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Freitag, 4. November 2016

Amnesty und die Folgen

Und dann gleich auch das noch, aus dem ZEIT-Forum:

"Mal aufs Ganze gesehen: Diese Kommentare hier sind wieder mal unglaublich lehrreich. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Aussage gegen Aussage, Überzeugung gegen Überzeugung steht. Und dann? -- Ist Amnesty noch glaubwürdig oder nur ein Interessenclub der 'Migrationsindustrie', neben Anwälten, der immer nur die eine Seite sieht? Darf man Flüchtlingen mit ansteigenden Gewaltmitteln zur "Abgabe" der Fingerabdrücke zwingen oder nicht? Usw. | Ich beobachte mich selbst, wie sich die eigenen Vorurteile bündeln. Meine *Vorurteile* sind meist noch in Fragen gefasst. Beispiel: Kann man das Migrationsproblem handeln, ohne Verwaltungsstandards zur Personenerfassung durchzudrücken? (Hintergrund: Terrorismus, aber auch Mehrfach-Melden mit Mehrfach-Sozialleistungen.) Was, wenn sich Migranten 'mit Händen und Füßen' gegen eine Erfassung wehren? | Und unterm Strich würde ich wieder einmal viele 'Foristen' hier gerne zu Generalbevollmächtigten machen und sehen, wie sie die Probleme so lösen. (Es soll jetzt nicht despektierlich klingen, aber wäre das nicht eine Idee für unsere Spiele-Industrie? "Der Migrationsmanager": Ich ergreife die Maßnahme X und beobachte die Auswirkungen Y und Z.)"