Dienstag, 14. November 2017

Die Forderung nach 'Quellen'

Hätte ich nicht für möglich gehalten, dass die ZEIT diesen Thread rausnimmt. Warum nur? Deshalb also hab ich das gar nicht hierher kopiert. Im Nachhinein erweist sich das Kopieren aber als sehr vernünftig.

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"Bjoerne #1 | Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit entsprechenden Quellen und Argumenten. Danke, die Redaktion/rc"

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Nulla dies sine ...

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"Professoren: Zeit, zu gehen? | Für viele Professoren ist die Wissenschaft ihre große Leidenschaft. Von der Schwierigkeit, Abschied zu nehmen und dem Nachwuchs Platz zu machen."

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Eine Abfolge von Meinungen bei der ZEIT. Meine Meinung ist die letzte. (Ja, dat is ja de Witz min Jong!)

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Falls die Nachfolger qualifiziert sind, macht das Sinn. [Nämlich die Professoren-Stellen zu räumen.]
Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Evolution sich nun rückwärts entwickelt und die nachfolgende Generation ein Intelligenzproblem hat, die es unmöglich macht, die alten Professoren adäquat zu ersetzen.

HerrVogelscheuche #1.1 — vor 38 Minuten 1
Das ist nun aber wirklich Unsinn. Können Sie dies bitte auch, dem wissenschaftlichen Habitus entsprechend, mit Quellen belegen?
Welche Quellen belegen ein Intelligenzproblem der nachfolgenden Generation? Ich bitte um Verweise.
Denn Derartiges kann ich zB nicht erkennen.
Antwort auf #1 von Bjoerne

PrunusC #1.2 — vor 29 Minuten
In der Regel habilitiert jedoch nicht der durchschnittliche Bildungsbürger, sondern nur eine sehr gebildete und in der Regel auch intelligente Spitze der Bevölkerung. Entsprechend gehe ich nicht davon aus, dass sich eine solche Entwicklung hier auswirken würde.
Hinzu kommt, dass der Werdegang dieser Akademiker heute meist gänzlich von der älteren Generation unterscheidet.
Heutzutage eine Professur anzustreben bedeutet, sich meist ab dem Beginn des Studium mit den gleichen Themen zu beschäftigen und durchgehend zu forschen.
Zwischendurch in die Wirtschaft oder auch nur zu einem Arbeitgeber jenseits von Uni und Instituten zu wechseln, wagen die wenigsten.
Antwort auf #1 von Bjoerne

BDLB #1.3 — vor 1 Sekunde
"...mit Quellen belegen?"
Ich kann sie offen gestanden nicht mehr hören, die Forderung nach 'Quellen'. Da hat der Wikipedia-Jargon und die Wikipedia-Denke wirklich die Landschaft der Gedanken nachhaltig (!) geschädigt. Bei der Wikipedia habe ich vor Zeiten mal angemerkt: "Sorry, ich muss noch mal eben das Buch schreiben, das ich dann -- unter Nickname natürlich -- als Quelle anführe!" Etwas überspitzt vielleicht, aber ja doch nicht ganz aus der Luft gegriffen für die, die wissen, wie man Bücher macht.
Also, neben irgendwelchen Belegen, die ja sehr gut, aber auch sehr, sehr abstrus sein können, gibt es noch: einfache Vermutung, Meinung, ja und auch Witzelei und Spott. Das alles hat seine Berechtigung unter diesem unserem Himmel.
Antwort auf #1.1 von HerrVogelscheuche

"... wirklich nicht gut bei Tesla"

Ein Kommentar-Dialog bei der ZEIT, den ich angestoßen und fortgeführt habe:

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"Nein, es läuft wirklich nicht gut bei Tesla. Vergangene Woche verkündete der E-Auto-Hersteller den größten Quartalsverlust in der Firmengeschichte: mehr als eine halbe Milliarde Euro Minus, angehäuft alleine in den Monaten Juli bis September."

Das werden die Chefetagen von Mercedes, BMW, Audi usw. mit klammheimlicher Freude sehen. Allerdings, nicht vergessen: Es werden die Chinesen bei der E-Mobilität weitermachen, auch wenn Tesla scheitern sollte.

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Denke sie die Deutschen und Franzosen machen nicht weiter?

Alleine BMW, Daimler und VW haben genug Marken wo sie mal "experimentieren" können.

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"Denken Sie, die Deutschen und Franzosen machen nicht weiter?"

Nun ja, in dem TV-Dokumentation, von der ich irgendwo da oben schon mal geredet habe, wurde eben auch angesprochen, dass die Technik, von den Akkus mal abgesehen, viel einfacher ist als die von Benzinern und Diesel-n. Keine Kurbelwelle und kein Ölwechsel, um es mal so zu sagen. Und das Beispiel, das angeführt wurde, war Kodak: Sich fünf Jahre zu lang auf dem Analogfilm ausgeruht, mit immer noch extrem satten Gewinnen in den ersten drei Jahren -- "und weg bist du". So läuft, glaube ich, das gefährliche Spiel der Großwirtschaft im Bereich 'Auto'. Die, die rechtzeitig angefangen haben, werden am Ende liefern. Und ich sehe die Deutschen und die Franzosen eben ein wenig spät dran. Kann sein, dass ich mich irre. On verra.

Und das noch drangehängt: Ein Auto besteht in der Käufer-Verkäufersicht aus "Leistung", selbst wenn allüberall Stau ist, aus Komfort und Äußerlichkeit / Schönheit. Die deutschen Premium-Karren von Mercedes, BMW, Audi und Porsche, die Trump überall gesehen hat, leben von ihrem vagen, aber unglaublich verkaufsfördernden Image, das bei den Reichen und möchte-gern-reichen Protzern immer zieht. Wie wird dieses Image in Zukunft von Deutschland her wohl auf die Straße gebracht werden, wenn alles schnurrt und windschlüpfrig und selbstfahrend ist, sodass der BMW-Fahrer nicht mehr so richtig mit WEG DA! HIER KOMM ICH! die anderen nach Rechts schieben kann? -- Ein komplexes Problem. Mehr will ich ja gar nicht sagen.

Die Ursachen reichen immer tiefer!

Das ist der Anfang eines journalistischen Textes, den ich sehe, und sofort kann ich die Feindseligkeiten zwischen (manchen) Sprachempfindlichen und (manchen) Journalisten nachvollziehen.* 

Die ZEIT und ihr Autor also:

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"Wohnungslosigkeit: 860.000 Menschen in Deutschland haben keine Wohnung Die Zahl der Wohnungslosen hat sich seit 2014 mehr als verdoppelt. Ein Grund ist die Zuwanderung. Doch die Ursachen reichen tiefer. Von Lukas Koschnitzke." (zeit.de)

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Was stört an diesen Zeilen? Nun, wenn ich sie lese, dann habe ich das Gefühl, über flache, zerbrochene, in mehreren Schichten übereinanderliegende Glasplatten zu gehen. Alles ist fest und doch so, dass ich das Gefühl habe, jederzeit ausgleiten zu können, hinzufallen dann, mitten hinein in dieses flache Glas. Eine sehr unangenehme Unsicherheit!

Gut, das ist ein vages Bild und wahrscheinlich nicht nachvollziehbar. Darum anders: "Ein Grund ist die Zuwanderung. Doch die Ursachen reichen tiefer." Hier wird die Zuwanderung prominent herausgestellt und, ob man will oder nicht: Sie sind erst mal da, die Zuwanderer, und sie sind offenbar ein wichtiger Punkt. Der wichtigste Punkt? 

Dann aber auch: "...die Ursachen reichen tiefer". Jesses na! Die Ursachen reichen immer 'tiefer'! Und noch, und noch ... Irgendwann sind wir beim Menschen an sich und bei dessen Ungleichheit an und für sich. Und noch weiter: Das Nomadentum des Urmenschen, seine, jaha: Unbehaustheit, die wir heute noch kennen. Es ist einfach kein Halten mehr beim Weiterdenken! Es bleibt: Was immer passt, das ergibt keinen Sinn.

Sind das genau die Hinweise, die das Gefühl des Gehens über Glasplatten verständlich machen? In aller Kürze? Ich hoffe mal.

Und nun geht die Sache erst los, aber schon bin ich voreingenommen! Da kann ich einfach nichts machen.

"Die Zuwanderung wirkt sich laut Geschäftsführer Specht zwar verstärkend auf die Probleme des Wohnungsmarkts aus. 'Aber die wesentlichen Ursachen für Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit liegen in einer seit Jahrzehnten verfehlten Wohnungspolitik in Deutschland, in Verbindung mit der unzureichenden Armutsbekämpfung.'"

Schon wieder liegt was als Grund tiefer, nämlich im 'Jahrzehnte verfehlten'. Nur eben: Dahinter steht eine Großfrage, die umschifft wird, wie eine Klippe, die es nicht geben darf: Was tun? Einfache Wohnungen bauen und allen Obdachlosen eine Grundversorgung in bar in die Hand drücken? Mal abgesehen von der Frage: Macht da die arbeitende Bevölkerung mit und bezahlt das willig -- wären damit die sozialen Probleme rund um die Obdachlosigkeit aus der Welt? Wo liegen diese Probleme? Darin, dass es manche rausträgt, weil sie die vielgescholtenen Primärtugenden nicht drauf haben? Weil Quartiere, die zur Verfügung gestellt werden, nach kurzer Zeit verrotten und im Müll vergammeln?

"22.06.2015 Roma-Familien in maroden Häusern. Senat zählt 49 Schrotthäuser || In Berlin gibt es viele 'Schrottimmobilien' mit zugewanderten Roma-Familien. Zwei Häuser konnten bislang befriedet und saniert werden. Der Senat will die Grunewaldstraße 87 nicht zum gefährlichen Ort erklären. VON THOMAS LOY || Das Leben in Berliner Schrotthäusern, in überfüllten, zugigen Wohnungen ohne Strom und Heizung, ist immer noch besser als zu Hause in Bulgarien oder Rumänien. Seit Jahren strömen Roma-Familien und junge Roma-Männer nach Berlin, weil sie hier leichter an Geld kommen als zu Hause, mit Betteln oder als Handlanger auf dem Bau. Weil sie EU-Bürger sind, haben sie das Recht, nach Deutschland zu kommen, auch wenn sie die Sprache nicht sprechen und wenig Chancen haben, einen regulären Job zu finden." (tagesspiegel.de)

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* Für Interessierte: Der echte oder gespielte Hass von Karl Kraus -- ja, der mit der Journaille -- auf die Journalisten und die etwas epigonenhafte Berufung auf Karl Kraus bei Helmut Arntzen (Karl Kraus und die Presse, 1975) und manchen seiner Schüler. (Gibt es bei Arntzen Schülerinnen? Nein, ich glaube nicht.)

