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Mittwoch, 9. Januar 2013

Toxoplasma gondii

Bevor ich's vergesse oder nicht mehr finde, was ich in der Papier-ZEIT gelesen habe:

PARASITEN | Ferngesteuert | Bislang galt der Erreger Toxoplasma gondii nur für Schwangere und Immunschwache als gefährlich. Doch ein Prager Forscher [Jaroslav Flegr, Evolutionsbiologe an der Universität Prag] ist überzeugt: Der Parasit beeinflusst sogar menschliches Verhalten | [...] | Seine Vermutung birgt Sprengkraft, sie könnte das Bild des Menschen auf den Kopf stellen. Hat Flegr recht, dann steuern mikroskopisch kleine Lebewesen unser Verhalten mit. »Diese Vorstellung«, sagt Flegr, »ist auch für viele Wissenschaftler schwer zu akzeptieren.« (ZEIT Online)

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Nachtrag: Natürlich hat der Martenstein die Brisanz des Themas längst erkannt und auf den Kolumnenpunkt gebracht:

Herr im Himmel, es gibt einen Parasiten, der konservative Machos produziert! Sarkozy und Berlusconi haben zu viel Tartar gegessen. Ich persönlich glaube nämlich nicht, dass sie sehr oft Katzenklos reinigen. Was der Parasit davon im Einzelnen hat, ist noch unklar. Vielleicht vermehrt er sich in alten Stapeln der Zeitschrift Jagd und Hund beziehungsweise deren Pendants in anderen Ländern. Feministisch und links eingestellte Jäger sind doch sicher seltene Ausnahmen, und ein exotischerer Endwirt als der Darm eines Schafes ist so eine Zeitschrift gewiss nicht. Ich selbst muss gestehen, dass ich früher hin und wieder das Katzenklo sauber gemacht habe, inzwischen tue ich das nicht mehr. | So etwas ist Frauenarbeit, immer gewesen.