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Dienstag, 3. Mai 2016

... ein schnell wachsendes Politikum

Hey, Satire ist plötzlich ein schnell wachsendes Politikum! Dabei ist die Reihe klar:
  • extra3, Erdowie, Erdowo, Erdogan
  • Böhmermann, Das Schmähgedicht
  • Jetzt fasert die Sache aus. 

Polt wird im SPIEGEL interviewt und gibt sich besonnen und altersmild. Zu Erdogan hat er kein Verhältnis und nix zu sagen. So ungefähr.

Dann, gesehen, die heute-Show: Hakenkreuzschnitzel und Hassknecht zur österreichischen Bundespräsidentenwahl, Teil 1. Die SZ genauer:

"Ösis, ihr wählt noch blöder als unsere Ossis", erklärt Hassknecht und nennt Hofer einen "FPÖ-Schleimer". Schreiend erregt er sich über Kaiserschmarrn ("ein kaputter Pfannkuchen"), die "schwulen Pferde" namens Lipizzaner und Mozart ("konnte gar nichts"), bevor er ein Gedicht über "den FPÖ-Wähler" ankündigt. In einer Einblendung wird es unter Anspielung auf die Bezeichnung für den typischen Humor der österreichischen Hauptstadt als "Wiener Schmäh-Gedicht" bezeichnet. Im Folgenden heißt es unter anderem: "Egal ob Hühner oder Gämsen, mit beiden tust du gerne wemsen. Und ist die Gämse einmal schneller, dann geht's zur Schwester in den Keller." | Reaktion im sozialen Netzwerk || Das Video ist seit gestern auf der Facebook-Seite der heute show eingestellt. Es wurde dort fast 490 000 Mal aufgerufen und mehr als 3000 Mal geteilt. | In den Kommentaren kritisieren vor allem Österreicher Hassknechts Äußerungen als "unterste Schublade", "Schwachsinnshumor" und "sinnfreie Beleidigungen". Andere Nutzer, sowohl aus Deutschland als auch aus Österreich, loben den Beitrag als "gute, bissige Satire". Einige zogen Parallelen zu Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. | Die österreichische Kronen Zeitung berichtete über Hassknechts Beitrag und sprach von einem "Schmähgedicht". | Bereits vergangene Woche hatte die heute show mit einem Schnitzel in Hakenkreuzform das Wahlergebnis in Österreich kommentiert und damit Entrüstung ausgelöst.

Schön das Geschimpfe! Wenn es der BRD da mal nur nicht geht wie dem besserwisserischen Frankreich, das Österreich 2000 auch bannen wollte. Und heute?

Und auch das noch: Die veröffentlichende Meinungsmaschine ist immer auf ein Gleis gestellt. Geht drei Wochen so. Dann kommt die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann.