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Mittwoch, 29. Juli 2009

Netzwerk-Probleme (Fortsetzung)

So, und jetzt bin ich also auf der richtigen Spur. Ein paar Bilder, in der Reihenfolge von unten nach oben anzuschauen, und zum Vergrößern muss man draufklicken.

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<Bild nachliefern>

Netzwerk-Probleme




Das geht jetzt seit Wochen so: Wenn der PC eine Weile rumsteht, ist er nicht mehr am WWW. Obwohl alles noch als korrekt angezeigt wird. Nachfragen in Foren haben keine konkreten Antworten gebracht. Jetzt versuch ich es doch mal beim Provider AOL = Alice = Hansenet.

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Ok, es scheint ein Router-Problem zu sein. Hab ich grad noch selbst herausgefunden, hier bei einem Yahoo-Forum. Also ist die Ansprechstation der Herr Fritz Router.

Sonntag, 26. Juli 2009

Flirt-Abzocke

SPIEGEL-TV berichtet über Partneschafts-Abzocke.

Freitag, 24. Juli 2009

Hurra, die Top-Frauen ...

... sind jetzt genau so blöd wie die Top-Männer! Heißt: Sie können jetzt genau so dusselig von dem "richtigen Typen" schwadronieren wie die Männer von der richtigen Tussi. -- Beispiel:

Gabrielle
Mitglied

Männer- kräftig, muskulös, normal oder sehr schlank? (6 posts)

óla, que tal? :-)

mich würde mal brennend interessieren für welchen Typ Mann euer Herz schlägt. Sollte seine Figur eher kräftig, vielleicht sogar ein bißchen ründlicher sein? Oder mögt ihr muskulöse oder gar sehr muskulöse Männer? Oder steht ihr auf den ganz normalen Typ Mann, normal schlank? Und wie sieht es aus mit den ganz schlanken Männern? Wer gefällt euch? Ich persönlich würde sagen dass es mich theoretisch zu den muskulösen Männern ziehen würde, praktisch jedoch habe ich mir meinen Mann geangelt der sportlich jedoch schlank bis sehr schlank ist.

Was mögt ihr?

Sie hat sich also einen Mann geangelt!

Armes sportliches Fischlein du-du-du! Sehr schlankes...!

Donnerstag, 23. Juli 2009

Zeitleisten-Dialog

Einer meiner liebsten Kurzdialoge auf einem Forum:

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Ger_Tim
Benutzer
(Threadstarter)

Suche Programm zum erstellen von Zeitleisten

Hallo
Ich wollte mal wissen, ob es ein Programm gibt, womit man Zeit- leisten erstellen kann? Wenn ja könntet ihr mir es nennen oder gibt es ein solches Programm nicht, und man muss eien Zeitleiste mit Hand erstellen .
Mfg
Ger_Tim

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16.12.2008, 23:04
Anton90
CHIP-Urgestein

Was meinst du mit Zeitleisten?
Anton

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Damit bricht der Dialog ab.

Uradel, wir

Ich beschäftige mich, soweit Zeit bleibt, mit den Rändern der Geschichte. Etwa der Wanderbewegung des Homo sapiens nach "out of Africa". Ein Satz fällt mir auf:

"Sie [die australischen Aborigines] zählen zu den ältesten Volksstämmen auf Erden. Heute gehen Forscher davon aus, dass ihre Existenz bis auf 40'000 Jahre zurückreicht."

Was lässt sich dazu sagen? Nun ja, der Stämme-Begriff ist nie einfach. Was ist ein Stamm? Worin liegt seine Einheit begründet? In der Sprache, in Äußerlichkeiten des Körperbaus oder der Kleidung, im Brauchtum?

Worum es hier bei den Aborigines geht, ist die Abgeschiedenheit der Eingewanderten durch das Meer ringsum. Wenn die Menschen, die im Land Bayern wohnen, seit 50.000 Jahren rund um sich eine 80 Meter hohe, unübersteibare Mauer gehabt hätten, wären sie ein noch älterer "Stamm" als die Aborigines. Und nicht vergessen: Wir alle gehen auf die allerersten Einzeller zurück. Jeder von uns ist von ältestem Adel. Sozusagen

Dienstag, 21. Juli 2009

Radarfallen

Hier zu finden. -- Vergrößern? > Draufklicken!

Also -- nein, ich habe keine Punkte in Flensburg, toi-toi-toi! Doch, ja -- ich bin schon mal zu schnell gefahren, und ich bin auch schon mal geblitzt worden. Mit mäßiger Geschwindigkeitsübertretung.

Dies mal vorausgesetzt: Ich finde es eher eigenartig, dass es bei uns erlaubt ist, Radarfallen übers Radio zu melden. Diese Radarfallen haben ja durchaus einen Sinn! Sollten jedenfalls einen haben und an den richtigen Stellen aufgestellt werden. Immer mal wieder zum Beispiel an Straßen, die von Kindern überquert werden (müssen), auf denen "sportliche" Fahrer aber auch schon mal mit 87 km/h statt der erlaubten 50 unterwegs sind.

Und dann das, in Sachen endgültige Schizophrenie. Siehe Bild.

"Kost's Benzin auch drei Mark zehn --
scheißegal. Es wird schon geh'n."

OpenOffice-Betrübnis

Das ist zum Abreagieren: Ok, ich mag OpenOffice gut und ich schätze das Programm. Aber nun passiert es -- Zack! Das Programm ist weg, abgestürzt, aufgelöst, verschwunden. Nun denn, da ist die automatische Sicherung ja eingestellt. Und es gibt ja auch noch die Datei-Wiederherstellung nach Absturz. Also -- kein Problem...


