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Donnerstag, 28. Februar 2013

Reif für die Insel

Wieder ein Jedermann, für den der Tod erfunden worden ist. Er kauft sich eine Insel und eine Fluggesellschaft.

"Leisten kann sich [Larry] Ellison die Insel samt der Fluglinie locker. Der Gründer, Chef und Großaktionär des SAP-Rivalen Oracle wird vom US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" auf ein Vermögen auf 41 Mrd. Dollar geschätzt (31 Mrd. Euro). Auf der Liste der Superreichen dieser Welt belegt er damit Rang sechs. In den USA ist er laut "Forbes" der dritt- reichste Mensch nach Microsoft-Gründer Bill Gates und Starinvestor Warren Buffett." (n-tv Online)

Mittwoch, 27. Februar 2013

ULR-Deppen-Chronik, die Soundsovielste

Was soll ich denn jetzt davon halten? Google kümmert sich doch wirklich rührend um mich, und ich soll meine Daten nach Polen schicken, an die geheimnisvolle URL promujesz.pl?




Wer mag, der kann ja mal vorbeischauen. Sieht irgendwie nicht nach Google aus...

Dienstag, 26. Februar 2013

Lovefilm: Kürzlich gestreamte Filme

Ich habe tatsächlich den Titel dieses seltsamen Films vergessen, den ich vor ein paar Tagen bei Lovefilm gestreamt habe. Den Anfang. Nicht zu Ende gesehen. Nach längerem Suchen finde ich die Lösung des Problems bei lovefilm.de selbst:

"Ich habe für einen Pay-per-View Titel gezahlt. Kann ich diesen noch anschauen? || Ja, Sie können den Film innerhalb von 48 Stunden nach Kauf sooft Sie möchten anschauen. [...] Sie können alle kürzlich gestreamten Filme, auch Pay-per-View Titel, in Ihrem Kundenkonto einsehen."

Ok, es hat geklappt. Etwas genauer: Ihr Konto > Aktivität: Ausgeliehene Titel > Video on Demand Titel

Montag, 25. Februar 2013

Emoticons -- brrrh!

Immerhin gibt sich Iminent gleich aus der Urheber zu erkennen:


Immer wieder dieses Programm Iminent!

Sonntag, 24. Februar 2013

Phonostar: kleiner Misserfolg

Ich habe den Phonostar mal wieder installiert. Ich will "Wenn die Gondeln Trauer tragen" als Hörspiel aufnehmen. Die Aufnahme beginnt eine halbe Stunde zu spät und endet vor dem Schluss. Um es mal so auszudrücken.


Searchnu.com

Noch eine Webzecke, auf einem Notebook der Familie: Searchnu.com! Ich finde schnell dies:

Die Domains Searchnu.com und search-results.com gehören zur IAC Search & Media, Inc. Diese Firma ist auch bekannt unter dem Namen Ask Jeeves Inc. Sie hat viele populäre Domains im Internet und die berühmteste davon ist Ask.com. Wenn wir mehr Informationen über Searchnu in bekannten Suchmaschinen suchen, sehen wir, dass Nutzer versuchen diesen Dienst zu entfernen. Wir haben auch herausgefunden, dass Searchnu durch eine Menge Freeware-Programme verbreitet wird, die bekannte MP3-Konverter, Ilivid und andere Programme, die auch auf Cnet enthalten sind, beinhalten. Wir raten Ihnen sehr die Komponenten, die Sie auf dem System installieren, sehr gut durchzulesen. Während dem Installationsvorgang werden Sie eine Liste mit gebündelten Programmen erhalten, und diese sind automatisch angekreuzt. Wenn Sie also nichts lesen, werden Sie Searchnu automatisch mit anderen Programmen installieren. | Die typische Installation beinhaltet die Searchnu-Toolbar, searchnu.com und search-results.com. Searchnu verändert Browsereinstellungen und macht die Startseite alle Browser, die Sie benutzen, searchnu.com. Es lässt auch alle Suchergebnissseiten auf eigene Suchergebnissseiten weiterleiten.

Diese Firmen werden jetzt auch auf die Voodoo-Liste gesetzt.

Wenn man die o. a. Seite liest, auch weitere Informationen, z. B. warum Virenscanner diese Zecke nicht entdecken.

Das vielleicht noch:

"GOOGLE CHROME | 1. Click on Customize and control Google Chrome icon and select Settings. Choose basic options there and change the http://www.searchnu.com/406 url to the page you like to start with. | 2. press manage search engines button and make the default search engine google.com there. Also delete "search results" line from the list."

Freitag, 22. Februar 2013

Lautsprecher-Kritik

Ein Kommentar zu einer Amazon-Kritik:

Ich bin auf der Suche nach Lautsprechern. Hier, wie oft, ist die Frage: a) Ist dieses konkrete Produkt ein Montagsstück? b) Wie unterschiedlich sind die Ansprüche? (Hier von "hat ein besonders feines Gehör, das andere nicht haben" ... "ist einfach überkritisch (um den Expertenstatus zu erhöhen)". Wenn man das, hier wie sonst, doch nur wüsste! Hilfreich bei Kritiken wäre auf jeden Fall die Mitteilung der kritischen Menschen, irgendwann: "Ich habe mir die XY-Lautsprecher gekauft und bin jetzt endlich sehr zufrieden."

Passiva: Wikipedia

Ich halte hier fest, damit ich es nicht aus den Augen verliere, was ich eben in der Wikipedia angeregt habe:

Veranschaulichung

Mich hat es heute morgen vom Stichwort "Bilanzsumme" hierher verschlagen. Ich wollte mich als interessierter Bilanz-Laie informieren. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Artikel sehr unanschaulich bleibt. Ich meine -- mir ist jederzeit klar, dass man komplizierte Sachverhalte nicht versimpeln kann und soll, aber es gäbe ein gutes Hilfsmittel zur Veranschaulichung und Erklärung: das Beispiel. Sinnvoll wäre, glaube ich, eine 'Modellbilanz', die nur aus wenigen Posten besteht, und dazu vielleicht Bilder einer 'echten Bilanz', beides mit Erklärungen. Ja, und wenn richtig ist, was ich hier in der Diskussion lese:

"Unternehmen erstellen ihre Bilanzen zunehmend nach IFRS und nicht mehr (ausschließlich) nach HGB. Die beiden Seiten einer IFRS-Bilanz sind mit Aktiva und Passiva überschrieben."

dann wäre es auch schön, wenn man für beides, IFRS und HGB, Beispiele oder Beispiel-Ausschnitte hätte. Das alles unter dem (hoffentlich gültigen) Wikipedia-Motto: 'Nicht für den Fachmann, sondern für den interessierten Laien schreiben wir.'

