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Montag, 29. Oktober 2012

Panorama: Irfan View vs. MS ICE

Ein Test mit den beiden genannten Programmen. Ergebnis: ICE ok, Irfan View, sonst von mir hoch geschätzt, nicht gut.

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<Beispiele folgen>

Sonntag, 28. Oktober 2012

Griechenland-Gepflogenheiten

Die Griechen machen, was die Schweiz gerne täte: Sie unterbinden nicht die Korruption und die Steuerhinterziehung, sondern die Berichterstattung über selbige. Ich glaube, jetzt frage ich spaßeshalber mal bei der griechischen Botschaft an, wie sich das verhält.

"Journalist wegen Steuersünder-Liste festgenommen
Weil er 2000 Namen griechischer Besitzer Schweizer Bankkonten veröffentlichte, wurde ein Journalist verhaftet. Der sagt: "Statt gesetzesbrecherische Minister festzunehmen, nehmen sie die Wahrheit fest."

Die griechische Polizei hat einen Journalisten festgenommen, der eine Liste mit den Namen Tausender Griechen mit Bankkonten in der Schweiz veröffentlicht hat. Der Herausgeber des Boulevard-Magazins "Hot Doc", Kostas Vaxevanis, werde dem Staatsanwalt vorgeführt, verlautete am Sonntag aus Polizeikreisen in Athen." (WELT Online)

Universität, Aufzug und Zigarette

Ist es möglich, über solch einen Ausschnitt einen Haiku auf deutsch zu verfassen? Man könnte es ja mal versuchen. Sicher ist es so: Die extrem kurze Form ist die sprachliche Entsprechung zu diesem Bild.



Samstag, 27. Oktober 2012

Kleine Beispielsammlung -- nicht nur politisch

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Christine Neubauer, die zwei Semester Psychologie studiert hat, ist - obwohl Kritiker ihr oft seichte Unterhaltung vorwerfen - eine der meistbeschäftigten Schauspielerinnen im deutschen Fernsehen.

(stern online -- Fr 18.11.2011)

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Die Schauspielerin Christine Neubauer, 49, will sich von ihrem Ehemann Lambert Dinzinger, 55, scheiden lassen. 

"So traurig es auch ist, wir haben die Gefühle füreinander verloren. Wir haben wirklich gekämpft. Aber wir haben es einfach nicht geschafft."

Sie lebten zusammen in München und galten als Vorzeigepaar in der schnelllebigen Welt der Promis. 2005 wurden sie in der ARD-Sendung "Der große Partnerschaftstest" zum "harmonischsten Paar Deutschlands" gekürt, weil sie 15 von 20 Fragen übereinstimmend beantworteten.

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Kommentar später stand da bis soeben. Aber ich will das eigentlich gar nicht kommentieren. Es genügt der Hinweis, dass gilt: Wer in der Öffentlichkeit lebt, den bringt die Öffentlichkeit um. Jedenfalls auf der Ebene der bürgerlichen Ehrenrechte und des Ansehens.

Schulgrammatik

Elena Kristina Wulff: Das Dilemma der deutschen Schulgrammatik
- eine Zusammenfassung.

Warum finde ich das plötzliche nicht mehr?

Freitag, 26. Oktober 2012

Allzu normale Piraten

Sehen wir es doch mal so -- nur ein Vorschlag selbstverständlich: Wer in die Politik geht, hat ein besonderes Naturell. Friedfertigkeit und Solidarität, auch Bescheidenheit und Altruismus gehören einfach nicht zum Politiker. Und auch nicht zur Politikerin.

26.10.2012 | Dauerstreit 26.10.2012 | ZDF-Telefonaffäre Doppel-Rücktritt erschüttert die Piratenpartei "CSU-Generalsekretär Dobrindt ist befangen" | Der Bundesvorstand der Piratenpartei versinkt im Streit. Nun gehen gleich zwei Mitglieder: Buchautorin Julia Schramm und Matthias Schrade erklären ihren Rücktritt – offenbar aus Enttäuschung. (WELT Online)

Die "etablierten Parteien" haben da einen langen Lernprozess hinter sich. Haben gelernt, das Allzu-Menschliche geschickt zu kaschieren und zu verstecken. Und sei es noch so notdürftig. Weil sie wissen, dass es nur so Wahlerfolge gibt. Die neuen Parteien und ihre Mitglieder sind im Kern nicht anders als die alten. Nur -- sie haben noch keine Übung im Verstecken. Oder gar in der höchsten Kunst: dem routinierten Einregeln des Konfliktpotential, sodass alles nicht nur nach Einigkeit aussieht, sondern in Normalzeiten auch Einigkeit ist.

Webzecken: iminent.com

Das ZIP-Programm IZARC ist ein gutes Packprogramm. Dass IZARC bei der Installation allerdings ungefragt diese Sucherei namens iminent.com mit installiert, die sich gleich an die Stelle von Google setzt, das ist weniger schön. Genauer gesagt: Es ist bescheuert.


(Zum Vergrößern auf den Screenshot klicken.)