Montag, 13. November 2017

Werbung: Das Conrad-Team (Brrh!)

Ich bitte Conrad Elektronik mich aus dem Mail-Verteiler zu nehmen. Es wird mir einfach zu viel. Die Mail geht unter einer ganz normalen Mail-Adresse raus: news@aktuell.conrad.de

Ein paar Sekunden später:

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Sehr geehrter Conrad-Kunde,

da Sie die Antwort-Funktion Ihres E-Mail-Programms benutzt haben,
ist uns eine Bearbeitung Ihrer E-Mail nicht möglich. Klicken Sie
bitte einen der folgenden Links an und wiederholen Sie Ihre
Anfrage. Diese werden wir dann umgehend bearbeiten.

Für Ihr Verständnis möchten wir uns bei Ihnen bedanken.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Conrad-Team

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Die Antwort-Maske, die da angegeben wird, enthält Pflichtfelder, die schlichtweg ziemlich verrückt sind: Was interessiert meine komplette Adresse?! 

Also, Conrad-Team und alle anderen: Ein solches Vorgehen des Nicht-direkt-antworten-Könnens ist ein extrem unfreundlicher Akt gegenüber Kunden. Wenn ich eine Mail bekomme, will ich auch direkt und ohne den Umweg über irgendwelche Masken zurückmailen können. Steht so etwas nicht längst in einem Teil des Verbraucherschutzgesetzes?

Cheops-Pyramide: "Maße auf den Zentimeter genau?"

Bei der Wikipedia-Diskussion habe ich eben folgendes Problem hinterlegt:

... Ich bin hier als Interessierter, nicht als Wissender und Fachmann. Wobei: Die Interessierten haben ja auch eine Funktion. Z. B. Fragen zu entwickeln, die wahrscheinlich andere sich auch stellen. -- Beispiel: "Basismaß 230,33 m | Höhe (ursprünglich) 146,59 m | Höhe (heute) 138,75 m." Wenn man bei solchen Dimensionen die Maße auf den Zentimeter genau angibt, dann müsste man auch erklären, wie diese Messungen zustande kommen bzw. wie die Methoden sind. (Eventuell eine Umrechnung von geraden Zahlen in Inch oder sonstwas, die dann die Nachkommastellen ergeben?) Und: Wie will man heute -- wohlgemerkt: auf den Zentimeter genau! -- wissen, wie hoch das Ding dereinst wirklich war, von welchem Referenzpunkt am Boden und an der Spitze aus gemessen? (Erinnert mich übrigens an eine Diskussion über die Maße der Mona Lisa im Jahr 2014. Damals kannte ich mich einigermaßen aus. ;-))

Es läuft nicht gut für Tesla?

In der ZEIT, viel kommentiert, auch von mir.

"Tesla: Die Zukunft schläft noch. Probleme in der Produktion, wachsende Verluste – es läuft nicht gut für Tesla. Warum ist das so? Eine Spurensuche im einzigen Europawerk des Autoherstellers Von Dirk Kunde, Tilburg 12. November 2017, 16:56 Uhr 424 Kommentare  ... Wie will sich Tesla in Europa etablieren? Auf einer Seite lesen Nein, es läuft wirklich nicht gut bei Tesla. Vergangene Woche verkündete der E-Auto-Hersteller den größten Quartalsverlust in der Firmengeschichte: mehr als eine halbe Milliarde Euro Minus, angehäuft alleine in den Monaten Juli bis September. Amerikanische Analysten sprachen von einer "beispiellosen Geldverbrennung", der Aktienkurs sackte um acht Prozent ab."

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Gestern noch eine Sendung über E-Autos gesehen: Tesla wurde gerühmt. Diese relativ kleine Firma lehre Mercedes und den großen deutschen Auto-Companies das Fürchten.

Überhaupt die Zukunft der Automobilität: Autos per App vor die Haustür holen und autonom fahren? Komplett selbstfahrend? Wird das was? Und werden die Autos dazu alle aus China kommen? Wo bleibt da das Premium-Auto-Land Deutschland, wo die Arbeitsplätze? Das E-Mobil ist grundsätzlich viel einfacher aufgebaut als ein heutiger Benziner. Was machen die Werkstätten, wenn es keinen Ölwechsel usw. mehr gibt? Und die Rohstoffe zu all dem? Und die Fertigung und die Engergie muss ja am Ende doch irgendwo herkommen! Und wenn dann die Chinesen und eine gewisse Anzahl von Indern und Afrikanern aus Gerechtigkeitsgründen auch ihr Auto wollen, was dann?

Fragen über Fragen. Und dazwischen das kleine Unternehmen Tesla. Und wir, auch dazwischen. Welt, du bist so verdammt komplex! Du überforderst mich! Wie gut, dass es die Macher von der Unternehmensberatung Horvarth & Partners gibt. Auf die verlass ich mich jetzt einfach mal. Sonst schlaf ich ja nicht mehr gut.

Helene Stöcker

Heute erinnert Google sehr farbig an Helene Stöcker.



Die Wikipedia teilt u. a. mit:

"1896 nahm Helene Stöcker an der Universität Berlin ihr Studium der Literaturgeschichte, Philosophie und Nationalökonomie auf. Zu der Zeit waren Frauen an deutschen Universitäten nur als Gasthörerinnen und auf persönliche Erlaubnis durch den Dozenten zugelassen. Ein Studienabschluss war den studierenden Frauen nicht möglich. Stöcker hörte Vorlesungen unter anderem bei Erich Schmidt und Wilhelm Dilthey. Sie gehörte zu jenen Studenten Diltheys, die bei seinen Schleiermacher-Studien mitarbeiteten. Andere Professoren machten von ihrem Recht Gebrauch, Frauen in ihren Veranstaltungen zu verbieten. So untersagte ihr der Mediävist Karl Weinhold, seine Vorlesungen zu besuchen. Von dem Historiker Heinrich von Treitschke erzählt sie später, er habe auf ihre Bitte, seine Vorlesungen hören zu dürfen, geantwortet: „Die deutschen Universitäten sind seit einem halben Jahrtausend für Männer bestimmt, und ich will nicht helfen, sie zu zerstören.“"

Man darf nie vergessen: Männer wie Treitschke waren von dem, was sie sagten, sicherlich zutiefst überzeugt. Was macht man da? Platon und die Slaven, Luther und die Juden und Bauern, Kant und seine 'Negers' und viele, viele andere und die Frauen. Waren das alles Männer-Deppen? Und was wird man in der Zukunft von unserer Zeit sagen? Haben wir keine Negers mehr?

Samstag, 11. November 2017

"Ich möchte Goethe sein!"

Onkel Josef sagt: Manchmal möchte ich Goethe sein.

Ich: Wieso das?

Er: Na, damit jemand mich und mein Werk interpretiert! Solche Aufmerksamkeit würde auch mir schmeicheln.

Ich: Hast du denn -- na ja: ein Werk?

Er: Ja. Ich schreibe seit 10 Jahren in Internet-Foren. Ein paar kluge Dinge darunter. Aber ich gehe unter in der Masse. So wie die anderen auch.

Ich: Das könnte man ändern. Ich wüsste auch wie.

Er: So? Und wie?

Ich: Ja -- kostet natürlich ein paar Euro.

(Ein Weckerton von Onkel Josefs Handy)

Er: Ach, hörst du! Bundesliga beginnt gleich.

Ich: Doch nicht heute! Länderspielpause.

Er: War nicht so ernst gemeint. War nur wegen der Euro.

Papierflieger in Wembley

So muss man das wohl sehen. Nun gut: gesehen haben.

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Papierflieger statt Fußball

Nach Wiederbeginn knüpfte England an seine gute Schlussphase an, doch Vardy scheiterte per Kopf aus sechs Metern am glänzend reagierenden ter Stegen (48.). Dann nahmen beide Mannschaften das Tempo heraus, die Folge: Es gab kaum noch Torchancen. Die englischen Fans vertrieben sich die Zeit, indem sie immer wieder Papierflieger von der Tribüne auf die Reise schickten - und jubelten, wenn diese auf dem Rasen ankamen. Dies sagt eine Menge über den Unterhaltungswert der zweiten 45 Minuten aus. (kicker.de)

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Vorschlag: Beim nächsten Mal 10.000 (oder doch besser 100.000?) £ oder € für ein Tor ausloben. Fein ausgearbeitet nach Anteilen: Spielzug > Assist > Torschuss.

Arabische Clans 2

Bei der ZEIT zwei Antworten auf die Anfrage.

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Blues Man #113.1

»Wie konnten die "arabischen Clans" eigentlich in Berlin in dieser Weise Fuß fassen?«

Das ist ja nicht nur in Berlin so, sondern auch in Bremen, Essen, Gelsenkirchen und Dortmund.

Und überall die Politik der ruhigen Hand.

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Amalias deutsche Schwägerin #113.2

Die arabischen Clans konnten nicht zuletzt stark werden, da man die Nazikeule in Deutschland Kritikern gegenüber schnell auspackt und dann lieber zuschaut, aber Hauptsache man ist nicht rassistisch. Meiner Meinung nach ist das völlig übertrieben worden.

Dann stellt sich die Frage, eigentlich die Frage überhaupt, diese arabischen Familien, wurde auf die geschaut wie sie sich integrierten oder wurden sie sich selbst überlassen. Ich schätze es ist eine ungute Mischung, bei diesen Familien wurde zu wenig geschaut, und wer was sagte oder sagt wird als Rassist abgebügelt.
Nun hat man sie, und viele haben die dt. Staatsbürgerschaft, die haben ihren Staat im Staat, und man wird der Situation nicht mehr Herr. Braucht doch keiner zu denken, dass die Clans Respekt vor den Staat haben, die lachen sich doch kaputt über diesen.

