Montag, 4. Juni 2012

SPIEGEL: Yellow Fotostrecke

Der SPIEGEL widmet dem kanadischen "Zerstückler" eine eigene "Fotostrecke". Erstaunlich.

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Und wir sind wieder bei der alten Frage, ob Filme, Killerspiele usw. bei einem bestimmten Typus von Mensch nicht vielleicht doch Mitauslöser sind für bizarre kriminelle Taten.

"Mord à la Hollywood // Die Selbstdarstellung als böser, aber begehrenswerter Schönling, die auffälligen Namen mit internationalem Flair, ein Video von Eispickel-Mord und Verstümmelung fürs Internet, Leichenteile an Parteien – für Axel Petermann, den Profiler der Bremer Polizei und Buchautor („Auf der Spur des Bösen“) sagt jedes Detail etwas über den Täter aus, aber „eine Bedeutung erhalten die Einzelheiten erst, wenn man den gesamten Kontext kennt.“ // So könnte der Eispickel als Mordinstrument eine Zufallswaffe sein, die eben im Haus war. Er könnte aber auch bewusst gewählt sein: Im Film „Basic Instinct“ spielte ein Eispickel als Mordwaffe eine grausame Hauptrolle. Der Täter hat schließlich das Video vom Mord auch mit Filmmusik unterlegt: Die Melodie stammt aus „American Psycho“, der Geschichte eines New Yorker Yuppies, der aus reiner Mordlust Menschen umbrachte ..."