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Montag, 9. Juli 2018

Migration: Falsches Denken in Modellen

Was man nicht so alles findet!

"Seit September 2015 dominiert die Flüchtlingsdebatte die deutsche Politik. Kaum eine Wahlkampfrede, kaum eine Talkshow, die nicht irgendwann bei den immergleichen Fragen landet: Wie viele sollen kommen dürfen? Wie viele Zuwanderer verkraftet die Gesellschaft? Wann muss Schluss sein? Wie sichert die Europäische Union ihre Außengrenzen? Wenn so lange in eine Richtung gedacht wurde, sollte man die Frage vielleicht einmal umdrehen: Was wäre, wenn alle Menschen kommen könnten, die wollen? Wenn alle Grenzen offen wären?

Die erstaunlichste Folge wäre ein deutlich höherer Wohlstand für alle. Wirtschaftsforscher ermittelten in vier unterschiedlichen Studien, dass sich das weltweite Bruttoinlandsprodukt um einen Wert zwischen 67 und 147 Prozent erhöhen würde. Der Grund: Eine Arbeitskraft, die von einem armen Land in ein wohlhabendes zieht, entfaltet – unter anderem durch einen effizienteren Arbeitsmarkt sowie bessere Arbeitsbedingungen und Hilfsmittel – eine erheblich höhere Produktivität." (brandeins.de)

Mich erinnert das daran, dass formal denkende Menschen, Wissenschaftler, in Modellen denken. Was gar nicht anders geht. Nur blenden die Modelle manchmal Größen aus, die man nicht ausblenden darf und ziehen Analogien, die man nicht ziehen darf. Beispiele für formales Denken und Fragen: 
  • 7.000 Arbeiter errichteten die Cheopspyramide in 20 Jahren. Wie lange hätten 5 Arbeiter gebraucht? 
  • Mathematikerwitz: Sagt der Professor in der Vorlesung den anwesenden 11 Studenten: "Wenn jetzt 13 Studierende rausgingen und zwei kämen rein, dann wäre keiner mehr da!"
Etwas ernsthafter würde ich auf ein paar Probleme hinweisen, die wir heute schon haben:
  • Unterricht in den Schulen mit den bekannten Problemen. (30 Kinder in einer Klasse, davon sprechen 3 muttersprachlich Deutsch)
  • Unterschiedliche kulturelle Normen (z. B. Nicht-Gleichstellung von Frauen)
  • Wohnungsnot (Konkurrenz zu den ärmeren Einheimischen)
  • Parallelgesellschaften und Armenviertel
  • Verteilungskämpfe
  • Politische Radikalsierung
Manchmal wundert es nicht, dass der Volksmund sagt: ...

Ach, das lassen wir besser!

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