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Samstag, 5. November 2016

Dieter Drabiniok

Manchmal gibt es halt doch kleine Überraschungen. Um es mal so zu sagen. Ich mische mich wieder mal in eine ZEIT-Forum-Diskussion ein, und das geht so:

Die böse Königin schreibt, wohlgemerkt zu einem Artikel über die nun vielleicht doch kommende Pkw-Maut: "Es gibt schon viele Gründe AfD zu wählen - und täglich kommen neue hinzu..."

Darauf antwortet Dieter Drabiniok: "Ich habe noch nicht einen einzigen Grund gefunden, um AfD zu wählen."

Worauf ich kommentiere: "Nun ja, das ist der argumentative Rückzug ins Persönlich-Beliebige. Denn andere finden ja offensichtlich Gründe. Und 'Igitt! Diese anderen ...' hat noch nie geholfen."

Hierzu dann Dieter Drabiniok: "Was schreiben Sie da? Rückzug ins politisch beliebige? Was ist das für ein bullshit? Sprechen Sie mir ab politisch zu denken?!"

Und ich: "Nur mal so: Wer andere mit der Sentenz bedenkt 'Was ist das für ein bullshit?' der mag politisch denken, aber halt in anderen Kreisen und Gruppierungen als in denen, die ich mag und mit denen ich zu tun haben will."

Pause.

Heute morgen überlege ich: Dieter Drabiniok, das ist ja mal ein wirklich echt klingender Nickname! So ganz was anderes als Die böse Königin oder meerwind7. Oder sollte etwa ...?

Ich schaue nach. Und siehe da, da ist sie: die Überraschung!

"Der Mann, der Otto Schily fast gestoppt hätte. Dieter Drabiniok war Mitglied der ersten grünen Bundestagsfraktion. Zum Parteijubiläum ist er nicht eingeladen. Den Hausmeisterjob bei der Heinrich-Böll-Stiftung bekam er auch nicht". (taz.de)

Wohlgemerkt: Natürlich ist es möglich, dass sich jemand, ein XYZ, dieses Namens für das ZEIT-Forum bemächtigt hat. Es wäre kaum zu verhindern. Aber seien wir mal ehrlich: Sehr wahrscheinlich ist das nicht.