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Donnerstag, 6. Oktober 2016

"...ein neues Peinlichkeitsniveau" ? -- Nun ja.

Wenn jetzt die, die früher nicht zu Wort gekommen wären, dank Internet zu Wort kommen -- ach, ich weiß nicht. Es ist halt viel Besserwisserei und Häme dabei. Wem diese Gefühlszustände der Gipfel der Aufklärung sind, der muss diese Websites natürlich gutheißen. Die anderen? Ich? Eben. Ich weiß nicht so recht, ob die wohlfeile Kritikasterei wirklich gut ist. Ich fühle mich jedenfall nicht wohl bei Kritiken wie der folgenden:

Vorurteil der Woche: Judith Rakers hat eine große Zweitkarriere als Gesellschaftsreporterin vor sich. || Wenn Sie demnächst in der Stadt unterwegs sind, schauen Sie sich ab und an mal um. Sollte Ihnen "Tagesschau"-Sprecherin Judith Rakers mit einem NDR-Kamerateam folgen, läuft höchstwahrscheinlich etwas grundlegend falsch in Ihrem Leben. | Für ihre erste eigene Reportage-Reihe hat Rakers es sich nämlich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche Missstände anzuprangern, indem sie sich ihnen gemeinsam mit Betroffenen selbst aussetzt. Angesichts der Tatsache, dass das Genre der Ausprobier-Reportage seinen Zenith schon seit längerer Zeit überschritten hat, ist das ein gewagtes Unterfangen. Jeder Digitalkanal und fast jedes Dritte Programm kann bei Bedarf nachts um halb drei ein paar Nachwuchsjournalisten anrufen, die augenblicklich bereit wären, sich stunden-, tage- oder wochenweise in Situationen hineinversetzen, in denen sie sonst nicht wären, würde nicht eine Kamera dazu laufen. | Mit Rakers hebt der NDR die ausgelutschte Grundkonstellation aber noch mal auf ein neues Peinlichkeitsniveau. (dwdl.de Peer Schader 06.09.2014)

Und wieviel Neid auf die erfolgreiche Judith Rakers in solchen Besprechungen steckt? Wer kann das schon sagen.