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Dienstag, 31. Mai 2016

Gaddafis Libyen war eine Demokratie?

Seien wir ehrlich, wer kannte und kennt sich schon mit Libyen wirklich richtig aus? Überraschend dieser Befund:

Oktober 21, 2015 Martin Bartonitz

Einar Schlereth hat gestern den Artikel Libyen: Vom reichsten Land Afrikas zum Terroristen-Nest veröffentlicht, in dem er über den vorletzten traurigen Akt des USA/NATO-Terrors gegen ein abtrünniges Land berichtet. Der letzte Akt Syrien läuft ja noch. Als es in Libyen los ging, kam mir doch Einiges daran merkwürdig vor, so dass ich fragte: Wer sind die Rebellen in Libyen? Warum wird darüber so wenig berichtet? In den vielen Kommentaren zu diesem Artikel kamen reichlich Fakten zu Tage, die aufzeigten, dass hier nach den verbrecherischen Kriegen in Afghanistan und Iraq der nächste Terrorakt ablief. Und das gegen das fortschrittlichste Land Afrikas, und was die Demokratisierung eines Volkes anging, vermutlich sogar eines der führendsten. Aber macht Euch selbst ein Bild auf Basis des folgenden Artikels, ebenfalls auf dem Blog von Einar veröffentlicht:

Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie (Quelle)

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Überlegung: Wenn Libyen eine solch vorbildliche Demokratie war, wie konnte dann der Hass derartig hochkochen, nachdem Gaddafi nicht mehr ganz sicher und geheimdienstlich unterstützt im Sattel saß? Waren da immer und grundsätzlich nur die NATO und die USA schuld?

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Einer meiner Kommentare allerdings auch, in einem ZEIT-Forum:

Vorab einmal: Das Interesse an solchen Themen -- Afrika ist weit -- scheint hier im Forum eher gering zu sein. Was man nicht gutheißen kann. Aber warten wir mal ab. Die Meldung ist ja noch neu. -- Dann: Es ist das alte Lied, dass, kaum dass ein Diktator genannt wird, der Unrecht getan hat und verurteilt wurde, Bush, Blair und Putin parallelgeschaltet werden. Das scheint den Absendern irgendwie das Gefühl zu vermitteln, sie hätten aufgeklärt und gerecht gesprochen. Jedem, der einigermaßen politisch denkt, kommt solches stereotype Reagieren arg naiv vor. Natürlich sollte geschieden werden: Diktatur und Ungerechtigkeit und Brutalität im eigenen Land, gegen Menschen, die sich nicht wehren können, gegen brutale Außenpolitik, Wenn wir dann in die Grundlagendiskussion einsteigen, darf und muss selbstverständlich auch gefragt werden, ob nicht auch Groß- und Mittelmächte extremes Unrecht getan haben. Das aber als reflexartiges Aufrechnen zu veranstalten ist halt, nun ja: naiv eben. Die Frage ist nämlich: Was folgt jenseits der Befunde an sich und der Klage darüber? Ist ein UN-Gericht, das Bush und Blair anklagt, denkbar? Interessanter und bei großer Diskussion vielleicht sogar auf Veränderungen abzielend scheint mir eine andere Sache zu sein: Brutale Diktatoren auf der Welt, solange sie fest im Sattel sitzen, werden von den westlichen Demokratien hofiert. Nennen wir nur mal Gaddafi und Saddam Hussein und, heute noch, Saudi Arabien. Aber auch hier: Was kann man realistisch tun?

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Und noch eine Sache zum Nachdenken in Sachen böse Diktatoren und Realpolitik. Ist die These richtig: "... the Middle East was a safer place when dictators Saddam Hussein and Colonel Gaddafi were alive"? Bzw. "XY ist der Meinung, dass die Welt zu Zeiten von Diktatoren wie Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi eine bessere war." (Das haben jüngst zwei sehr unterschiedliche US-Amerikaner gesagt.)

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Weiteres Anschauungsmaterial [ 1 ], [ 2 ] und [ 3 ].

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Montag, 30. Mai 2016

"Überwachungskamera filmt ...

... Juwelier-Räuber." 

Wir können uns dia Aufnahmen ansehen. Und was lernen wir daraus, für den Fall, dass wir auch mal einen Juwelier ausnehmen wollen?

Wir müssen uns nur einen Hut aufsetzen und eine neutrale Jacke anziehen. Und schon nützt die Videoüberwachung gar nichts. Jetzt ist die Frage: Könnte man eine solche Kamera nicht ein wenig intelligenter aufhängen? Oder sind da wieder die Datenschutzbeauftragten der Panzerknacker dagegen?

Am 30.05. ist der Weltuntergang?

Daran wollte ich schon lange mal erinnern, und heute ist der Tag, an dem das passt.

»Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang.
Wir leben nicht mehr lang!
Wir leben nicht mehr lang!
Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang.
Wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang.
Doch keiner weiß in welchem Jahr,
Und das ist wunderbar.
Wir sind vielleicht noch lange hier
Und darauf trinken wir.«

Wer hat es getextet und komponiert?

Nun ja, wenn die hier bei Youtube richtig liegen dann war das

Melodie: Karl Erpel
Text: Bert Roda.

Donnerstag, 26. Mai 2016

extra3: Politische Theorie


extra3 bringt schon wieder die politische Theorie voran!


Für die Textsuche:

Sorgen ernst zu nehmen, ist
wichtig. Auch in der Psychiatrie
nimmt mit die Sorgen der 
Patienten ernst. Aber man lässt 
sie nicht die Anstaltsleitung
übernehmen.

Jetzt ist die Frage an die politische Theorie, die diesen Vergleich auslotet: Wer sind in Analogie die Patienten in der Psychiatrie? Eigentlich kann die Antwort nur lauten: das Volk natürlich! Wenn dem so ist, dann bleiben eine Menge weiterführende Fragen. Eine davon: Sollen die Patienten etwa die Anstaltsleitung wählen dürfen? Das ist ebenfalls sehr unüblich, vorsichtig gesagt. Also wer? Na ja, vielleicht doch die Redaktion von extra3? Oder der GSAZ, der sympathische Böhmermann gleich selbst? 

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Nun, da war ich wieder mal nicht sonderlich originell. Auf das und sowas ähnliches snd auch andere gekommen.

Mittwoch, 25. Mai 2016

ätzen und ächzen

Nun, gegen etwas oder jemanden ätzen ist wirklich arg altertümeld. Aber die Ablösung, die Stellvertreterin ist nah!

"Auf der Pressekonferenz platzierte er vor sich die Trophäe und ächzte gegen die englischen Medienvertreter." (sueddeutsche.de)

Der, der da "geächzt" hat, war Lous van Gaal. Den kennen wir in München noch, dieses Ächzen.

Android: Kontakte bearbeiten -- wo?

Ich vertippe mich bei einem Kontakt und will das korrigieren. Ich finde unter Android keine Möglichkeit. Es sind drei Contact- / Kontakt-Programme installiert. Keines gibt die Möglichkeit vor. Nirgendwo das Bleistiftsymbol für "Bearbeiten", das da eigentlich auftauchen soll.

Lösung? Unter Whatsapp lassen sich die Kontakte ganz leich bearbeiten. 

Saublöd, dass ich die anderen Apps -- die ich inzwischen allesamt deinstalliert habe -- so anstellen!

Dienstag, 24. Mai 2016

'Kleine Kriegerin' und 'Sonnenstaub' meinen ...

Zuerst dachte ich, dass ddie Anmerkung von Sonnenstaub zum Kommentar der Kleinen Kriegerin ironisch gemeint ist. Nach dreimaligem Lesen komme ich zum Schluss: nicht ironisch gemeint!

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kleine kriegerin 13 — vor 1 Stunde 5 | Vielleicht sollten wir uns als Allererstes mal alle nicht als Experten aufspielen und die Ruhe bewahren. Wer in der Luftfahrt arbeitet oder gearbeitet hat, weiß, dass es kein Verkehrsmittel gibt, das emotionaler besetzt ist als das Flugzeug. Fällt eins vom Himmel, trifft es Lufthansa ebenso wie Egypt Air, trifft es Airbus wie Boeing, trifft es Frankfurt wie Paris. Das ist der Super-Gau. Wer wann was gesagt hat, vielleicht gesagt hat, getrudelt oder gleich in tausend Teile explodiert, Anschlag oder technisches Versagen oder rauchen auf der Toilette - am Ende wissen wir es alle nicht. | Wir wollen alle sicher fliegen und sollten an diejenigen denken, denen ein sicheres Ankommen nicht vergönnt war. Und wer meint, er könne dieser Welt entkommen, in dem er Paris meidet oder Charles-de-Gaulle oder Istanbul oder Jerusalem oder Valparaiso oder Freital, dem empfehle ich, am besten in Watte gehüllt unter der Erde zu leben und sich nur zu bewegen, um einen weiteren Beitrag auf ZON zu verfassen und die Angst zu vergrößern.

Sonnenstaub 13.1 — vor 1 Stunde 10 | Ein sehr schöner, maßvoller und doch ermutigender Kommentar von Ihnen, lieber kleiner Krieger. Differenziert und dennoch ausgewogen. Pietätvoll und doch argumentativ. | So hat gelungene und erfolgreiche Forumsarbeit auszusehen! Sehr gut! Und das muss auch mal in dieser Deutlichkeit gesagt werden dürfen!