Sollte man meinen. Doch von wegen! Vorhanden ist nach der Wiederherstellung das, was bei der letzten händischen Sicherung vor 1 1/2 Stunden Sache und Stand der Dinge war. Sonst nichts. Keine Sicherung. Keine Wiederherstellung des Zustands vor der Sicherung. Grrrh!!!

Montag, 20. Juli 2009

Inge Jens

Ich lese nicht sehr oft in der ONLINE WELT. Dass ich es hier getan habe, liegt an den Namen Walter und Inge Jens. Und dann ist es schon bemerkenswert, wie unglaublich aggressiv die Menschen sind, die da aufeinander losgehen. Wieder die Frage: Würden sie auch so schreiben, wenn sie mit Klarnamen und voller Anschrift irgendwo nachzuschlagen wären? Ich habe mich im Übrigen auch gefragt, warum die Menschen, sie sich da ereifern, überhaupt diesen Artikel gelesen haben. Man kann doch mal was überspringen, was einen offensichtlich nichts angeht und was einem nichts sagt...


Beispiele:

20.07.2009, 09:05 Uhrmontag sagt:
"intellektuelle Oberschicht" - wenn man sowas liest möchte man brechen

20.07.2009, 11:28 Uhr Homo sapiens sagt:
Rechte Geiferköpfe stoßen sich an linken Intellektuellen. Warum lesen solche geistigen Tiefflieger überhaupt Artikel wie den hier in Rede stehenden? Die Ernst Jünger-Lektüre oder die Konsalik-Produkte füllen sie nicht aus. Ihren hysterischen Hass müssen sie folglich an solchen für sie eigentlich fremden Themen abarbeiten.

20.07.2009, 15:11 Uhr Klaus Peter Kraa sagt:
Inge und Walter Jens gehören dem sogenanten "Bildungsbürgertum" an, wie sie bezeichnet werden kann als die Linie von Hauptmann zu Grass: Ohne wirkliche humanistische Bildung und überall präsent, wo es publikumswirksam ist. Zweifellos haben sie den geistigen Zustand des heutigen Bildungsbürgertums entscheidend mitgeprägt - wie, mag jeder selbst an der bundesrepublikanischen Wirklichkeit beur- teilen.

Langzeitarchivierung als kulturpolitische Aufgabe


Meine Überlegung war schon vor langer Zeit: Wie viel könnte man an Geld einsparen, wenn man (> Bibliotheksan- und -neubauten) statt Büchern digitale Kopien einlagern würde?! Voraussetzung natürlich: dass die Dinge lesbar erhalten bleiben. Was hier fehlt sind die technisch-politischen Vorgaben, so wie es sie, mit Archiv-Biblio- theken, Pflichtexemplaren usw., für die herkömmlichen Bibliotheken gibt. Nun hat die WP da keine Vorgaben zu machen, aber genau beobachten muss man schon. Es gibt ja Gremien, die sich da versuchen. Im Übrigen: Was spricht eigentlich dagegen, das pdf-Format oder ein neu einzuführendes, politisch vorgegebenes lizenzfreies Allgemein-Format "für immer" vorzugeben? Quasi als Papier-Ersatz. Die anschließende Übersetzung in andere Formate lässt sich ja relativ leicht bewerkstelligen. Gibt es diese Gedanken ums's Einheitsformat schon? (Eigenartiger Gedanke: Auch ein Daten-Neoliberalismus -- "Der freie Markt der Daten wird's schon richten!" -- kann genauso zur Weltdatenkrise führen, wie wir das in der Wirtschaft gerade haben.)

Die AOK und die Ärzte


Ich habe auch die Erfahrung gemacht: Beim Zahnarzt wird neben a) die popelige Kassenleistung b) die eigentliche und besser und gesondert zu bezahlende Normal- und Richtig-Leistung gestellt. Die vorsichtige Anfrage, ob man da einen Kostenvorschlag bekommen könne, plus Merkblatt, was denn den Unterschied ausmache zwischen a) und b) -- Drüberwegreden. Dabei wäre das etwas, was im Gesetz drinstehen könnte, drinstehen müsste: dass KV und Unterschied-Erklärung a) gegen b) obligatorisch dazugehören, wenn ein Arzt Sonderleistungen anbietet.

Samstag, 18. Juli 2009

Alter und Jugend: Top-Models



JANICE DICKINSON

DAS TOPMODEL UND DER FEUERWEHRMANN
Diese Frau soll 54 Jahre alt sein?

Das Ex-Topmodel auf dem Weg zum Strand

Ich schau mir das Bild an, sehe die gebruzzelten Falten und antworte nachdenklich und höflich: "Ja, schon. Irgendwie..."

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Nachtrag Februar 2011: Da BILD die Bilder nicht mehr vorhält, könnte man hier schauen. Ist aber nicht das Original-BILD-Bild, mit Bikini und so. Und in der Übersicht gibt es wie immer alle Altersstufen.

Das Bild hier kommt dem von damals ziemlich nahe, glauben ich.

Missmanagement

Welche Funde! Zum Lachen und Lernen. Ein Beispiel:

Das tägliche Missmanagement
Von Adrian Sulc
Dilbert, Comicfigur und Antiheld der modernen Arbeitswelt: Der Ingenieur mit der abstehenden Krawatte leidet seit nunmehr zwei Jahrzehnten an inkompetentem Management, resignierten Mitarbeitern – und an seiner trostlosen Bürozelle.

