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Donnerstag, 3. April 2014

Lars von Trier

Gestern mit H. über Lars von Trier gesprochen. Es ist für mich so interessant wie nicht begreiflich, dass ich große Antipathien gegenüber einem Regisseur habe, den ich weder persönlich noch durch seine Filme kenne.  Zu den Filmen zieht es mich nicht, nachdem ich über sie in der Zeitung dies und das gelesen habe. 

Ich schaue einmal bei der Wikipedia nach und lese u. a. das:

Seine Mutter gestand ihm kurz vor ihrem Tod, dass sein biologischer Vater ihr ehemaliger Vorgesetzter im Sozialministerium Fritz Michael Hartmann sei. Die ehemals deutschstämmige Familie Hartmann lebt mit Johann Ernst Hartmann seit 1762 in Dänemark und hat einige bedeutende dänische Musiker, wie den Komponisten Johann Peter Emilius Hartmann, hervorgebracht. Nach eigenen Angaben war von Trier tief enttäuscht darüber, keine jüdischen Wurzeln zu haben. Er habe sich in der Rolle eines Außenseiters, der aus einer Gruppe von Verfolgten stammte, sehr gut gefühlt. In der Synagoge habe er sich immer zugehöriger gefühlt als in evangelischen oder katholischen Kirchen.

In seiner ersten Ehe war von Trier bis 1996 mit der dänischen Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Cæcilia Holbek Trier verheiratet, die wie er an der Dänischen Filmschule studiert hat. Während der zweiten Schwangerschaft von Cæcilia Holbek Trier verliebte er sich in die verheiratete Bente Frøge, eine Erzieherin, die seine Tochter in der Kindertagesstätte betreute. Drei Wochen nach der Geburt seiner zweiten Tochter verließ er offiziell seine Ehefrau, um mit Bente Frøge zusammenzusein. Dieses Verhalten führte nicht nur zu beträchtlichen Verletzungen bei seiner verlassenen Frau, den beiden Töchtern u. a., sondern auch zu einem gewaltigen Medienecho in Dänemark. Bente und Lars von Trier heirateten nach beider Scheidungen 1997. Bente Trier brachte nach einigen Jahren Zwillingssöhne zur Welt.

Na ja, Sachen gibt's. Die gibt es eben. Und sonst? Dass Trier auf Bildern so bürgerlich-verlegen-behäbig daherkommt, vielleicht ist es das? Oder das?

Im Mai 2011 wurde von Trier von den 64. Internationalen Filmfestspiele von Cannes ausgeschlossen. Auf der Pressekonferenz zu seinem Film Melancholia hatte Trier dort zuvor mit Äußerungen, die unter anderem Sympathie und Verständnis für Adolf Hitler bekundeten, einen Eklat ausgelöst. Von Trier entschuldigte sich wenig später für seine „falschen“ und „dummen“ Äußerungen. Der Vorfall fand ein internationales Medienecho und führte zu Abbestellungen des Films Melancholia seitens israelischer und argentinischer Filmverleiher.