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Samstag, 8. Juli 2017

Die Sache mit der argumentativen Ausweglosigkeit

Das Totschlagargument -- das dann ja auch erst mal einen lateinischen Namen erhalten muss -- ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend erfasst, da taucht schon das nächste Begriffsproblem auf: die Flucht in die Satire -- die keine ist. Nur aus Angst, dass etwas doch nicht politisch korrekt ist. Das Folgende als Beispiel:

BDLB #2.38 | "War Gaddafi doch nicht so schlecht (für Europa)? Satire off." || Lassen Sie ruhig die Satire beiseite. Wir müssen lernen, die Dinge beim Namen zu nennen: Wenn man bei bestimmten Ländern in Serie erlebt, dass ein Diktator den vergangenen ablöst und ein vielleicht dazwischengeratener Demokrat ganz schnell weggeputscht wird, dann darf -- nein, dann muss man irgendwann fragen, ob diese Länder demokratiefähig sind oder ob es nur um Abstufungen der Diktatoren-Grausamkeit geht. Abstufungen, die schwer zu messen sind, schon klar. Das gilt im Übrigen für ganz Afrika (demnächst wahrscheinlich auch für Südafrika) und den Nahen Osten mit Ausnahme von Israel. | Antwort auf #2 von Ing.Kling