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Freitag, 3. August 2012

Der deutsche Fernsehfilm

Und das will ich auch noch festhalten: Ich bin nicht allein!

"Kritik am deutschen Fernsehfilm | Woher der öffentlich-rechtliche Kitsch kommt | 15.10.2011, 10:31 | Von Christopher Keil || Es wird viel gejammert über die Qualität des deutschen Fernsehfilms. Was ARD und ZDF produzieren, ist oft nur kitschiges Quoten-TV. Woher kommt dieses Elend, warum wird es einfach nicht besser? Ganz einfach: Weil der Fernsehfilm sich verkauft hat - in vielerlei Hinsicht."

Es ist nicht nur das Kitschige, das mich, kaum dass ich sehe, dass ein Fernsehfilm deutsch ist, sofort wegschalten lässt.

Wie schnell ich das erkenne?

Die Mundbewegungen, nicht synchronisiert. Die spießige Umgebung, die auch bei Superreichen und jungen Leuten spießig bleibt. Die Kamera-Perspektive hat etwas Gewöhnlich-Großdeutsches. Die Mannschaft aus bewährten, hierzulande berühmten und als sehr beliebt ausgegebenen Schauspielern. Im Hintergrund dann immer sichtbar, das Fundament: Es sind diese unselig unspannenden Drehbücher, bestehend aus: ein bis drei Schuss Sozialkritik. Und der Rest: Langeweile.

Und wenn jetzt einer sagt, dass man so etwas doch nicht in zwei bis drei Sekunden erkennen kann... Doch: ich kann!