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Dienstag, 23. April 2013

Stichworte: Uli Hoeneß und die Steuer


Ein extrem komplexes Thema. Sport, ehemalige Sportlichkeit, Geschäfte, Raffgier* eines scheinbar unüberwindlich Starken und dabei Sympathischen. Das Aussehen auch: der dickliche Wurstfabrikant. Und vor allem: U. H. in der Defensive. Die er nicht kennt. Aus der heraus er gleich wieder angreifen und drohen will. Gegen die Berichterstattung. Das Bild des Adligen, der das Grollen der Revolution als das unsachgemäße Tun der Dienstboten in der Küche deutet. Die Frage ist, ob die Spieler, heute oder in einer Woche, schon die ganze Angelegenheiten ins Hirn lassen und entsprechend schlechter spielen. Man wird es sehen.

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| * Das Wort hört sich allgemein an. Aber mal ein reines Gedankenspiel: Wenn UH, sagen wir: Privatbesitz von 80 Mio Euro hat. Teilweise an der Steuer vorbei also pro Jahr 1 Mio Steuern zahlt auf die schöne Kapitalvermehrung. Und bei vollkommener Ehrlichkeit 3 Mio gezahlt hätte. Da bleibt, hin oder her, auch bei der Ehrlichkeit genug für ein luxuriöses Leben. Warum also den Ruf und das Leben aufs Spiel setzen?! Weil einer ein Spieler ist, der den Nervenkitzel braucht, das Leben auf des Messers Schneide? Wenn er dann abrutscht und sich rittlings auf die Schneide setzt ...?