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Mittwoch, 21. Januar 2015

Hausdurchsuchung bei OneDrive-Nutzer

Liebe Datenschützer! Wie haltet ihr es denn damit:

"Kinderpornografie: Hausdurchsuchung nach Hinweis von Microsoft || Ein Hinweis von Microsoft hat zu einer Hausdurchsuchung bei einem deutschen OneDrive-Nutzer geführt. Beim Schnüffeln im Onlinespeicher des Kunden hatte der Konzern eine fragwürdige Datei entdeckt. | Ein aktueller Fall zeigt einmal mehr, dass Cloud-Speicher nicht notwendigerweise als privat zu betrachten sind. Wie der Fachanwalt Udo Vetter in seinem "law blog" berichtet, hat die Polizei bei einem seiner Mandanten eine Hausdurchsuchung wegen des Verdachts durchgeführt, dass er Kinderpornografie besitze. Ein entsprechender Hinweis war von Microsoft gekommen, nachdem der Konzern eine fragwürdige Datei im Onlinespeicher des Mann entdeckt hatte. | Laut Vetter hat sein Mandant pornografisches Material in seinen OneDrive, eine von Microsoft bereitgestellte Onlinefestplatte, hochgeladen. Bei einer Routineüberprüfung des Datenspeicherinhalts schlugen Microsofts Suchroutinen dann Alarm. " (SPIEGEL Online)

Durfte Microsoft das?

a) Nein, die schnüffeln da rum! Skandal!
b) Ja, klar. Das Wohl von Kindern steht über dem Schutz von Verbrechern!

Und jetzt die Oberschlauen!

c) Das ist Sache der Polizei! Die muss das entdecken!

Einwand: Die Polizei ist personell und von ihren Kenntnisse her dazu nicht in der Lage.

Antwort: Ja dann. Dann eben nicht.