Dysfunktional, dieses schöne Wort begegnet den «Dilbert»-Lesern immer wieder. Etwa wenn die Manager-Retraite auf Hawaii dazu dient, zu berechnen, wie viele Angestellte entlassen werden müssen, um ebendiesen Ausflug zu bezahlen. Oder wenn der Chef verlangt, ein Dokument soll ihm als zweifache Kopie per E-Mail geschickt werden. Oder wenn die Personalabteilung sinnlose Richtlinien wie jene für leere Pultflächen herausgibt.

Giersch und Wissen

Das Unwissen des Menschen ist grenzenlos. Sei keiner Stolz! Wer viel weiß, weiß noch immer 1% von Unendlich. Wie viel ist das? Nichts! Die Menschheit ist ein Kollektiv, und nur als Kollektiv weiß sie viel.

Beispiel. Radio einschalten, Bayern 2. Eine Frau spricht über Giersch. Ein Wort das ich, botanischer Banause, der ich bin, noch nicht gehört habe. (Meine Frau hingegen schon. Sie kann es sogar richtig einordnen.) Schnell nachgeschlagen. Bemerkdenswert: Die Encarta kennt das Wort gar nicht. Ich bin halt ein Encarta-Mensch.

Durchsucht nach 'Giersch'
Für Ihre Suche wurden keine Ergebnisse gefunden in Encarta.
Sind Sie sicher, dass die Suchbegriffe korrekt geschrieben wurden?
Starten Sie eine erneute Suche mit diesem Begriff

Die Wikipedia ist um so ausführlicher.

Der Giersch (Aegopodium podagraria) ist die einzige in Europa vorkommende Art der Gattung Aegopodium aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Der botanische Gattungsname Aegopodium leitet sich von griechisch αἴγειος = aigeos für „von Ziegen“) und griechisch πούς-ποδός = pous-podos für Fuß ab und bezieht sich auf die Gestalt der Blätter, die an einen Ziegenfuß erinnern. Das Artepitheton podagraria weist darauf hin, dass diese Pflanze seit Jahrhunderten in der Volksmedizin zur Linderung der Schmerzen bei Rheumatismus und Gicht Verwendung fand; aus diesen Gründen trägt diese Pflanzenart auch die Trivialnamen Geißfuß, Dreiblatt, Ziegenkraut, Ziegenfuß bzw. Zipperleinskraut. Auch Schettele und Zaungiersch kommen als Trivialnamen vor.

Was schließe ich daraus? Nun ja, siehe Einleitung. Und: Bei der Bekämpfung des Hungers in der Welt muss man gelegentlich in die Wikipedia schauen.

Freitag, 17. Juli 2009

Gaga

Manchmal muss es einfach gesagt werden. Lady Gaga ist auf Deutschlandtournee. Wie kommt da Erfolg zustande?

a) ein Mädel ist gaga
b) gaga Fans stehen auf gaga Mädel
c) schlaue Geldverdiener wissen, dass sie mit a) + b) gut Kohle machen können und ziehen die ganze Chose "professionell" auf

Und also: Deutschland verblödet. Ersatzweise: wird gaga. Und es wird mächtig Kohle gemacht.

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Nachtrag: Jetzt also der Bericht in der WELT. Leichtes Erschrecken: die Frau ist ein Mann?! Ein wenig weiter -- nein, doch wohl eine Frau. Wenn auch -- Weiterblättern -- eine ziemlich stramme, die sich die Sache mit der Ganzkörperstrumpfhose vielleicht noch einmal überlegen sollte.

Geld-Unterwäsche

Dass es massenhaft Mails gibt, durch die halbwegs unbedarfte Menschen um ihr Geld gebracht werden, ist ja bekannt; aber das hier ist doch irgendwie eine neue Dimenstion. Zeitnah am Unglück sozusagen.

Von Frau Gina Pejo
Liebster Freund,
Ich bin die obengenannte genannte Person von der Ukraine aber jetzt ärztliche Behandlung im Westlichen Afrika erlebend. Ich bin mit Dr Johnson Pejo verheiratet, der mit der Botschaft von Ukraine in Deutschland seit neun Jahren arbeitete und ich gutes Englisch spreche, bevor er das Jahr 2002 in einem Flugzeugunglück von Iran starb. Wir waren seit elf Jahren ohne Kinder verheiratet.
...
Vor seinem Tod waren wir beide gute Christen. Seit seinem Tod entschied ich mich dafür, nicht zu heiraten oder Kinder außerhalb meines Ehehauses zu bekommen, gegen das die Bibel ist. Als mein verstorbener Mann lebendig war, legte er die Summe von 20.000 $, 00 Millionen Dollars von Amerika (Zwanzig Millionen US-amerikanische Dollars) mit einer Finanzgesellschaft in Europa ab.

Und dann gibt es da noch diesen Link ...

Smooth Streaming


Hübsche Sache, die WinTotal da vermeldet.

"Außerdem implementierte Microsoft "Smooth Streaming" in Silverlight 3, dass die Qualität eines Videos dynamisch an die jeweilige Geschwindigkeit des Internet-Zugangs anpasst. Microsoft richtete eine Demo-Seite ein, wo Anwender diese Funktion testen können. Per Regler kann die Übertragungsgeschwindigkeit dort bei einem laufenden Video reguliert werden."

