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Freitag, 10. Oktober 2014

Eine kindliche Liebe zur Mathematik

Ich suche nach der Quelle für Pikettys Diktum, die us-amerikanischen Ökonomie-Lehrer seien von einer "kindlichen Liebe zur Mathematik" getrieben. So ungefähr habe ich es gelesen. Aber wo? In der ZEIT, im SPIEGEL, in der SZ? Ich suche im Netz. Würde man erwarten, dass man das auf einer Seite findet, über der Schwarzer Halbmond steht? Da denke ich doch eher an die Kämpfer des Islamischen Staates. Nun gut, auf der Seite steht dann, schon eher aufschlussreich: press-abstrakt.com. Da steht es dann:

Der olle Marx Die Reichen werden reicher, und die Armen bleiben arm: Ein französischer Ökonom will die Volkswirtschaftslehre neu begründen und macht damit Weltkarriere FEUILLETON Thomas Piketty, Professor in Paris, 1971 in Clichy geboren, hatte kurz in den USA studiert, bevor er sich von den amerikanischen Wirtschaftswissenschaften abwandte: Sie hegten eine kindliche Liebe zur Mathematik, sagt er. Gefunden am Dienstag, 22. April 2014 in SZ, Seite 11.

Ok, länger her als ich dachte. Und da steht dann auch noch, auch nicht uninteressant:

17 blacktriangleright www.sz.de/kultur Grossartige Zukunft Das Oxford English Dictionary wird nur noch online erscheinen.

Jaja, die einst so stolzen Bücher und Verlage, die doch einst wähnten, dass sie der Nabel der gebildeten Welt sind und für ewig bleiben werden. Jetzt werden sie zu Dinos, die im Sturm des digitalen Zeitalters marginalisiert werdern.

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Nachtrag: "10. Juli 2015, 08:31 | Piketty-Brief an Merkel | Wissenschaft beraubt sich ihrer stärksten Waffe || Thomas Piketty und Jeffrey Sachs haben Angela Merkel einen offenen Brief geschrieben, wegen Griechenland. Das ist legitim. Aber nicht sehr klug." (Süddeutsche Online)