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Montag, 20. Februar 2012

Könnte Frau Leutheusser-Schnarrenberger ...

... nicht auch mal still genießen?! Die Leute würden es ja auch so verstehen, dass die FDP Joachim Gauck auf den Schild gehoben hat. Muss da gleich wieder zur parteipolitischen Posaune gegriffen werden, sodass man sich als Radiohörer geniert?

Quälend, diese Unfähigkeiten zum Erspüren von Feinheiten bei der FDP. Ach, wir können durchaus sagen: bei allen Parteien. (Ja, Frau Nahles?) Aber die FDP hat halt im Moment so um die 3 Prozent Wähler. Da kommt es auf die Feinheiten mehr an als bei den anderen.

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Nachtrag: Auch der SPIEGEL kann nicht anders:

"Angela Merkel verkauft das Tauziehen um den künftigen Bundespräsidenten als kluges Einlenken, doch in Wahrheit hat ihr die Personalie Gauck die bitterste Niederlage ihrer Amtszeit eingebracht. FDP, SPD und Grüne haben das Machtspiel gewonnen - die Kanzlerin ist massiv geschwächt."

Alles ist Sieg und Niederlage. Es gibt keinen glücklichen Moment. Keine vernünftige Einigung. Kein vernünftiges Einlenken. Überall nur dieses "Ich will an die Spitze!"-Mentalität. Was redet man da noch von Politikverdrossenheit! Wenn die Journale die Parteien-Boxkämpfe so herbeisehnen und herbeischreiben.