Freitag, 10. November 2017

Arabische Clans 1

Die "arabischstämmiger Gruppierungen" in Berlin

"Polizeiakademie Berlin : Die Besten der nicht ganz so Besten Ist die Berliner Polizei von kriminellen Clans unterwandert? Unsinn, sagt die Führung. Probleme gibt es aber auch so – mit der Qualität der Polizeischüler. Von Frida Thurm 10. November 2017, 14:07 Uhr 458 Kommentare" (zeit.de)

Herüberkopiert von den ZEIT-Kommentaren, mein Kommentar:

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Eine Frage im Vorfeld von "Unterwanderung" oder ähnlichem sehe ich eigentlich nie: Wie konnten die "arabischen Clans" eigentlich in Berlin in dieser Weise Fuß fassen? Wurde da ohne hinzuschauen eingebürgert und dann per Familienzusammenführung sukzessive erweitert?

Der SPIEGEL dokumentiert: 20 Familien mit 9.000 Angehörigen. Macht im Schnitt: 450 Mitglieder pro Familie. Noch einmal: Familienzusammenführung in dieser Größenordnung? 60% aller großen Ermittlungsverfahren gingen auf das Konto "arabischstämmiger Gruppierungen", heißt es beim SPIEGEL.

Wer den Ton und die Vorgehensweise sich näher anschauen will, der kann ja mal bei SPIEGEL-TV vorbeischauen..

Frage: Was läuft da ab inzwischen? Wer lässt da die Dinge vor sich hin treiben?

Surfen sollte ja, ...

... jedenfalls in meinem Fall, Flanieren heißen: Ziellos dahintreiben, herumstreifen in der Internet-Stadt und hier und da was aufnehmen, sogar durchdenken. Voilà!

Beim Flanieren also sehe ich das da:


Studie: Männer machen Frauen
psychisch krank. (Fachjournal: Elle)

Was ich mich spontan frage: Und wie verhält es sich umgekehrt? Diese Geste, die Hand theatralisch-leidend an die Stirn legen, würde dem Durchschnittsmann wahrscheinlich schwer fallen, nun gut. Er würde deprimiert vor sich hin starren. Aber ändert das was daran, dass ihn (s)eine Frau auch krank machen kann?

Bin auf der Suche ...

... und sehe am Wegrand das -- ein kleines Musik-Video. Bei Facebook natürlich.


Cheops Pyramide - Wikipedia-Diskussion


Manches in der Wikipedia ist einfach zu schön, als dass man es in Archive verschwinden lassen könnte. Hier ist wieder so ein Fall. -- Meine Anmerkung ganz unten.

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Hohlraum in der Cheops Pyramide

Hallo @Einsamer Schütze: betreffend Deine Revertierung: es wurden zwar schon andere kleine Hohlräume entdeckt. Es wurde allerdings noch nie ein Hohlraum von derartig großen Ausmaßen (Minimum 30 Meter Länge!) entdeckt.

Es gibt darüber Urteile der Fachwelt: die Entdeckung des Hohlraums wurde in Nature publiziert: Morishima et al. 2017. Entsprechend groß war ja auch das internationale Medienecho. Selbst wenn dieser Hohlraum vollständig leer ist, sollte er aufgrund seiner Größe erwähnt sein. --Furfur 22:15, 3. Nov. 2017

Hallo @Furfur:, im Nature-Artikel heißt es: „The centre of the void is located between 40 m and 50 m from the floor of the Queen's chamber. Its length is more than 30 m and its cross section is comparable to that of the Grand Gallery. There are still many architectural hypotheses to consider; in particular, the big void could be made of one or several adjacent structures, and it could be inclined or horizontal. The detailed structure of the void should be further studied.“ D. h. Größe und Position des Hohlraums sind bisher nur näherungsweise bestimmt; ob er waagerecht oder schrägt verläuft, ist noch völlig unklar, ebenso ob es sich um einen einzigen oder mehrere getrennte Hohlräume handelt. Folgerichtig findet sich im Artikel auch keine Schnittzeichnung der Pyramide, in welcher der Hohlraum eingezeichnet wurde. Was momentan durch die Presse geistert, sind reine Fantasiezeichnungen (lustigerweise finden sich sowohl Varianten mit waagerechtem als auch mit schrägem Hohlraum: [1], [2]). Die können keine Grundlage für Ergänzungen in unseren Artikeln und Grafiken sein. --Einsamer Schütze PointDolmen.png 23:04, 3. Nov. 2017
+1 Außerdem greift hier -unter Berufung auf WP:WWNI- die Regel "keine Newstickeritis". Der WP-ANR ist kein Nachrichtendienst. LG;--Dr.Lantis 23:09, 3. Nov. 2017

Neueste Erkenntnisse einbauen ist schon in Ordnung. Dann sollte man sich aber ausschließlich auf die Fachpublikationen stützen (was in diesem Fall der Nature-Artikel ist), und nicht auf das, was die Presse daraus macht. --Einsamer Schütze PointDolmen.png 23:15, 3. Nov. 2017

Bitte erst mal nur im Text erwähnen. So lange der Hohlraum nicht genau lokalisiert ist, bringt eine Änderung der Zeichnung nichts. --Oltau 23:24, 3. Nov. 2017

@Dr.Lantis: Den albernen, abgenutzten Begriff "Newstickeritis" braucht man nicht nachplappern. Nature, wenn Du die Zeitschrift kennst, ist kein „newsticker“.

@Einsamer Schütze: Die Position des Hohlraums ist nur ungefähr angegeben aber so ist das eben. Mehr weiß man bisher nicht. Es ist sicher relevant, wo der Hohlraum ungefähr liegt – an der Basis, an der Spitze, rechts, links, etc. Natürlich ist er derzeit nur näherungsweise bestimmt, wie sollte es auch anders sein? Auf solche Journale, wie „Spiegel“ sollte man sich nicht berufen. In seriösen Presseorganen gibt es Zeichnungen, die keinen reinen Fantasiezeichnungen sind. Im Text kann ich oder jemand anders den Hohlraum gerne erwähnen, das muss in der Tat noch passieren. Ich kann das nicht alles gleichzeitig machen und habe mich erstmal auf die Grafik konzentriert. Ich hoffe, dass sich aber alle darauf einigen können, dass es sich um eine relevante Entdeckung handelt. --Furfur 00:02, 4. Nov. 2017

Hier nochmal als Ergänzung: [3]. --Furfur 00:13, 4. Nov. 2017

@Furfur: Ja, dass Du die WP-Regeln als "albern" empfindest, merkt man. Allein Dein alberner Tonfall spricht Bände. Ich verstehe ja Deinen kindlichen Frust, dass Du hier ausgebremst wurdest. Aber Regel sind nunmal Regeln. --Dr.Lantis 00:50, 4. Nov. 2017

@Oltau:, @Einsamer Schütze: Der Bericht über den Hohlraum/die Hohlräume ist doch total substanzlos. Die Forscher wissen ja nicht mal, was für eine Art von „Hohlraum“ das sein soll. Es steht ja nicht mal 100%-ig fest, ob es ein "Hohlraum" im Sinne einer neuen (Entlastungs-)Kammer oder eines neuen Korridors ist, oder nicht eine von etlichen, bereits nachgewiesenen Ausbesserungsfüllungen. Solange da nichts Handfestes und Bestimmtes kommt, würde ich doch erstmal abwarten. Wenn wir Pech haben, dann ist das wieder so eine Geschichte wie um die angeblichen Geheimkammern im Grab des Tutenchamun. Da wurde auch ein riesen Feez veranstaltet und was für eine Sensation das doch war - bis sich die angeblichen Messwerte als unbrauchbar entpuppten und die Altertumsbehörden bis heute niemanden mehr dort haben werkeln lassen. LG;--Dr.Lantis 00:58, 4. Nov. 2017

@Dr.Lantis: Ja gut, da das aber nun mal durch die Presse ist, auch durch Fachzeitschriften, sollte man schon ein/zwei Sätze dazu schreiben. Selbst wenn es sich nicht bestätigen sollte, gehört das später doch zur Forschungsgeschichte der Pyramide. Gruß, --Oltau 09:10, 4. Nov. 2017

Meinetwegen. Wenn es nur nicht zu aufgeblasen ist. In meinen Augen isses halt kaum erwähnenswert. Ich meine, wie oft wurde die Pyramide schon geröntgt, verstrahlt, infrarot-durchleuchtet, verultraschallt... fast jedes Mal wurde angeblich irgendwas Neues, Tolles entdeckt und dann war es entweder nur eine von zahllosen, bautechnisch bedingten Anomalien, ein Irrtum oder gar ein Fake. Und weil hier so auf "Fachzeitschrift" herumgeritten wird: auch die renommiertesten Fachzeitschriften sind schon Luftschlössern, Irrtümern und Fakes aufgesessen. LG;--Dr.Lantis 10:44, 4. Nov. 2017

"Der Bericht über den Hohlraum/die Hohlräume ist doch total substanzlos." Für mein Wikipedia-Schmunzelkabinett halte ich hier fest, dass sich Nature das aufwendige Prüfungsverfahren für eingehende Artikel in Zukunft komplett sparen kann. Sie müssen nur die deutsche Wikipedia anfunken und nach dem Experten Dr. Lantis fragen. Der entscheidet dann ganz schnell und weiß zuverlässig, was substanzlos ist und was nicht. Bis es soweit ist, kann man aber noch hier nachlesen: Discovery of a big void in Khufu’s Pyramid by observation of cosmic-ray muons. Kunihiro Morishima et al.: Nature doi:10.1038/nature24647. Received: 12 October 2017 Accepted: 24 October 2017 Published online: 02 November 2017. -- Prof. Dr. Bernardo de la Barquera --Delabarquera 22:13, 8. Nov. 2017

Donnerstag, 9. November 2017

"Ihre Ehe ist Geschichte"

Warum nicht: "... ist schon wieder zuende"? Gleich dieses ganz große Format, "ist Geschichte", das die junge Thomalla gleich neben Napoleon stellt!