Da läuft dann ein lustiges Filmchen und die eigenen Megabits werden dazu eingeblendet. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie gut mein AOL-Zugang in der Praxis und zu unterschiedlichen Zeiten ist.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Blogger

Ich finde die Blödelei der SPIEGEL-Blogger. Schon echt irre!

Mittwoch, 15. Juli 2009

Sexualwissenschaft

Das Finden geht so: Ich bin auf der Suche nach Historischem zur Gründung von Israel. Dabei stoße ich auf einen Vortrag von Michael Wolffsohn, den der in Münster gehalten hat. Ich kenne Münster, ohne noch da zu wohnen. Auf der Seite der Online-Zeitung: In Münster lief ein Film über die amerikanische Porno-Industrie an. Vermeldet die Ibbenbührener Volkszeitung. Irgendwo ein Bild einer Frau im weißen Kittel. Ein irgendwie interessantes Bild. Nachgesehen.
Nun also, Sharon Mitchell war -- ich bin versucht zu sagen: eine echte -- Porno-Darstellerin und wurde in ihrer zweiten Karriere als Sexualwissenschaften promoviert. Das lasse ich mal so stehen.

Der Wikipedia-Artikel hat ein paar kleinere Macken, die man sonst bei der WP nicht gewohnt ist. Rechtschreibfehler zum Beispiel. Oder arg feine Formulierungen.

"Vor allem ihre gesundheitlichen Erfahrungen waren für ihren späteren Lebensweg entscheident."

"Trotz gebrochener Nase konnte sie ihren Peiniger wegschlagen."

Kommt das mit der leicht verqueren Sprache daher, dass sich der bürgerliche WP-Mitarbeiter nicht zu solchen Einträgen hin verirrt. Oder sich zu fein ist, in solchen Artikeln rumzukorrigieren und dabei seine Spuren zu hinterlassen? Ich zum Beispiel mag hier nicht verbessern. Ehrlich!

So also funktioniert assoziatives Denken und Finden in den Zeiten des Internets.

Backup-Programm: Personal Backup




Zum Vergrößern auf die Bilder klicken.


Dieses Programm wäre prima. Es soll Backupus machen: im zip-Format, wenn man will, Unterverzeichnisse und deren Unterverzeichnisse. Dazu ist eine Datei-Auswahl mit Wild-cards möglich.
Das Programm startet mit einem etwas laienhaften Bild. Aber, Gott, wer schaut einem Freeware-Programm den so kritisch ins Maul.
Dann aber die Enttäuschung: Ich geben die Eigenen Dateien an und dazu, denke ich mir jedenfalls, die Büro-Dateien vom Format *.od*, *.sx* und *.doc. Dann startet das Ding und vom Zuschauen hat man den Eindruck: Es versucht trotz anderer Anweisungen alle Eigenen Dateien zu sichern. Nach eineinhalb Stunden ist die Komprimierung nicht fortgeschritten, das Programm lässt sich auch nicht abbrechen und der Taskmanager sagt am Ende, dass sich das Programm aufgehängt hat.
Ja, und dann ist beim nächsten Versuch noch die "Zugriffsverletzung". Wirklich schade.
Also ich hätte da so eine Idee, wie das Programm in einer Hauptmaske aussehen sollte...

Testtheorie und Brüste


Die WELT war doch mal ein konservatives Blatt aus dem Hause Springer. Heute muss sie mit dem Zeitgeist gehen. Also lässt sie abstimmen, mit Einzelklicks, wie sich das für ein ordentliches Page-Ranking gehört. Thema: Welche Größe der weiblichen Brust finden Sie am besten? Ergebnis: die mittleren Lagen. Zu groß und zu klein sind nicht gut. Wenig überraschend.

Selbst aus solchem Quatsch kann der Theoretiker was lernen. Hier:
  • Umgebungsvariablen: Mann stimmt über die Brustgröße ab, aber dahinter stehen konkrete Frauen. Also wird auch über die abgestimmt. In welchem Umfang gehen die Frauen und die Frauen-Typen in die Brust-Beurteilung ein? -- Workaround für Test-Statistiker: Erst über die Frauen als Ganzes abstimmen lassen, dann über die Brüste. Die Differenzen und die Übereinstimmungen in den Ergebnissen beachten.
  • Verfahrensverständnis: Es kann sein, dass eine gewisse Anzahl von Leuten völlig falsch = gegen ihre eigentloiche Meinung abgestimmt haben. Grund: Wenn 1 - 6 möglich ist, wird die hohe Zahl oft als "besser" assoziiert. Wenn aber deutsche Schulnoten > 1 = sehr gut gemeint sind, geht die Sache schief.

Dienstag, 14. Juli 2009

Cruzer-Katastrophen-Stick

Ein Blog ist unter anderem dazu gut, um Frust abzubauen. Beispielsweise den: Ich kaufe bei Amazon einen Cruzer-8GB-Stick. Die Hoffnung: dass sich der Stick "absperren" lässt. Eine alte Sache, dass die Sticks schwer gesichert werden können. Viele Programme, viele mit dem gleichen Problem. Man muss Admin-Rechte haben. Auf fremden PCs? Das Programm für die Verschlüsselung muss auf dem PC -- nicht auf dem Stick -- installiert sein. Dito.

Nun aber: Ich versuche es mit den Programmen auf dem Stick. Daraufhin ist der Stick plötzlich "voll". Der Passwordschutz taucht nicht auf. Ich habe einen komplett unbrauchbaren Stick. Als ich in der Not versuche, den Stick zu formatieren -- das geht nur mit einem internen Programm, nicht mit Vista-Mitteln -- erscheint die schöne Meldung, die ich oben einkopiere.

