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Mittwoch, 25. Oktober 2017

"Sind Literaturnobelpreisträger Idioten?"

Und nochmal bei der ZEIT:

Literaturkritik. Sind Literaturnobelpreisträger Idioten? || Die Literaturkritik will sich wieder einmal retten, indem sie niedere Instinkte bedient. Die jüngsten Stammtisch-Ergüsse im SWR-Fernsehen hätten ein Skandal sein müssen. Ein Kommentar von Daniela Strigl | 25. Oktober 2017 29 Kommentare || Die Nachricht ereilte mich, wie so manches den Österreicher mit Verspätung ereilt, in der steirischen Landeshauptstadt Graz, mitten in einem Symposion zu Elfriede Jelinek. Ein verschlafener Skandal? Zurück in Wien, ging ich der Sache nach – tatsächlich: In der jüngsten Ausgabe der Fernseh-Literaturtalkshow lesenswert des SWR sagt der Kritiker Dirk Schümer, von Gastgeber Denis Scheck auf seine schlechte Meinung über den Literaturnobelpreis angesprochen: "Wenn man sieht, wie viel Idioten den gekriegt haben – von Jelinek bis Grass." Und der Moderator stimmt zu: "Von Bob Dylan ganz zu schweigen."

Und ich dazu, als mein Kommentar: 

Das ist ja mal ein Zufall! Auf dem anderen Reiterchen des Browsers ist noch das aufgeschlagen:

"Die Feier des Mittelmasses. Wer als Autor ausgezeichnet werden will, um danach tatsächlich als ein «ausgezeichneter» Autor gelten zu können, muss sich darum vorab anpassen. Was heute vorrangig prämiert wird, ist Mediokrität, sind Werke und Verfasser, die nach Ablauf der literarischen Saison gleich wieder vergessen sind. Wer erinnert sich heute an die Preisträger vom Vorjahr? Und wer mag noch ein Buch lesen, das vor Jahresfrist, vielleicht gar vor einem Jahrzehnt erschienen ist? Dennoch werden Schriftsteller von der Werbung und bei öffentlichen Veranstaltungen vorzugsweise mit der Liste ihrer Preise vorgestellt und erst in zweiter Linie mit jener ihrer Werke. Gefördert (durch Stipendien) und belohnt (durch Valuta und Ehre) wird nach gegenwärtigem Literatur- und Marketingverständnis stets das Absehbare, das bereits in irgendeiner Weise als Trend etabliert ist.“ (NZZ 13.09.2017. Online)



Montag, 19. Januar 2015

Asshole? Miscreant? Varmint?

Ich musste jetzt länger nachdenken, weil ich mich an das Schimpfwort nicht mehr genau erinnert habe: Asshole? Miscreant, Varmint? Na gut, varmint ist zu nett. Dann hatte ich's tatsächlich!

Secretary of State, Sumner Welles, once said "Somoza's a bastard!" And Roosevelt replied, "Yes, but he's our bastard."

Ist das Volk, wenn es über Pegida usw. spricht, nicht oft auch dieser Ansicht? Ich glaube, die Sache geht, ohne das dies ausgesprochen wird, sogar so weit, dass auch Anders Breivik, der ja nun wirklich ein wahnsinniger Täter ist, so gesehen wird. Im Sinne von: Natürlich gibt es auch europäische Idioten, die im Namen des Abendlands morden! Aber einerseits sind das unglaublich viel weniger als die Idioten auf der Seite der Islamisten. Und andererseits: es sind unsere Idioten! Wir müssen "des Gschwerl" doch nicht noch in Massen importieren und solchen Leuten europäische Staatsbürgerschaften verleihen!

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Nachtrag: Es geht auch ohne Staatsbürgerschaft! Und, na gut, Serben und Kroaten gehören ja schon fast zur Familie.

Einbruchsserie in München | Zehn Jahre auf Diebestour: Einbrecherbande geschnappt | Nina Job, 20.01.2015 17:41 Uhr ... Bereits seit 2004 stieg die Bande in wechselnder Besetzung in 137 Einfamilienhäuser in München sowie in weitere mindestens 63 im Münchner Umland und im Raum Ingolstadt. „Die Täter reisten gezielt für zwei, drei Wochen an“, so Polizeivizepräsident Robert Kopp. ... Der mutmaßliche Kopf der Bande stammt aus Serbien und ist eigentlich Metzger von Beruf. Seine Komplizen (43 bis 47 Jahre alt) sind Landsmänner und Kroaten. ... Zwei weitere Komplizen (41, 43) werden noch per Haftbefehl gesucht. (ABENDZEITUNG MÜNCHEN)

--

Nachtrag (02.02.2015):

"Gegen den IS, den wir zu Recht ideologisch dem Mittelalter zurechnen, fliegen Amerika und seine Verbündeten, darunter Saudi-Arabien, Bombenangriffe. Mit den Saudis haben wir bis vor Kurzem die tollsten Waffengeschäfte gemacht. Vielleicht gilt ja das geflügelte Wort vom Schurken, der eben unser Schurke sei? Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat das 1939 über über Anastasio Somoza gesagt, den Diktator von Nicaragua. | Öl? Jede Wette, dass die Islamisten des IS sich eines Tages als ebenso zuverlässige Öllieferanten erweisen würden wie die Saudis. Israel? Die offizielle Unterstützung der Hamas haben die Saudis eingestellt. Aber privates Geld dürfte weiterhin an die Israel-Feinde fließen. Terrorismus? Die IS-Kämpfer sind für uns eine Terrormiliz. Und zugleich wissen wir genau: Wenn die deutschen Limousinen und die ungarischen Mädchen wieder mal schwer auf wahhabitischem Gewissen lasten, verschaffen sich die Saudi-Araber Linderung durch fromme Finanzierung des internationalen Terrorismus."