Notizbuch: Das Liebesleben deutscher Frauen

SOPHIA THOMALLA Ihre Ehe mit Andy LaPlegua ist Geschichte | Sophia Thomalla ist offiziell wieder zu haben. Ihre Ehe mit Rocker Andy LaPlegua gehört der Vergangenheit an, wie sie nun bestätigte. || Mit ihrer Hochzeit im Jahr 2016 hatte Moderatorin und Schauspielerin Sophia Thomalla (28) ihre Fans überrascht. Sie heiratete damals in den USA Musiker Andy LaPlegua (42). Nun ist die Ehe der beiden offiziell beendet. "Es stimmt, das Kapitel ist abgeschlossen", bestätigte die 28-Jährige der "Bild"-Zeitung die Scheidung. Derzeit ist Thomalla mit Gavin Rossdale (52), dem Frontmann der Band Bush ("Black and White Rainbows"), liiert. Er erklärte Anfang Oktober im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news: "Ja, sie ist meine Freundin". Außerdem sagte der Ex-Mann von No-Doubt-Sängerin Gwen Stefani (48) über seine deutsche Freundin: "Ich bin sehr glücklich, sie ist toll." (gala.de)

Auf einen neuen PC umziehen ...

Aus dem Wikipedia-Café (später: im Archiv) hierher kopiert. Vielleicht hilft es ja jemandem in vergleichbarer Situation.

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Mal zur Abwechslung was Friedliches, alltäglich Technisches: Ich hab mir nach 3 Jahren einen neuen PC gekauft. (Für Interessierte: ...weil der alte, mit dem ich fast perfekt zufrieden war und und bin, für das Diktierprogramm ''Dragon NaturallySpeaking'' zu langsam ist.) Jetzt stehe ich da und muss / müsste 33 Programme neu installieren. Das ist so furchtbar mühsam! *heul* - Natürlich gibt es viele Programme, die versprechen, das Problem zu lösen] bzw. den Umzug einfacher zu machen. Aber ich habe keine Lösung gefunden, der ich wirklich vertraue. Die Angst, dass ich anschließend mit zwei PCs dastehe, und keiner funktioniert. - Am liebsten wäre mir: Das Betriebssystem des neuen PC bleibt unangetastet. Ich will den alten PC anschließend nämlich als 'TV-Server' weiter verwenden. Die Programme werden -- natürlich mit korrekten Registry-Einträgen -- via USB 3.0 oder Ethernet-Kabel "verschoben". ''Verschoben'', weil die Lizensen korrekt gehalten, die Programme also nicht 2 x vorhanden sein sollen. Hat jemand von euch dieses Umzugsproblem in letzter Zeit ebenfalls gehabt und trickreich gelöst? 10:27, 29. Okt. 2017

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Du willst dich tatsächlich mit Lizenzen rumschlagen? Als ein und derselbe Privatanwender? Die einzig vernünftige Art, dies zu tun ist die Programme, die tatsächlich Lizenzen mit irgendeinem Server abgleichen, auf dem Altgerät zu deinstallieren. Nachdem bewiesen ist, dass sie auf dem Neugerät funzen, bzw. nicht funzen, solange sie nicht auf dem Altgerät deinstalliert wurden. So brichst du die 33 Pakete auf vielleicht 5 Problemfälle runter. -- Benutzer:Janka 12:01, 29. Okt. 2017

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Wahrscheinlich hast du ja recht (und sogar Recht) damit, Janka. Aber Programme installieren ist halt, auch bei Gimp und Irfan, nicht meine bevorzugte Tätigkeit. Mal schauen. Ich notiere hier mal, wie es in 4 Wochen so ist. Klar, dass dann das hier längst über den Archiv-Jordan gegangen ist. 15:48, 29. Okt. 2017

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Mir gelang das vor rund fünf Jahren '''unter W7''' so:

  • Systembackup Altrechner (für alle Fälle)
  • Ausbau der Systemfestplatte (C: inklusive zwei weitere, logische Laufwerke) und Einbau derselben im neuen Rechner, dort als einzige angeschlossen
  • Ausbau der optischen Laufwerke, DVB-T- und Grafikkarte aus dem alten Rechner und Einbau in den Neuen

Starten des neuen Rechners mit Internetverbindung unter dem Admin-Account | Windows hat sich daraufhin Zeit genommen, irgendwelchen Kram aus dem Internet nachzuladen (vermutlich Treiber ...). Ein paar Tage lang habe ich so auf dem neuen Rechner gearbeitet. Als klar war, dass es keine Probleme gibt, wurde ein aktuelles Systembackup vom neuen Rechner gezogen, den dann runtergefahren und die alte (Haupt-)Festplatte abgenabelt und die neue angeschlossen. Dann Offline mit dem aktuellen Backup das System auf die neue Platte gespiegelt und den Rechner neu gestartet. Da auch diese Aktion erfolgreich verlief wurde schließlich nach ein paar weiteren Tagen die alte, nicht mehr angeschlossene Festplatte ausgebaut und entsorgt. – Backup-Werkzeug war eine ältere Version von Seagate-Diskwizzard, also eine etwas abgespeckte und ''gebrandete'' Acronis-Software. --Spezial:Beiträge/87.147.190.96 13:08, 30. Okt. 2017

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Danke, 87.147.190.96, das klingt sehr gut, nahezu perfekt. Die Sache ist nur die, dass ich seit etwa zehn Jahren keine Rechner mehr aufschraube, sondern alles von der Stange nehme und mache. Ich werde jetzt wohl in den sauren Janka-Apfel beißen und die Programme peu à peu neu aufsetzen. Bericht, wie schon gesagt, dann mal später. 17:09, 30. Okt. 2017

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Kleiner Zwischenbericht: Die Feiertage lassen Zeit, die ersten Schritte mit dem neuen PC zu gehen. Freie Programme und Tools aufgespielt, z. B. OpenOffice. Dann das zentrale Programm, für das ich den neuen PC angeschafft habe: Dragnon NaturalleSpeaking. Die Dragon-Hilfe teilt auf meine Mail-Anfrage hin schnell mit: "Um eine Deinstallation sicherzustellen müssen Sie während des Vorgangs mit dem entsprechenden PC online sein. In diesem Fall setzt sich die Aktivierung auf Null zurück und die Software ist für eine erneute Aktivierung auf einem neuen PC freigeschaltet." Im Moment fahre ich DNS noch im 5-Versuche-Modus. Werde aber heute deinstallieren und die Neuinstallation anmelden. Ich hoffe das klappt dann. -- Unterm Strich: das ist der @Janka-Weg. Siehe oben. Er scheint tatsächlich der einfachste zu sein. 11:58, 1. Nov. 2017

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So, der Schlussbericht. Versprochen ist versprochen. Heute ist der neue Rechner an die Stelle des alten getreten. Zum Schluss habe ich noch ein paar Programme runtergeladen und installiert, u. a. die Software für meinen ScanSnap ix500. Es ging alles reibungslos. Was ich sehr angenehm fand: dass die über Amazon als Download gekauften Programme da in der Bibliothek stehen, direkt noch einmal runtergeladen werden können. Die Keys stehen bei Amazon dabei. Gimmick: Als ich Dragon NaturalleSpeaking vorgestern auf dem alten Rechner deinstalliert und anschließend auf dem neuen von Amazon her wieder installiert habe, war der Lizenzschlüssel auf einmal bereits eingetragen; ich musste nur noch auf den Aktivieren-Button drücken. Na ja, dass wir durchsichtig sind für das Netz wissen wir eh. :-) -- Noch einmal Dank an die, die hier Hinweise gegeben haben. 13:57, 9. Nov. 2017

Vladimir Nabokov

Notizbuch (eben verschriftlicht):

"»... Wie kaum ein anderer Schriftsteller vermochte er sich in seine Figuren dermaßen hineinzuversetzen, bis sie sich gleichsam in ihn hineinversetzt hatten.« (m-gasser.ch Youtube 07:30ff.)

"Herausragende Fitness"

Eine Morgen, heute morgen gelesen:

+++ 16.42 Uhr: 80-Jähriger soll 30 Mal in Klinik eingebrochen sein +++ Ein 80-Jähriger soll in Nordrhein-Westfalen mehr als 30 Mal in eine Klinik eingebrochen sein. Bei seinen Beutezügen sei der Tatverdächtige regelmäßig über die Außenfassade auf die Balkone geklettert und in die Patientenzimmer eingestiegen, teilte die Polizei mit. Dann habe er Wertsachen gestohlen. "Für sein Alter verfügt er über eine herausragende Fitness", betonte die Polizei. Nach einem Beutezug wurde der Senior nun gestellt. Am Tatort konnten Schuhspuren gesichert werden. Zudem gibt es Aufnahmen einer Überwachungskamera von einem früheren Einbruch. Den letzten Einbruch gestand der Mann, zu den übrigen Taten machte er keine Angaben. (stern.de)

Jetzt fehlen da aber ein paar Informationen! Was wollte der Mann da, welche Beute hat er in den Kliniken gemacht? Was waren die tieferen Gründe für die Einbrüche? Geldsorgen? Besessenheit bis hin zur Geistesgestörtheit? Und natürlich: Wer ist dieser 80jährige, was sein Vorleben angeht? Ein ehemaliger Gymasiallehrer für Englisch und Sport vielleicht? Man sollte die Sache weiter verfolgen...

Mittwoch, 8. November 2017

Der SV Oberwürzbach

Was waren das noch für Zeiten, als wenigstens ein paar Dinge selbstverständlich waren! Und heute? Nichts ist mehr selbstverständlich. Man muss nur zwei Tage warten, und schon ist die nächste Auch-das-noch-Meldung auf dem Tisch.