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Ich formuliere eine Anmerkung meinerseits, schicke sie ab und -- sie verschwindet in den Tiefen des Internets. Oder in den Tiefen der ZEIT-Seite. Mal schauen, ob sie, diese meine Anmerkung, vielleicht nach der Kontrolle doch noch auftaucht. Sonst versuche ich es noch einmal. Es ist mir wichtig genug.

EgyptAir -- Flug MS804

Ok, die Flugexperten:

"Am Montag hatte die Luftfahrt-Internetseite Aviation Herald Störungsmeldungen der Maschine veröffentlicht, die in einem Zeitraum von drei Minuten gesendet worden seien. Darunter sind eine Rauchmeldung aus einer Toilette sowie aus dem Raum der Flugzeugelektronik, der sich unter dem Cockpit befindet. Die Daten gäben aber keinen Aufschluss über das Handeln der Piloten oder darüber, ob das Flugzeug in der Luft auseinandergebrochen oder als Ganzes abgestürzt sei, sagten Flugexperten. Einer wies darauf hin, dass ein Feuer an Bord wahrscheinlich mehrere Störungsmeldungen oder Warnungen auslöse, eine plötzlich Explosion hätte ihm zufolge eher dazu geführt, dass gar keine Signale mehr gesendet worden wären."

Forensiker finden Hinweise auf Explosion an Bord | Ägyptische Gerichtsmediziner haben Leichenteile der abgestürzten EgyptAir-Maschine untersucht. Ihr Befund: An Bord von MS804 muss es eine Explosion gegeben haben.| 24. Mai 2016. ZEIT ONLINE. 36 Kommentare

Meine Meinung im ZEIT-Forum ist nicht aufgetaucht. Zensur? I wo. Wahrscheinlich technischer Fehler.* -- Ich, der Halbexperte, sage mal: Da bleibt die Möglichkeit einer 'kleinen Explosion'. Die vermittelt zwischen Feuer und 'richtiger', also mittleren bis großen Explosion.

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Hey, mein Forumsbeitrag ist tatsächlich doch noch erschienen! Also sei er hier auch wiedergegeben:

* "Natürlich kann man das auch anders sehen: Das Maßvolle, Nicht-Spekulative geht in diesem und vergleichbaren Fällen an den Bedürfnissen der meisten Menschen vorbei, die eben, wenn es so lange nicht mit klaren Erkenntnissen weitergeht, zum Spekulieren neigen. Ich halte Spekulieren und Vermuten für zutiefst menschlich, und das andere, das Hochleben lassen der Zurückhaltung, hat für mich was -- ok, ein kühner Vergleich; sei's drum -- vom Aufruf der Keuschen zur Keuschheit. Es ist halt nicht jeden gegeben, informationell-zölibatär und ewig abwartend zu leben. (Apropos, auch die Experten spekulieren ja. Artikel: "Einer wies darauf hin, dass ein Feuer an Bord wahrscheinlich mehrere Störungsmeldungen oder Warnungen auslöse, eine plötzlich Explosion hätte ihm zufolge eher dazu geführt, dass gar keine Signale mehr gesendet worden wären." Ich als nicht-zölibatärer Nicht-Fachmann spekuliere da mal: Es wird halt eine vergleichsweise kleine Explosion gewesen sein.)"

Radikal kahl geschlagene Sätze?

Ich liebe Sätze wie diese:

"Berühmt geworden mit ihrem Erzählungsband Sommerhaus, später, hat Judith Hermann, nach insgesamt drei Erzählungsbänden, jetzt mit Aller Liebe Anfang ihren ersten Roman vorgelegt. Auch dieser Roman betreibt den Kult der Lakonie. Seine Sätze sind radikal kahl geschlagen, sie dürfen sich gewissermaßen nie erheben über die Realität, die sie beschreiben, sie kleben an den Vorgängen, von denen sie handeln, wie ein Soldat, der über ein Feld robbt."

Die Frage bleibt, ob die Sätze kahl geschlagen sind. Irgend etwas stimmt mit diesem Bild nicht. Ich muss mal länger nachdenken, um herauszufinden, was es ist, das da nicht stimmt.

Judith Hermann. Sind stille Wasser tief? Ein Stalker bedroht den Seelenfrieden der Heldin von Judith Hermanns erstem Roman "Aller Liebe Anfang". Von Ijoma Mangold. DIE ZEIT Nr. 34, 14. August 2014 | 23 Kommentare



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Aus den Kommentaren habe ich soeben den Begriff 'Bürgelmaschine' gelernt!

"Verbeen hat nie existiert!"

Für mein Notizbuch ein schöner Fund in einer Wikipedia-Diskussion. "Verbeen hat nie existiert! Herbst hat, ähnlich wie Borges, einfach eine fiktive Gestalt mit Vita und allem drumherum erfunden, ein Hörstück dazu verfasst und anschließend seinen Eintrag in der Wikipedia gemacht." -- Und noch der Hinweis auf Unamuno, der in Niebla die Gestalt Augustu Perez sagen lässt, dass die Gestalten viel realer seien als die Autoren. Und die erfundenen Autoren, füge ich hinzu, sind realer als die wirklichen Autoren!