Mach ich was falsch? Kann sein. Nur -- ich arbeite seit 30 Jahren mit Computern, bin kein Newbie, und ich erwarte Kundenfreundlichkeit, nicht, dass ich für jedes Kleinteil ein Schulungskurs machen muss.

Es ist zum Haareraufen!

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... die ich oben einkopieren wollte.

Jetzt das: Ich habe doch ein Bildschirmfoto abgespeichert. Es ist nicht mehr da. Und wenig später: der Stick wird überhaupt nicht mehr gefunden. Dafür pumpt die Leuchtdiode des Sticks -- langsam heeell - duuunkel - heeell usw. --, dass einem Angst wird. Als ob das Teil mit einem Herzinfarkt ringt und wie HAL große Angst hat vor dem Verlöschen.

Bin ich in den Fängen des Iranischen Geheimdienstes, altivernativ des Mossad? Oder was ist los?

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So, und nach dem Neustart ist der Stick doch wieder da. Auf einmal unformatiert. Die Formatierung läuft jetzt so vor sich hin. Halten wir fest: Das Ziel, einen Stick mit Haustürschlüssel zu haben, wurde nicht erreicht. Es ist jetzt, wenn allles relativ gut geht und nicht noch doch ein Hardware-Defekt auftaucht, ein ganz einfaches 8GB-Teil.

Schlagersänger

Kleinere Vorarbeiten zu einem Aufsatz. Da komme ich dann doch ins Staunen.

Gerd Höllerich vs. Roy Black

Silke Höllerich beschreibt ihren Mann als einen einerseits phasenweise sehr empathischen, liebevollen Menschen, andererseits als paranoiden, geizigen Egozentriker, der seine Frau vor anderen lächerlich machte, sie betrog, keine Beziehung zu seinem Sohn Torsten aufbauen konnte und im Alltag von seiner Familie und seinem Freundeskreis dieselbe Verehrung erwartete wie von seinem Publikum. Zeit seines Lebens soll Roy Black Probleme gehabt haben, die Gratwanderung zwischen seiner Rolle, dem Produkt „Roy Black“, und seinem privaten Ich, Gerd Höllerich, zu bewältigen. Besonders mit dem Verlust dieser Anerkennung durch das Publikum in den Siebziger Jahren konnte er wohl nur schwer fertig werden, diese Erfahrung machte ihn depressiv, sagt Silke Höllerich.
Roy Black wurde als „Schnulzensänger“ vielfach kritisiert, seine Schlager waren im Österreichischen Rundfunk aufgrund des gegen ihn gerichteten Schnulzenerlasses verboten. Er selbst konnte sich mit dieser Rolle nie identifizieren. Filmproduzent Karl Spiehs berichtete über ihn: „Er riss gerne Witze über sich selbst, vor allem wenn er sich unglücklich fühlte. Sein Lieblingswitz: 'Wie bekommt man das Gehirn eines Schlagersängers auf Erbsengröße? – Einfach aufblasen!'“
Ähnlich äußerte sich seine mehrfache Filmpartnerin Uschi Glas: „Ich versuchte ihn immer wieder davon zu überzeugen, dass er auch den Roy richtig mögen und akzeptieren sollte. Das war aber einfacher gesagt als getan."


Gefunden / Nachtrag:

"Der damalige Ö3-Moderator André Heller beschrieb Bacher im Jahr 2008 als „begnadeten Ermutiger“, der sich durch den Schnulzenerlass bei der „Ent-Roy-Blackisierung der Jugendkultur zugunsten von Frank Zappa, den Rolling Stones und Led Zeppelin und der allgemeinen Durchlüftung als Verbündeter“ erwiesen habe."

Jo mai, ausgerechnet der 1970er-Zeitgeist-Schnulzer André H. als Verbündeter von Frank Zappa!

Der gelebte Selbstwiderspruch: "Abendland! Wir achten und verachten dich. Abendland."

Montag, 13. Juli 2009

Chinesische Literatur heute

Es geht so vieles unter in der Masse des Publizierten. Allzu leicht auch das:

"Zum Abschied erhält jeder von uns ein Buch mit den Schriften von Konfuzius. Den hatten die Kommunisten jahrzehntelang verbannt, im Zuge der neoliberalen Öffnung wurde er aber aus der Mottenkiste geholt, jetzt muss er als Apologet herhalten für das rasante Anwachsen sozialer Ungleichheit: Nach dem Gini-Index, der welt­weit die Ungleichverteilung des Einkommens misst, liegt China mittlerweile hinter den USA, was ja doch eine unbequeme Tatsache ist für ein Land, das sich nach wie vor sozialistisch nennt und den Vorrang sozialer und kollektiver Rechte vor den individuellen betont. Was aber schreibt der große Konfuzius dazu: Unruhen muss man im Keim ersticken. Es lebe die stabile Ordnung. Es lebe die Harmonie."

SZ 11.07.2009, S. 13 / Autor: Alex Rühle

Wer denkt darüber nach? Es passt mir gut, zu den Cúmulo-Geschichten.

