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Dienstag, 20. September 2011

Hugh Grant und das Kind im Bad

Hugh Grant läuft zu großer Form auf, indem er, in der Diskussion um die Fehler der Journalisten von News of the World ein Bild dekonstruiert: Man solle das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, sage man? Nun, er und alle geistig gesunden Menschen könnten sehr leicht und sehr gut ein Kind vom Badewasser unterscheiden, und bevor sie das Badewasser ausschütteten, würden sie ja doch das Kind herausnehmen. Und viele Kinder könnten vorher schon selbst heraussteigen. Man kann sich die launige Rede auf Youtoube anschauen. Sehr gut!

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Ok, das Deutsche und das Englische kennen diese Redewendung. Vielleicht hat sie das Deutsche auch vom Englischen herüber- genommen: "to throw out the baby with the bath water". Jetzt aber das: "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

Es stehen zur Auswahl: "You can't have your cake and eat it too." Und: "You can't make an omelette without breaking eggs." Der Unterschied hier: Das Deutsche klagt an, dass da einer Unverein- bares wolle. Er will das Gute für sich, die Nachteile, die mit den Vorteilen notwendig verknüpft sind, die will er nicht. Nicht so das Englische: Es hebt den Finger und sagt einfach: Das geht nicht, weil B eine notwendige Konsequenz von A ist.

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Und kaum wird man neugierig, wird man in Zeiten des Internets auch fündig:


Verblüffend!