Vorab, in Sachen Wikipedia:

"Wer bestimmt, welche Arbeiten angemessene 'Beweise' sind?"

"Dummes Geschwätz ! Fakes haben 
(bis auf wenige anerkannte Ausnahmen) 
in Enzyklopädien 'aber auch gar nichts' verloren."

Danke, OliverGassener. Ich wollte den Artikel schon selbst neu schreiben. So gut wie du hätte ich das aber nicht hinbekommen. Jetzt habe ich nur eben noch auf ein paar Quellen verfügbare Weblinks gelegt. WICHTIG: Wegen Carl Johannes Verbeen gibt es auf der Homepage des Thelen-Nachlasses einen deutlichen Hinweis auf eine tatsächliche Übersetzung eines Buches von Verbeen durch Albert Vigoleis Thelen, nämlich Verbeens "Der Neue Katechismus, Meditationen zum Christentum", Zürich 1958. So lange dem so ist, müssen wenigstens Zweifel daran gerechtfertigt sein, daß es sich bei Verbeen um eine Erfindung Herbsts handelt, und zwar obwohl er selbst hat verlauten lassen, Verbeen erfunden zu haben. Man kann Leute auch durch falsche Aussagen verschwinden lassen, sofern andere diese falschen Aussagen glauben. Zudem hat das ZVAB nach der Verbeen-Sendung zwei oder drei Verbeen-Bücher im Angebot gehabt. Ich habe mich seinerzeit über meinen Antiquar darum bemüht, aber den Bescheid bekommen, sie seien bereits schnell vergriffen gewesen. In jedem Fall ist das zu klären, bevor so bestimmt von einem Fake gesprochen werden kann. Ich habe deshalb die Aussage von sf67 im Text leicht moderiert. --PeregrinusSyntax 02:04, 24. Feb. 2008 (CET)

@PeregrinusSyntax: Verbeen hat nie existiert! Herbst hat, ähnlich wie Borges, einfach eine fiktive Gestalt mit Vita und allem drumherum erfunden, ein Hörstück dazu verfasst und anschließend seinen Eintrag in der Wikipedia gemacht. Vereinzelt haben Buchhändler, die bei der zvab gelistet sind, lancierend eingewirkt, d.h. Bücher, die nie existiert haben, in ihr Sortiment aufgenommen. Dies bestätigte mir damals ein beteiligter Buchhändler. Bitte beachten: Herbst schreibt selbst in seinen Blog, dass er für die Nachwelt unsterblich werden will und dass die Wikipedia hierfür ein gutes Medium der Verbreitung ist. Es scheint eine Unsitte der Vertreter der sogenannten Postmoderne zu sein, solchen Unfug zu veranstalten und Medien wie etwa die Wikipedia dafür zu missbrauchen. Das mag diesen Leuten Spaß bereiten, schadet aber dem Ansehen der Wikipedia. Ohne Ansehen der tatsächlichen Bedeutung dieses Autors in der jüngeren deutschen Literaturgeschichte, sollten diese Beiträge, die zumeist von seinen Freunden in die Wikipedia eingestellt wurden, auf die Kriterien der Wikipedia hin abgeklopft werden und gegebenenfalls - wie hier bei Verbeen - gelöscht werden. Was Neologismen wie Möglichkeitenpoetik oder Kybernetischer Realismus betrifft, kann Herbst ja beweisen, ob es wirklich Landmarken sind, die er in die Literaturtheorie gesetzt hat. Beweise hierfür sehe ich noch nicht, selbst wenn es eine Magisterarbeit darüber gibt, die auf diese Wortneuschöpfungen eingeht. Für einen Nachweis selbst reicht das jedoch noch lange nicht.

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Leider finde ich den Autor des unteren Abschnitts nicht. Ich will mich noch mal bemühen...

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Ach so und ok! "@anonymen Kommentierer hierüber:..." Das hat also jemand ohne jede Spur und Unterschrift da reingesetzt. Schade, das mit der Nicht-Spur.

Sonntag, 22. Mai 2016

Die AfD und die Muslime

Ein kleiner Meinungsaustausch mit mir als Beteiligtem, auf den Seiten der ZEIT:

"EinLeser69 || Wut ist es nicht, bzw. nicht immer, es ist zumeist Trauer und Empörung. Der AfD Wähler hat meiner Ansicht nach nicht den blassesten Schimmer, was er da los tritt. Und wenn ich Recht behalte, wird er das unter schrecklichen Schmerzen lernen. Aber egal, vielleicht hab ich ja nicht recht, hoffe das in unserem Interesse als Land, dass sich in einer internationalen Gemeinschaft gut integriert hat (bisher)."

