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Donnerstag, 28. Juli 2011

PISA-PISA-PISA

Da fordert ein Journalist der Münchener Abendzeitung einen Pisa-Test für Lehrer:



Zum Nachlesen im Reintext:


Monaco
Pisa-Test für Lehrer
Pünktlich zur Ferienzeit wird das TV-Angebot mau. Nur Wiederholungen. Zum Glück werden ein paar Rate-Sendungen ausgestrahlt. Die haben viel Unterhaltungswert: Man kann was ler- nen, mitraten und staunen - über Kandidaten, die einen Beruf ausüben, der zwingend eine Allgemein- Bildung voraussetzt. Beispiel: eine Konrektorin in der ZDF-Rate-Sendung „Rette die Million!". Eine einfache Literatur-Frage nach einem toten Schriftsteller war nicht ihr „Ding". Mit der Rechtschreibung stand sie auch auf Kriegsfuß. Geografie na ja. Dank ihres Rate-Partners konnte sie von der Million noch 50 000 Euro retten. Vielleicht bloß ein Einzelfall. Aber angesichts der schwachen Verstellung jener Lehrerin darf man fragen: Warum gibt's eigentlich keinen Pisa-Tests für Lehrer? Torsten Huber


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Natürlich sage ich mir sofort: Und wann kommt der Pisa-Test für Journalisten? 

Und für Ärzte, Rechtsanwälte, Ministerialbeamte und Minister? Und schließlich für den Rest der Bevölkerung. Zu irgendeiner Gruppe gehört schließlich jeder.

Ich werde demnächst mal ein wenig konkreter werden, hier. In Sachen: Sind Sie gebildet? Abstrakt und auf die anderen deutend kann nämlich jeder Dackl sein Mütchen kühlen. Werden wir doch mal konkret!

Das alles heißt nicht, dass wir auf eine gewisse "Allgemeinbildung" nicht Wert legen sollten. Nur müssen wir uns dann auch mit der Frage, KONKRET; beschäftigen, was das denn ist. Eine Art Führerscheinprüfung, die jeder erst mal für sich machen kann, wäre da schon ziemlich hilfreich.