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Montag, 21. Oktober 2013

Die spinnen, die Dotcomler!

Es wurde und wird über die für die Steuerzahler überaus kostspieligen Banken-Fehler gesprochen. Was sagen eigentlich die Aktionäre, wenn in einem Jahr eben mal durch einen Fehleinkauf 500 Mio. Euro versenkt werden? Risiko, das man eingehen muss, wenn man ein Global Player in seinem Sektor sein sein will? Oder wurden die 500-Mio gar nicht versenkt?

Das Online-Bewertungsportal Qype wird zum 30. Oktober eingestellt, wie der Dienst auf seiner Website mitteilt. Die deutsche Webplattform wurde im vergangenen Jahr vom US-Konkurrenten Yelp für rund 50 Millionen Euro gekauft. Qype startete 2005 als eine Art europäischer Klon von Yelp, gegründet wurde der Dienst vom Hamburger Unternehmer Stephan Uhrenbacher. (STERN Online)


Gut, ist schon klar: Einen Mitbewerber durch Aufkauf aus dem Wettbewerb zu nehmen, das generiert auch einen geldwerten Vorteil. (Um mal den Slang der Startups nachzuahmen.)

Und was macht eigentlich Herr Uhrenbacher mit dem vielen Geld? Oder war er mit Yelp-Aktien bezahlt? Immer noch -- den Verlust herausgerechnet -- ein guter Schnitt.