"'Der AfD Wähler hat meiner Ansicht nach nicht den blassesten Schimmer, was er da los tritt.' || Meine Einschätzung: Das kann man genau andersrum sehen. Die "etablierten Parteien" sehen nicht, was sie mit ihrem -- natürlich abgestuften -- "Der Islam gehört zu Deutschland" heraufbeschwören. Ich glaube, dass 80% der AfD-Wähler der nahen Zukunft von dieser Partei als solcher nicht sonderlich viel halten. Es sind Protestwähler, die den Gehört-zu-Satz mit einen Nein versehen wollen. Und das kann dann locker zu 20% bei der nächsten Bundestagswahl führen. So ticken Menschen, Bürger, Wähler nun mal, wenn ihnen ein Thema und eine Meinung wichtig ist."

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"Denn egal wie gut es den Menschen geht, wenn jemand ihre Ängste anspricht und die Leute gegeneinander aufwiegelt, dann werden immer viele den Demagogen hinterherlaufen."

"Dazu und als eine Anregung für die ZEIT: Es sollte mal eine große Diskussion geführt werden, welches Menschen- und Bürgerbild denn gilt, (a) das Bild des 'mündigen Bürgers', der die politischen Dinge ansieht und weiß, wie er zu interpretieren und zu entscheiden hat und der nicht durch politische und meinungsbildende Oberschichten vor sich selbst geschützt werden muss, oder (b) das Bild des 'verführbaren, kindlichen Bürgers', der nur ein Objekt der Manipulationen von 'Populisten' ist. Wer sich für (a) entscheidet, der muss die alte Masche mit Populismus, Manipulation und Verführbarkeit durch Demagogen einfach beiseite lassen. Wer (b) wählt, der hat ein Grundlagenproblem mit dem Bild von Demokratie (one man, one vote), wie wir es heute kennen. Er muss dann was anderes als die gegenwärtige Demokratie vorschlagen. Auf diese Vorschläge warte ich gespannt."


Samstag, 21. Mai 2016

Verdopplung des Milchpreise?

So einfach und kompliziert ist das mit der Milch:

"Reichshof | Milchbauern fordern Verdopplung des Milchpreises || Ein weltweites Überangebot von Milch hat seit Anfang 2014 zu einem Einbruch des Milchpreises um 60 Prozent geführt. Die Entwicklung hat viele deutsche Milchbauern in Existenznöte gebracht." (zeit.de)

Kein Zweifel an den Existenznöten der Milchbauern. Nur eben -- wenn ein Überangebot da ist, wird sich immer 'der Markt' als Preisdrücker aufspielen. Und den Liter Milch zu 45 garantierten Cent abnehmen und die Milch dann in den Fluss kippen, das kann es auch nicht sein. Also: Würden die Bauern die Angebotsmenge drücken, würden die Preise nach oben gehen. Nur -- sie müssten die Absprache hinbekommen. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Ok, ich weiß, da lässt sich viel dagegen sagen. Aber das steht hier erst einmal.

Freitag, 20. Mai 2016

Namen und Migrationshintergrund

Hier wird mal offen mit Namen und offensichtlichem Migrationshintergrund gehandelt:

"Macheten-Angriff in Hamm. Das sagt das schwer verletzte Opfer Abeku Afful | ... | Die Täter schlugen auch auf zwei weitere Männer (20 / 33) ein und entkamen zunächst. Nach Hinweisen des Opfers fassten Polizisten den 35-jährigen Ismail Cetinkaya am nahen Droopweg. Er soll der Anführer des Schlägertrupps gewesen sein. Gegen ihn wird jetzt wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Der Mann ist in der Kampfsport-Szene populär. 2010 trat der MMA-Vizeweltmeister in Berlin gegen den Rapper Deso Dogg an, schlug ihn zu Boden. Der Rapper schloss sich später dem IS an und starb 2015 in Syrien." (mopo.de)

Folgefrage: Hat sich Deso Dogg seinerzeit dem IS zugewandt, weil er für sich als MA-Sportler keine Zukunft mehr sah?

bento.de und das Restaurant

Woher wissen die von beton.de -- bento.de das denn? (Ok, den Buchstabendreher-Witz hatten wir hier schon. Ist also ausgelutscht.)

11 Fehler, die du in Restaurants immer wieder machst

...

10. Du sprichst mit deinem Gegenüber über Dinge, für die [du] eigentlich ein Glas Gin bräuchtest. [Wahrscheinlich fehlt das Glas Gin auch beim Schreiben.]

11. Du hast nicht den Mut, ein Gericht zurück gehen zu lassen. [Na ja, da hat das Gericht einfach ein Glas Gin zu viel intus, torkelt und kann darum nicht mehr zurück gehen. Wenn nicht, dann unbedingt: zurückgehen zu lassen.]