Also, mal sehen, was daraus wird.

Bilanzsumme

Noch so 'ne Idee: Als ich das gestrige zu Klarmobil sehe, geht es mir durch den Kopf, dass ich nicht weiß, wie groß Klarmobil eigentlich ist. Welche Rechtsform hat es? Wer ist der Vorstandsvorsitzende? (Und was macht den Unterschied zwischen Vorstandsvorsitzenden und CEO aus?) Fragen über Fragen, die in der Schule nur unzulänglich geklärt werden. Auch so ein Vorschlag für eine Lehrplanreform im Fach Sozialkunde. Oder wie immer das in den Bundesländern jeweils heißt.

Wie auch immer -- ein Stichwort für die Größenbestimmung von Unternehmen kommt mir in den Kopf: Bilanzsumme. Und was ist das wieder? In welcher Beziehung steht die Bilanzsumme zu Umsatz und Gewinn vor und nach Steuern?

Also mal eben nachgesehen...

Was schon mal auffällt: Die Wikipedia kommt diesmal auf der ersten Google-Seite nicht vor. Seltsam. Wann war das zum letzten Mal, dass nicht die Wikipedia oben stand?! Die Reihenfolge: firmextra.de; wirtschaftslexikon24.com; wirtschaftslexikon.gabler.de; welt.de; faz.net; linguee.de; gesetze-im-internet.de; thefreedictionary.com. Wie auch immer, die WELT springt ins Auge:

10.12.09 Wirtschaftslexikon | Die "Bilanzsumme" hat wenig Aussagekraft | Am Ende kommt es ja doch auf die Größe an. "Größter Gummistiefelhersteller der Welt" macht sich auf der eigenen Firmen-Homepage besser als: "Die Nummer 15 am Gummistiefel-Markt." Nur: Woran misst sich die Größe, nach der die Unternehmenschefs streben? Umsätze werden gerne angeführt, auch die Zahl der Mitarbeiter. Oder aber die Bilanzsumme. Von Sebastian Jost || Sie ergibt sich, wenn man alle Vermögenswerte eines Unternehmens zusammenzählt, von den Werkshallen über die Rohstoffvorräte bis hin zum Bargeld in der Kasse. Besonders bei Banken gilt die Bilanzsumme als der Maßstab schlechthin für die Größe eines Hauses. Noch vor wenigen Jahren wiesen es deshalb alle Kreditinstitute deshalb als Erfolgs- meldung aus, wenn sie ihre Bilanz vergrößerten – und manche Sparkässler tun es noch heute. (DIE WELT. Wirtschaftslexikon Online)

Und nun? Ja, jetzt ist der Sozialkunde-Unterricht dran.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Klarmobil: Das Ende einer Beziehung

Ich telefoniere nicht viel mit dem Handy, und ich war sehr lange bei Klarmobil. Einfach so. Heutet endet -- nein, natürlich nicht eine Freundschaft. Sondern eine geschäftliche Beziehung. Ich kann selbst schuld sein, und anderen mag es besser gehen. Aber es funktioniert einfach -- nichts. Die Einzelheiten erspar ich mir.


Und auch das: Ich liebe Bayern. Ich lebe in Bayern. Bin Bayer. Aber diesen Lederhosenträger, der mit Sicherheit aus der Gegend von Dortmund stammt, den will ich nicht sehen! Vor allem nicht mit dieser zynischen Nebenzeile, wenn ich gerade 1 geschlagene Stunde versuche, jemanden bei Klarmobil zu erreichen und wenn die Bezahlhotline 99 Cent pro Minute kostet.

Die Geschäftsidee: Ein neuer Handy-Anbieter muss her, der die Balance findet zwischen Kosten und Kundenfreundlichkeit.

Ich erinnere mich ja selbst daran, dass ich das mit dem Abschied von Klarmobil hier schon mal angekündigt hatte...

Die Reihe der Unternehmen, die Schaden nehmen werden wegen ihrer schlechten Kunden- und / oder  Mitarbeiter-Beziehungen:

Amazon
IBM
Nokia
...
...
...
Klarmobil

Der Rote Plant

Ach, bin ich leicht zu erheitern! Ein Roboter muss nur etwas auf einem Roten Planten [sic] entdecken, und schon kann ich schmunzeln.


Nachtrag (220.02.2013): Und, ja schau! Sie hams entdeckt bei der WELT. Respekt.





Mittwoch, 20. Februar 2013

Wissenschaftsprosa: Verweise auf die Literatur

[Den Text, der da mal stand, versuche ich jetzt doch mal in einer Uni-Zeitung einzurücken. Mal sehen.]

München: S-Bahn-Sprachregelung

Ein Rätsel löst sich gleichsam von selbst.

Gestern, so 20 nach 7 in der Früh: 300 Meter vorm Münchener Hauptbahnhof, bleibt die S 3 aus Holzkirchen kommend stehen. Erst sagt der Lokführer, dass er keine Nachricht hat, dann sagt er -- das Staunen der Fahrgäste ist, ob der ungewohnten Deutlichkeit der Aussage, mit Händen zu greifen: Wegen eines Leichenfundes an der Donnersberger Brücke stauten sich die Züge zurück. So versäume ich meinen Zug um 8:50 Uhr.

Die Durchsagen auf dem Bahnhof sind dann wieder in der üblichen neutralen Fassung gehalten: "Wegen eines Notarzteinsatzes an der Donnersberger Brücke ...". Nun gut, die sogenannte Stammstrecke vom Ostbahnhof bis zum Hauptbahnhof und noch ein Stück weiter, die Strecke über die alles läuft, ist dicht.

