind die Alten gefordert. Lauda erzählt, wie das mit Senna lief.
Motorsport-Total.com Motorsport-Total.com
Sport
"Gladbach geht im Trockenen unter"
RP ONLINE RP ONLINE
Sport
Der gefürchtetste Regisseur Hollywoods wird 70
Oliver Stone beschäftigt sich in seinen Filmen vorwiegend mit politischen und gesellschaftskritischen Themen. Er scheut keine Kontroversen. Ein gefürchteter Regisseur, an dessen Set man nicht unvorbereitet erscheinen sollte.
spot-on-news.de spot-on-news.de
Unterhaltung
Amazon will uns ab Herbst im Alltag unterstützen
RP ONLINE RP ONLINE
Digital
Vettel heizt Hockenheim ein
Motorsport-Total.com Motorsport-Total.com
Sport
Sie versuchen die Zerschlagung Tengelmanns zu…
Berliner Zeitung Berliner Zeitung
Finanzen
Man kennt sie aus Sport, TV und Boulevard, aktuell tummeln sich Mario Basler, Joachim Witt & Co. gesammelt im "Promi Big Brother"-Haus - oder in der Kanalisation darunter. Aber wie sahen die Container-Bewohner eigentlich zu ihren wahren VIP-Zeiten aus?
Fotos
"Promi Big Brother": So sahen die Bewohner früher aus
Das Finale von "Promi Big Brother 2016" steht kurz bevor, am 16. September entscheidet sich, wer Jenny Elvers, Aaron Troschke und David Odonkor als Gewinner beerben wird. Preisverdächtig ist allerdings auch, wie sich so mancher PBB-VIP in den letzten Jahren verändert hat! Oh-so-famous.de zeigt Ihnen die…
Oh So Famous Oh So Famous
Unterhaltung
Ausgerechnet jetzt ist Kathy nicht daheim
BUNTE.de BUNTE.de
Sport
Eine umstrittene Tatortbegehung könnte Auslöser für den Rücktritt gewesen sein
Mexiko: Chefermittler im Fall der verschwundenen Studenten tritt zurück
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Panorama
Ein Dirndl muss gut passen, der Rest ist Geschmackssache: Manchen Frauen stehen auffälligere Modelle wie zum Beispiel von Designerin Lola Paltinger sehr gut, erklärt Wandinger
Warum bei Dirndln fast alles erlaubt ist
Wer etwas wagt, gewinnt in den Augen anderer nicht zwangsläufig etwas. Zu oft heißt es, Dirndllänge und -form seien unpassend. Warum diese Haltung wenig Sinn macht, erklärt der Leiter des Trachteninformationszentrums aus Oberbayern im Interview.
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Lifestyle
Lorenzo Baldassarri knackt Rins in der vorletzten Runde und siegt in Misano
Moto2 Misano 2016: Rossi-Zögling Baldassarri holt ersten Sieg
Motorsport-Total.com Motorsport-Total.com
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Feurige Paprika und ein strampelnder Basler
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Divergent Microfactories wird in Los Angeles einen Sportwagen vorstellen.
Sportler aus dem 3D-Drucker: Divergent Microfactories Blade
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Donnerstag, 25. August 2016
Alternative zu Whatsapp?
Ich habe mich mal umgesehen. Eigentlich habe ich gar nichts gegen Whatsapp. Aber: Was gäbe es alternativ? Nachdem ich wegen zu vieler Mails und wegen unterschiedlicher Auffassungen in Sachen Kommunikationsethik :-) bei Facebook ausgestiegen bin.
Was lese ich? Das übliche deutsche Datenschutz- und Weltverbesserungsgerede. Wobei eben so gut wie nie die immer anstehenden drei Fragen mit ins Visier genommen werden:
- Datenschutz: Was um Himmels willen soll ich denn warum verbergen wollen? Nur weil ich dann spezifischere Werbung bekomme? Ist das schlechter als wenn ich Werbung bekomme, die mit überhaupt nicht interessiert? Und ich weiß, dass ich nicht Brad Pitt bin! So gut wie keiner außerhalb der Werbebranche interessiert sich für mich. Das ertrage ich mit Demut.
- Böse: Was ist, wenn unter dem Schild der Datenschützer die Verbrecher unterwegs sind? Kinderpornographen, Terroristen, Wirtschafsverbrecher der großen und kleinen Sorte?
- Beliebtheit: Wenn ich allein dastehe mit der "deutschen App Hoccer", die "der klare Sieger" bei der Stiftung Warentest ist? Wenn die anderen Menschen Hoccer nicht installieren mögen? Was mache ich dann? Ich kommuniziere mit mir selbst? Blöd halt: Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg.
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