Slogans, früher

Ich bin auf der Suche nach einem uralten Slogan des vormaligen Versandhauses Quelle. Er lautet:

"Hausfrau, sei helle! / Kauf bei der Quelle!"

Ich finde diesen Slogan -- vermutlich so ums Jahr 1955 über ein Quelle-Kundenpreisausschreiben kreiert -- nicht. Das Internet ist also, was die Vergangenheit angeht, doch nicht allwissend.

Wieder: ein nicht auffindbares Flugzeug

Mal wieder Probleme mit einem nicht auffindbaren Flugzeug.

"Das größte Problem für die Suchmannschaften: MS804 verschwand über Wasser. "Es ist ein Trugschluss, dass das Mittelmeer klein ist und die Suche deshalb einfach sein sollte", sagt Oberstleutnant Hans-Joachim Rösen, Leiter der SAR-Leitstelle / RCC Münster. Stürzt ein Flugzeug ab, wird normalerweise ein Notsignal ausgelöst. In diesem Fall würde es den ägyptischen Behörden gemeldet. "Aber selbst dann hätte man nur den Absturzort, aber noch nicht die Maschine gefunden", sagt Rösen. Ein Gedankenspiel: Im Umkreis von 240 km der vermeintlich letzten Position gibt es kein Land. Das entspricht einem Gebiet von mehr als 180.000 Quadratkilometern. Die Peilsender der Blackbox reichen etwa zwei bis drei Kilometer weit." (zeit.de)

Hier in diesem Blog gab es, von einem Laien, doch schon mal einen Vorschlag.* Ist der wirklich nicht innerhalb von einem Jahr an allen Flugzeugen umzusetzen?

* "Ich selbst habe mir überlegt, dass ein winziges Modul, das bei Aufprall von einem Flugzeug abgesprengt wird oder auch nur abfällt -- Airbag-Prinzip --, im Wasser aufschwimmt und im Stundenrhythmus ein hinreichend starkes Signal sendet, diese ewige Suchaktion, an die schon keiner mehr denkt und die demnächst vielleicht abgebrochen wird, überflüssig gemacht hätte."

Donnerstag, 19. Mai 2016

Anonyme Legastheniker

Einer aus dem Verein der Anonymen Legastheniker wird von Dunja Hayali geoutet und geschmäht! Ist das ethisch einwandfrei? Legastheniker sind doch auch Menschen!

"... Umso stärker ist Hayalis Reaktion. Mit einem Rotschrift markierte sie kurzerhand alle Fehler des Textes und korrigierte diese. Dass sie damit einige Zeit verbracht haben dürfte, machen die vielen Striche am Rand deutlich - insgesamt 54 an der Zahl, teilweise vier Stück in einer einzigen Zeile. Wohl auch deshalb sah sich die Journalistin genötigt, 'vorsichtig anzuzweifeln', dass 'Lawrence von Arabien' ein 'gesetzestreuer hochqualifizierter Bürger' sei. 'Mit allem anderen haben Sie natürlich recht', so ihr ironisches Fazit, dass sie passenderweise mit 'Grüße aus dem Großstadtdschungel, Nofrete', abschloss." (stern.de)

Ich meine: Einfach auf Behinderte eindreschen, die doch nichts für ihr Leiden können, und deren Behinderungen öffentlich machen, das ist nicht in Ordnung!

Auf der anderen Seite natürlich -- man muss auch solchen Menschen schon noch was sagen dürfen, wenn sie sich in der Selbsteinschätzung "gesetzestreuer hochqualifizierter Bürger" so sehr irren. Und natürlich wird man doch mal fragen dürfen, von welchem Punkt an die Staatsanwaltschaft gegen anonymes zurückgebliebenes Geschmiere bzw. die Autoren des Geschmiers ermittelt. Milderungsgründe bei der Strafzumessung müssten dann gesondert gesucht und gefunden werden. Legasthenie zählt wahrscheinlich nicht zu den anerkannten Gründen. Oder bekommen auch Erpresser mildernde Umstände zugebilligt, wenn sie in ihrem Epresserbrief auffällig viele Rechtschreibfehler machen?

Mittwoch, 18. Mai 2016

"Lügenpresse" ?

Die "Lügenpresse" wird ja von den entsprechend Klagenden und Anklagenden nicht oder nicht in erster Linie so genannt, weil sie im Sinne des Normalverbs lügt, sondern weil sie, nach Meinung derer, die das Wort verwenden, irgendwie manipulativ mit der Wahrheit umgeht. Etwas nicht sagen, ist eigentlich keine Lüge. Das, das in diesem Zusammenhang immer wieder angeführt wird: Bei "kriminellen Tätern mit Migrationshintergrund" wird das mit dem Migrationshintergrund in der Berichterstattung weggelassen. Internetseiten machen sich dann daran, die Migrationsdetails nachzuliefern.