"SV Oberwürzbach | Porno-Star Lena Nitro zu heiß für Kreisliga-Kicker Von red/dpa 08. November 2017 - 16:23 Uhr ... Mit diesen Trikots darf der SV Oberwürzbach künftig nicht mehr auflaufen.  Der saarländische Fußballverband hat dem SV Oberwürzbach verboten, mit Werbung eines Pornosternchens auf den Trikots aufzulaufen. Der Verein will sich das nicht gefallen lassen. Saarbrücken - Schluss mit der Lust auf Saarlands Fußballplätzen: Der Kreisliga-Verein SV Oberwürzbach darf auf seinen Trikots künftig nicht mehr mit der Porno-Darstellerin Lena Nitro werben. Diese Entscheidung traf der Saarländische Fußballverband, berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ am Mittwoch. Der Amateurverein hatte den Deal Ende September abgeschlossen. Es gab zwar kein Geld, dafür aber einen Trikotsatz und viel Publicity. Selbst in Frankreich und den USA wurde darüber berichtet. Das Aus für die ungewöhnliche Werbung wollen die Oberwürzbacher nicht so einfach hinnehmen. Sie erwägen, ihre Spieler mit einem neuen Schriftzug auflaufen zu lassen: „ - Ethik und Moral“. (stuttgarter-nachrichten.de)

Mein Vorschlag für eine Neufassung im Öffentlichen Recht wäre: "Wer einen Wikipedia-Artikel hat, der darf beim Fußball Werbung machen. Das Nähere regeln Angebot und Nachfrage."

Nerv-Mails: hq-patronen.de

Und weil ich schon mal dabei bei: So viele Tintenpatronen kann ich gar nicht verbrauchen, wie mir hq-patronen.de Werbung auf den Bildschirm jagt. Heute gebeten, mich aus dem Verteiler zu nehmen. Ob es was bringt?


Unglaublich nervige Werbung: Blink-Blink-Blink

Weil wir letzthin von nerviger Werbung gesprochen haben -- da komme ich doch an diesem Blinkebildchen auf dieser Seite pcwelt.de einfach nicht vorbei. Aus der Reihe: "Wie treibe ich meine Zielgruppe, bevor sie noch Klick machen kann, in den Wahnsinn?"

Ganz einfach: So!

<Das ist der Knaller!
Obwohl ich das bewegte gif kopiert
und gesondert abgespeichert hatte,
lebt es auf der Festplatte
und dann hier im Block munter weiter!
Der erste Untote der Online-Werbung,
den ich zu Gesicht bekomme!

Wie ich das bemerkt habe?
Ich rufe die Seite auf,
und auf einmal ist da ein anderes Werbebild,
nicht mehr das, das ich abgespeichert hatte.
Sonder eben: ein anderes. Das übrigens nicht mehr blinkt.

Wieder die Erkenntnis:
Werbung ist wie Löwenzahn!
Einfach nicht unterzukriegen.>

***

<Ok, ich will's wissen.
Ich hol das Bildchen noch einmal von der Festplatte.>

<Ja, wo isse denn? Finde sie nicht mehr. Zauberei?>




Dienstag, 7. November 2017

Science Fiction und Religion

Notizbuch:


ZEITmagazin: Sie sind aus Hedonismus gläubig.

Guy Consolmagno: Würde ich dieses Wort verwenden?Aber ja, ich habe nie Dinge getan, die ich nicht mochte. Als wir 18 waren, tranken meine Freunde Scotch. Für mich schmeckte das wie Mundspülung. Warum sollte ich das Zeug trinken?

ZEITmagazin: Man muss sich an den Whisky-Geschmack gewöhnen. Wie an die Messe.

Guy Consolmagno: Bei der Messe jedenfalls hat es für mich funktioniert. Zur Wissenschaft kam ich, weil ich Science-Fiction-Fan bin, ich war es schon als Jugendlicher. Als ich die Bibliothek der Science-Fiction-Gesellschaft am MIT in Boston sah, wollte ich unbedingt dort studieren. Aus einer Laune heraus schrieb ich mich in Geowissenschaften ein. Es war großartig. Wir Studenten durften forschen, und ich schrieb meine Abschlussarbeit über die Ozeane auf den Eismonden des Jupiters. Damals, in den siebziger Jahren, war das alles noch Spekulation. Die Raumsonden, die in den vergangenen Jahren dort waren, haben meine Voraussagen über flüssiges Wasser unter den Eiskrusten bestätigt. Meine Begründungen allerdings waren falsch. Doch als ich auf die dreißig zuging, befriedigte mich die Forschung nicht mehr. Ich fragte mich: Was machst du eigentlich mit deinem Leben? Wie kannst du dir den Kopf über Jupitermonde zerbrechen, wenn Menschen auf der Erde verhungern? (zeit.de)

--

* Bruder Guy Joseph Consolmagno, SJ (* 19. September 1952 in Detroit), ist ein US-amerikanischer Forscher und Direktor der Vatikanischen Sternwarte. (wikipedia)

Montag, 6. November 2017

"Ein intensiver, bedrückender Tatort"

Wir finden wir denn das? Wenn wir diese Stelle mit Deutschlehrer-Augen ansehen, meine ich. Wir schreiben wir denn aus lassen / auslassen? Und ist das nicht ein wenig arg umgangssprachlich? Oder heute doch schon zugelassen?

Ein intensiver, bedrückender Tatort, der noch lange nachhallt. (...) Dieser Fall geht an die Nieren und legt menschliche Abgründe offen, die nicht jeder verkraftet. Wer zarter besaitet ist, sollte an diesem Abend den Fernseher besser auslassen. Stern (augsburger-allgemeine.de)

Tatort-Pressestimmen zu "Der Fall Holdt": "Hinunter ins Menschenelend"

Ungestört den 'Tatort' schauen

Ist das jetzt cool gelebtes praktisch-deutsches Leben oder eine erhebliche deutsche Gefühllosigkeit?

Der TATORT läuft im Fernsehen.

"... Alles wie immer - bis eine Entscheidung der ARD viele Menschen erzürnte. Als bekannt wurde, dass in Texas ein Mann in einer Kirche 26 Menschen in einer Kriche erschossen hat, entschied man sich bei der ARD dazu, eine Eilmeldung während des Films anzuzeigen. Immer und immer wieder liefen die Worte über den Bildschirm. Zwei Mal sei für die Meldung das Bild zudem verkleinert worden, meldet die ARD. | Viele Zuschauer hätten sich das aber offenbar lieber gespart. Unter einem Facebook-Post der offiziellen "Tatort"-Seite entlud sich die Wut der Zuschauer. || ... "Was soll diese Eilmeldung? Ist doch weit genug weg, dass es bis zu den Nachrichten Zeit hätte?", schreibt eine Frau. "Was soll eigentlich die Störung mit der Schießerei in Texas? Das interessiert keinen! Dafür gibt's die Tagesschau", kommentierte eine andere Nutzerin. "Das hätte auch Zeit bis zur nächsten Nachrichtensendung. Nicht mal die GEZ schont uns vor solchen Einblendungen", lautete eine weitere Stimme." (augsburger-allgemeine.de)

Verschwörungstheorien: Die Juden und ...

... der Holocaust

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Mehr oder weniger zufälliger Wiedergänger aus dem Jahr 2014, nach längerer Zeit also. Betrifft die Sittenwächter in der Wikipedia, die es natürlich nur gut meinen, aber dennoch anmaßend auftreten.

Das darf man durchaus als kruden, verrückten Gedanken ansehen und auch so nennen. Aber die vollständige Wahrheitsliebe gebietet es, auch die Grenzen des Wahnsinns auszuloten:

Ausschnitt von damals:

"Trotz der Tatsache, dass viele Nazi-Führer selbst jüdischer Herkunft waren, zeigten sie keine Gnade gegenüber den Juden, die nicht Teil der zionistischen Bewegung waren. Immerhin hatte Theodor Herzl selbst in seinem Buch 'Der Judenstaat' geschrieben, auch wenn ganze Zweige von Juden vernichtet werden müssten, so würde dies keine Rolle spielen, solange nur der zionistische Traum erfüllt und ein jüdischer Staat in Palästina errichtet würde. Adolf Eichmann, ein deutscher Jude [?] und verantwortlich für die Auslöschung von Juden, reiste Anfang der 1930er Jahre nach Palästina und besuchte auch einen Zionistischen Weltkongress in der Schweiz. ..."

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Und wenn wir schon bei Verschwörungstheorien: Kardel darf nicht fehlen.

Sonntag, 5. November 2017

"Lesen Sie mit SterbeBILDchen..."

Ich bin ja ein glühender Befürworter von BILD. Aber was zuviel ist ist zuviel!

"05.11.2017 - 11:33 Uhr | Vor dem Schwurgericht in Regensburg muss sich Carsten A. (42) wegen Mordes verantworten. Er soll seine Freundin Katrin R. (43) totgeprügelt haben, weil sie einen 19-jährigen Liebhaber hatte. | Während Katrin qualvoll starb, bekam ihr Liebhaber Kevin S. (19) grausame Fotos aufs Handy geschickt. Doch er unternahm nichts, tanzte in einer Disco einfach weiter. | Doch nicht nur Bilder schickte der Killer: Lesen Sie mit BILDplus, welche Textnachrichten er und der Lover austauschten." (bild.de)

Ich hab nicht BILD+, "das Bild mit dem Sterbesternchen". Woher haben die Leute da bloß die SMS? Bestechlichkeit bei der Telekom etc.? Oder einfach dem "Liebhaber" abgekauft?

Ach ja, und wie hieß noch mal das große Boulevardblatt in Sodom und Gomorra?

"Torschusspanik"

Aus wessem Sicht wird hier gesprochen? Der des Sürmers? Oder des Torwarts, der Angst vorm Elfmeter hat, oder aus der Sicht des Torwarts, der nicht mehr ins Tor darf und also arbeitslos ist?

"Nur ein Jahr von 1999 bis 2000 moderierte Sabrina Staubitz die Show „Sabrina”, welche von Talk-Legende Ilona Christen produziert wurde. Sie setzte auf bewährte Themen wie „Torschusspanik - ich krieg keinen mehr ab!”." (promipool.de)

Oder doch nur ein schlichter Tippfehler, oder, wie wir heute gerne schon schreiben: Tipp-Pfehler?

Samstag, 4. November 2017

'How and when Giza pyramids ...

