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Samstag, 10. März 2012

Perspektive: Faktisches und Erfundenes

So sieht die Seite aus: Ein Bild, auf dem ein Mann in einem karierten Hemd sich einen dicken blauen Pullover so über Kopf geworfen hat, dass man von Kopf und Gesicht gar nichts sieht. Und nun der BILD-Text:

"Leipzig – Versteckt sich unter diesem Pullover ein Mann, der einen Vergewaltiger für die eigene Ehefrau engagierte? || Seit Freitag steht Torsten W. (43) aus Grimma vor Gericht. Die Anklage: Er gaukelte seiner Ehefrau einen Ausflug nach Niedersachsen vor. Angeblich, um dort mit Freunden Silvester zu feiern. Doch kaum im Motel angekommen, fesselte W. seine Frau, warf sie aufs Bett und riss ihr die Sachen vom Leib. Ein Komplize des Ehemanns vergewaltigte sie anschließend, während Torsten W. seelenruhig zusah."

Das bedeutet, wenn man es genau nimmt, das die Frage ist, ob unter dem Pullover jener Torsten W. steckt oder nicht. Denn dass Torsten W. das alles gemacht hat, wird ja im Text unterstellt.

Und im Übrigen das natürlich auch für die anthropologische Fall-Sammlung: "Was es nicht alles gibt!"