"Prügeltod von 17-Jährigem in Bonn löst Proteste aus | Nach der tödlichen Prügelattacke auf einen 17-Jährigen in Bonn ist die Stimmung aufgeheizt. Der Verdacht auf einen möglichen Migrationshintergrund bei den Tätern ruft rechtsextreme Kräfte auf den Plan." (stern.de)

Jetzt wird allerdings ein "einheimischer" Krimineller, wenngleich verstorben, aber doch vielleicht mit Verwandten, umfassend vorgeführt, und auch sonst fehlt es in den Zeitungen nicht an grauslichen Details:

"Nun, mehr als 18 Jahre später, könnte der Fall endlich aufgeklärt werden. Die Arbeitsgruppe 'Alaska' des Landeskriminalamts Hessen untersucht, ob der Junge möglicherweise einem Serienmörder zum Opfer gefallen ist. [...] | Es gibt Parallelen: Der Täter schnitt die Frauen auf, zerteilte sie und entnahm ihnen Organe, die er mitnahm - wie bei Tristan. Profiler vermuten, dass es sich bei dem Täter um einen sadistisch veranlagten Mann mit sexueller Präferenzstörung handelt. | War es Manfred Seel? Noch fehlen wichtige Informationen, die Kriminalpolizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Am Donnerstag halten die Ermittler daher eine Pressekonferenz ab." (SPIEGEL Online)

Hätte sich die Presse da nicht auch etwas zurückhalten können? Und weiter: Gibt es von seiten des Gesetzgebers, des Presserats und der einzelnen Medienakteure eigentlich Vorgaben, was die Nennung der jeweiligen "Eigenschaften" der Täter angeht?

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Also beginnen wir mal mit dem Sammeln von Stimmen:

"Dezember 2012 in Almere bei Amsterdam: Eine Gruppe jugendlicher Fußballer prügelt und tritt nach einem Regionalspiel brutal auf den 41-jährigen Linienrichter Richard Nieuwenhuizen ein, der am nächsten Tag an den Folgen stirbt. Niederländische Medien berichten sofort, dass es sich bei den drei Jugendlichen um Marokkaner handelt. In Deutschland erfährt man dies erst einige Tage später aus rechten Blogs. Warum haben seriöse deutsche Medien die Herkunft der Totschläger verschwiegen? Und haben sie damit korrekt gehandelt? Das sind Fragen, die an das grundlegende Verständnis von Journalismus rühren. Und, um es vorwegzunehmen: Mit meinem Verständnis von Journalismus ist eine derartige Selbstzensur nicht zu vereinbaren. Journalisten sollten nicht die Erzieher der Nation sein."

Pressekodex | Schluss mit der Selbstzensur | Der Pressekodex muss geändert werden: Journalisten sollten die Herkunft von Straftätern nennen dürfen. | Von Horst Pöttker || 2. Oktober 2013 Editiert am 11. Oktober 2013 DIE ZEIT Nr. 41/2013 8 Kommentare

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"Als ich vor etwa 20 Jahren mein Volontariat bei einer Tageszeitung absolvierte, kannte ich weder den Pressekodex noch die Richtlinie 12.1. Achtsam zu sein bei Informationen, die etwa religiöse Zugehörigkeit oder ethnische Herkunft betreffen, habe ich nicht während meiner Ausbildung gelernt. Die Frage, wie über Migranten sachlich richtig und sprachlich korrekt berichtet werden sollte, war Entscheidungsträgern in Redaktionen unwichtig. Erst mit dem Eingeständnis, ein Einwanderungsland zu sein, begannen in Deutschland Debatten über den Sinn, die ethnische Herkunft oder religiöse Zugehörigkeit von Tätern zu nennen."

Lieber politisch korrekt als politisch falsch | In der Berichterstattung die Herkunft von Straftätern zu nennen liefert keine Erklärung für die Tat – eine Replik | Von Canan Topçu | 24. Oktober 2013 Editiert am 3. November 2013 DIE ZEIT Nr. 44/2013 559 Kommentare

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...

"Dem Löw einfach zeigen ...

... was eine Harke ist!" Oder so ähnlich.

Ach Gott, manchmal muss es einfach sein. Da schlägt mein Deutschtrainer-Gen voll durch. Also ...

"Nun, das Hat sicher auch der Bundestrainer erkannt obwohl ich Poldi oder besser Poldi den ich Menschlich sehr ok finde besser die Erkenntnis zugetraut hätte sich wenn am schönsten ist sich einzugestehen, dass man die Nationalmanschaft abharkt und anderen Platz macht." (rp online)

Aber -- egal. Krieg ich da Geld für?! Nein. Sollen andere korrigieren.

Sex, Sex, Sex

Nimmt das denn kein Ende?
Zum Niederknien. Irgendwie.


