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Freitag, 11. Oktober 2013

GOLDMAN SACHS: Der Bauer und der Fuchs

Alles erinnert auf einmal an Geschichten über die Freimaurer von ehedem: ein Bruderbund, der sich gegenseitig deckt und die Posten zuschanzt. Die Jesuiten werden genannt in dem Film. Man könnte an alle möglichen Geheimbünde denken. Die Illuminaten. In der Öffentlichkeit wirken und im Geheimen verlinkt sein, einfach die gleiche Sprache sprechen und die gleiche Denke denken.

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How close are Goldman Sachs's connections with the US treasury? | What can we make of 'two dozen' conversations between treasury secretary Henry Paulson and Goldman's Lloyd Blankfein last September during the AIG rescue? (The Guardian, online)

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Aus den vielen Statements ist etwas hänge geblieben. Einer der Interviewten sagt: Nein, er mache Goldman Sachs gar keinen Vorwurf. Es sei halt so: Wenn der Bauer das Gatter offenlasse, und der Fuchs hole die Gänse -- könne man dann dem Fuchs einen Vorwurf machen?

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Schlussfolgerung, mit Blick auf das Ganze: Ich betrachte Boris Becker und Goldman Sachs und sage mir -- Arbeitshypothese --, dass ich auf einem Narrenschiff [1] lebe.

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Und auch das noch schnell:

Goldman-Sachs-Mitarbeiter Fabrice Tourre

Zu den Geschädigten gehörte auch die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB, die eine wichtige Rolle am US-Hypothekenmarkt gespielt hatte, sich verspekulierte und vom deutschen Steuerzahler mit Milliarden gerettet werden musste. Sie war eines der ersten Opfer der Finanzkrise.

Die Entscheidung des Gerichts stellt einen der größten Siege für die US-Börsenaufsicht SEC dar, die das Zivilverfahren angestoßen hatte. Die Anwälte der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) nannten Tourre das Gesicht der Wall-Street-Gier. Tourres Anwälte bezeichneten ihn hingegen als Sündenbock in einer Wirtschaftsflaute, die von größeren ökonomischen Mächten ausgelöst worden sei.

"Größere Mächte"? Das ist: Das Böse an sich, das ungreifbare? Oder gibt es am Ende doch: Namen, Personen, Verantwortliche?