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Samstag, 18. April 2015

Die Formel 1 und die Spaßbremsen

Hiermit verabschiede ich mich, spontan und einfach mal so, von den Feministinnen eines bestimmten Typs und ihren willigen Helfern. Die aus Kalkül auch mal Männer sein können.

Wohlgemerkt -- ich vertrete die Meinung, dass Frauen vollständig gleichberechtigt sind. Wo sie es sind, muss man sich dafür einsetzen, dass sie es demnächst sind. Aber dann kommen -- die Spaßbremser und -bremserinnen!

"Liu Siying kann die ganze Aufregung nicht nachvollziehen. Die 22-jährige Hostess war am Sonntag nach dem Großen Preis von China in Shanghai von Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton absichtlich mit reichlich Champagner bespritzt worden. Der Brite wurde daraufhin in sozialen Netzwerken teilweise wüst beschimpft -- wahlweise als Rüpel oder als Sexist. | 'Das hat doch nur ein oder zwei Sekunden gedauert', sagte Liu Siying nun der Zeitung 'Shanghai Daily'. Es beschäftige sie nicht allzu sehr. 'Mein Arbeitgeber hat mir gesagt, ich soll auf dem Podium stehen, und das habe ich gemacht.'" (SPIEGEL Online)

Ich habe keine Ahnung, ob die Formel 1 sinnvoll ist. Nein, wahrscheinlich ist sie, wie so vieles heute, ein umweltschädlicher Quatsch, der abgeschafft gehört. Aber so lange sie da ist und die blöden Gesetze des Champagner-Herumspritzens gelten, sollten sich die Spaßbremsen einfach raushalten.

Ich bin wirklich für die Einführung der getrennten Staaten. In der einen sind die politisch allzeit Korrekten, in dem anderen die, die Fünfe grad sein lassen und damit ganz gut drauf sind. Ich wette, in 10 Jahren von der Gründung an gerechnet, sind die korrekten Staaten das, was früher der Stalinismus war, und die Gut-drauf-Staaten sind der alte Kapitalismus von 1953. 

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