... were actually built'

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Es gibt Zeitungsartikel und Meldungen im Netz, die mich anspringen. Sodass ich sie einfach festhalten muss. Für's öffentliche Notizbuch und auch so, für mich.

IT WASN'T POSSIBLE! 'Undeniable proof' of how and WHEN Giza pyramids were actually built | A conspiracy theory claims aliens built the pyramids on Earth thousands of years ago. | WITH their precise measurements and alignments with celestial bodies and magnetic north, it has long been argued that our ancestors around 4,600 years ago would have been unable to physically build the ancient Pyramids of Giza. | By JON AUSTIN | PUBLISHED: 13:52, Wed, Apr 19, 2017 | UPDATED: 14:30, Wed, Apr 19, 2017 || But, one theory claims to have cracked how they did it - claiming Egyptians used superior technology from alien visitors thousands of years ago. || But added to that, the shocking theory claims they were built much earlier than our history books tell us and that it was actually about 12,500 years ago when there were no civilised human societies on the planet. || The Ancient Aliens or Ancient Astronauts conspiracy theory claims that monuments like the great pyramids, or even Stonehenge, in Wiltshire, in the UK, could not have been created using the human technology available at the time. || So from this mystery, the theory takes the giant leap that it must have been advanced alien visitors who actually did it. […] Is PYRAMID found by NASA Curiosity Rover PROOF of alien civilisation on Red Planet? | Has tomb of Tutankhamun's mother Queen Nefertiti finally been found? | King Tut's manhood mummified upright to mimic erection but snapped off when tomb opened | Black ring aliens portal Novosibirsk Russia debunked | WHAT IS IT? Sinister giant black ring 'portal' in sky sparks fears of alien attack || express_logo | Privacy Policy Terms & conditionsCookie Policy | Copyright ©2017 Express Newspapers. "Daily Express" is a registered trademark. All rights reserved. (express.co.uk)

Nein, das heißt nicht, dass ich solchen Meldungen -- also auch nicht diese hier -- für wahr und richtig, noch nicht einmal, dass ich sie für bedenkenswert halte. Es heißt einfach: 'So können Menschen auch denken! Auch so können sie die Wirklichkeit wahrnehmen.'

Die normale Beobachtung, die durch das Internet und seine große Öffentlichkeit, gestützt wird: Die meisten Menschen können nicht gegensätzliche Meinungen zugleich denken. Sie sind einfach nicht -- eines meiner Lieblingswörter -- deliberativ veranlagt.*

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* Wohl wissend, dass die Sache mit der deliberativen Demokratie auch nur ein Schlagwort ist, wie das mit dem machtfreien Diskurs. Nein, es gibt keinen machfreien Diskurs! Es gibt, wie so oft, nur das Bemühen, sich ihm anzunähern.

Freitag, 3. November 2017

Browser: Microsoft Edge am schnellsten?

Mann, Microsoft will's aber wissen!


Und wie sieht das Gesamtbild aus? CHIP sagt: Chrome ist besser. Und sonst?

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Nun, der Ton im Internet ist rauh [sic].

"Der Edge-Browser soll(te) ja den etwas in die Jahre gekommenen Internet Explorer ablösen und wird daher prominent unter Windows 10 vermarket. Letztens wurde sogar die Sau “Edge wird auf Android und iOS portiert” als Gerücht durch die Gassen getrieben. In der Theorie, bzw. im Microsoft Marketing-Sprech ist der Microsoft Edge-Browser “das beste, was einem Windows 10-Nutzer passieren kann. Schlank, schnell, kann sogar Netflix in 4K und was weiß ich noch alles. | Das war jetzt die Theorie, die Praxis sieht leider anders aus. Der Browser Namens Edge ist unfertig, buggy und absturzgefährdet (im beiderseitigen [besser: doppelten] Sinne des Wortes). Ich hatte bereits sehr früh den kritischen Beitrag Microsoft Edge – der Wolpertinger unter den Browsern im Blog – verbunden mit der Hoffnung, dass es besser werden würde. Aber es wurde nicht besser – und wenn Leute davon träumen, dass Edge auf Android und iOS portiert und dort erfolgreich verwendet werden kann, stellt sich die Frage, welches Gras die rauchen. Die Misere rund um Microsoft Edge führte dazu, dass ich hier im Blog ja schon den einen oder anderen Rant über den Microsoft Browser Edge verloren habe. Dann bekam ich zu hören, dass das doch alles nicht so schlimm sei. ..."  (borncity.com)

Also, ich bin da nicht so. Microsoft kann sich gerne an mich wenden. Ich sage sehr preisgünstig, wie sie vorankommen können, die Jungs.

Die Egozentriker

"Wo ich bin, ist vorne!"

"Weg da! Weg! Ich komme! Seht ihr denn nicht? ICH KOMME!" (Autobahn, 3spurig, dichter Verkehr.)

Mittwoch, 1. November 2017

"Migrationshintergrund" -- Die 743.

Wird das Problem der "Migrationshintergründe" künstlich klein gehalten?

Eine Frage vorweg: Respekt vor Frauen / Ausbilderinnen lässt sich vielleicht in einem Aufnahmeverfahren nicht überprüfen. Aber Deutschkenntnisse?! Oder anders herum: Wird da jeder aufgenommen, weil man einfach Übersetzer braucht? Nimmt man dafür in Kauf, dass die Bewerber weder Deutsch noch die Herkunftssprache richtig beherrschen?

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Ton-Aufnahme offenbart Zustände an Polizei-Akademie || Hass, Lernverweigerung, Gewalt: Die Berliner Polizei überprüft derzeit eine Audio-Datei, in der ein anonym bleibender Mann unhaltbare Zustände an der Polizeiakademie im Bezirk Spandau beklagt. || Eine anonyme Wortmeldung sorgt für Aufregung in der Berliner Polizei. Angeblich gibt es Hass und Gewalt in einer von vielen Migranten besuchten Klasse der Berliner Polizeischule. Der Mann, von dem die Aufnahme stammt, bezeichnet sich als Ausbilder an der Akademie. || In Berliner Polizeikreisen sorgt eine Audio-Datei für Aufregung, in der ein Ausbilder unhaltbare Zustände an der Berliner Polizei-Akademie im Bezirk Spandau beklagt. Die Aufnahme liegt der WELT vor. An der Echtheit der Aufnahme bestehe kein Zweifel, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Wir werden uns die Schule genauer anschauen, mit Schülern und Auszubildenden sprechen, was dort für Missstände herrschen.“ Der Mann, der sich als Ausbilder an der Akademie bezeichnet, klagt über Hass, Lernverweigerung und Gewalt in einer Klasse, in der viele Polizeischüler mit Migrationshintergrund säßen: „Ich hab Unterricht gehalten an der Polizeischule. Ich hab noch nie so was erlebt, der Klassenraum sah aus wie Sau, die Hälfte Araber und Türken, frech wie Sau. Dumm. Konnten sich nicht artikulieren.“ Deutschen Kollegen seien von Schülern „Schläge angedroht“ worden. Er habe „wirklich Angst vor denen“. Die Klage des – wirklichen oder vermeintlichen – Ausbilders gipfelt in dem Fazit: „Das wird ‘ne Zwei-Klassen-Polizei, die korrupt nur sein wird.“ Und: „Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“ (welt.de)

Wie wird man eigentlich Polizeischüler? Welche Aufnahmekriterien gibt es?

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ESSEN Video! Bundespolizei: „Situation wurde extrem“ - Hunderte Männer randalieren nach Zombie-Walk in Essen || ... [Ganz zum Schluss:] Insgesamt 1230 Platzverweise sprach die Polizei aus. Das sei für eine solche Nacht „nicht normal“, sondern sehr viel, sagt Volker Stall. Die Zahl beziehe sich nicht nur auf die Eskalation am Abend. Auch schon am Nachmittag habe es Zwischenfälle gegeben. „Da waren viele Betrunkene am Bahnhof unterwegs, die sich nicht benehmen konnten. Auch viele augenscheinlich Deutsche ohne Migrationshintergrund“, so Stall. (derwesten.de)

Ist das jetzt eine verklausulierte Formulierung, die besagt, dass die meisten Männer doch "mit Migrationshintergrund" waren?

Dienstag, 31. Oktober 2017

Durch Werbung genervt

Hier die Fundstelle. Anschließend mein kurzer Kommentar.

