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Montag, 6. Februar 2012

Dear IBM! Remember Nokia!

So steht es im neuen SPIEGEL: 

(Bild: Martina Koederitz, Vorsitzende der 
Geschäftsführung der IBM Deutschland)


Und noch einmal, zum Mitschreiben und Google-Suchen:

Vir­tu­el­le Ar­beits­welt | IBM plant einen ra­di­ka­len Um­bau des Un­ter­neh­mens. Künf­tig soll eine Kern­be­leg­schaft den Kon­zern steu­ern, ein Heer frei­er Mit­ar­bei­ter wird in vir­tu­el­len Netz­wer­ken kon­trol­liert und kämpft um be­fris­te­te Jobs.

Liebe IBM, ich hab dich mal für ein seriöses Unternehmen gehalten. Und nun? Es wird dir gehen wie Nokia: Den Hals nicht voll gekriegt. Geglaubt, dass man seine Angestellten wie Idioten behandeln kann ...


Kleine Info, als Hintergrundwissen, aus dem SPIEGEL von heute:

"Die meisten Mitarbeiter der Zukunft sitzen dagegen nicht mehr in den Zentralen und Niederlassungen des IT-Spezialisten. Sie sind von Nigeria über Finnland bis Chile weltweit in einer sogenannten globalen Talent Cloud verstreut und werden in sich verändernden Verbünden für einige Tage, Wochen, Monate oder Jahre für bestimmte Projekte angeheuert. Sie sollen, so das Papier, 'die Dienstleistungen für unsere Kunden erbringen'. Anbieten können die Fachkräfte ihre Arbeitskraft auf einer Internetplattform nach dem Vorbild von Ebay. Dort sollen Firmen aus aller Welt über „virtuelle Kioske" Zugriff auf das Personal erhalten."

Und dann?

War da mal ein einst großes Unternehmen namens IBM. Und es ward nicht mehr. Und auf dem Grabstein steht dann zu lesen: 

IBM
1911 - 2013
Erstickt an der eigenen Gier
= der Unfähigkeit seines Managements,
die Zeichen der Zeit zu erkennen