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Montag, 16. Juli 2018

Europa als 'goldener Kontinent'



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BDLB #90 "Kim: Viele haben das Bild von Europa als einem goldenen Kontinent. Mir sind immer wieder Migranten begegnet, die sich gar nicht vorstellen konnten, dass es in Europa Hunger gibt. Geschweige denn, dass Menschen auf der Straße leben."

Wer hat mal Szenarien gesehen, in denen gefragt wird: Was wird wohl aus den Migranten / Flüchtlingen, die, Stand: Mitte 2018, hier sind? Aus zwei Perspektiven: 1. aus der Sicht der Hoffnungen der Angekommenen und 2. aus der Sicht derer, die hier leben und die Angekommenen -- wie lange / in welchen Belangen? -- finanzieren.

Im Moment mein Szenario: 2030 werden wir halbwegs, aber eben nur halbwegs durchorganisierte Quartiere haben, die immer weiter alimentiert werden müssen. Und die Probleme, die wir heute in Ansätzen sehen -- Gewalt, Antisemitismus, Parallelgesellschaften, Rechtsdrift -- werden einfach zum Alltag gehören. Vollkommen offen allerdings: Wohin das, was ich Rechtsdrift nenne, in der Politik führen wird.

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Gahmuret #90.1 Hallo BDLB, was passiert in Ihrer Vision, wenn wir vor 2030 noch eine Wirtschaftskrise oder zumindest eine Flaute erleben? Das ist nämlich sehr wahrscheinlich. Was ist, wenn wir das alles nicht mehr bezahlen können? Antwort auf #90 von BDLB

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"... was passiert in Ihrer Vision, wenn wir vor 2030 ..."

Nun, die Frage liegt exakt auf der Linie dessen, was ich gefragt habe. Dann kommen die Probleme halt früher. Ausdrücken wollte ich: Wir hätten eine bessere Diskussion in Sachen Migration, wenn die, die den ethischen Verpflichtungen das Wort reden, sich auch zu solchen mittelfristigen Szenarien äußern würden. Im Moment habe ich das Gefühl, dass für viele gilt: "Schon wer, was die Migration angeht, über die Zukunft und über mögliche Probleme nachdenkt, ist kein guter Mensch!" Das lässt das unsinnige Lagerdenken erblühen, das wir gerade haben.

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