Heute morgen will ich wissen, was da los war. Berichten die Zeitungen überhaupt? Oder werden diese Fälle taktvoll, oder wie man das auch sonst nennen will, verschwiegen?


"19. Februar 2013 10:03 Verkehrschaos in München | Chaos zum Berufsverkehr: Nach einem Notarzteinsatz an der Donnersbergerbrücke wurde die Streckensperrung aufgehoben und der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. Mit Verzögerungen muss allerdings noch gerechnet werden. | Wegen eines Notarzteinsatzes an der Donnersbergerbrücke ist es am Dienstagmorgen im gesamten Münchner S-Bahn-Netz zu erheblichen Verspätungen gekommen. Von 7.30 Uhr bis 9.40 Uhr ging auf der Stammstrecke nahezu nichts mehr, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. Teilweise seien die Bahnen zumindest in langsamem Tempo unterwegs gewesen."

BILD äußert sich knapp und recht spät:

"Verkehrschaos bei Münchner S-Bahn | Dienstag, 19. Februar 2013, 15:03 Uhr | München (dpa/lby) - Eine Vollsperrung der Münchner S-Bahn-Stammstrecke hat am Dienstag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Tausende Pendler kamen am Morgen in München zu spät zur Arbeit; bis in die frühen Nachmittagsstunden kam es bei der S-Bahn zu Ausfällen etwa auf der Strecke zum Flughafen. Viele Reisende mussten befürchten, ihre Flüge nicht rechtzeitig zu erreichen."

Klarheit bringt dann erst die Abendzeitung. Genauer: Nicht die Abendzeitung, sondern zwei ihrer Leser. Zuerst die Abendzeitung, wie die anderen sachlich-verklausuliert:

"Laim und Hackerbrücke | S-Bahn-Strecke nach Notarzteinsatz wieder frei | az, 19.02.2013 12:02 Uhr | Ärger im Berufsverkehr: Ein Notarzteinsatz macht der S-Bahn Probleme | Nach einem Notarzteinsatz wurde die Streckensperrung zwischen Laim und München - Ost aufgehoben und der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. Mit Verzögerungen und vorzeitigen Zugwenden muss allerdings noch gerechnet werden."

Dann die Leser-Kommentare:

"Rob, 15:37 Uhr | Leichenfund | Der Fahrer der S3 von Holzkirchen kommend machte die Durchsage: 'Wegen eines Leichenfundes an der Donnersberger Brücke endet der Zug heute bereits ab Ostbahnhof.'"

Sockenpuppt, 09:57 Uhr |  'Notarzteinsatz' | ist nur der Euphemismus für 'Selbstmörder, der sich vor die S-Bahn geschmissen hat ...' Wird immer wieder gerne verwendet, um potenzielle Nachahmer nicht erst auf die richtige bzw. hier falsche Idee zu bringen."

Freitag, 15. Februar 2013

Ja, ja, die deutsche Datenschüchternheit

Es kommt doch immer noch depperter, als man denkt!

"KLARNAMENPFLICHT | Gericht bestätigt Facebooks Forderung nach Klarnamen | Facebook erlaubt keine Pseudonyme und umgeht damit europäischen Datenschutz, sagt Datenschützer Weichert und klagt. In erster Instanz hat er verloren."  (ZEIT Online)

Wenn einer einen solchen Zirkus wie Facebook aufmacht, zu dem alle hinrennen, dann kann er auch den Eintrittspreis bestimmen. Es muss doch keiner bei Facebook mitmachen, wenn er seinen Namen nicht nennen will! Und außerdem: Das Recht auf Pseudonym im Internet als solches, wie will man das denn begründen? Ich fahre dann mit einem pseudonymen Nummernschild am Auto herum, weil ich so datenschüchtern bin? Vergleichbar -- zufällig? -- mit dem Gejammer über die Einreisebestimmungen der USA. Ja, Menschenskind, dann bleibt's halt dahoam, wann's euch nicht passt. Oder sollen die USA sich den deutschen Mimosen unterordnen? 

Weltuntergang doch noch!

Wieso sind nicht wengistens die üblichen Scherzkekse darauf gekommen zu titeln:

"Weltuntergang doch noch! -- Sorry, wir haben uns um ein paar Tage verrechnet! Eure Maya"

15. Februar 2013 14:35 Meteoritenschauer in Russland | Zahl der Verletzten steigt auf 950 | Sie erlitten Schnittverletzungen von Scherben geborstener Fensterscheiben oder wurden von umherfliegenden Trümmerteilen getroffen: Fast 1000 Menschen sind durch einen Meteoriteneinschlag in Russland verletzt worden. Die Armee sucht nach Überresten des Meteoriten. (Süddeutsche Online)

13:08 Asteroid in Erdnähe | Um 20.40 Uhr taucht 2012 DA14 im Sternbild Jungfrau auf | Der Asteroid 2012 DA14 rast heute so nahe an der Erde vorbei wie kein vorhergesagter Himmelskörper je zuvor: Mit Fernglas ist das Geschoss auch über Deutschland zu sehen – wenn das Wetter mitspielt. (WELT Online)

Ok, ein findiger Mensch hat vor Tagen irgendwo geschrieben: He, das Ding triff die Erde mittig. Das wird uns nur nicht gesagt. Weil -- mit einer weltweiten Panik vorher wird die Sache noch viel schlimmer.




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Nachtrag: Natürlich sind die Herren Verschwörungstheoretiker schon da, respektive in Sibirien!

"Noch nie wurden diese Videoaufnahmen so schnell übers Internet verbreitet wie an diesem Freitag. Doch so beeindruckend die Bilder auch sind: Im Web sprießen wilde Theorien, weshalb es eigentlich kein Meteorit gewesen sein kann, was da herunterkam." (SPIEGEL Online)

9 /11 - und kein Ende der Verschwörungen

Ich finde die oft gesagten Dinge wieder, bei Youtube, Kerner-Sendung.

H-Werbung der Fa. Pearl

Man muss die Werbung kategorisieren. Nach Medien, Produkten usw. Eine Kategorie ist die ethische. 