Zorn, Fritz:

Das assoziative Gedächtnis. Helga Anders - Helga - Anders Zorn - Zorn, Fritz:

"Zorn studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich und war dann für kurze Zeit Gymnasiallehrer. Bekannt wurde er durch seine postum 1977 erschienenen Aufzeichnungen Mars, in denen er seine Krebserkrankung, die ihn zur Aufgabe seiner Berufstätigkeit zwang, zu einer schonungslosen Abrechnung mit der schweizerisch-bürgerlichen Umwelt in Beziehung setzt. Zeitlebens litt er an seiner bitter erfahrenen Liebesunfähigkeit und an schweren Depressionen. Das Buch wurde wegen seiner Radikalität und der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zum Lebensgefühl der protestierenden Jugend passenden rebellischen Diktion zum Kultbuch der 80er-Jahre. 1976 starb Fritz Zorn in Zürich im Alter von 32 Jahren."

(Wikipedia)

Ist immer die Gesellschaft schuld, oder die Eltern, die Familie, wenn man "liebesunfähig" ist? Was ist ein "Ich"? Ist es nicht ein Kardinalfehler des 68er Denkens, dass es das Ich in die Gesellschaft hinein aquarellisiert? Vielleicht würde man heute sagen: Psychische Probleme dieser und anderer Art? Schicksal, Gene. Oder noch volktümlicher: Pech gehabt!

"Was wurde aus den Super-Zockern?"

Wir würde die großen Geschäfte der Vergangenheit glatt aus den Augen verlieren, wenn BILD uns nicht gelegentlich daran erinnerte:
Dabei ist nicht die Höhe des Schadens allein entscheidend, sondern - siehe Steve Perkins - die Rolle des Geschäfts für den Gesamtmarkt.

Und noch, in der Reihenfolge ihrer Vornamen:

Dirk Jens Nonnenmacher
Ina Drew
Siegfried Jaschinski

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24.03.2013

Und wieder ein paar -- Verdachtsfälle, diesmal aus der Ecke S&K. Wie beim Zocken auf Fußballspiele bleibt auch hier die Kernfrage: Wer steckt sein Geld in eine Firma S&K, die vorab mal teure Partys feiert? Ist Gier das richtige Wort, oder geht es doch um geistig minderbemittelt? Oder immer um eine Kombination aus beidem? Hat denn niemand von unserem Bernd Madoff auch nur ein Wort gehört? Jedem muss doch klar sein, dass das Geld für die teuren Feier, Autos, Frauen, Events usw., irgendwo herkommen muss...!

Frank Schöcke
Gero Kollmer
Jonas Köller
Marc-Christian Schraut
Stephan Christoph Schäfer

Und zum SPIEGEL-Video!

Ich will Spaß, ich geb Gas ...!

Und was Dorothee Schöneich von der FINANZWELT angeht, da warten wir noch ab...

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24.02.2015

Ein paar Links gesetzt und ein paar Tippfehler beseitigt. Und bei der Gelegenheit mal gesucht nach

die neuesten Finanzskandale 2015

Nun gut, einen Bernard Madoff gibt es nicht alle Tage. Aber, Jesses, ja! Es wächst immer was nach.

Bei der Gelegenheit sehe ich dann: Jürgen Schneider fehlt! Kein klassischer Zocker. Aber was heißt hier schon klassisch. Er gehört hierher.

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Schicke Büros


"10. "Schicke Büros sind eine Falle für Mitarbeiter"

Im kalifornischen Googleplex-Hauptquartier ist ein Drittel der Belegschaft von Google untergebracht. Es gibt einen Volleyballplatz, Bowlingbahnen und einen Gemüsegarten. In den zwei größten Büros in Europa, in Zürich und in London, kommen die Angestellten ebenfalls in den Genuss dieser VIP-Behandlung. Eine Sprecherin von Google erklärte, die Büros seien darauf ausgerichtet, "ein Maximum an Kreativität, Innovation und Wohlbefinden" zu fördern.

Doch nicht jeder glaubt an das Gute hinter diesem Design. Stattdessen seien die Büros so gebaut und ausgestattet, dass die Angestellten länger bei der Arbeit blieben, als in ihren Verträgen steht. Das behauptet Bob Sutton, Professor in Stanford und Autor des Buches "Der Chef-Faktor". Die Tech-Unternehmen würden "totale Institutionen" bauen. Plätze, darauf ausgerichtet, dass die Angestellten fast all ihre Zeit dort verbringen könnten."

So ein Büro wünsche ich mir auch! Dann bleibe ich auch noch länger als sowieso schon.

Es ist halt so wie in einer Beziehung. Sagt die Frau: "Du behandelst mich ja nur so gut, weil du mich nicht verlieren willst!"

Liebe Journalisten von der Meinungsbildungsfront: Man kann aus jedem Verhalten eines Gegenübers was Negatives rausholen, wenn man paranoid ist. Vielleicht ist Google böse, vielleicht seid ihr ansatzweise bescheuert.

Die verkaufte Jungfrau

Hoppela! Daran kommt nicht mal unsere seriöse Süddeutsche vorbei. Die ja auch eine kleine bunte Seite unterhält.


Immerhin -- in Brasilien leben und mit 20 noch Jungfrau sein? Ich würde erst mal nachforschen, ob die junge Dame nicht mit einem Chirurgen befreundet ist...

Brasilianerin versteigert ihr erstes Mal | Zum Ersten, zum Zweiten, Jungfrau verkauft | "Das ist nur ein Geschäft": Eine junge Brasilianerin hat bei einer Internetauktion ihr erstes Mal meistbietend versteigert. Der Gewinner ist nun um eine stolze Summe ärmer, darf dafür aber mit der 20-Jährigen Sex haben. Zu vertraglich exakt festgelegten Bedingungen.