Das schreibt Jakob Augstein im SPIEGEL 6 / 2015, auf S. 15, in seiner Kolumne. Hier der Titel: "Unsere Schurken".

Schön, wenn man mit den Publizisten im gleichen Ton schwingt.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Nicholas Shaxson und Beth Krall

Morgenlektüre, SZ Nr. 279, 3. / 4. Dezember 2011, S. 36. Links unten. Shaxson-Besprechung, ein Buch über Steuerparadiese.

Wikipedia Shaxson. Ein Name, ein Pseudonym: Eine Ex-Bankerin, die Angst hat. Zitat: "I don't want to have concrete shoes put on me." Dass sie das ohne Lächeln sagt. Shaxson, im Guardian, 8. Januar 2011.

Leben wir denn wirklich in einer Geld-Idioten-Welt? Wollen wir GIW einführen, als notwendiges Kürzel? Englisch schon mal: MIW. Ach, und: Von Finanzgangstern und anderen Idioten... Libre demandé.

Sonntag, 12. April 2015

"Ad by RespectSale"

Die Werbe-Idioten sind zurück! Diesmal heißt das Ding "Ad by RespectSale". Flackernde Vierecke, die von einem "Prize" reden, den ich gewonnen habe, und die sich in jede Seite reindrängen!

Den Screenshot von eben finde ich nicht. Höchst seltsam. War mit Irfanview zurechtgeschnitten und abgespeichert. Da können die Werbe-Idioten doch eigentlich nicht eingreifen. Aber wer weiß...

Und immer die Frage, ob irgendjemand glaubt, dass irgendjemand, der auf diese Weise genervt wird, irgendwann etwas kauft, bestellt, macht. Außer wütend zu versuchen, diese Dinge wieder vom Rechner zu bekommen. Und dann wieder einen Voodoo-Zauber loszulassen.



---

Vor ein paar Stunden: Ein paar Minuten lang habe ich gehofft, dass der AdwCleaner das Zeug entfernt hat. War und ist aber nicht. Vielleicht war es auch so. Aber dann ist da eine kleine Stelle, die Nachladen befiehlt, und dann ist das blöde Zeug wieder da.

Und ein wenig erstaunt es mich, dass Google das auch nur eine Stunde zulässt. Dass auf Chrome eine fremde Blöd-Firma wildert und Werbung der unangenehmten Sorte einstellt.



---

Überraschung: RespectSale scheint tatsächlich angemeldet ein Programm zu installieren, das sich auch deinstallieren lässt. Im Moment ist es jedenfalls nicht mehr da.

Samstag, 6. Dezember 2014

Täterbeschreibung

Wann ist man fremdenfeindlich? Wenn man das Wort Gschwerl verwendet? Anlass für diese Überlegung:

"Er ist mit einer rostbraunen Jacke bekleidet, spricht deutsch mit osteuropäischem Akzent."

Das kommt von BILD. Mal abgesehen davon, dass wahrscheinlich Der Flüchtige ... gemeint ist, was den Rest angeht -- so  oder so ähnlich steht das auch in anderen Zeitungen.

Zurück zu Gschwerl:

Mit dem bayerischen Ausdruck „ Gschwerl “ bezeichnet man herabsetzend eine Gruppe von sozial niedrig gestellten Menschen. Gerald Drews, Autor des Buchs „Das Bayerische Schimpfwörterbuch – bloß g’scherte Wörter“, übersetzt „Gschwerl“ oder auch „Gschweal“ geschrieben mit „schlimme Sippe“. Oberbayern sprechen auch gern von „Proleten“. / Der Ausdruck „Gschwerl“ ist deutlich niedrigschwelliger als das Wort „asozial“ und hat einen ganz leicht verniedlichenden Touch. Es gibt noch viel stärkere bayerische Schimpfwörter. (Tagesspiegel, am 14.08.2005)

Hier wird erst mal deutlich, dass journalistisches, aber auch sprachwissenschaftliches Herumreden über Bedeutungen die Bedeutung eines Wortes selbst nie wirklich erfasst. Es bleibt nur: Gschwerl ist Geschwerl ist Gschwerl ... Das ist natürlich auch unbefriedigend. Ich setze nur noch hinzu, dass Gschwerl auch dieses der Einheimischen einschließt: "Wir haben doch schon selbst genug Idioten unter uns, Müssen da jetzt auch noch die fremdländischen Idioten zu uns kommen?!"

Und auch das möchte ich noch anmerken: Sollte ich jemals einen Laden oder eine Bank ausrauben, ich würde für die paar Minuten auch 'deutsch mit ostdeuropäischem Akzent' sprechen. Besser kann man eine falsche Spur doch gar nicht legen.