Sonntag, 15. Mai 2016

SPIEGEL und Werbung

Starker SPIEGEL! In der Mitte 34 Blätter = 68 Seiten BayernTirol-Werbung eingeheftet! Mit eigenem Inhaltsverzeichnis und Editorial.


Rausgetrennt. Die Heftklammern mit dem Messer wieder sauber niedergebogen. That's it.

Donnerstag, 12. Mai 2016

Gesine Maria "Gexi" Tostmann

Heute verweise ich, in alter Verbundenheit zu Österreich, mal auf

Zur Person: "Gexi" Tostmann | Gesine Maria "Gexi" Tostmann wurde 1942 in Vöcklabruck geboren und studierte Volkskunde und Geschichte, ehe sie in die elterliche Trachten-Firma einstieg, die sie ab 1968 leitete. Vor 14 Jahren übergab sie den Betrieb an ihre Tochter Anna. Tostmann Trachten beschäftigt im Stammhaus Seewalchen und in Wien mehr als 120 Mitarbeiter. Als ihre erste Tätigkeit nennt Gexi Tostmann heute Großmutter. Danach Mitglied im Komitee für Alexander Van der Bellen, grünes Ersatz-Mitglied im Gemeinderat in Seewalchen (ohne Parteimitgliedschaft) und Beirat im Vorstand der Volkskultur NÖ.

Die Frau Tostmann stimmt ein in den Chor derer, die die One-man-One-vote-Demokratie am Ende sehen.

Was kommt, wenn diese Zweite Republik zu Ende geht?
Das weiß ich nicht. Es bricht jedenfalls gerade viel zusammen bei der SPÖ und bei der ÖVP. Aber dass man dann nur die FPÖ als Alternative sieht? Da bin ich sprachlos. Ich versuche immer, alle zum Wählen zu animieren. Und nach den Gesprächen sage ich dann oft: Wähle lieber nicht. Eigentlich sollte man nur wählen dürfen, wenn man eine Prüfung macht, dass man wahlreif ist.

Ja, ich hatte hier ja schon auf den Stefan-Raab-Erstwähler-Check* hingewiesen. In diesem Sinne ...

--

* Allerdings sehe ich gerade, dass Youtube das wegen eines Streits mit Brainpool nicht mehr zeigen darf. Na ja, man muss halt über MySpass gehen.

"Skype-Symbol in der Taskleiste ausblenden"

So geht es einem ja oft: Man will etwas, das einen am PC stört, ändern. Und sieht dann eins ums andere Mal darüber hinweig, weil es Wichtigeres gibt. Beispiel: Skype bleibt, ziemlich breit, in der Taskleiste, wenn man Skype schließt. Warum verschwindet der Eintrag nicht, wenn man das Fenster schließt?

Heute bin ich nicht darüber hinweg gegangen. Die erste Google-Fundstelle war nicht gut, weil gar nicht klar wurde, ob man bei Skype oder unter Windows die Einstellung ändern muss. Dann aber doch. Ein CHIP-Hinweis:

Skype-Symbol in der Taskleiste ausblenden
Wie Sie das Skype-Symbol aus der TaskleisteDropbox: Download-Geschwindigkeit begrenzen – so geht’s ausblenden, verraten wir Ihnen in diesem Praxistipp. Wenn Sie das Programm per Schließen-Button beenden, bleibt Skype per Standardeinstellung in der TaskleisteDropbox: Download-Geschwindigkeit begrenzen – so geht’s eingeblendet. Sie lesen im folgenden Abschnitt, wie Sie diese Konfiguration anpassen.

Skype: Symbol in Leiste ausblenden Skype: Symbol in Leiste ausblenden Sobald Sie Skype öffnen, bleibt das Symbol in der TaskleisteDropbox: Download-Geschwindigkeit begrenzen – so geht’s. Mit den nächsten Schritten blenden Sie es dauerhaft aus.
Rufen Sie Skype auf und wählen Sie in der Menüleiste "Aktionen" > "Optionen".
Wechseln Sie zum Reiter "Erweitert" (siehe Screenshot).
Um das Skype-Symbol aus der Taskleiste auszublenden, entfernen Sie das Häkchen bei "Skype in der Taskleiste anzeigen, wenn ich angemeldet bin".
Bestätigen Sie die Änderungen, indem Sie auf "Speichern" klicken.
Die Anleitung beschreibt eine Lösung unter Windows 8.1 und Skype 7.3.59.101. In einem anderen Praxistipp lesen Sie, wie Sie einen blockierten Kontakt in Skype wieder freigeben.

Ja, es hat geklappt, auch hier, unter Windows 10!

Montag, 9. Mai 2016

Ja, die Gladbacher!

Churchill wurde nach dem 2. Weltkrieg ja auch nicht wiedergewählt! Na dann. Undank ist der Welten Lohn!

Eigentlich müsste die Stimmung rund um den Borussia-Park glänzend sein. