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Sonntag, 3. Februar 2013

Inglourious Basterds

Diesen Film, zum zweiten Mal, als seltsames Erlebnis mit 16jährigen angesehen. Bizarre Situation: weil andere Erwachsene diesen Film für akzeptabel erachteten und ich fand, dass ein Erwachsener dabeibleiben sollte. Beurteilung eines Erwachsenen (= von mir): Ein unsägliches, unsinniges Machwerk. Dann: Die Voraussage, dass die Nazis irgendwann für Kostümfilme herhalten werden, beginnt sich zu erfüllen. Schließlich: Wenn es einmal die Kategorie der "ästhetisch vorbereiteten kollektiven Gehirnerweichung" geben wird, dann wird man diesen Film als Präzedenzfall nehmen. Aber eben -- wenn die Mehrheit ein Machwerk zum Erfolg macht, dann hat das Machwerk Konjunktur, und die, die nie ein eigens Urteil hatten, heulen still vor sich hin, immer weiter mit der Meute.

Was nicht heißt, dass Terantino nicht eine neue Art von Kino geschaffen hat. Aber er hätte bei Phantasiestoffen wie Kill Bill! bleiben sollen. Das gibt es eben auch: dass einer großes neues Kino kreiert und anschließend und zwischendurch mal Hirnriss produziert.