Sonntag, 4. November 2018

"Das Machwerk dieser 'Euro-Idioten'"

Notizbuch

--

Wie Italien die Währungsunion erpresst. "Dieses Europa ist in sechs Monaten am Ende". Exklusiv für Abonnenten. Wenn Italien im Streit mit Brüssel nicht nachgibt, droht eine Kettenreaktion. Am Ende könnte ein Austritt des Landes stehen – mit unkalkulierbaren Folgen für den Rest Europas. Von Tim Bartz, Armin Mahler, Walter Mayr, Peter Müller, Christian Reiermann 26. Oktober 2018 || Ein Markenschuh muss es sein – Qualität, made in Italy, das ist ihm sichtbar wichtig. Und deshalb zeigt der EU-Abgeordnete Angelo Ciocca erst einmal seine Schuhsohle, ehe er vor aller Augen das Machwerk dieser "Euro-Idioten" in den Dreck tritt – diesen "Lügenberg", in dem behauptet wird, Italiens Haushaltsentwurf verstoße gegen die Regeln, die in der Eurozone gelten. Es ist Dienstagnachmittag in Straßburg. EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici hat gerade verkündet, dass der von Italien eingereichte Budgetplan innerhalb von drei Wochen überarbeitet werden müsse – eine in der Geschichte der Europäischen Union beispiellose Zurechtweisung und eine Demütigung für Italien. So zumindest sieht das und entsprechend zornig reagiert jener Abgeordnete Ciocca von der rechtsnationalen Partei Lega, deren Chef Matteo Salvini als Vizepremier in Rom die Gangart bestimmt. (spiegel.de Abo)

--

Donnerstag, 27. Februar 2014

Iceman4 und die reine Utopie

Auch die SZ hat es gemeldet. Hier nach RP. 27. Februar 2014 | 07.27 Uhr

Studie von Wirtschaftsforschung 1 / So ungleich ist Vermögen in Deutschland verteilt / Berlin. Nirgendwo in Europa sind Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Immerhin nahm die Ungleichheit seit 2002 nicht zu, zeigt eine Studie. Westdeutsche haben doppelt so viel wie Ostdeutsche, Männer ein Drittel mehr als Frauen. Von Birgit Marschall.

Schon um 08:11 Uhr kommentiert ein iceman4 -- der Name passt ja irgendwie -- meinungsstark und argumentschwach:

Na, da wird mal wieder kraeftig neid geschuert. In einem gesunden staat kann es nur ein ungleichgewicht geben. Es gibt keine chancengleichheit. Das ist reine utopie. Nur idioten glauben an eine gerechte verteilung.

Mit welcher Entschlossenheit unser Mann aus dem Eis dekretiert! Nur Idioten ... Glaubt unser Ötzi wirklich, dass auf diese Weise irgendein Argument entsteht? Und das Stichwort Neid soll die Inhalte in den Boden stampfen. Neid -- ein so wohlfeiles, wie in diesem Zusammenhang unsinniges Wort. Ich bin nicht im mindesten auf irgend jemanden neidisch. Ich kann aber trotzdem noch denken und mir die Auswirkungen ausmalen. Wie bei der Freien Fahrt für freie Bürger, bei der unser sozialdarwinistischer Eismann mit hoher Wahrscheinlichkeit auch sagt, dass die Menschen eben unterschiedlich schnell fahren und auch unterschiedlich schnell 'fahren dürfen müssen' -- wie bei der Freien Fahrt also gilt: Man muss auf die anderen Staaten schauen!* In einigen Ländern gibt es eine deutlich geringere, in anderen eine deutlich größere Ungleichheit der Einkommens- und Vermögensverteilung. Ungleichheit wird natürlich politisch gemacht, via Steuergesetzgebung und Erbrecht usw. Und wie wir inzwischen zur Genüge wissen auch durch Steuerhinterziehung. Man muss, denke ich, die Länder betrachten, die auf der einen, und die, die auf der anderen Seite stehen. Wo lebt es sich besser? In den Staaten der Großkapitalisten und Tellerwäscher-Millionär-Ansichten (prototypisch: die USA) und der Oligarchen (prototypisch: Russland, China) oder in den Staaten, die mit geeigneten Maßnahmen ausgleichend eingreifen (die skandinavischen Staaten beispielsweise)? In letzteren gibt es ja auch Wohlhabende und sogar Superreiche. Es kommt halt auf die Anzahl und die Relationen an. Die Frage ist: Wollen wir auf lange Sicht zu einem Großkapitalisten, gar zu einem Oligarchenstaat werden oder wollen wir das nicht?

--

|* Ok, in Sachen Geschwindigkeit steht Deutschland ziemlich einzigartig da. Wie immer man das interpretiert, gewichtet und wertet. Das hatten wir hier schon ziemlich oft. Bei der Geldverteilung sieht das aber ganz anders aus. -- Wenn man argumentieren und mitreden möchte ist es im Übrigen von Nutzen, wenn man mit dem Stichwort Gini-Koeffizient was anfangen kann und diesen Koeffizienten für die verschiedenen Länder kennt.
--
Nachtrag: Hey, wie man sich täuschen kann! Ein Fund mit der rechten Sucheinstellung bei Google: "iceman4:

"Ich bin sehr wohl der meinung, dass man den beschriebenen personenkreis [der Autobahn-Drängler] zum umdenken bewegen kann. [...] Zum beispiel: 5 jahre (in worten: fuenf) fahrverbot und / oder eine geldstrafe von 3 bis 5 monatsgehaeltern und eine meldepflicht an die versicherung des risikofahrers, die dann einen riskozuschlag zu erheben hat, wuerden da wunder wirken und die draengler in aller kuerzester zeit zum umdenken bewegen. Gut zureden bringt bei diesen charakterschwachen ueberhaupt nichts." (Hier. Kommentar 13 / 16

Jetzt, nach diesem Fund, überlege ich tatsächlich schon, ob das da oben mit dem Neid und der reinen Utopie vielleicht ironisch gemeint ist ...

Samstag, 28. Juli 2012

Charmante Idioten

Olympische Spiele wieder mal. Erster werden, Goldmedaille. Siegen. Höher, weiter, schneller. 

Jedem denkenden Menschen ist klar, dass diese Losung so wenig vernünftig sein kann wie die Denke vom wirtschaftlichen Wachstum. Die Menschen sind hirnrissige Wesen. Die sogar erkennen können, dass sie dem permanenten Widerspruch ihr Leben widmen. Aber das zu sagen und auf Schlussfolgerungen zu drängen, das wäre ja uncharmant. Unmenschlich sozusagen. Besser das so menschliche, am Ende in den Abgrund führende Chaos leben.

Siegen wollen! Damit ein anderer zweiter oder dritter ist. Das ewige Streben der Menschen. Das ihn hinabzieht. Das sie als charmante Idioten ausweist.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Der Klügere gibt nach

Die Google-Suche mit dem folgenden Inhalt


ergibt 521 Treffer. Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Nicht zu viel und nicht zu wenig.

Ich war auf der Suche nach Quellen und Unterlagen für die sehr kreative Volksmund-Weiterentwicklung: "'Der Klügere gibt nach', sagt das Sprichwort. Stimmt. Deshalb sind überall die Idioten an der Macht." Jetzt fehlt nur noch eine geistreiche und engagierte Diskussion zu der Frage: Ist das richtig?

---

Für den Anfang, wäre hier was nachzulesen. Wenn auch nicht vollständig zum Thema. Aber gut formuliert.

Nachtrag heute, 27.05.2012. Google-Funde: 660.000 Ergebnisse. Erstaunlich!

Sonntag, 17. Januar 2016

Wort des Jahres 2015: "Gutmensch"

So, und jetzt wage ich mal was: Eine Sammlung zum Thema "Gutmensch", die ich vor Tagen kopiert und unter Entwürfe abgespeichert habe. (Aber eben, weil unbearbeitet, manchmal nicht zu diesem Thema). Das, nachdem ich soeben über komplex und überkomplex nachgedacht habe; überkomplex vielleicht = unbearbeitet?

Feuilleton Unwort des Jahres: Warum ich als Reaktionär nicht Gutmensch sage
MEINUNG #UNWORTDESJAHRES 12.01.16 Warum ich als Reaktionär nicht "Gutmensch" sage Unser Autor ist selbsternannter linguistischer "Gutmensch"-Experte. Er erklärt, warum man "Gutmensch" auch dann nicht sagen sollte, wenn man selbst keiner ist. Spoiler: Es hat mit Intelligenz zu tun.
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Von Matthias Heine
Feuilletonredakteur
Matthias Heine
Das Unwort des Jahres
Das Unwort des Jahres
Foto: dpa
Nachdem ich im März 2015 in einem ausführlichen Artikel zur Geschichte des Wortes "Gutmensch" schrieb, dieses Wort würde eigentlich nur noch von Nazis und Idioten ohne jedes sprachliche Feingefühl benutzt, erreichten mich zahlreiche Beschwerden von Leuten, die sich zu Unrecht als Nazis verunglimpft fühlten. Auf die Idee, der zweiten von mir genannten Gruppe anzugehören, also nicht so helle und ein bisschen ausdrucksbehindert zu sein, kam niemand.

Das neue Unwort des Jahres

Jetzt ist "Gutmensch" zum Unwort des Jahres 2015 gekürt worden. Die Begründung der Jury, die sich im vorigen Jahre für "Lügenpresse" entschieden hatte, lautet: "Mit dem Vorwurf 'Gutmensch', 'Gutbürger' oder 'Gutmenschentum' werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert."

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Ein Mann, ein Wort
Ein unzensiertes Video über das Wort "Zensur"
Als selbst ernannter linguistischer "Gutmensch"-Experte der Nation möchte ich deshalb ausdrücklich feststellen: Nicht jeder, der den Ausdruck "Gutmensch" gebraucht, ist ein Nazi, Rechter, Rechtspopulist, Identitärer oder besorgter Bürger. Es gibt noch eine zweite Möglichkeit. Und ich glaube, dass die Gruppe der sprachlich minderbemittelten "Gutmensch"-Sager weitaus größer ist als die derjenigen, die in der Wolle braungefärbt sind. Einige meiner besten Freunde sagen "Gutmensch". Sogar der Bundespräsident und die CDU-Jungpolitikerin Diana Kinnert haben kürzlich das Wort benutzt, ohne sich viel dabei zu denken. Sie werden dadurch nicht zu verkappten Rechten. An ihrer Weisheit lässt mich solches Gequatsche dennoch partiell zweifeln.

"Gutmensch" ist kein Unwort, weil es übermäßiges Bemühen um politische Korrektheit und Naivität verunglimpft. Auch nicht, weil an ihm der Pesthauch der ekligen Gesinnung klebt, den allzu häufiger Gebrauch durch echte Nazis dort hinterlassen haben. Sondern vor allem, weil es eine Floskel ist, die von Hirnlähmung und dem Unwillen, genauer zu beschreiben, zeugt. Man spuckt das Wort aus und glaubt damit etwas gesagt zu haben, weil es auch schon Zigtausende andere hingerotzt haben.