Nun denn, da ist mir heute beim Aufräumen in der Garage ein vollkommen unbeschriftetes Kuvert in die Hände gefallen. Zugeklebt. Jemand -- ein Nachbar, der das in den Briefkasten geworfen hat und es wurde übersehen? Also aufgemacht. Es ist Werbung, in diesem Fall der Firma Pearl.

Ich kann mir direkt und unmittelbar vorstellen, wie das Werbeagentur-Meeting und die nachfolgenden Besprechungen bei der Marketing-Abteilung der Firma Pearl so waren. Frage: Wie kriegen wir die Doofen = unsere Zielgruppe dazu, das Zeug, das wir raushaun, überhaupt anzuschauen? *grins* Wir tun es in vollkommen unbeschriftete Kuverts. Kein Adressat, kein Absender nichts. Dann schauen die Doofen schon rein. *rundeanerkennendgrins*

Und? Klasse Strategie! Man hat gar keine Möglichkeit nicht zu den Doofen zu gehören, wenn man ein solches Kuvert in die Hand bekommt. Es könnte ja, wie gesagt, vom Nachbarn sein.

Allerdings haben die hochbezahlten Spezialisten in Agentur und Firma eines nicht bedacht: Nämlich, dass sich viele Leute, so wie ich, ärgern. Und dann, so wie ich, sagen: Nie, nie, nie werde ich bei Pearl irgend etwas kaufen! Und die Werbung dieser Art, die klassifizieren wir in der Kategorie Werbe-Ethik als H-Werbung. Als 'Hinterfotzige Werbung'.

Donnerstag, 14. Februar 2013

Vittorio Corcos: Sogni

Wirklich. Was habe ich dieses Bild gesucht! Ich hatte weder den Namen des Malers noch den Titel im Kopf.


Sogni, Vittorio Corcos – Galleria Nazionale d’Arte Moderna e Contemporanea di Roma | Certi giorni io mi vedo proprio così: seduta su una panchina, con lo sguardo imbronciato (cosa poi non molto rara per chi mi conosce bene), qualche libro accanto a me.Ottant’anni prima della mia nascita Vittorio Corcos ha dipinto questo quadro, ora a Palazzo Zabarella a Padova per la mostra “Da Canova a Modigliani il volto dell’Ottocento”. | “Sogni”, questo il titolo della tela, suona fin troppo banale nel logorio della vita moderna.

Ja, die Schule als solche!

Peter Braun, Lust auf Literatur: Hermann Hesse. Fluch der Schule. Warum gibt es nicht eine Bienale der Schulministerien, die dann in Sack und Asche gehen? Ich suche und finde das:

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Michael: Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens. (Michael Ende)

Heinrich: Das Aufgerufenwerden war eine Zeremonie, vor der ich zitterte, meine ganze Schulzeit lang. Und ich schleppte all die Jahre die Fünf hinter mir her, wie ein Sträfling die schwere Kugel an seinen Füßen. (Heinrich Böll)

Günter: Lehrergestalten hatten sich raumgreifend in meinen Träumen breit gemacht. Meine Schulzeit war prägend für mich. Narben blieben, die geheilt noch juckten. Gerüche hielten sich, gegen die kein Lüften half. (Günter Grass)

Thomas: Ich ging in die Schule wie zum Schafott. Zitternd ging ich hinein, weinend trat ich wieder heraus. (Thomas Bernhard)

Hermann: Unsere Lehrer forderten Tugenden von uns, die sie selbst nicht hatten. An mir hat die Schule viel kaputt gemacht, mich herabgesetzt, mich erniedrigt (Hermann Hesse)

Janosch: Das Schlimmste, was ich erlebt habe, war die Schule. Wenn ich das noch einmal erleben müsste, würde ich lieber sterben. Ich will schon allein deshalb keine Kinder haben, weil sie in die Schule gehen müssten. (Janosch)

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Dann auch noch das Zitierte als Zitat hier:


Wie schon gefragt: Warum gibt es keine Schulministerium-Bienale, bei der statt Pisa mal das durchgenommen wird? Ist es heute noch so? (Ich wette!) Wenn ja -- warum? Haben vielleicht dorch vor allem selbstherrliche Bürokraten Schuld an diesem sich hinziehenden Elend 'Schule'? Nicht so sehr die Politiker, die laut tönend im Vordergrund agieren. Die Politiker sind abhängig von einem Apparat, der nur mit Kafkas Schloss und Prozess richtig zu verstehen ist. Zentrum: Kein einzelner Mensch ist verantwortlich, sondern ein System, in dem die einzelnen Bürokraten nur Zellen eines großen Bürokratie-Körpers sind.

Immer wieder erstaunlich ...

... wenn in zurückliegenden Zeiten Damen so aus sich herausgehen!

Und: Auch heute und bei jungen Damen ist es noch erstaunlich!


In the Middle of Nowhere

Sarah Silverman

Ich war schon immer einer, der mit dem Zeitgeist auf Du war. Jetzt hat er mir was durchgefunkt. Ich habe mir also, ich weiß nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin, in den letzten Tagen alles Mögliche von Sarah Silverman bei Youtube angesehen. Und heute bringt die Süddeutsche auf einmal einen Artikel über - Sarah Silverman! (Ok, das hat sie schon früher mal getan. Aber das hab ich überlesen. Schwör!)

Schönes Beispiel: Two incredible minutes with -- Matt Damon!

Dazu, als missing link sozusagen, das...


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Oh and BTW and to be unsearchable: Diese Art von -- nein, Humor ist nicht das passende Wort. Die Unfähigkeit, diese Art von X hervorzubringen, ja auch nur zu denken, also: im eigenen Denken zuzulassen (denn wirklich undenkbar ist nichts für ein menschliches Gehirn), das ist der Grund, warum der Kulturkreis Kx für immer ein Kulturkreis von selbstverliebten, egomanen Loosern bleiben wird.

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P. S. Andere Sache. Die Labels Ruhm und Berühmtheit sollte ich vereinigen. Bemerke ich gerade.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Geruchsempfindung ...

