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Mittwoch, 16. November 2016

" Jojo mortale"

So, und festgehalten werden soll heute, aus der SZ von diesem Tag, das Folgende:

"Mittwoch, 16. November 2016 | Diäten | Jojo mortale || Wer ständig Gewicht verliert und wieder zunimmt, weist ein hohes Risiko für Infarkte und andere Herzleiden auf. Auch Normalgewichtigte, die abnehmen wollen, können Probleme mit Herz, Kreislauf und Stoffwechsel bekommen. | Von Werner Bartens* || Der Weg durch die Adventszeit und die anstehenden Feiertage führt an vielen Verlockungen vorbei, ist aber mit guten Vorsätzen gepflastert. Klar, ein paar Lebkuchen, Plätzchen und den Weihnachtsbraten will man sich schon gönnen - aber danach wird die Figur wieder in Form gebracht. Die Diät-Industrie bietet dazu zahlreiche Hilfestellungen an. Ein einträgliches Geschäft, denn allein in Europa und den USA beträgt der Jahresumsatz der Branche 150 Milliarden Dollar. | Menschen, die abnehmen wollen, bringt das auf Dauer wenig. Ihnen wird zwar das Portemonnaie erleichtert, das Gewicht kehrt hingegen fast immer wieder zurück. Der Jojo-Effekt schlägt zu. "In der Regel haben die Menschen die verlorenen Kilos bald wieder drauf", stellen die Schweizer Ernährungswissenschaftler Abdul Dulloo und Jean-Pierre Montani von der Universität Fribourg lakonisch fest. "Nach spätestens einem Jahr hat man ein bis zwei Drittel des ursprünglich verlorenen Gewichts wieder auf den Rippen, nach fünf Jahren den Rest." Ein Drittel der Menschen, die doch eigentlich abnehmen wollten, trifft es besonders schwer: Sie wiegen hinterher sogar mehr als zu Beginn ihrer Diätbemühungen."

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* Dr. med. Werner Bartens. Leitender Redakteur, Wissen. Werner Bartens wurde 1966 in Göttingen geboren. Studium der Medizin, Geschichte und Germanistik in Gießen, Freiburg, Montpellier (F) und Washington D.C. (USA). Nach dem US-Staatsexamen Medizin (1992) Forschungsjahr an den Nationalen Gesundheitsinstituten (NIH) in Bethesda (USA). 1993 Staatsexamen Medizin in Freiburg und Promotion zum Dr. med. mit einer Doktorarbeit über genetische Grundlagen des Herzinfarktes. 1995 Magisterexamen in Deutsch und Geschichte mit einer Abschlussarbeit über Rassentheorien im 19. und 20. Jahrhundert. Bartens arbeitete zwei Jahre als Arzt in der Inneren Medizin an den Unikliniken Freiburg und Würzburg, anschließend Postdoktorand in der Arbeitsgruppe des Nobelpreisträgers Georges Köhler am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg. Seit 1997 Buchautor, Übersetzer, Ko-Autor einer WDR-Seifenoper und tätig für SZ, Zeit, FAZ und taz. Von 2000 bis 2005 Redakteur im Reportage-Ressort der Badischen Zeitung und zuständig für Medizin; daneben Mitarbeit bei SZ, Zeit und taz. Seit 2005 ist Bartens Redakteur im Ressort Wissen der SZ, seit 2008 Leitender Redakteur. Er hat mehr als 20 populäre Sachbücher veröffentlicht, darunter etliche Bestseller wie "Das Lexikon der Medizin-Irrtümer", "Körperglück", "Heillose Zustände", "Was Paare zusammenhält" und "Wie Berührung hilft". Bartens ist zu Fragen der Medizin und Gesundheitspolitik oft im Fernsehen zu Gast. Er wurde vielfach mit Journalistenpreisen geehrt und 2009 als "Wissenschaftsjournalist des Jahres" ausgezeichnet. Weitere Infos: www.werner-bartens.de

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Mein langjähriges Nachdenken zu diesem Thema hat zur Lösung geführt. Sie lautet natürlich: 42. Um genau zu sein: 42 (d). Die Antwort ist ein Teil der Superlösung einer Vereinheitlichten Sinntheorie. Diese Zahl, Abt. (d), verlangt nach einer Interpretation, ganz klar. Diese Interpretation kommt später mal. Für die Neugierigen aber hier schon mal eine Antwortskizze, ohne Lösungsweg.
  • "Die entscheidende Frage ist, wie der Wille einer Person X so gestärkt werden kann, dass X einem einfachen Ernährungsplan + Sportvorgaben i. w. S. leicht und mit Freude folgen kann. Diese Frage verweist mithin auf die zentrale Frage jeglicher Suchtproblematik."