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Freitag, 4. Oktober 2013

"Selbstjustiz gegen Organhändler?"

Google News verweist darauf.

Wütender Mob lyncht drei Menschen auf Madagaskar || Aktualisiert am Donnerstag, 03.10.2013 | Grausamer Fall von Selbstjustiz: Ein wütender Mob hat auf einer Touristeninsel in Madagaskar drei Männer gelyncht. Die Männer, darunter zwei Franzosen, stehen im Verdacht, Organhändler zu sein. Ihnen wird vorgeworfen, einen achtjährigen Jungen getötet und verstümmelt zu haben. | Drei Männer sind in Madagaskar wegen des Verdachts, illegale Organhändler zu sein, von aufgebrachten Dorfbewohnern gelyncht worden. Der Mob habe am Donnerstag am Strand des Dorf Ambatoloaka auf der Insel Nosy Be zwei Ausländer zunächst schwer misshandelt und dann angezündet, berichtete Polizeisprecher Richard Ravalomanana. | Später wurde dann nach Polizeiangaben ein dritter Mann, der zeitweise in Polizeihaft war, von einer wütenden Menge umgebracht. Der 30 Jahre alte Onkel des getöteten Kindes soll an der Tat beteiligt gewesen sein soll. (FOCUS Online)

Die Frage am Ende, nicht beantwortet in dem Artikel: Entssprachen die Anschuldigungen des "wütenden Mobs" der Wahrheit oder nicht?

Und man findet natürlich Parallelen, in der Randspalte. Die eiskalten Grenzen des Kapitalismus, wenn der Preis die Verlockung für Kriminelle groß werden lässt.

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(Da war vorher gemeldet worden, dass es sich wahrscheinlich um Organhandel geht. War wohl aber nicht so. Der Wahnsinn kann auch pur auftreten.)

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