Der Berichterstatter Peter Kümmel

In der ZEIT von heute ist eine Besprechung von Peter Kümmel zu lesen, auf Seite 57. "König des Zorns und der Lüste". Nun ja. "Ein grimmiges, triumphales Comeback: Bruno Ganz endlich wieder auf der Bühne -- in Paris".

Ich erwarte eine Sache in den ersten 10 Zeilen: Ist Bruno G. zweisprachig und spielt auf Französisch? Oder ist das eine deutsche Aufführung?

Ich lese, werde ungeduldig. Ich lese über Harold Pinter und dann allerlei Feinsinniges, in einer Sprache, die die die Sprache des belesenen Weinkenners ist. Will sagen: So wie Weinkenner ihre eigene Schreibe haben, so eben auch die Theater-Berichterstatter. Aber nix von Deutsch oder Französisch.


"Die Aufführung war in französischer Sprache, die Ganz auf der Bühne virtuos beherrschte. Das Stück ist noch bis zum 23. Dezember in Paris zu sehen, danach wird es unter anderem in Zürich und Wien gezeigt."

Nur eben, was heißt denn "auf der Bühne"? Kann Ganz sonst kein Französisch? Sowas gibt es schon mal im Film, dass einer oberflächlich den Mund fremdsprachlich bewegt und dann synchronisiert wird. Auf dem Theater ist das schwer denkbar.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

PDF in OpenOffice importieren

Schnell hier auch aufgehoben, was ich eben bei CHIP reingesetzt habe:

Also meine Erfahrung ist schlicht: Text lässt sich normalerweise als reiner = unformatierter Text einfach kopieren und in OO Writer-Dokument einfügen. Es bleibt dann: falsche Zeilenumbrüche raus, Absätze und Überschriften formatieren, Kursive usw.

Der Weg geht in der Regel aber nicht so, sondern -- anders. OCR-Systeme wie Abbyy Fine Reader können pdfs direkt einlesen und verarbeiten. Dabei bleiben die meisten Formatierungen erhalten. Diese Dokumente kann man dann sogar als OO-Dokument (früher: Starwriter) abspeichern.

Zahlen und Argumente

Das meldet heute SPIEGEL Online:

"Der Chef des Senders, George Entwistle, musste sich zwei Stunden vor dem Kultur- und Medienausschuss des britischen Parlaments verantworten* und sagte, dass es sich um Vorwürfe gegen acht bis zehn Personen handele. Die Pressestelle der BBC teilte später mit, dass gegen neun Mitarbeiter ermittelt werde. Insgesamt sind bei dem Sender über 20.000 Menschen beschäftigt. "


|* "Angestellte des Senders [sollen sich] des sexuellen Missbrauchs schuldig gemacht haben".


Jetzt ist die Frage, in welchem Zusammenhang die Zahlen 9 und 20.000 stehen. Sollen die 20.000 suggerieren: Nur eine extrem kleine Minderheit der BBC-Mitarbeiter neigt zu sexuellem Missbrauch?

Dienstag, 23. Oktober 2012

User: bimbofun

Möglicherweise ist der YouTube-Nutzer bimbofun ja einer, der einen besonderen Stil pflegt, einschließlich künstlich eingefügter Rechtschreibfehler; eine neue Form der Ironie und der aggressiven Satire vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Textprobe:

1:10:30....England ist ein großes kackloch!! bei denen existiert neben der staatlichen gesetzgebung auch die sharia und prinz charles von inzuchthausen ist eine idiot der keine ahnung hat und in seiner schönen traumwelt voller kavier, lachsfilet und champagner lebt. um ihn herum ist nur reinster chaos aus multi-kulti-scheiße wo der islam extreme formen an nimmt!!!
bimbofun vor 8 Stunden


1:09:30 ..... eine person die im öffentlichem fernsehen steht muss sich neutral verhalten, und nicht eine religiöse ansicht verherlichen so wie sie es in dieser gangbang show tut. sie wollte keinen job annehmen weil diese ihrer überzeugung nicht komform waren und der islam verbietet es frauen zu arbeiten!!! und ausserdem war sie eine grauenhafte moderatorin da braucht man sich nicht zu wundern warum sie keinen job als moderatorin bekommt, aber für so eine gibt es immer einen blowjob!
bimbofun vor 8 Stunden

Der Desktop-Hintergrund zu Babel

Mein Desktop-Hintergrund sieht im Moment so aus:


Die Frage ist: Sind solche Häuser nicht ein sinnfälliges Abbild von Sodom & Babelturm? Und wenn auch nur ETWAS an dieser Sicht auf das Bild ist -- wann kommt Gottes Strafe wg. Hoch- und Übermuts? Oder haben wir diesen uralten Gedanken eines strafenden Gottes endgültig überwunden? Oder ist diese scheinbare Überwindung vielleicht immer schon der Grund für die Strafe gewesen?

Sonntag, 21. Oktober 2012

Doktor Kauder

Ja, der Herr Doktor Kauder wieder mal!

Fall Schavan | Kauder attestiert der Uni Düsseldorf Dilettantismus | Unionsfraktionschef Kauder ist entsetzt über das Vorgehen der Uni, die die unter Plagiatsverdacht stehende Doktorarbeit von Ministerin Schavan prüft. Alle am Verfahren Beteiligten seien befangen. (WELT Online)

Mai, san die Politiker, und Sie, Herr Kauder allemol -- selbstbewusst! Ja, da legst di nieda.