SPIEGEL-Astronomie - blass und unklar

Beim SPIEGEL gibt es den Bericht über ein Objekt, das die "Forscherwelt in Atem hält". "So große Strukturen hätten die Wissenschaftler in der Urzeit des Alls nicht vermutet." Usw. Nur -- worum es sich handelt, der "die Forscher" sind -- man erfährt nichts. Nicht mal so viel, dass man weiter nachschlagen könnte. Peccato!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Freundlichkeit

Was werden für Handstände gemacht, damit Behörden, Betriebe, Institutionen als freundlich oder "bürgerfreundlich" erscheinen! Und dann hängen hinter dem Tresen gestresste, unfreundlich Menschen herum, die sich an angelernte Formeln der Freudlichkeit klammern. Am Telefon das bekannte, in einem Affenzahn heruntergeschnurrte "Guten Tag! Mein Name ist Barbara Mustermann. Was kann ich für sie tun?" Und es schlurfen die Leute herum, verlegen, kaputt, lustlos. Statt an den Oberflächen zu polieren sollten die Verantwortlichen vielleicht einmal schauen, warum ihre Leute so entmutigt und demotiviert sind. Vielleicht: Weil sie zu allem und allen alltäglichen Frustrationen auch noch freundlich zu den Rhinozerossen sein sollen, die da vor ihnen stehen und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben?!

München leuchtet. Fremdartig.

Ich bin ja selbst kein Ober- oder Niederbayer. Und trotzdem berührt es mich, wenn ich auf irgendeinem Münchener Amt anrufe und mir von dort amtlich strenge nord- oder ostdeutsche Töne entgegenschallen. Ja, ja, die Anziehungskraft von Bayern!

Und van Gal, der Bayern-Trainer assimiliert sich schnellstens: "Mia san mia!" Hat er brav auswendig gelernt. Daneben Uli Hoeneß, der als geborener Ulmer ja schon als halber Münchener durchgehen kann. Was man von dem strengeren Lippstädter Rummenigge wieder nicht sagen kann.

Und richtig froh bin ich aber, wenn dann doch eine urmünchener Stimme mir entgegenschallt. Wobei ich nicht weiß, ob ich eine Stimme aus München und Umgebung von einer aus Gmund am Tegernsee unterscheiden kann.

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Noch eine Anmerkung: Wir lieben ihn ja. Oder haben wir ihn nur geliebt? Ein Münchener war und wird er aber nicht.


"Er wolle die Champions League gewinnen, sagt Ribery beispielsweise, „so schnell wie möglich“. Und er wolle die Trophäen, die einst auch Zidane sammelte wie den „Goldenen Ball“, der für Europas besten Fußballspieler vergeben wird. „Um den zu gewinnen, muss man in einer herausragenden Mannschaft spielen“, sagt Ribery."^



Nun mag Bayern München keine herausragende europäische Mannschaft mehr sein. Aber -- so was sagt man doch nicht! Jedenfalls nicht solange man noch in München spielt! Und vielleicht nächste Saison immer noch hier spielen muss. Ach was, man sagt es auch nicht, wenn man anschließend in Madrid lebt. Also Franck! Na! Sowaos machtme aofaoch nicht!

Die Gedanken sind frei ...!

Wie kühl naturwissenschaftlich ausgerichtete Mediziner definieren! Gedanken haben keinen positiven / negativen Wert, Gefühle schon, im paralimbischen System. Elektrische Frequenzmuster sind -- verursachen? -- beide, Gedanken und Gefühle. Sagt im Radio Niels Bierbaumer, Uni Tübingen.

Ich stelle mir vor: Eines nahen Tages werden die Gedanken und Gefühle gelesen werden können. Und dann wird es einen großen Schlag geben, die Sicht wird knicken. Und auf einmal wird die Wirklichkeit wegkippen und wir werden Gott schauen. Und wissen, warum unsere Wissenschaft ein großer Trug war.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Die Cheopsspyramide - eine Überschlagsrechnung

Eine mögliche* Rechnung zur Cheopspyramide: Bauzeit: 40*365=14600 Tage; 3000000/14600 = verbaut wurden ca. 205 Blöcke pro Tag. Natürlich ist diese Rechnung als Durchschnitt relativ wertlos, weil bei ansteigender Höhe eine geringere Anzahl Blöcke verbaut, der Transport aber zunehmend schwieriger wurde. Anyway. Das Erstaun- lichste: Wenn Cheops nur 10 Jahre regiert hätte, gäbe es diese Pyramide nicht. Oder hätte sie Chephren übernommen? Nach den Gepflogenheiten eher unwahrscheinlich. Erstaunlich also, dass dieses Weltwunder der relativ zufälligen Lebenszeit eines Gottmenschen zu verdanken ist. Wie müssen die Gedanken des Herrschers die Untertanen durchdrungen haben, damit ein solches Bauwerk entstehen konnte? Oder haben am Ende die Verschwörungstheoretiker Recht?

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* Zugängliche Alternativen:

Wikipedia / Pharaonen: "Die Daten in Klammern geben die Datierung nach Jürgen von Beckerath (Chronologie des pharaonischen Ägypten) wieder."

um 2650-2580 (2579-2556) v. Chr.

Über seine Regierungszeit, die auf etwa 2620 bis 2580 v. Chr. datiert wird, ...

Cheops (ägyptisch Khufu), ägyptischer Pharao (um 2604 bis 2581 v. Chr.).

Dienstag, 7. Juli 2009

Datenschutz


Ist es Zufall? Ich habe Scorseses "Departed" gesehen und suche nach Informationen. Stoße via Google auf die Seite mit dem bemerkenswerten Titel "Mann beißt Film". Da werden mir auf der rechten Seite junge Münchenerinnen offeriert und links "The Medusa Touch". Wie werden da meine Daten, Wohngebiet und Ebay-Suche, angezapft, ist die Frage. Zufall? Wären die Treffer von einem anderen PC aus -- der in Köln steht und auf dem ich "Heidi" bestellt hätte -- die gleichen? Ich sollte es Google einmal fragen.