... ist universell oder kulturabhängig?

Ich hab hier schon mal drüber geschrieben, an einer Stelle, wo man es so leicht nicht erwarten würde. Irgendwo in letzter Zeit gelesen, dass zumindest vieles da von der Erziehung herrührt. Aber vielleicht doch nicht alles. Vgl. hier.

[ Alle Anmerkungen zum Thema Literaturwissenschaft in diesem Blog. ]

Freitag, 8. Februar 2013

Was ist eine Novelle?

Wikipedia-Diskussion Novelle, mein Beitrag heute:

"Ein Beispiel für gelehrte Unklarheit | "Hinsichtlich des Umfangs bemerkte Hugo Aust, die Novelle habe oft eine mittlere Länge, was sich darin zeigt, dass sie in einem Zug zu lesen sei." | Hier gelangt der Stil deutscher Gelehrsamkeit wieder mal in seinen Zenit! Von Interesse ist jetzt nur noch, wo ungefähr die 'mittlere Länge' liegt (am besten in Anzahl der Wörter angegeben) und wieviel der Einzelne so Zeit hat. Wie lange liest man denn 'in einem Zug'? (Kalauer der Art 'zwischen München und Hamburg' lassen sich schwer unterdrücken.) Ein Germanistik-Professor für Literatur nimmt wahrscheinlich 2 x 4 Stunden 'als 'einen Zug' an, also 8 Stunden, unterbrochen von einem leichten Mahl mit Weißwein. Die Essen-Unterbrechung zählt da nicht. Aber die anderen? Und wie schnell liest denn unser Leser / unsere Leserin? Zumindest was die Länge angeht, könnte man ja doch mal exemplarisch werden. Ich fange an: Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Hochgerechnet. Taschenbuch 7 Wörter / Zeile, 32 Zeilen / Seite, 216 Seiten. Macht 48.384 Wörter. Sagen wir: 50.000 Wörter. Das nennen andere natürlich einen mittellangen Roman. Und die Lesegeschwindigkeit? Die Wikipedia hilft weiter: Durchschnittliche Leser 200–240 WpM 50–70 % Verständnis. Keine Ahnung, was 50% Verständnis ist bzw. wie man das misst. Aber jetzt soll jemand anders weitermachen. Ich werde mich derweil dafür einsetzen, dass die Literaturwissenschaft erst mal ihre positivistischen Hausaufgaben macht, ehe sie in die Wolken des Daherbramarbasierens entschwebt"

Donnerstag, 7. Februar 2013

Apostroph in Libre Office

Aus dem OO-Forum, gerade eingefügt:

"Nur für den Fall, dass noch mal jemand hierher sieht: Ich habe das Problem sofort verstanden, ohne Betriebssystem- oder Versionsangabe von OO oder LO. Weil ich es nämlich auch habe, dieses Problem. Da ich auf kein Zeichen der Tastatur so recht verzichten kann -- sonst könnte man ja entsprechend belegen -- setze ich entweder ein Apostroph in die Kopf oder Fußzeile und kopiere es mir, wenn ich es brauche runter. Umständlich, zugegeben. Oder ich mache es so, dass ich beim Apostroph ein 'doppeltes einfaches Anführungzeichen' setze (Das gibt''s ja nicht!) und am Schluss, wenn der Text fertig ist, die doppelten Anführungszeichen gegen Apostrophe tausche. Aber richtig ist schon: Da fehlt, jedenfalls von der deutschen Typographie her gesehen, ein Feature."

Eine Notiz: Gabriele Wohmann

"Wohmann erzählt von einer Frau, deren Mann sich in ihre Freundin verguckt – Wohmann braucht nur eine Hand voll Seiten, löst die Geschichte nicht mal auf, denn die Frau mit dem verliebten Mann fragt sich in erster Linie, ob sie je wieder Pasta Tonnato mit ihm „verschmausen könnte, begleitet von all den zärtlichen Kommentaren, dieser wundervollen Gewohnheit“. Wohmann schildert eine andere Frau, die dringend auf Toilette muss, mitten in der Drogerie, ohne Kunden-WC. Eine lieblose Kleptomanin tritt auf, auch zwei alte Schwestern, die sich, kurzsichtig, zwei Hand breit vor den Fernseher setzen. Knapp, präzise ist das. Nicht immer filigran, doch immer menschlich. Nicht kokett, aber konkret. Ehrliches Handwerk halt." (Märkische Allgemeine 06.11.2010. Online.)

Bilder zu G. W.

Der GRIN Verlag und die Zitierfähigkeit

Hier festgehalten:

Ich kenne diese Veröffentlichungsform "GRIN" aus der Universität, konkreter: Weil Studierende da abgekupfert haben. Vielleicht in der Hoffnung, dass die Veröffentlichungen dort von Lehrenden nicht gekauft werden. (Man findet Stellen aber eben über Suchmaschinen, ohne das Ganze zu kaufen.) -- Jetzt zur Zitierfähigkeit: Ich neige persönlich-intuitiv dazu zu sagen: Nein, GRIN -- überhaupt nicht! Wenn ich dann kurz nachdenke, komme ich zu dem Punkt, an dem ich sage: Es wird viel, viel Stuss in veritablen Verlagen gedruckt (und kumpelhaft vom eigenen Anhang renzensiert!). Ich erinnere mich -- länger her -- an ein Professoren-Buch aus einem anerkanntesten Verlag (kein Beleg hier! ;-), bei dem ich dachte, dass ich, wäre das Buch eine Seminararbeit, ich diese Seminararbeit nach drei, vier Seiten zur Überarbeitung zurückgeben würde. -- Unterm Strich also: Es zählt die Einzelfallprüfung. Und weil sich da nicht alle einig sein werden, geht es nicht ohne Einzelfalldiskussion. Alles andere ist in Zeiten des Internets Kokolores. Die Tage, in denen man ganz formal bei Magisterarbeiten von oben herab den Mund verzog, vor Dissertationen niederkniete und vor Habiliationsschriften sich flach auf den Boden zu werfen hatte, sind halt vorbei. Hat ja, die Sache mit der Einzelfallprüfung, wie wir HEUTE am konkreten Fall mal wieder sehen, gute Gründe!

