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Sonntag, 30. Oktober 2016

Von E-Mails überschwemmt

Das erinnert doch stark an die Meinung des Frank Schirrmacher, der uns digital überfordert gesehen hat:

"Man wird von E-Mails überschwemmt, durch immer neue Tools überfordert – und die Organisation ist am Ende langsamer als zuvor. So hält Weyer das Wissensmanagement durch interne Wikis für durchaus sinnvoll, wenn es um reine Fakten und Daten geht – Prozesswissen aber, die Frage also, „wie man etwas macht“, könne nur von Angesicht zu Angesicht weitergegeben werden. Menschen lernen durch Imitation, Vertrauen und Übung, das sei nur analog möglich. Und auch die Kommunikation werde durch Chats und Webtools zwar vereinfacht, „aber diese Kommunikation ist formal, sie bietet keine Zwischentöne. Wie soll man da Probleme spüren, Konflikte lösen?“ Digital könne man vielleicht ein einzelnes Projekt schneller abschließen, sagt er, „aber wenn eine solche Organisation unter Stress gerät, bricht sie schnell auseinander, weil es kein gemeinsames Bewusstsein gibt“." (brandeins.de)

Eine insgesamt sehr interessante Überlegung. Allerdings -- die Vorteile des digitalen Terminkalenders lassen sich schlecht leugnen. Verschiedene Geräte. Einladungen automatisch. Usw.