Montag, 6. Juli 2009

IQ

Aus Spaß macht einer mal einen IQ-Test. Wundert sich, dass der mit IQ im herkömmlichen Sinn nichts zu tun hat. Es geht eher um relativ flaches Allgemeinwissen. (Wie hieß der erste Mensch auf dem Mond?) Und dann -- kann man sich das Ergebnis auf sein Handy überspielen lassen. Soll man lachen oder weinen?


Plagiate und Fälschungen

Plagiate und Fälschungen in der Wissenschaft. Pikant, wenn die Wissenschaftler selbst sich nicht einig sind hinsichtlich der Maßstäbe.

"Als vierzehn Tage später aus Bonn die Nachricht kam, dass Strökers Doktorarbeit kein Plagiat sei, wenn auch aus heutiger Sicht bedenklich viele Anleihen bei fremden Texten darin enthalten seien, distanzierten sich die Kölner Wissenschaftler von ihren Bonner Kollegen: Weder damals noch heute wäre in Köln die Arbeit von Ströker als Dissertation angenommen worden."
...
"Eben weil die Frage des Plagiats bis heute keine sachliche Antwort fand, blieb Ströker bis an ihr Lebensende neuen Angriffen ausgesetzt. Um das zu verhindern, hätte die Philosophin mit jedem möglichen Angreifer einen gerichtlichen Vergleich schließen müssen. Mit Dieter Simon beispielsweise. Der damalige Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unterstellte Ströker 1997 öffentlich, sie habe von ihren ersten akademischen Versuchen bis zu den letzten Qualifikationsarbeiten, einschließlich der Habilitation, bei anderen abgeschrieben."

Sprachprobleme, semantische

Schwierigkeiten der deutschen Sprache. Was ist nicht korrekt an diesem Satz?

"China ist ein Vielvölkerstaat und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das meistbevölkerte Land der Welt."

Samstag, 4. Juli 2009

Hardware - Kartenleser wird nicht gefunden


Zum Vergrößern auf Bild klicken.

Bei meinem ca. 1 1/2 Monate alten Medion werden die eingebauten Kartenleser nicht gefunden. Überprüft: Treiber. Alles ok und auf dem neuesten Stand. Mal sehen, was sich machen lässt mit Hilfe der Leute vom Wintotal-Forum. Ein paar Screenshots.

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Nachtrag: Ich habe mich redlich bemüht. Aber nichts hat geholfen. Nur die Selbstheilungskräfte des PC, und da wahrscheinlich die des Gehirns, des Organs Vista. Der Kartenleser ist jedenfalls wieder da. Einfach so.

Freitag, 3. Juli 2009

Omnipage Professional --- nicht intuitiv


In letzter Zeit habe ich eine schöne Auseinandersetzung, weil ich Acronis True Image auf den ersten Blick nicht so prickelnd fand. Jetzt könnte es weiter gehen. Sachverhalt: Ich habe mir Omnipage Professional gekauft (Uni-Lizenz, war günstig) und bin von Abbyy FineReader weg. Und jetzt? Die Logik des Programms Omnipage will sich mir einfach nicht erschließen! Vielleicht weil ich an FineReader gewohnt war? Schon. Aber das war einfach logisch! Bild-Dateien / Pdf aufrufen, lesen lassen, speichern. Und bei Omnipage? Ich finde nicht den Weg. Als ich endlich die Hilfe aufrufe, weil ich nicht rausfinde, wie ich mit Pdf-Dateien umgehen soll, friert die Hilfe ein, und mit der Hilfe stürzt auch das ganze Programm ab.


Redensarten, neu

Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. Sagte die Besserwisserei.

Kleine Triumphe

Eine Stereoanlage, bei der die Zeitanzeige blinkt, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Wie verändern?

Viele Knöpfe. Einer heißt "clock". Ok. Und weiter. Probieren. Probieren. ...

Auf einmal: Es klappt. Gutes Gefühl.

Abzocke

Wenn irgendwo auf einer Website drei Dinge auftauchen, dann ist mit einer extremer Wahrscheinlichkeit die blödeste Abzocke mit Unaufmerksamkeit im Spiel: a) Geburtstag angeben, b) die AGB akzeptieren, c) auf das Widerspruchs- und Rücktrittsrecht direkt hier verzichten.

Man soll zahlen, weil man müde ist und grad nicht denkt. Beispiele:


Ach so, und da gibt es auch schon Sammlungen von Abzock-Seiten. Zum Beispiel

hier, hier und auch hier. Gesammelt: die Suche.


Schön und tröstlich das: "Also, Keine Angst haben."

Nicknames in Foren und Blogs abschaffen?

Ich hab mich eben durch ein paar Foren -- politische -- geklickt, und das hat mich wieder mal auf die Frage gebracht: Sollte man die Anonymität = Nicknames in Foren und Blogs abschaffen? Also nicht verbieten, sondern dafür arbeiten, dass Anonymes als unfein gilt. So wie anonyme Briefe schreiben oder Rufnummern-Unterdrückung. Dann würde vielleicht mehr überlegt, was man da an relativen und absoluten Beleidigungen anderen so an den Kopf wirft. In den politischen Foren, meine ich.

Auf die Diskussion hier bin ich gespannt!