Wer "Gutmensch" sagt, nennt Merkel auch "Mutti"

In dem knappen Jahr, das seit meinem ersten Artikel vergangen ist, ist mir aufgefallen, dass Menschen, die "Gutmensch" sagen, meist auch Angela Merkel "Mutti" nennen. Wahrscheinlich fanden viele von denen es früher auch witzig, "Pobereit" statt Wowereit zu sagen. Ich schlage als Arbeitsbegriff für dieses Phänonem "Tichysmus" oder "Morbus Tichy" vor. Es ist eine Krankheit, die durch Facebook-Kontakte übertragen wird.


Ich sage nicht ‚Gutmensch‘. Aber ich finde ja auch Putin grässlich und fürchte mich nicht vor Verschwulung.


Lustigerweise gilt man heute schon als Gutmensch, wenn man sich weigert, "Gutmensch" für ein akzeptables Wort zu halten. So ergeht es mir, obwohl ich keine Flüchtlinge umarme, Frau Merkels Grenzöffnung für genauso hektisch und gefährlich halte wie ihren Atomausstieg, Recht und Ordnung, Disziplin und Höflichkeit für die Grundlagen der Zivilisation halte und schon mal öffentlich zu Protokoll gegeben habe, dass Familie, Gott und Vaterland die Leitsterne meines Lebens sind. Aber ich finde ja auch Putin grässlich und fürchte mich nicht vor Verschwulung.

Kein Grund zum Jammern. Es war noch nie leicht, Reaktionärsein und das Beharren auf Differenzierung und Restintelligenz zu vereinen. Man sollte es trotzdem immer wieder versuchen.

© WeltN24 GmbH 2016. Alle Rechte vorbehalten
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Eine „Pegida“-Demonstration Anfang März im belgischen Antwerpen. Die Belgier haben nicht nur das deutsche Kürzel für ihre Bewegung übernommen. Dort schimpft man neuerdings auch auf die „leugenpers“
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Dienstag, 27. Juni 2017

Faschist: Eine kleine ZEIT-Auseinandersetzung

Ich schreibe und bekomme Antwort, bei der ZEIT:

---

BDLB #95
Eine Nebenbemerkung, die nicht nur zu diesem Artikel passt.

Oben lese ich:

"Nein, man ist Faschist, wenn man sich wie einer benimmt und Menschen aufgrund ihrer Religion / Kleidung / Herkunft anspuckt , angreift und beleidigt." (Moderat von mir korrigiert)

Ich habe im Studium zwei Seminar zu Faschismustheorien gemacht. Am Anfang wurde viel gelesen, und es zeigte sich: Was Faschismus ist, worin er begründet ist, usw. -- die Wissenschaftler waren sich nicht einig. Klar wurde, jedenfalls für mich: Der Begriff 'Faschismus' ist ein Kampf- und Angriffsbegriff, der wissenschaftlich-sachlich nichts aussagt. 'Faschist' lässt sich einfach durch 'Depp' oder 'Idiot' ersetzen. Also: Es würde die Diskussion vereinfachen, wenn man auf den nur scheinbar wissenschaftlich tönenden Begriff 'Faschist / Faschismus' verzichtet und 'Depp' und 'Idiotie' verwendet.

---

AllesKeinProblem #95.1
Schlichte Idioten sind aber üblicherweise nicht gefährlich und begründen Gewalt mit einem konkreten ideologischen Weltbild. Was den Faschismus unmissverständlich ausmacht, ist die Definition einer Volksgemeinschaft und den Ausschluss all derer, die nicht dazu gehören, desweiteren eine grenzenlose Überhöhung der Nation und das Führerprinzip.

Alle drei Elemente sind in Polen heute sehr deutlich erkennbar und die Themen Volksgemeinschaft und Überhöhung der Nation haben in Deutschland ebenfalls eine Partei als Heimat gefunden. Also hören Sie doch bitte mit solch lächerlichen Versuchen auf, Nebelkerzen zu werfen.

---

Antwort auf #95.1 von AllesKeinProblem
BDLB #95.3
"Also hören Sie doch bitte mit solch lächerlichen Versuchen auf, Nebelkerzen zu werfen."

Wenn dieser Satz nicht gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich über das, was Sie sagen, nachgedacht.

(Neinnein, keine Angst, ich kann überflüssige Sätze ausblenden, wenn ich was interessant finde. Nur spaßeshalber forme ich dann im Vorbeigehen mal um: "Was den Egozentriker unmissverständlich ausmacht, ist die Definition einer Wir-Gemeinschaft (ICH und die so denken wie ICH) und den Ausschluss all derer, die nicht dazu gehören, desweiteren eine grenzenlose Überhöhung der eigenen Meinung und das Durchblickerprinzip." Und dann sage ich: Huch, wo kommt denn dieser Nebel her?)

Freitag, 18. November 2011

Über die Nicht-Erziehbarkeit des Menschengeschlechts

Ich habe das noch nie gelesen: Dass sich jemand verwundert zeigt, dass im deutschen Osten, wo 40 Jahre lang versucht wurde, Antifaschismus und Internationalismus zu predigen -- das ausgerechnet da die Neo-Nazis am stärksten sind. Wahrscheinlcih ist es doch so: Der Infant der Demokratie, "das Volk", besteht aus Pubertierenden, darunter ein pubertärer Flegel, der den Eltern -- idealistischen Politikern -- ständig davonläuft, um sich Idioten zu Freunden zu erküren und am Schluss zum Mörder zu werden.

Montag, 22. Mai 2017

Über politische Fähigkeiten

Es gilt nicht nur:

A: "Der Klügere gibt nach!"
B: "Ja, deshalb sind überall die Idioten an der Macht."

Es gilt auch:

A: "Phantasie zu haben -- sich in andere hineinversetzen können, das ist eine große Fähigkeit!"
B: "Aber sich nicht in andere hineinversetzen können, das verleiht politische Durchschlagskraft! Andere aggressiv anfunkeln und für verrückt zu erklären, das muss der Politiker beherrschen."

Dienstag, 9. August 2011

Die Idioten von der Pishing-Front

Eine Mail, die seltsam aussieht, aber auch eine Notiz von mir selbst sein könnte. Na ja , eigentlich nicht sein kann. Das Virenprogramm schlägt an wie ein Wachhund:

gevezbytto.com




Ok, ich werde es erst einmal mit Voodoo* versuchen und dann schwerere Geschütze auffahren. Ich will nicht gleich den Tod der Pisher herbeiführen. Sondern nur das, was sie real fürchten müssen: von der Polizei erwischt zu werden. In flagranti. Beim Cyber-Onanieren.

--

* Wer noch nicht weiß, dass George Orwell da Pate steht, kann ja hier weiterlesen: "23.06.2003 | George Orwell | George Orwell , 1950 mit 46 Jahren gestorbener britischer Schriftsteller ("1984", "Die Farm der Tiere"), glaubte zeitlebens, er habe einen Schulkameraden in Eton mit Voodoo getötet. In einem Brief, den der 97-jährige gefeierte Mittelalter-Historiker Steven Runciman kurz vor seinem Tod (2000) schrieb, bekannte er, dass Orwell und er eine Wachsfigur, die einem gewissen Philip Yorke nachgebildet war, den sie als bedrohlichen und gewalttätigen Mitschüler fürchteten, nach den Ritualen der schwarzen Magie traktiert hätten. ..."

Montag, 6. Februar 2012

Dear IBM! Remember Nokia!

So steht es im neuen SPIEGEL: 

(Bild: Martina Koederitz, Vorsitzende der 
Geschäftsführung der IBM Deutschland)


Und noch einmal, zum Mitschreiben und Google-Suchen:

Vir­tu­el­le Ar­beits­welt | IBM plant einen ra­di­ka­len Um­bau des Un­ter­neh­mens. Künf­tig soll eine Kern­be­leg­schaft den Kon­zern steu­ern, ein Heer frei­er Mit­ar­bei­ter wird in vir­tu­el­len Netz­wer­ken kon­trol­liert und kämpft um be­fris­te­te Jobs.

Liebe IBM, ich hab dich mal für ein seriöses Unternehmen gehalten. Und nun? Es wird dir gehen wie Nokia: Den Hals nicht voll gekriegt. Geglaubt, dass man seine Angestellten wie Idioten behandeln kann ...


Kleine Info, als Hintergrundwissen, aus dem SPIEGEL von heute:

"Die meisten Mitarbeiter der Zukunft sitzen dagegen nicht mehr in den Zentralen und Niederlassungen des IT-Spezialisten. Sie sind von Nigeria über Finnland bis Chile weltweit in einer sogenannten globalen Talent Cloud verstreut und werden in sich verändernden Verbünden für einige Tage, Wochen, Monate oder Jahre für bestimmte Projekte angeheuert. Sie sollen, so das Papier, 'die Dienstleistungen für unsere Kunden erbringen'. Anbieten können die Fachkräfte ihre Arbeitskraft auf einer Internetplattform nach dem Vorbild von Ebay. Dort sollen Firmen aus aller Welt über „virtuelle Kioske" Zugriff auf das Personal erhalten."

Und dann?

War da mal ein einst großes Unternehmen namens IBM. Und es ward nicht mehr. Und auf dem Grabstein steht dann zu lesen: 

IBM
1911 - 2013
Erstickt an der eigenen Gier
= der Unfähigkeit seines Managements,
die Zeichen der Zeit zu erkennen

Freitag, 30. März 2012

Das heilige Kismet...

... strafe sie, die  Viren, Trojaner und sonstigen echt linken Quatsch erfinden oder erfinden lassen und dann ins Netz schicken bzw. schicken lassen!



Die Welt könnte schön sein, wenn es keine Idioten gäbe! Und ich wäre dann auch für die FDP und sogar für die Piraten und die Freiheit im Internet. Aber solange es Viren-Macher, Kriminelle mit der Unterabteilung 'Kinderschänder / Kinderpornographen' und Terroristen gibt, bin ich für eine gesunde Überwachung.

[Und hier: Kismet für Anfänger.]

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Will mich Google in den Wahnsinn treiben?

Ich habe schon mal festgestellt: die alte, gute Google-Suchabfrage über site:spiegel.de usw. funktioniert nicht mehr. Der Bildschirm bleibt leer. Will mich jemand, Microsoft selbst womöglich, dazu bringen, zu Bing zu wechseln?

Dann kommen jetzt jede Menge Sicherheitsabfragen. Meine Konten seien gefährdet. Schön und gut, aber die Konten-Absicherung muss mit einem vertretbaren Aufwand gehen! Wenn ich mich durch endlose Herumrede-Wüsten im Google-Jargon durchkämpfen muss, hört irgendwann der Spaß auf. 