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Viele Nutzer fühlen sich durch Werbung genervt und manche sogar bedroht. Daher schieben viele der Werbung einen Riegel vor und lassen alle werblichen Integrationen auf einer Website ausblenden, bzw. blockieren. Das geschieht meist unreflektiert und leider auch ohne Vorkenntnisse. [Um genervt zu sein, muss man keine Vorkenntnisse haben. Oder umgekehrt: Auch mit Vorkenntnissen bleibe ich genervt.] Denn sie verstehen oft nicht wo das Problem dabei ist Werbung zu deaktivieren - schließlich kann man doch auch einfach ein "Bitte keine Werbung"-Aufkleber auf meinen Briefkasten machen, denken viele. Leider ist das in der Realität nicht ganz so einfach... [Was ist nicht ganz so einfach?] Das ist übrigens ein klassisches Argument für den Einsatz von Ad-Blockern, das im Beitrag "Ad-Blocker-Argumente und warum sie ins Leere führen" bereits entkräftet wurde [Aha!?] - lesen Sie selbst. Ohne Werbe-Einblendungen verdienen Webseiten-Betreiber kein Geld. So einfach ist die Wahrheit. [Das sind Sätze von Leuten, die nicht um die Ecke denken können!] Der Betrieb einer Website kostet viel Geld: Miete, Gehälter, Server, Computer, Materialien, neue Innovationen (für Nutzer) usw... Stellt man seine Inhalte den Usern kostenlos zur Verfügung, ist man bei den genannten Kosten gezwungen Werbung zu schalten. Wird Werbung durch Ad-Blocker nicht geladen, verdient die Internetseite kein Geld damit. Damit aber nicht genug. Ad-Blocker gefährden das Internet so wie wir es kennen Unabhängige Nachrichten und Inhalte sind das, was das Internet zu dem gemacht hat was es heute ist. Jeder Nutzer schätzt diese Unabhängigkeit, weil alle sich umfassend informieren können und gleich mehrere Standpunkte zu jedem Thema entdecken. Diese große Vielfalt und Unabhängigkeit wird leider durch den Einsatz von Ad-Blockern bedroht. Damit landen wir wieder beim ersten Punkt: Alle gut aufbereiteten Informationen, Inhalte und Services im Internet kosten den Betreibern Geld. Und immer wenn ein Ad-Blocker eine Werbe-Anzeige wegblockt, reißt das ein Loch in die Taschen der Website. [Na! Schon wieder so ein verqueres Bild!] Das bedeutet, dass jeder der einen Ad-Blocker einsetzt, dazu beiträgt, dass das Internet langfristig an inhaltlicher Vielfalt verliert. Kein Webseiten-Betreiber (und auch sonst niemand in der freien Wirtschaft) arbeitet um am Ende keinen Ertrag daraus zu erwirtschaften. Ad-Blocker verdienen selbst an Werbung Am Ende des Tages ist z.B. der Betreiber von "Ad-Block Plus" selbst ein Werbenetzwerk, das mit Werbung viel Geld verdient: Es halten sich schon lange Gerüchte (seit 2014), dass sich die großen Online-Player wie Google, Amazon, Yahoo und Microsoft vom Ad-Blocker-Hersteller freigekauft haben, damit deren Anzeigen auch bei eingeschaltetem Ad-Blocker angezeigt werden. Nachdem diese Meldung an die Öffentlichkeit ging (Anfang 2015), hat sich keines der aufgeführten Unternehmen gegen diese Behauptung gestellt. Das kann jeder Interpretieren, wie er/sie mag... Aber inzwischen ist das ein öffentliches Geheimnis. Das bedeutet, dass die dahinter stehende "Eyeo GmbH" zunächst Werbung wie vom Nutzer gewünscht filtert, um sie danach gegen Zahlung von Millionenbeträgen wieder freizuschalten. Nicht also der Nutzer entscheidet welche Werbung zugelassen wird, sondern einfach der dickste Scheck des Unternehmens. Wenn Sie im Internet also Websites finden, die Ihnen gefallen und Freude bereiten, dann schalten Sie für diese Seiten den Ad-Blocker ab. Nur so können diese Websites auch auch weiterhin überleben und Ihnen diese Freude bereiten - ansonsten [=sonst] werden diese Internetangebote langfristig den Betrieb einstellen. (wize.life)

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Das ist ein eher schlechter Text mit schiefen Bildern, schlechter Zeichensetzung und nicht mal trickreicher Argumentation in Richtung der eigenen Werbeindustrie-Interessen.

Es gilt schlicht: Werbung, die zu stark übertreibt und durch Videos und flackernde Bilder ständig nervt, erreicht das Gegenteil dessen, was sie anstrebt, nämlich a) ein Unternehmen bekannt zu machen oder bekannt zu halten, b) das Imgage eines Unternehmens zu verbessern und / oder c) das Produkt X zu verkaufen. Ich habe immer mal wieder gesagt: Von Google lernen, heißt siegen lernen! Auch hier, in diesem Zusammenhang. Werbung möglichst dezent plazieren [sic] und dem Leser /  Betrachter / Konsumenten einfach nicht auf die Nerven gehen, das macht am Ende den Erfolg aus.

Thunderbird: " Warnung: Nicht ant...

...wortendes Skript"

Wenn mal der Wurm drin ist, im Computer, dann aber auch richtig! Thunderbird. Ich will eine Gruppe von Mails in einen Unterordner verschieben. Eigentlich einfach und Routine. Dann aber, und mehrfach, das:

Warnung: Nicht antwortendes Skript | Ein Skript auf dieser Seite ist eventuell beschäftigt oder es antwortet nicht mehr. Sie können das Skript jetzt stoppen oder fortsetzen, um zu sehen, ob das Skript fertig wird. 
Skript: chrome://messenger/content/folderDisplay.js:1449 l~l 
Dialog nicht mehr anzeigen Weiter ausführen Skript stoppen

Brrrh-Werbung: androidmag.de

Eigentlich ist die Sache sehr einfach: Die meisten Menschen mögen keine Werbung. Zumindest keine plötzlich und unaufgefordert auftauchende und dazu noch schreierisch-aufdringliche Werbung. Wenn die Werbung doch so daherkommt, dann
  • macht man auf den Briefkasten einen Aufkleber: Bitte keine Werbung einwerfen!
  • zappt man beim Fernseher schnell weiter
  • verlässt man eine Website blitzartig
Noch einmal: Warum ist das so schwer zu verstehen?!

Ok, das habe ich gesucht:

HARTMUT SCHUMACHER 21. SEPTEMBER 2015

Gut, die Großbuchstaben bei Hartmut usw. könnten schon mal Kleinbuchstaben sein. Aber dann geht es erst richtig los: Großflächig Werbung = weiterführende Links dazwischengepflastert! Man muss mühsam suchen, wo man denn nun weiterlesen kann. Nun gut -- müsste. Denn ich laufe so schnell ich kann davon!


Erklärt wird dieses Phänomen des Handelns gegen eigene Ziele und Interessen übrigens in diesem Buch: 

  • Hartwig Eckert / Jose Julio Gonzalez (Hgg.): Zielverführung. Wer für alles die Lösung weiß, hat die Probleme nicht verstanden Taschenbuch. Altan Verlag.

2030: "Explosive Gemengelage"

Festgehalten, in einem ZEIT-Kommentar:

Uns stehen spannende Zeiten bevor! Ich empfehle als Ergänzung einen Artikel aus dem letzten SPIEGEL:

"DE­MO­GRA­FIE Abschied vom „Immer mehr“ || Was tun, wenn das Wachstum schwindet? Der Forscher Reiner Klingholz warnt davor, dass eine stagnierende Wirtschaft das Sozialsystem sprengen wird – und den Staat unvorbereitet trifft." (Abo-Link: magazin.spiegel.de)

Da geht es nur am Rande, aber eben auch: um Migration. Klar wird aber, dass am Ende alle Probleme, die heute oder vor kurzem angelegt worden sind, in der mittleren Zukunft, so ab 2030, eine explosive Gemengelage bilden werden. Wie die Sache im Einzelnen aussieht? Das zu sagen vermögen weder Experten noch Super-Computer.

Montag, 30. Oktober 2017

Paul Nizon: Max Frisch & Elias Canetti

Nach dem heutigen SZ-Bericht über Paul Nizon auch dieses ältere Interview rausgesucht. Stark!

Zur Eintrübung Ihres Verhältnisses trug ein Fest bei, das Frisch zum 40. Geburtstag Ihres Kollegen Jürg Federspiel gab. 

Von den anwesenden Damen verlangte er [Max Frisch] zu bestimmen, welche der eingeladenen Jungschriftsteller in welcher Reihenfolge sterben würden. Was er offenbar für ein amüsantes Gesellschaftsspiel hielt, war allen nur unendlich peinlich. Wir waren schließlich nicht als Testpersonen für seinen berühmten Fragebogen eingeladen.

...

Die dritte große Männerfigur in Ihrem Leben war Elias Canetti.

Er war die größte Begegnung meines Lebens. Ich habe nie wieder eine Person mit einem derart reichen und breit gefächerten geistigen Universum erlebt. In seinen Büchern präsentierte er sich als Mann ohne Unterleib. Dass er im wirklichen Leben ein despotischer Don Juan war, dessen Vielweiberei Züge einer Obsession hatte, bekam ich nicht mit. Erst nach seinem Tod erfuhr ich, dass ich jahrzehntelang einem wahnsinnigen Erotomanen gegenübergesessen hatte. Er war ein Faun, der einen kleinen Harem aus jungen, schönen Adeptinnen hatte und beschlief – mit Zustimmung seiner Frau Veza, die das Ganze organisierte. Nur einmal verblüffte er mich, als er mit Emphase sagte: »Ich war gerade in Israel, und ich sage Ihnen, da gibt es riesige, blonde Weiber! Man möchte diese Stuten sofort bespringen!« Ich dachte: Was? Bespringen? Das war nun wirklich eine Ausdrucksweise, wie ich sie von ihm noch nie gehört hatte.

Minecraft-Selbstmord?

Notizbuch: Außergewöhnliches

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Junge (9) begeht Selbstmord wegen 'Minecraft' – wie gefährlich ist das Online-Spiel? | 27.10.2017 | 11:56 | 9-Jähriger begeht Selbstmord wegen Computerspiel | Er durfte nicht in der Online-Gruppe mitspielen | Ein neunjähriger Junge hat sich das Leben genommen, weil Freunde ihn beim Online-Computerspiel 'Minecraft' nicht mitspielen ließen. Der Junge aus dem nordrhein-westfälischen Hattingen hat sich erhängt. Wie gefährlich ist Minecraft für unsere Kinder? Was ist das für ein Spiel, und vor allem: Worauf müssen Eltern besonders achten? Wir haben wichtige Tipps für Sie. | Minecraft-Spieler erschaffen eine eigene Welt | Es wird bei Minecraft nicht geballert, und es fließt auch kein Blut. Stattdessen kann der Minecraft-Spieler eigene Welten erschaffen. Das Rollenspiel gilt als pädagogisch wertvoll. Doch warum bringt sich deswegen jemand um? Wir haben das Spiel ausprobiert und festgestellt, dass man wirklich sehr leicht in Kontakt mit anderen Usern kommt. "Gerade wenn man die User kennt, kann man sich sehr schnell ausgeschlossen fühlen, wenn die nicht mit einem kommunizieren", findet RTL-Reporterin Caroline Gall. | USK-Geschäftsführerin Stössinger klärt auf | Ist Minecraft ein Netzwerk für Pädophile? | Minecraft machte schon im Juni 2016 Schlagzeilen, als ein Pädophiler über die Chatfunktion Kontakt mit einem 12-Jährigen aufgenommen und ihn entführt hatte. "Es sind sehr junge Kinder dort unterwegs. Und das ist ja genau das, was Pädosexuelle ganz oft suchen", sagt Journalistin Beate Krafft-Schöning, die auf das Thema "Sexuelle Gewalt gegen Kinder im Internet" spezialisiert hat. | Um ihr Kind im Internet zu schützen, sollten Eltern vor allem darauf achten, nie den Kontakt zum Kind zu verlieren, es nie im Internet alleine zu lassen und immer darauf zu achten, wie es ihm gerade geht, erklärt Psychologin Dr. Katharina Ohana. (rtlnext.rtl.de)

The Fallacy of Existence

Das wirklich Schöne am Wikipedia-Café ist: Man wird schon am Montag Morgen, noch dazu 1 Tag vor Halloween, mit schönen philosophischen Thesen konfrontiert, auf die man einfach eingehen muss! Nun denn ...