(Vgl. Wikipedia-Diskussion in Sachen Zitierfähigkeit. Hoch interessant!)

Mittwoch, 6. Februar 2013

Botho Strauß

Es gibt die Rubrik beim STERN, aber auch sonst schon mal: "Was macht eigentlich ...?" Dann wird ein vormals sehr prominenter Mensch eingefügt, von dem man länger nichts gehört hat. Also, "Was macht eigentlich -- Ivan Lendl?"

Da gibt es dann Pretiosen wie:

"Kommen Sie bei sechs Frauen zu Hause überhaupt zu Wort? Gar nicht. Durchsetzen kann ich mich nur bei meinem deutschen Schäferhund. Er ist der Einzige, der auf mich hört."

Eine andere gute Frage wäre: "Wovon lebt eigentlich ...?" Da ist mir gerade der Gedanke gekommen: "Wovon lebt eigentlich Botho Strauß?"

Und siehe da, ich hab was überlesen! "Danach hatte sie viele Liebhaber, aber keiner war der Richtige." O--key... [Nicht: Okay!] Aber natürlich -- wenn ich das schon überlesen habe. Kann der Botho Strauß von solchen Büchern und seinen alten Stücken wirklich leben? Also, genauer lesen!

"Strauß, 67, hat großartige Frauenfiguren geschaffen, vor allem für das Theater. Während seine Stücke derzeit von deutschen Bühnen nur selten gespielt werden, war die bekannteste Strauß-Heldin Lotte aus "Groß und klein" gerade auf internationaler Tournee, verkörpert von Cate Blanchett."

Ja, da schau her! 

"Seit längerem ist kein neues Buch von Strauß mehr erschienen. Nun hat der mit ihm befreundete Schriftsteller Thomas Hürlimann lauter Liebesgeschichten aus dem Prosawerk zusammengestellt. Der Buchtitel "Sie/Er" stammt von Strauß selbst, die Auswahl der Texte hat Herausgeber Hürlimann zusammen mit dem Hanser-Verleger Michael Krüger getroffen - eine geglückte Auswahl, mit der Einschränkung freilich, dass eine komplexe Passage aus dem Buch "Kongreß" den Rahmen bildet und den Zugang erschwert. Eine Geschichte wie "Der Pakt" dagegen, mit spannendem Perspektivwechsel und unberechenbar bis zum Schluss, zeigt, wie leicht und luzide Strauß von den Brücken und Bruchlinien zwischen jenen zwei Menschen erzählen kann, die sich als Paar sehen oder missverstehen."

Botho Strauß: Sie/Er. Herausgegeben von Thomas Hürlimann. Carl Hanser Verlag, München; 320 Seiten; 19,90 Euro.

Sollte ich lesen!

Das Internet und die Umwelt

Die Wikipedia über sich selbst, das Internet und die Umwelt. Frage: Kann man das glauben?

"Die Auswirkungen der Wikipedia, wie des Internets im Allgemeinen, auf die Umwelt werden zunehmend kritisch gesehen. Die Tatsache, dass das Internet ähnlich viel Energie verbraucht wie der weltweite Luftverkehr,* zeigt, dass es nichts ohne Preis gibt. Dennoch: Es ist sicher ein Fortschritt, eine umfassende Enzyklopädie zu haben, die umfangreicher ist als jede je gedruckte. Wikipedia ist längst den Kinderschuhen entwachsen und braucht den Vergleich mit Bertelsmanns Enzyklopädie nicht zu scheuen. So darf wohl festgestellt werden, dass viele Bäume weniger gefällt werden, seit es Wikipedia gibt."**

--

|* Wenn ich noch einmal über diese These nachdenke, dann sage ich mir: Eine Quelle, aus der die Art der Berechnung für diesen Befund hervorgeht, das wäre schon notwendig.

|** Seltsam. Für einen Moment nicht aufmerksam; die Quelle nicht notiert. Und jetzt finde ich diesen Abschnitt auf die Schnelle nicht in dem WP-über-sich-selbst-Artikel.

Beyoncé: Wirklich gut?

Der Grat zwischen Erhabenheit und Lächerlichkeit, zwischen guter Show und schwülstiger Übertreibung ist schwer zu beschreiten. Die in den vergangenen Tagen vielgepriesene Beyoncé ist, wie ich finde, mit ihrem hochhackigen Stolzieren auf der Übertreibungsseite in die Lächerlichkeitsschlucht runtergerutscht.

Aber gut, vielleicht ist nur europäischer, vielleicht auch nur älterer Geschmack.

Hier bei YouTube überprüfen!

Dienstag, 5. Februar 2013

"Richter: Familien massiv benachteiligt"

Der SPIEGEL macht diese Woche mit den wenigen Kindern der Deutschen auf, und auch hier steht Wichtiges, und das halten wir mal fest:

"Der hessische Sozialrichter Jürgen Borchert bezeichnete die Debatte als "hanebüchenen Unsinn". Familien seien Kinderlosen gegenüber massiv benachteiligt, sagte der Darmstädter Jurist der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen.

Die Benachteiligung gelte sowohl für die Sozialversicherung als auch für indirekte Steuern wie die Mehrwertsteuer. Grundübel sei, dass die Sozialversicherung an die Löhne geknüpft sei, "ohne danach zu fragen, wie viele Mäuler mit diesem Lohn gestopft werden müssen". Kindergeld sei "die Rückgabe von Diebesgut", meinte Borchert. Es gleiche zum größten Teil nur aus, was der Staat den Familien durch die Besteuerung des Kinderexistenzminimums vorher zu Unrecht genommen habe. Er forderte, die Freibeträge für Kinder auch in die Sozialversicherung zu übertragen.