Halte wir das mal fest, in der Hoffnung, dass irgendwelche Algorithmen das auch verstehen oder vielleicht einen vernünftigen Menschen bitten, da mal nachzusehen.

Merke: Dinge, die nur nerven, sind kontraproduktiv. Das gilt auch für EU-Bürokraten, die Sicherheitsabfragen und -hinweise im laufenden Betrieb implementieren. Fragen, die nur noch nerven, sodass jeder sie wegklickt. Oder ein Add-on aktiviert, das sie für ihn automatisiert wegklickt. 

Summarische Frage: Leben wir denn in einer Welt von Idioten, die über den eigenen Tellerrand nicht raussehen können?

Montag, 5. Februar 2018

"Refugee and Migrant Crime Map"

Seit langem mal wieder zu Twitter geschaut. Im Vorübergehen der Stäbe -- Tweets einer, der ins Auge springt:

Luduan hat retweetet Refugee and Migrant Crime Map ‏ @RefugeeCrimeMap | Vor 2 Stunden | Mehr Migrantenkriminalität | #Augsburg #Blaulicht #Polizei #Schauhin #Kriminalität #Zeugen https://www.refcrime.info/de/Crime/Show/81040?tkn=EA075CE2080B10A0 …

Eine RefugeeCrimeMap gibt es da, gehegt und gepflegt bei Google Maps. Erstaunlich!

Ist es verwerflich, ist es gar unethisch, so etwas überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, gar es zu verbreiten? Nein, ich glaube nicht. Fakten, sagt der Aufklärer, sind Fakten. Oder etwa nicht? Natürlich würde nur ein Schuh draus, wenn man die Vergehen und Verbrechen der Ur-Deutschen daneben stellt. Aber da sagen die Vertreter der RCM wahrscheinlich: "Die eigenen Idioten und Verbrecher haben wir eh.* Müssen wir da auch noch die massenhafte Verstärkung aus den fremden Kulturen zulassen?"

--

* Warum muss ich da an Eisenhower und seinen -- tatsächlichen oder gut erfundenen -- Spruch in Sachen Schweinehunde denken?

"Eines der bekanntesten Zitate von ihm ist dieses über den dominikanischen Diktator und Tyrann von US-Gnaden, bekennenden Franco- und heimlichen Hitler-Bewunderer Leónides Trujillo: 'Er ist zwar ein Schweinehund, aber er ist unser Schweinehund.'"

Freitag, 20. März 2015

Die A...r von der Malware-Front!

Dass formale Intelligenz mit Moral, Anstand, am Ende einfach mit: "So was tut man einfach nicht!" nichts zu tun hat, das zeigt sich an vielen Stellen. Besonders klar zeigt es sich bei dem, was so Malware genannt wird. Da blinkt und blitzt auf einmal was auf. Und nervt. UND NERVT!


Das mit der Importand Message muss man sich blinkend vorstellen! Der Defender ist ausgeschaltet. (Bestimmt nicht von mir!) Und lässt sich auch nicht aktivieren.

[Nachtrag: Ok, ich hab rausgefunden, dass das daran liegt, dass ich die Microsoft Security Essentials installiert habe. Die übernehmen die Aufgabe des guten alten Defenders. Wie man sieht: nicht sonderlich gut.]

So, dahinter stehen natürlich formal intelligente Leute, die sagenhaft gut programmieren können. Aber eben -- um andere Leute mit ihren Blödheiten zu ärgern. Denn mit Verlaub -- dass da auch nur 1 Cent AM ENDE verdient wird, glaubt doch kein Mensch. Im Gegenteil, die, für die da geworben werden soll, prägen sich als Idioten tief ind Kauf-Unterbewusste ein. Geld fließt ausschließlich zwischen blöden Auftraggebern und blöden Programmierern. Aber es scheint, dass eben auch isolierte Geschwüre des Internets sich an ihrem Dasein freuen.

Aber, wie schon oft gesagt: Die Leute haben nicht mit mir und meiner Voodoo-Puppe gerechnet. Müsste ihnen nur jemand sagen, wenn demnächst das große Zittern über sie kommt. Also sagt es ihnen:

"Hey ihr *tiefluftholen* -- 
ARSCHLÖCHER! 
Schaut mal ..."

---
Und der Cleaner fördert eine extrem lange Meldungen zutage. Nur der Anfang:

# AdwCleaner v4.112 - Bericht erstellt 20/03/2015 um 13:32:28
...
# Option : Löschen

***** [ Dienste ] *****

[#] Dienst Gelöscht : globalUpdate
[#] Dienst Gelöscht : globalUpdatem
Dienst Gelöscht : IHProtect Service
Dienst Gelöscht : {cad8ac99-1831-4a75-b758-e4235c95af75}Gw64

***** [ Dateien / Ordner ] *****

Ordner Gelöscht : C:\ProgramData\IHProtectUpDate
Ordner Gelöscht : C:\Program Files (x86)\XTab
Ordner Gelöscht : C:\Program Files (x86)\VauaDix
Ordner Gelöscht : C:\Program Files (x86)\VaUdIxo
Ordner Gelöscht : C:\Program Files (x86)\youtubeadblocker
Ordner Gelöscht : C:\Users\User\AppData\Local\Temp\SourceApp
Ordner Gelöscht : C:\Users\User\AppData\Local\globalUpdate
Ordner Gelöscht : C:\Users\User\AppData\Roaming\pdfforge
Ordner Gelöscht : C:\ProgramData\dkpoigkmnikhcfehbhmcicpnibcglhkh
Datei Gelöscht : C:\Windows\System32\drivers\{cad8ac99-1831-4a75-b758-e4235c95af75}Gw64.sys