Donnerstag, 2. Juli 2009

politik.de

Ich bin Mitglied im Forum von politik.de geworden. Ein wenig erschrocken bin ich dann schon über das Niveau der Beiträge. Nicht aller, aber einiger. Nein. Vieler! Aber nun ja, so ist Politik. Und wer wollte schon das One-man-One-vote-Prinzip abschaffen?! Jeder darf seine Meinung haben und sagen. Das ist Meinungsfreiheit.

Sagt Erwin zu mir: "Jou! Da muss man durch!"

Wie er das wohl meint?

Immerhin finde ich über Umwege das Folgende (Rechtschreibung und Zeichensetzung vorsichtig verbessert):

Große Kluft
Damals: Die Bezüge eines Dax-Vorstands waren laut AESC in den 80er-Jahren 14 mal so hoch wie die eines einfachen Mitarbeiters. Heute, zwei Jahrzehnte später, erhält das Vorstandsmitglied im Schnitt das 52-fache eines durchschnittlichen Beschäftigten."

Jetzt fragen wir uns: Ist das gerecht? Vernünftig. Und dann auch noch: Warum?

Gedanken zum Tag: Quelle

Seit ein paar Tagen geht mir durch den Kopf: Da muss Quelle Geld für den neuen Katalog bekommen. Wie kann es sein, dass stramm bezahlte Manager vor Jahren verschlafen haben, dass die Verkaufswelt ins Internet abwandert? Hätte Quelle nicht rechtzeitig handeln und das deutsche Amazon werden können?

Kataloge drucken und verschicken? Heute!? Tsstsstss!

Jörg Haider: Heiligsprechung

1.7.2009
Auf einer Seite im Internet wird von den Betreibern die "Selig- und Heiligsprechung" des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider gefordert.

Warum nicht? Auch Karl der Große -- um mal den richtigen Vergleich in der richtigen Größenordnung zu wählen -- ist schließlich heiliggesprochen worden. Obwohl er eine größere Zahl von Sachsen hat hinrichten lassen.* Oder vielleicht auch nicht. Also, vielleicht war Haider betrunken gefahren. Oder auch nicht. Vielleicht liebte er neben den Frau auch junge Männer. Aber das gilt heute als normal. Vielleicht war er ein Rassist, der das Dritte Reich nicht so schlimm fand. Und a fescher Bursch war er scho, der Jörgi, net wao. Also -- warum ihn nicht heiligsprechen?

Oder doch nur ein Scherz? Wäre schade!

"Die Online-Plattform "Standard.at" geht davon aus, dass es sich bei der Internetseite um einen Hoax - also eine Scherzseite - handelt. Sie untermauert ihre Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Ansinnens damit, dass auch Haiders "Lebensmensch" Stefan Petzner nichts von der Gruppe weiß: "Ich höre das zum ersten Mal und kenne das nicht. Das ist auch keine Aktion des BZÖ", erklärt Petzner gegenüber dem Standard."

Und man beachte die feine Formulierung: "Sie untermauert ihre Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Ansinnens damit, dass..."

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* Für die Weiterbildung, mal was Genaueres:

"Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 [hingerichteten Sachsen] wird in der Forschung teils als Übertreibung (M. Becher) dargestellt, da archäologische Spuren eines derartigen Massakers bislang noch nicht aufgefunden wurden; es wird argumentiert, möglicherweise sei dieses Ereignis lediglich durch einen Schreibfehler entstanden, bei dem aus delocabat (=ließ umsiedeln) ein decollabat (=ließ enthaupten) geworden sein soll. Dem widerspricht die Interpretation, dass sich decollabat auf 4.500 sächsische Edle beziehe, die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten, es sich also um keine „Umsiedlung“ gehandelt habe. Widukind war zuvor nach Dänemark entkommen. Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches die Missachtung der christlichen Reichsordnung – u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein. Sogar in der engsten Umgebung Karls stieß diese Rigorosität auf Vorbehalte: Alkuin – angelsächsischer Gelehrter, ab 796 Abt des Klosters Saint-Martin de Tours und Vertrauter des Frankenkönigs – mahnte in einem Brief Zurückhaltung an: Gemäß den Lehren der Heiligen Schrift und der Kirchenväter solle man das Wort Gottes mit Predigten und nicht mit dem Schwert verbreiten. Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den wenig schmeichelhaften Beinamen Sachsenschlächter ein."

Mittwoch, 1. Juli 2009

Acronis True Image

Zum Folgenden gibt es eine kleine, feine Diskussion im Forum von WinTotal.

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Nun denn: Ich bin jetzt Besitzer von Acronis True Image in der neuesten Version, gekauft über Amazon. Und was soll ich sagen? Nun, ich bin nicht zufrieden. Hauptkritikpunkte:
  • Problematische Installation über eine Werbeseite, die einen 64 Code zurückreichen soll und das nicht tut.
  • Eine undurchschaubare, große Dimensionen annehmende Sicherung, deren Aufbau und Inhalt nicht zu durchauen ist.
  • Mißtrauen, ob das mit dem Rücksichern denn klappen würde, wenn man es braucht. Eine kleine Demonstration, wie und dass es geht mit ein paar Test-Dateien am Anfang, so was hätte ich mir gewünscht.
  • Die automatische Sicherung, wie die händische, startet nur mit Admin-Rechten. Da ich meinen PC normalerweise nicht als Admin fahre, kann ich das mit dem automatischen Sichern vergessen.
Ein paar Bildschirm-Eindrücke (zum Vergrößern wie immer nur draufklicken):