Borchert kämpft seit rund 30 Jahren mit Gutachten und Verfassungsklagen gegen das seiner Auffassung nach Familien benachteiligende deutsche Sozial- und Steuersystem. Er wurde dafür 2011 mit dem Bielefelder "Regine-Hildebrandt-Preis" ausgezeichnet." (WELT Online)

Zweitstimme

Aus der Reihe: Probleme, über die ich noch nicht wirklich nachgedacht habe:

"Wie absurd die Folgen des Stimmensplitting sein können, zeigt auch folgende Überlegung: Hätten alle CDU-Wähler mit der Zweitstimme FDP gewählt, dann hätte Schwarz-Gelb im Landtag sogar eine Zweidrittel-Mehrheit erzielt, obwohl die Zahl der Wähler gleich geblieben wäre." (Cicero Online)

P. S. Ich bin sicher, dass ich das von der Cicero-Site einfach rüberkopiert habe. Und nun will ich das Zitat verlinken und finde die Stelle via Google nur noch bei mir selbst. Was ist da geschehen?!

Montag, 4. Februar 2013

Wikipedia: Diskussion Claudia Ott


Aus der Versionsgeschichte rauskopiert:

"17:46, 17. Nov. 2011‎ FA2010 ... die Diskussion strotzt vor unbelegten Beleidigungen der beschriebenen Person und unnötiger Schärfe, ich lösche das daher jetzt einfach mal alles, der Artikel ist zweifelsfrei relevant"

Ich entdecke das auf meinem Streifzug durch alte WP-Einträge. Und staune sehr! Seit wann werden denn Diskussionen in der WP mit solchen Verallgemeinerungen einfach gelöscht? Und die eigene Begründung + User-Nennung gleich mit. Mit welcher Berechtigung und welchem Mandat? Was war da beleidigend? Ausbuchstabiert: Wer hat da wen womit beleidigt? Und was wäre denn eine "belegte Beleidigung"? - P. S. Um Missverständnissen in Bezug auf die Artikelrelevanz vorzubeugen: Ich gehöre eh zu den Inklusionisten!

Wettskandal: Auf ein Neues!

Die Frage ist ja nur, wer sind denn die schlichten Gemüter, die post Ante Šapinam irgendwelches Fußball-Toto spielen und das Geld in das Wettsystem reinpumpen, das dann an die Betrüger ausgeschüttet wird? Man kann doch auch Lotto spielen, wenn man denn unbedingt spielen muss.


"Europol hat nach eigenen Angaben 13.000 E-Mails und "anderes Material" sowie polizeiliche Ermittlungen in "mehreren europäischen Ländern" ausgewertet. Auch V-Leute seien eingesetzt worden. Die wichtigsten Erkenntnisse: Mehr als 380 Partien zwischen 2008 und 2011 gelten als verdächtig, darunter Spiele in Deutschland, Spanien, den Niederlanden und der Türkei. Es soll sich um Partien der WM- und EM-Qualifikation sowie Spiele europäischer Top-Ligen handeln. Hinzu kommen 300 verdächtige Spiele im nichteuropäischen Ausland." (SZ Online)

Sonntag, 3. Februar 2013

Oh, wie schön ...

... ist Panama. Und das Internet! Das man so einfach mal nachlesen kann, was Theo Sommer seinerzeit, 2003, über Raddatz' Memoiren geschrieben hat.

"... Aber dann schrieb Raddatz im Oktober 1985 einen Titelseitenkommentar zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse, in dem er eine angebliche Goethe-Beschreibung des früheren Messegeländes zitierte: 'Man begann damals, das Gebiet hinter dem Bahnhof zu verändern.' Ein hämisches Lachen ging durch die Republik, denn die erste deutsche Eisenbahn fuhr erst drei Jahre nach Goethes Tod."

Das sind Feinheiten! Und wenn sie dann noch lustig sind, die Feinheiten, dann legt sich ein Schleier Ewigkeit über solche Petitesspretiosen.

Hartwig Schierbaum

"Marian Gold (* 26. Mai 1954) in Herford als Hartwig Schierbaum ..."

"Seit 1993 tritt Marian Gold unter dem Namen Alphaville auch live auf, was jedoch bis heute von den damaligen Bandmitgliedern Bernhard Lloyd, Frank Mertens und Ricky Echolette abgelehnt wird."

"Gold ist Vater von sechs Kindern, die von vier verschiedenen Müttern stammen."


Fortsetzung der "Not-forever-young-Tour" hier:



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P. S. Wie der Satz mit den sechs Kindern und ihren Müttern in der Wikipedia, deren Überwachungsteams überall Klatsch und Zu-Privates wittern, stehenbleiben konnte, ist ein großes Geheimnis.

Inglourious Basterds

Diesen Film, zum zweiten Mal, als seltsames Erlebnis mit 16jährigen angesehen. Bizarre Situation: weil andere Erwachsene diesen Film für akzeptabel erachteten und ich fand, dass ein Erwachsener dabeibleiben sollte. Beurteilung eines Erwachsenen (= von mir): Ein unsägliches, unsinniges Machwerk. Dann: Die Voraussage, dass die Nazis irgendwann für Kostümfilme herhalten werden, beginnt sich zu erfüllen. Schließlich: Wenn es einmal die Kategorie der "ästhetisch vorbereiteten kollektiven Gehirnerweichung" geben wird, dann wird man diesen Film als Präzedenzfall nehmen. Aber eben -- wenn die Mehrheit ein Machwerk zum Erfolg macht, dann hat das Machwerk Konjunktur, und die, die nie ein eigens Urteil hatten, heulen still vor sich hin, immer weiter mit der Meute.

Was nicht heißt, dass Terantino nicht eine neue Art von Kino geschaffen hat. Aber er hätte bei Phantasiestoffen wie Kill Bill! bleiben sollen. Das gibt es eben auch: dass einer großes neues Kino kreiert und anschließend und zwischendurch mal Hirnriss produziert.