Und die Politiker wissen alles. Und werfen vor, wenn es in den Kram passt. Und schurigeln Professoren, weil's grad kommod ist. Ich schätze einmal, in Düsseldorf wurden wenigstens keine Akten geschreddert, wie das in den Ministerien und ihren angeschlossenen Behörden arte legis ist. Oh je, ihr Politiker-Dilettanten!

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Also, das mit dem Doktor ist ein kleiner Scherz! Der Herr Kauder hat dem Vernehmen nach zwei Staatsexamina, aber keinen Doktortitel. Könnte man da in den Abschlussarbeiten vom Herrn Kauder auch mal nach Plagiaten suchen? Aber natürlich -- was gibt es bei Juristen schon zu plagiieren. Man plagiiert ja auch nicht die Friedhofsordnung. Da spricht man von Übernahmen.

Angriff auf die Polizisten

Schwer, bei solchen Meldungen ruhig zu bleiben ...

"Der Islamist hatte das Gericht für nicht legitim erklärt. Er sei nur Allah gegenüber verpflichtet, sagte er während des Prozesses. Der Angriff auf die Polizisten sei gerechtfertigt gewesen, weil diese die Beleidigung des Propheten geschützt hätten. Bei den Ausschreitungen im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf waren insgesamt 29 Polizisten verletzt und mehr als 100 Personen festgenommen worden." (Tagesspiegel)

... und nicht auf die Idee zu kommen, dass man doch mal auf die Polizeikette zwischen Salafisten und Rechtsradikalen verzichten könnte. Manche Probleme würden sich dann von selbst lösen.

Samstag, 20. Oktober 2012

Grammatik: verantwortlich zeichnen

Deutsche Sprak, schwere Sprak!

"Ab OpenOffice 3.4 wird unter neuer Flagge entwickelt. Nun zeichnet sich Apache für die Geschicke von OpenOffce verantwortlich."

'X zeichnet sich für Y verantwortlich'?

Nein, 'X zeichnet für Y verantwortlich'.

Und etwas unter neuer Flagge entwickeln? Kühn. Eigentlich segelt man nur unter falscher Flagge. Aber  wieder mal: Sei's drum!

Freitag, 19. Oktober 2012

Sex-Pathologisches im Querschnitt

Was fängt man mit einer solchen Meldung an?

[...] Damals hatten fast alle Honoratioren einer türkischen Kleinstadt über einen längeren Zeitraum hinweg ein bedürftiges, zur Zeit des Geschehens erst zwölfjähriges Mädchen missbraucht.

Ihre Eltern hatten sie zum "Putzen” geschickt, doch die beiden Frauen, die sie an Kunden vermitteln sollten, erwiesen sich als Zuhälterinnen.

Genau wie im jetzigen Fall wurde dem Mädchen damit gedroht, ihre Leiden publik zu machen – das hätte sogar zu ihrer Ermordung durch die eigene Familie führen können. Das Gericht hatte die Täter im vergangenen Jahr nur zu geringen Strafen verurteilt."

Über die Türken und die Türkei als doch nicht europäisch lästern? Die eigenartige Sex-Doppelmoral des Islam anprangern und auf die Tanzknaben vom Hindukusch verweisen?

Sinnvoller ist es, gruppenpsychologische Quer- statt nationale oder religiöse Längsschnitte zu machen. Also nicht: die Türken, die Aghanen, der Islam -- die echten Europäer und ihre Aufklärung. Sondern: die triebgestörten Anteile der Bevölkerung oder der Gruppe X. Tanzknaben-Halter und christliche gar katholisch-priesterliche Knabenschänder. Vergewaltigende türkische Kleinstadt-Honoratioren auf der einen und Josef Fritzl und Marc Dutroux auf der anderen Seite.

Das einzig wirklich Gesellschaftliche steckt in diesem Satz: "Das Gericht hatte die Täter im vergangenen Jahr nur zu geringen Strafen verurteilt." Das heißt tatsächlich, dass es Gesetze, Standards und die Durchsetzung von Standards geben muss.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Nokia -- Fluch wegnehmen?

Soll ich Nokia jetzt von meinem Bann befreien? Aus Mitleid oder um den Wettbewerb zu beleben?

Handykonzern in der Krise
Nokia verliert fast eine Milliarde Euro
Der einstige Marktführer stürzt immer weiter ab: Das zweite Mal in Folge muss Nokia einen gigantischen Verlust hinnehmen. Vor allem auf dem Smartphone-Markt hat der Handyhersteller Probleme. Die Anleger reagieren dennoch positiv.

(sueddeutsche.de)

Vielleicht schlage ich den Finnen ja ein Tauschgeschäft vor: Zurück nach Bochum, ohne Steuerzahler-Unterstützung. Und dann noch ein Werk in Athen. Und alles wird gut.

Das halten wir mal fest ...


Michael Heininger ...

... und das Oktoberfest.

100.000

So, und jetzt trinkt der Blogger ein Gläschen von dem kalten Champagner!


P. S. Es sind ein paar Aufrufe mehr, denn der Counter wurde erst geraume Zeit nach Beginn des Bloggens bei blogger.com installiert. 

P. P. S. Ich weiß schon, dass manche Seiten diese Counter-Zahl in kürzester Zeit erreichen. Und manche deutsche Blogs zehn mal mehr Aufrufe pro Monat haben. Macht aber nix. 

Baumgartner und Le Gentil

Das Gegenteil -- der Gegenmensch zu Felix (dem Glücklichen) Baumgartner sozusagen: Guillaume-Joseph-Hyacinthe-Jean-Babtiste Le Gentil (der Höfliche / Nette) (1725-1792), französischer Astronom, ein exemplarischer Pechvogel, von dem hier berichtet wird:

"... Da von Indien aus der Venustransit am besten zu beobachten war, brach Le Gentil schon zwei Jahre zuvor zu der französischen Besitzung Pondicherry auf. Seit sieben Jahren tobte allerdings dort ein Krieg zwischen Frankreich und England, weil auch die Engländer Gefallen an der schönen Stadt gefunden hatten. Nach verlorener Schlacht fiel die Stadt in englische Hände. Augenblicklich musste Le Gentile Indien verlassen und war gezwungen, den Venustransit auf schwankendem Schiff auf hoher See zu beobachten. Genaue wissenschaftliche Messungen waren da natürlich völlig ausgeschlossen. Doch der wackere Franzose gab so leicht nicht auf. Da der nächste Transit schon in acht Jahren stattfinden würde, entschloss sich Monsieur le Baron darauf zu warten. Der Tag des Venustransit begann strahlend schön. Doch dann zogen Wolken auf und bedeckten den ganzen Himmel. Le Gentil konnte den Durchgang nur teilweise beobachten. Schlechtes Wetter hatte ihm den Transit in letzter Minute verpatzt.
Niedergeschlagen entschied sich der unglückliche Astronom nun doch die Heimreise anzutreten, schließlich war er doch schon seit über zehn Jahren unterwegs. Während er auf ein Schiff wartete, erkrankte er an Ruhr und wäre fast daran gestorben. Von der Krankheit stark geschwächt, fand er ein Schiff zur Heimpassage. Die Jahre des Leidens schienen jetzt aber endlich vorbei zu sein. Doch unterwegs wurde sein Schiff durch einen Hurrikan so stark beschädigt, dass es wieder zur Reparatur zum Ausgangshafen zurückkehren musste. Der Astronom, der ausgezogen war, um zwei Venustransite zu beobachten, jedoch keinen richtig sehen konnte, kehrte mit viel Verspätung nach Hause zurück. Sie mögen glauben, dass hier die Geschichte zu Ende sei. Doch weit gefehlt. Jeder daheim hatte längst geglaubt, dass Guillaume-Joseph inzwischen ein kühles Grab in fremder Erde gefunden hatte. Inzwischen war all sein Besitz redlich unter den Erben aufgeteilt. Auch die Französische Akademie der Wissenschaften hatte inzwischen den Posten des Pechvogels neu besetzt.

2010 © Alexander von Behaim-Schwartzbach"

Dienstag, 16. Oktober 2012

Felix Baumgartner

Ok, ich mag den Felix Baumgartner. Was für ein Mut!

Natürlich muss man die folgenden Zeilen ganz langsam durchdenken:

"Das 50 Millionen Euro teure Projekt wurde vom österreichischen Getränkehersteller Red Bull gesponsert und von NASA und US Air Force logistisch und mit technischer Expertise unterstützt."

Ich weiß jetzt nicht, wieviel NASA und USAF von den 50 Millionen übernommen haben, klar scheint mir, dass, Formel 1 und sonstigen Aktivitäten mal weggelassen, Red Bull, je 1 Dose, wirklich wert ist. 49 Cent Verkaufspreis schätze ich mal. Den Rest geben die Leute ganz freiwillig, damit der Dietrich Mateschitz seine Träume leben kann.

Wertfrei betrachtet, kann man beim Duo BM einfach sagen, dass sich da zwei Könner gefunden haben.

Montag, 15. Oktober 2012

Hurra! 99...!

Weil ich, wie Louis van Gaal, ein Feierbiest bin, schaue ich eben mal auf meinen Counter:


15.10.2012, 11:19 Uhr

Und jetzt -- jetzt warte ich angespannt 
und stelle den Champagner schon mal kalt.



15.10.2012, 12:37 Uhr


Windows 8 update

Da hieß es doch vor Tagen bei chip.de?

"Egal, ob Ihr PC unter Windows XP, Windows Vista oder Windows 7 läuft – das Upgrade auf Windows 8 Pro kostet in 131 Ländern immer 39,99 Dollar, also umgerechnet knapp 32 Euro. Für den Preis lässt sich dann sogar das Media Center kostenlos aktivieren, dass bekanntlich in der klassischen Vollversion fehlt und kostenpflichtig nachgerüstet werden muss."

Heute bekomme ich eine Mail von Amazon:

"Windows 8 Pro Upgrade 32/64 Bit / Vorbestellungs-Preisgarantie! Bestellen Sie jetzt! Für den Fall, dass der Amazon.de-Preis bis zum Erscheinungsdatum sinkt, erhalten Sie Ihren Artikel zum günstigsten Preis. / Verfügbarkeit: Dieser Artikel wird am 26. Oktober 2012 erscheinen. Bestellen Sie jetzt. Verkauf und Versand durch Amazon.de."

Kosten? 53,90 Euro.

Wird das mit eine Home Premium Version so viel billiger? Nun ja, diese Version finde ich bei Amazon ebensowenig wie eine andere für 32 Euro.

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Nachtrag: Amazon hat meine Anmerkung rausgenommen, weil "der Artikel noch nicht verfügbar" ist. Da bin ich dann mal gespannt. Auf Verdacht -- Richtung: kann ja nur billiger werden -- würde ich allerdings nicht bestellen. 16.10.2012 - 16:44

Samstag, 13. Oktober 2012

Die Reduktion auf das Wesentliche


Das Wesentliche 1


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Das Wesentliche 2


Donnerstag, 11. Oktober 2012

Prof. Dr. Jutta Allmendinger

Darf man, nur nach dem Höreindruck, eine Frau eine Nervensäge nennen? Nein, eigentlich darf man das nicht. Eigentlich.

Also, ich gebe erst mal zu, so hätte ich mir, rein visuell, die Studiogästin dieser Sendung nicht vorgestellt. Eher schon wie Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger auf soziologisch. Oder -- auf den zweiten Blick -- vielleicht doch?! Nervensäge?


Aber sei's drum. Ich höre mir beim Spazierengehen das hier an und bin fasziniert und -- ich ringe um Worte! Nun ja, abgestoßen kann man ja nicht sagen. Sagen wir: Ich bin ständig auf der Flucht. Nur raus aus dieser Sendung. Und dann bleibe ich doch, weil ich auf der anderen Seite hin-und-her-fasziniert bin. 

"Eins zu Eins. Der Talk | Gast: Jutta Allmendinger, Soziologie-Professorin || Heute, 11.10.2012 | 16:05 bis 17:00 Uhr | Als Podcast verfügbar | Mehr zur Sendung | Jutta Allmendinger, Soziologin || Ein kritischer Blick aufs Schulsystem | Norbert Joa im Gespräch mit Jutta Allmendinger, Soziologie-Professorin | Wiederholung um 22.05 Uhr."

Der Moderator Joa, der arme Kerl, der der Frau Professorin ständig goldene Brücken bauen will und immer wieder betont, dass er die Sache ja genauso sieht wie sie, und der dafür eins ums andere Mal eine übergebraten bekommt. Und ich bemerke, dass der Anklang von Hessisch -- um genau zu sein: Kurpfälzisch -- noch viel unangenehmer klingt als der Anklang von Sächsisch. Und dann -- beim ersten Mal denke ich noch, es ist ein Versehen -- ist es aber nicht. Kommt ständig vor: Diese Verwendung seltsamer und schräg am eigentlichen Ausdruck vorbeischießender Worte.

Und über allem: ein kodderschnauziges Selbstbewusstsein! Ein Selbstbewusstsein, sach ich dir! Joijoijoi!

[ Das war zu fies. Rausgenommen! ]

Wie ein großer Professor -- kein Soziologe, aber Macho natürlich -- immer zu sagen pflegte: "Das kennt man ja!"

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Zum Nachhören beim Bayerischen Rundfunk. [War mal hier. Jetzt nicht mehr. 07.12.2013]

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Gerade sehe und höre ich: Ich habe das Gespräch noch auf der Festplatte. Vielleicht sollte ich doch mal was zum Thema Interview schreiben? Na gut, eine Idee von zu vielen.

Berufsziele Jugendlicher

Können wir -- dürfen wir uns wundern, wenn demnächst bei Stefan Raab die Jugendlichen und ihre Berufswünsche gezeigt werden und wenn das dann ungefähr so geht:

Reporter: "Was möchtest du denn später mal werden?
Jungmann: "Ey, also, ey -- Superstar oder, eh, Kult-Killer! Ja genau!"


"Schwarzer Anzug, rote Krawatte, silberner Koffer: Berufskiller-Glatze Agent 47 ist wieder da. Und mit ihm kommt der etwas andere Action-Kracher."

Wikipedia -- Benutzer:Neitram

Über eine WP-Diskussion werde ich auf den user Neitram und dessen Seite aufmerksam. Und weil ich sonst viel kritisiere, auch an der Wikipedia, hier mal ein Wort der Anerkennung: Die User-Seite wie auch die darin ausgedrückte Haltung -- einfach sehr gut. (Und über den Agnostizismus können wir ja noch reden.:-)

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Das Leben ist schön! Manchmal.

Ja, manchmal ist das Leben schön. Weil man einfach spontan loslachen kann, ja loslachen muss! Beim Anblick dieser Bild-Einlassungen zum Thema "Mensch" in der Wikipedia beispielsweise:


Dienstag, 9. Oktober 2012

Notebook: Niedriger Batteriestand?

Obwohl der Akku meines Notebooks zu 100% aufgeladen ist, erscheint in kurzen Abständen die Meldung des akkuline-Überwachungsprogramms. -- Ist die Frage: Wollen die nur ein Geschäft machen oder steckt was dahinter? -- Ich habe also die Google-Frage einfach ausführlich formuliert.




So auf die Schnelle ist da nix zu sehen.

Hirnforschung: Tanzen macht schlau

Eine nicht so ganz frische Meldung, für Sportmuffel: Mittwoch, 17.12.2008

Tanzen beschleunigt das Gehirn zu maximaler Leistung Hirnforscher haben Tänzern in den Kopf geschaut und festgestellt: Sie trainieren wichtige Fähigkeiten und senken ihr Demenzrisiko.

FOCUS Online


Sprachkritik in Zeiten der Post-Postmoderne

Übung am Morgen, an einem Fund. Textkritik ist Personenkritik. Keine Quellenangabe aus wohlerwogenen Gründen.

  • "Sie [die hier vorliegende Version von Abby Fine Reader] ist ein Beitrag dazu, wie eine Firma im hart umkämpften Markt der OCR Programme an den Nutzerwünschen vorbei agiert (kennt man ja von anderen Pleitefirmen)."
  • "Einzig brauchbar ist wieder mal der Screeshot Reader, den es in den vorhergehenden Versionen auch gab (hm Version 9 bekommt man bei Pearl für ein Apfel und Ei)."
  • "Dabei verfügt die Firma durchaus über Potential, den Kauf eines solchen Programms schmackhafter zu machen. Ich dencke da nur an die Engine, die bereits auf der Grundlage des FR 7 entwickelt wurde und welche altdeutsche Schrift recht brauchbar erkennt."
Überlegungen / Anmerkungen:
  • Die Kälte lässt mich schlottern. "(kennt man ja von anderen Pleitefirmen)". Woher weiß der Mensch was vom Geschäft von Abbyy? Oder bramarbasiert er mal einfach drauf los, weil ihm im Internet keiner kann?
  • Soll der einen Apfel für nen Appel witzig-ironisch sein oder sagt der Schreiber als Oberdeutscher wirklich so?
  • Die Bilder, Stil und Ausdruck, die Rechtschreibung. Wenn man sich denn doch recht großsprecherisch soweit kritisch aus dem Fenster lehnt, dann sollte man auch mit sich selbst kritisch sein. den Kauf schmackhaft(er) machen - dencken - und welche altdeutsche Schrift recht brauchbar erkennt? Da lässt sich was verbessern.

Montag, 8. Oktober 2012

Das geistige Prekariat ...


Wasn das fuern kak
Metin2andS4Gamer vor 3 Tagen


...



Die Werbung ist ja ziehmlich nervig und dasa mit dem Karusell ist auch nicht gut

Markus Mezger vor 2 Wochen


Das Ding ist durch die Werbung ja widerlich. Totals Kontrakaufargument. Ekelig!

OynoxSlider vor 2 Wochen in Playlist Uploaded videos

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Ich würde zu gerne Metin2andS4Gamer mal in einem Video sehen. Und auch die anderen beiden wären interessant. Ich erwarte: Fernsehprofis, total kameratauglich, mit schöner Stimme.

Das Warten

Und daran denken, dass es das GROSSE geben wird und geben muss.

"Ein Jüngling, den des Wissens heißer Durst
Nach Sais in Ägypten trieb, der Priester
Geheime Weisheit zu erlernen, hatte
Schon manchen Grad mit schnellem Geist durcheilt,
Stets riß ihn seine Forschbegierde weiter,
Und kaum besänftigte der Hierophant
Den ungeduldig Strebenden. »Was hab ich,
Wenn ich nicht alles habe?« sprach der Jüngling.
»Gibts etwa hier ein Weniger und Mehr?"

Ich mag ja Schiller nicht. Er hat zu sehr gegen Bürger gestänkert. Aus, wie ich glaube, Machtkalkül. Um sich Goethe und den anderen Autoren des Establishments anzudienen. Aber gut -- dieses Gedicht ist wichtig.

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Ach ja, und: heißt es wirklich Weisheit zu erlernen, nicht Weisheit zu ergründen? Kann man denn Weisheit erlernen?*

War Schiller vielleicht doch ein Pädagogikstudent ohne Abschluss, der dann gleich Schulminister geworden ist?

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Sonntag, 7. Oktober 2012

Mehr und immer mehr...

Wir verfügen über immer mehr Möglichkeiten. Nur nicht über die Zeit, um diese Möglichkeiten zu nutzen. -- Beispiel:

Persönliche Dokumente an Ihren Kindle Touch senden 

Der persönliche Dokumentenservice ermöglicht es Ihnen, persönliche Dokumente jederzeit auf Ihrem Kindle zur Verfügung zu haben - Sie sparen Druckkosten und Zeit. Sie senden Dateien einfach von einer zuvor genehmigten E-Mail-Adresse an Ihre Kindle-E-Mail-Adresse. Sie können die Dateien dabei auch in das Kindle-Format konvertieren.
...
  • Tippen Sie auf dem Startbildschirm auf die Menütaste und anschließend auf Einstellungen.
  • Tippen Sie dann auf Geräteoptionen und danach auf Personalisieren Sie Ihren Kindle.
  • Unter der Überschrift An-Kindle-senden E-Mail wird Ihre persönliche Kindle-E-Mail-Adresse im Format [Name]@kindle.com angezeigt.

Freitag, 5. Oktober 2012

A 73: Alle sind nun tot

Kurzes Innehalten. Realität ist, was das Individuum wahrnimmt. Hyperrealität ist, was alle wahrnehmen. Dazwischen: Teilrealitäten.


Alle Beteiligten sterben

Damit sind alle Insassen der beteiligten Autos tot, keiner überlebte den verheerenden Unfall: Die 31-jährige Frau, ihre sieben Jahre alte Tochter und der 25 Jahre alte Fahrer des anderen Wagens starben noch an der Unfallstelle. Später erlag die vierjährige Tochter der Falschfahrerin ihren Verletzungen in einer Klinik. Der 54 Jahre alter Beifahrer kam zunächst in ein Krankenhaus. Dort erlag er nun seinen schweren Verletzungen. Warum die Frau – sie war laut Polizei unbekleidet – in die falsche Richtung auf die Autobahn gefahren ist, ist weiterhin unklar.

Bereits am Vorabend der tödlichen Fahrt hatte die Mutter der 31-Jährigen die Polizei gerufen, berichtete die "Bild"-Zeitung. Sie verdächtigte sie, auf einem Drogen-Trip zu sein, doch die Polizei konnte im Schnelltest zeigen: Sie hatte kein Rauschgift genommen.

"Hinter mir ist ein Monster her"

Am Morgen des Unfalls sah eine Nachbarin die Frau mit ihren beiden Töchtern aus dem Haus kommen. Schon da sei sie nackt gewesen. Wie die Nachbarin berichtet, rief sie: "Hinter mir ist ein Monster her! Das sind alles Monster!"

(WELT online)

Politik: Bild des Tages




(Nähere Informationen hier)

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Nachtrag: Ich habe dann im Fernsehen das Interview + Publikumspöpelei gesehen. Ergebnis: Beck wurde nicht sonderlich laut, sondern nur deutlich. Dass die nicht selten ja auch volldepperten Wutbürger allüberall das Maul aufreißen, auch wenn der andere gerade spricht? "Empört euch!" kann auch zum leeren Slogan verkommen. In diesem konkreten Fall: Beck -- mit dem ich nicht verwandt noch verschwägert bin und auch nicht die Partei teile -- hatte Recht!

Rechtschreibreform: Fund des Tages

Ohne weitere Worte:

"Damit uns nichts Unangenehmes passiert“

Ein Schulbuchautor berichtet, daß der hessische Ministerialrat Stillemunkes einem Schulbuch die Zulassung verweigert habe, weil darin nicht der Wortlaut der Rechtschreibreform wiedergegeben sei. Dabei beherrscht Stillemunkes die neue Rechtschreibung selbst nicht, wie seine fehlerhafte Broschüre „Rechtschreibung gut erklärt“ beweist. Aber die hessische Landesregierung ist das Zentrum der Reformdurchsetzer. Das sieht ja auch der Verband der Schulbuchverleger so, der seine Agitation daher mit großem Erfolg auf Roland Koch und seine Schulministerin konzentriert. In den Rat haben die Schulbuchverleger den Klett-Lektor Michael Banse entsandt, „damit uns allen nichts Unangenehmes passiert“, wie es in einem internen Papier heißt."

(faz.net)

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Irgendwann, vor Monaten, habe ich mich gefragt, wie denn Theodor Ickler, als der Bayerische Professor der er war und als der er Klausuren korrigieren musste, in denen der Staat auf seiner Rechtschreibhohheit pochte -- wie also Ickler da die Rechtschreibung gesehen und ggf. korrigiert hat.

Rechtschreibung: heraus geputzt

Wer soll so schreiben wollen?

"Heute befindet sich dieses Kleinod, mitten im Grünen gelegen und von ausgedehnten Waldgebieten umgeben, in den Händen einer Hoteliersfamilie, welche das Hotel zwischen 2007 und 2012 wieder zu einem kleinen Juwel heraus geputzt hat." (Forellenhof)

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Shades of Martenstein

Mein Gott, der Martenstein! Noch ist er nicht im Internet mit dieser wahrhaft subtilen Analyse. Darum will ich auf sie hinweisen: ZEIT Literatur-Beiheft, heute, S. 76:



Weil Google Bilder ja noch nicht liest, hier also im Klartext:

HARALD MARTENSTEIN
WEISS, WARUM »SHADES OF
GREY« DIE MUTTER ALLER
BESTSELLER IST UND WIESO
LESERINNEN SO GERNE IN
ADJEKTIVEN BADEN GEHEN


Und auch noch ein wenig Text, damit das Ganze fassbarer wird:

"Das Wort »Lüsternheit« reicht völlig, ohne »blank«. Und schreibt »er rollt sich abrupt auf mich« statt »mit einer abrupten Bewegung«, nicht ahnend, dass es genau dieser Stil ist, den die Menschen, vor allem die weiblichen, draußen im Land haben möchten. Leserinnen wollen wieder und wieder Wellen von Adjektiven lüstern über sich hinwegschwappen lassen. Ich habe jungen Leuten, Berufsanfängern, gesagt, dass sie nicht gut schreiben können. In Wirklichkeit waren das alles potenzielle Mega-Bestseller-Autoren, und ich bin der Volldepp. Um es mit den Worten von Shades of Grey zu sagen: »Unwillkürlich entfährt mir ein leises Stöhnen.«"

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Sollte ich mit dem Bildausschnitt da oben gegen (c) verstoßen, bitte einfach melden, und schon ist das Bild wieder weg.

Montag, 1. Oktober 2012

USB-Stick auf NTFS umstellen

Ok, das noch mal. Diesmal für den USB-Stick, im vorliegenden Fall 16 GB.

 23.07.2008, 08:17
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Wie formatiere ich einen USB-Stick mit NTFS?
• Unter einem Konto mit administrativen Rechten anmelden.
• Systemsteuerung->System->Hardware->Gerätemanager öffnen.
• Jeweiliges Laufwerk (USB-STICK) auswählen und per Rechtsklick die Eigenschaften öffnen.
• Unter Richtlinien von "Für schnelles Entfernen optimieren" auf "Für Leistung optimieren" umstellen.
• -> Jetzt lässt sich der USB-STICK auch mit NTFS formatieren.
• Wieder auf "Für schnelles Entfernen optimieren" umstellen

Quelle: Chip Online

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VIEL BESSER ABER, UND MIT DEM USB-STICK MIT 16 GB ERPROBT:

Im DOS-Fenster mit 

convert c: /fs:ntfs 

Genaueres bei chip.de .