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Es - gibt - keine - Intelligenz !

Was für ein wunderbarer Wochenanfang! Das predige verkaufe sage ich seit Jahren! Es gibt nur Funktionalität. Sieht man ja an Ameisen, Kakteen, E. coli und der alten Frau Kowalski in Nr. 14, die nicht mehr ganz so gut funktioniert.

Jetzt kann man es auch mit Software und Maschinen zeigen: Gibt es äussere Gegebenheiten ("Regeln") entwickelt sich zwangsläufig / "automatisch" Funktionalität. YESSS! Und das, was nicht funktioniert, fällt weg. Hast auch du, Horst, das kapiert? GEEZER … nil nisi bene 08:15, 30. Okt. 2017

Dazu sagen ich um 10:24 Uhr:

Na, Geezer, da muss ich doch ein wenig Argument-Essig in den Gibt-es-nicht-Wein schütten! Das Problem ist allgemein und verallgemeinerbar: Das so schöne Prädikat ... gibt es nicht, will logisch und linguistisch gut bedacht sein. Ich mache hier nur ein paar Eckdaten durch Beispiele auf: 1. Den postulierten Stern Nemesis gibt es nicht. 2. Gott gibt es nicht. 3. Treue Ehemänner gibt es nicht. ... n. Intelligenz gibt es nicht. -- Die fallacy of existence, wie wir logischen Pastorentöchter gerne sagen, hat hier so einige Haken. Kurz gesagt: Es wird, auch von dir hier, so getan, als könnte man alle Existenz-Aussagen nach dem Muster von 1. Nemesis abwickeln, nämlich durch eine naturwissenschaftliche Überprüfung. Das aber ist ein Irrtum. Anders gesagt: Manche Dinge existieren, weil es ein Wort gibt und Menschen dieses Wort gerne ernsthaft benutzen und ihm, diesem Wort, dadurch Bedeutung verleihen. (Bedeutung im Sinne von Relevanz und Bedeutungsinhalt.) Oder gemäß dem guten alten Wittgenstein, in leichter Abwandlung von mir: Die Existenz einer 'Sache' entsteht, zumindest sehr oft, durch den Gebrauch des Wortes, das für die Sache steht. Anders herum: Gib mal Kriterien der Falsifikation für deinen Satz Es gibt keine Intelligenz an! -- Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob man behauptet, (a) X existiere nicht, und dem anderen, (b) man solle den Begriff X nicht naiv und undiskutiert verwenden. (a) verweist in die Empirie des Labors und der Sternwarten, (b) in den rationalen Diskurs.

Das Öffentliche und das Private

Eine Anfrage auf der Wikipedia-Diskussionsseite zu "Helmut Schmidt". Mal schauen, was daraus wird ...

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Relevanzkriterien: Das Öffentliche und das Private

Ich verstehe diese Anfrage als Element einer Meinungsbildung, hier am Beispiel H. S. Heißt: Ich plädiere in einem ersten Schritt nicht dafür, dass eine gewisse "Helga" in diesem WP-Artikel erwähnt wird, sondern frage nur: Warum nicht? -- Der Zusammenhang, schlicht als ein Zitat aus der WELT:

"Helga: Seine heimliche Liebe | Seit dem Jahr 1965 war Schmidt also beruflich in Bonn, seit dem Jahr 1961 war eine gewisse Helga SPD-Mitglied. Sie arbeitete für ihn, schrieb zwischenzeitlich sogar seine Reden, wie die „Bild am Sonntag“ schreibt. | Helga sei 17 Jahre jünger als Schmidt gewesen, „eine gut aussehende, sportliche Brünette“, so die Zeitung. Obwohl sie verheiratet war und zwei Töchter hatte, verließ Helga ihren Mann für den berühmten Poltiker, der sich wiederum nicht öffentlich zu ihr bekannte. Doch er besuchte sie regelmäßig in ihrem Haus in Hartenholm, einem Dorf zwischen Hamburg und Kiel. Helga hielt dort Islandpferde. Ihre Nachbarn bekamen mit, wenn wieder dunkle Limousinen die Wege versperrten. | Schmidt holte seine Geliebte sogar nach Bonn, wo sie offiziell für ihn arbeitete. Zu der Zeit wurde Schmidt die Beziehung jedoch offenbar zu heikel. „Ich war völlig fassungslos: Ich kann mich doch nicht von dir trennen“, schreibt Schmidt nun in seinem neuen Buch. Er trennte sich von Helga - und entschied sich für Loki. | Helga litt, wirkte laut Nachbarn immer trauriger, so die „BamS“. Schmidt kam immer noch zu Besuch, aber seltener und nur noch kurz. Sie stürzte sich in die Arbeit mit Jugendlichen, malte und war als Kunsttherapeutin tätig. Bei ihrer Beerdigung im April 2012 fuhr Schmidt wieder mit dunklen Limousinen und Bodyguards vor." (welt.de)

So, weil ich, zweiter Schritt, bei aller Neutralität der Frage, mit meiner Inklusionisten-Haltung nicht hinter dem Berg halten will: Ich finde das Ausklammern solcher Privatheiten bei Politikern, allgemein bei Prominenten, hat immer was von einem sehr bildungsbürgerlich-unaufgeklärten Darüber-spricht-man-nicht-Standpunkt. Alles allzu Private, wiewohl öffentlich bekannt, wird in offiziellen Darstellungen der WP schön geheim gehalten, manche sagen: "unter den Teppich gekehrt". (Das Bild mit dem Teppich passt hier wie sonst allerdings nicht so recht.)

Sonntag, 29. Oktober 2017

Amazon Foto - Gar nix

Auf dem, besser über den Amazon-Stick gesehen, dass da über 3.000 Foto hochgeladen wurden. Sowas passiert heute ja, ohne dass man es merkt. Ich wollte jetzt auf eine Festplatte runterladen. Die Amazon-Drive-App, also der Link dahin, wird angezeigt. Aber nach dem Klicken -- es passiert rein gar nichts. Schon eigenartig. Wo Amazon doch sonst weiß, was man will, bevor man es selbst überhaupt weiß.

Geschlechtskrankheiten aus dem Internet

Klingt bei der CHIP doch vielversprechend:

Seriennummer auslesen: Kostenlos-Tool findet alle Software-Lizenzen 14.05.2017, 16:00 | VON MICHAEL HUMPA || LicenseCrawler: Ganz einfach Lizenzschlüssel auslesen | Kostenlos zum Download. || Die praktische Freeware LicenseCrawler wurde in einer neuen Version veröffentlicht. Das Tool sucht Ihnen die Seriennummern zu Ihren installierten Programmen heraus. Das Programm dürfte allen, die sich öfters mal mit Neuinstallationen konfrontiert sehen, die Arbeit erleichtern: LicenseCrawler durchsucht, wie der Name schon sagt, ihren PC nach den Seriennummern der installierten Programme und zeigt diese anschließend an.

Der Download ergibt: pkeyuibx_v1.5.1



Das Programm selbst, aus einer zip-Datei, kommt dann wie eine echte Abzock-Software daher: Nicht nur, dass man sich über sein Microsoft-Konto anmelden soll. Wird da irgendwas Privates oder ds Microsoft-Passwort schon mal rausgeholt und übers Netz weitergeschickt? Nein, es kommt dann auch wirklich seltsame Werbung. Die zweite ist, vollkommen ungefragt und plötzlich, eine echte weibliche Schlafzimmerstimme, langsam, behaucht und hingezogen: Sie sagt, dass das das echte erste Sex-Game ist, und man soll bestätigen, dass man volljährig ist ... Da flüchte ich schnellstens und hoffe, dass ich noch keinen Virus auf dem System habe. Porno-Software? Merke: Geschlechtskrankheiten aus dem Internet bedrohen auch Ihren PC!

Die CHIP sollte sich vielleicht mal überlegen, was sie da alles so weiterreicht. 

Schlussgedenken: Was gibt es doch für doofe Leute im WorldWideWeb! Leute, die nicht erkennen, dass sie sich mit ihrer Geldgier selbst am meisten Schaden und zwar auch und gerade im Hinblick auf das Geld, das sie nicht verdienen, weil alle erkennen dass diese Verkäufer gierig sind. Die Käufer – die potentiellen Käufer werden abgeschreckt und dann in die Flucht geschlagen.


Freitag, der 13.

Solange die Probleme sich in diesem Rahmen bewegen, will ich nicht aufschreien... Aus einer Amazon-Rension des Microsoft Wired Keyboard 600.

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ACHTUNG! Diese Tastatur ist wahrscheinlich ein Ausreißer aus der Serie mit technischem Defekt. Ich beurteile nur die eine Tastatur, die ich bekommen habe.

Ich habe immer gerne eine Maus und eine Tastatur auf Vorrat. Für den Fall der Fälle. Hier also: "Bestellt am 13. Januar 2017 [Freitag! kein Scherz]", bei Amazon. Als ich jetzt einen neuen PC bekommen habe, war der Tag da, die neue Tastatur auszupacken. Und siehe da ...! Wenn ich eine beliebige Taste normal drücke, dann wiederholt sich das entsprechende Zeichen endlos. Und zwar auch über Programme hinweg. Ich habe die Tastatur zur Sicherheit an zwei PCs ausprobiert: Es liegt eindeutig an der Tastatur.

Was tun? Alle Rückschickmöglichkeiten sind längst vorbei. Ich habe mir gestern eine Logitech-Tastatur bestellt.