Samstag, 2. Februar 2013

Leitz Premium Archiv-Stehsammler

2 von 5 Sternen || Was ist denn mit dem Preis los? || 2. Februar 2013 || ~ (Bürobedarf & Schreibwaren)

Vorab: Das mit ** ist eher symbolisch. Was soll man bei so einer Sache schon falsch machen? Dann zum Eigentlichen: Ich habe eine Menge von diesen Leitz-Archivordnern. Jetzt wollte ich noch ein paar neue kaufen und bin vollkommen baff: Während diese Sammler woanders 1,70 Euro kosten, soll der hier 7 Euro (in Worten: sieben) kosten?! Ich hab nirgendwo eine Angabe gefunden, dass das 5 oder 10 Stück sind. Da muss sich doch ein Fehler eingeschlichen haben, oder? Ich meine -- auch 1,70 Eur kommt mir, für ein Stück zugeschnittener Pappe, schon ziemlich viel vor. (Fellowes 01860 versucht es immerhin mit 0,90 Euro, und im 20er-Pack auch mal für 0,75 Euro / Stück.) Gut, ist nicht die Marke Leitz, aber irgendwo hört es sich mit der Marke dann auch auf.

Fellowes R-Kive System

Das Netz denkt positiv!

Ich suche mit den Worten "die bescheuertsten programme im netz" nach solchen Einträgen. Am besten nach einer Hitparade, bei der ich so Einiges eintragen möchte. Aber was ist? Die Community denkt und formuliert einfach positiv! 

Hier die Ergebnisse:


Brother mfc 5890cn: Anschlag-Kante

Manchmal will ich einfachen Dingen einfach auf den Grund gehen: Warum schneidet mein Scanner vom Typ Brother mfc 5890cn die Bilder, wenn ich sie an der grünen Kante anlege, oben ab?

Das ganze Bild, gewonnen, indem ich die Vorlage ein Stück weit nach unten bzw. nach rechts rücke...

[ Anfrage bei den Amazon-Rezensionen ]

... und das Bild, wenn ich die Vorlage an die Anschlag-Kante lege.









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Nebenbei: Nick der Weltraumfahrer - Wettlauf mit der Zeit

Freitag, 1. Februar 2013

Selbsternannte -- jetzt Heino

[ Alles zum Thema selbst ernannt und selbsternannt in diesem Blog. ]

Floskeln entwickeln, mögen sie im konkreten Fall noch so daneben sein, einen großen Sog auf Journalisten. Konkreter Fall aus der Selbsternannten-Ecke: "Mit seinem rollenden Rrrr, dem tiefen Bariton und der obligatorischen dunklen Sonnenbrille wirkt der selbsternannte Barde der Nation mit seiner Erscheinung noch so wie damals, als ..."

Jetzt muss man sich natürlich fragen, wann sich Heino selbst zum 'Barden der Nation' ernannt haben soll. Barde - bekannt heutzutage nicht aus Funk, Film und Fernsehen im Allgemeinen, sondern nur aus Asterix & Obelix, nennt sich doch freiwillig so schnell keiner. Aber erst mal daherschwadronieren von wegen selbstnannt, nicht wahr, Herr Jens Maier mit ai, vom STERN.

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P. S. Lieber Herr Maier! "... Doch statt die Songs mit einem Remix zu seinen eigenen zu machen, beschränkt er [Heino] sich auf das Plagiat." Auch da liegen Sie volle Kanne daneben! Wenn Herr Gutenberg oder Frau Schavan immer treulich druntergeschrieben hätten: "Das hier ist von den Ärzten, ich singe das jetzt nach", keiner hätte ihnen was vorwerfen können. Oder -- jedenfalls nicht, dass sie plagiiert hätten.

"Auf Wunsch des Senders ...

... ist das Vorspulen bei Kabel Deutschland nicht möglich = gesperrt = untersagt."

Originaltext: ‎"Das Vorspulen dieser HD-Aufnahme ist auf Wunsch des Senders untersagt"

Das wird natürlich, eins, zwei, drei, schon heftig im Netz diskutiert. Und ich werde Kabel Deutschland kühl mitteilen, dass, wenn die RTL Group das weiterhin via KD umsetzt, wir "unser Kabel" ganz schnell kündigen und eine Sat-Schüssel auf das Dach setzen werden. Und sollte das dann das gleiche sein, dann werden alle RTLer aus der Senderliste gestrichten. Für wie blöd hält man eigentlich bei KD die Kunden?!

Textvorschlag:

Kabel Deutschland GmbH
Kundenbetreuung
Betastraße 6-8

85774 Unterföhring

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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen heute mitteilen: Sie müssen sich in Sachen Das Vorspulen dieser HD-Aufnahme ist auf Wunsch des Senders untersagt zwischen mir, Ihrem Kunden, und den Wünschen der RTL-Gruppe entscheiden. Bitte teilen Sie mir mir, ob Sie weiterhin die RTL-Richtlinien umsetzen werden. Sollte dies der Fall sein, darf ich bereits hier ankündigen, dass ich meinen Vertrag mit KD zum nächstmöglichen Termin kündigen werde.

Mit freundlichen Grüßen

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Kaum sage ich das, kommt Karlchen Oberschlau daher und grient: "Die werden auf dich kleinen Einzelkunden gerade was geben!"

Was antworte ich da?

"Nicht vergessen -- so was kann Schule machen. Diese Idee kann sich rumsprechen, eine kleine und dann größere Bewegung werden. Remember Nokia! -- Mit besten Grüßen, Der Schneeball vor der Lawine"

Religion

Auf einer Facebook-Seite setzt jemand das:

"religion is like a penis"

Ein Riesenposter über einer Straße. Mäßig lustig, mäßig hilfreich, wenn man die gegenwärtigen Auseinandersetzungen ansieht. Aber! Weil alle das irgendwie krude-einleuchtend-lustig finden, verbreitet sich diese Einlassung offensichtlich schnell und umfangreich, und auch Bilder dazu gibt es reichlich.

Dem Phänomen "Religion" gegenüber die witzelnd-ironische Haltung der Westler halt. Nicht hilfreich ist das, weil es einem gegenüber wirklich fanatischen Religionsanhängern nicht einen Moment lang weiterhilft. Wo habe ich das gelesen? Dass der Bruder* des jetzigen Al-Qaida-Chefs Ayman al Zawahiri in Kairo ein Interview gibt, in dem zu lesen steht, dass das zwar nicht im Koran steht; aber stünde es dort, würde er es auf jeden Fall glauben und dieses Gebot befolgen.

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|* Schreibung des Bruder-Namens auch: Mohammed al Sawah(i)ri