***** [ Geplante Tasks ] *****

Task Gelöscht : globalUpdateUpdateTaskMachineCore
Task Gelöscht : globalUpdateUpdateTaskMachineUA
Task Gelöscht : Run_Bobby_Browser
Task Gelöscht : PostPoneInstall

***** [ Verknüpfungen ] *****

Verknüpfung Desinfiziert : C:\Users\Public\Desktop\Chrome.lnk
Verknüpfung Desinfiziert : C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Google Chrome\Google Chrome.lnk
Verknüpfung Desinfiziert : C:\Users\User\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Internet Explorer.lnk
Verknüpfung Desinfiziert : C:\Users\User\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Accessories\System Tools\Internet Explorer (No Add-ons).lnk
Verknüpfung Desinfiziert : C:\Users\User\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch\Launch Internet Explorer Browser.lnk
Verknüpfung Desinfiziert : C:\Users\User\AppData\Roaming\Microsoft\Internet Explorer\Quick Launch\User Pinned\TaskBar\chrome.lnk

... [ Hier geht es ungelogen ca. 2 volle Seiten so weiter ] ...

########## EOF - C:\AdwCleaner\AdwCleaner[S0].txt - [15004  Bytes] ##########

Donnerstag, 21. November 2013

Seehecht, Sushi und das große Kotzen

Gestern in eine Doku über "Piraten", die auf den Schwarzen Seehecht aus sind, reingezappt und nicht mehr davon losgekommen. Unterm Strich: Wenn Kriminelle Konzerne aufbauen, dann ist der Umweltschurz am ganz kurzen Hebel! Die wissen ja, wie es geht, steuern die Fischerboote von ganz weit weg aus. Das gilt dann auch für das Zweite: den illegalen Import von FCKW und R12 aus China. Alles "Business", betrieben von Idioten mit krimineller Spezialbegabung. Vielleicht hilft da auf Dauer auch nur noch Voodoo?

Seehechte in Gefahr | 14 Länder beteiligen sich an Piratenfischerei | "Wir hoffen, dass Australiens Einsatz gegen den illegalen Fischfang ein Vorbild für die Welt sein kann", so Australiens Senator Ian Macdonald. || "Nur so können wir das Öko-System der Meere retten, denn es ist hochgradig bedroht." 14 Länder sind an der Piratenfischerei beteiligt. Dazu zählen laut "World Wide Fund for Nature" (WWF) unter anderem Argentinien, Chile, Spanien, Großbritannien, Uruguay, Belize, Dänemark, Panama sowie Südafrika und Mauritius. Diese Länder erlaubten die Anlandung illegal gefangenen Schwarzen Seehechts, sagte WWF-Mitarbeiterin Heike Vesper. "Als unsere Fischer in der australischen Fischereizone ankamen, stießen sie auf unglaublich viele illegale Fischerboote", so John Davis von Australiens Fischereibehörde. (3sat)

In dem Film gestern kamen allerdings die ersten beiden Schiffe aus Russland, mit einem spanischen Capitano, der wusste, wie es geht, und und unwürdig eingepferchten Filiopinos für die Drecksarbeit.

Zwei Gruppen beherrschen derzeit die See südlich des 40. Breitengrades: Die eine wird von russischen und asiatischen Hintermännern gesteuert. Eines ihrer Schiffe, die "Wolga", wurde vergangenes Jahr festgesetzt. Der russische Besitzer wurde vom Internationalen Seegerichtshof in Hamburg zur Zahlung von über einer Million Euro verdonnert, um das Schiff wieder freizubekommen. | Die "Wolga" gilt unter Fahndern als Auslaufmodell. Die neue Generation von Schiffen der Alphabet-Flotte stammt aus taiwanischen Werften. Sie verfügen über gewaltige Turmaufbauten, gute 15 oder 20 Meter hoch, auf denen sich modernstes Radargerät dreht. "Durch die Höhe können sie hinter dem Horizont Patrouillenboote erspähen", erklärt Hanich die konspirative Konstruktion. "Noch bevor sie selber entdeckt werden, stehlen sich die Boote davon."
...
Die Piratenjagd im Polarmeer wirft ein Schlaglicht auf ein wild wucherndes Schattengewerbe. Allein zwischen Russland und Japan soll eine Milliarde Euro mit illegal gefangenem Meeresgetier umgesetzt werden. Die Gewinne der Schwarzhecht-Fischer werden auf fast 200 Millionen Euro geschätzt. Denn auf rund 12 000 Tonnen legal gefangenen Seehechts kommen mindestens 20 000 Tonnen, die von klandestinen Kapitänen aus dem Meer gezogen werden.
(SPIEGEL Online)

Skizze Drehbuch / Film-Polemik als Anti-Werbespot: Ein vornehmes Sushi-Restaurant, feierlich gekleidetes Publikum. Dann kotzt der erste Mann über den Teller. Er hat Visionen vom Fischfang und dem Ruinieren der Meere. Dann kommt der zweite. Mit der dritten Person, einer Frau, materialisiert sich das Ganze und die toten Fische fluten durch Fenster und Türen in das Restaurant.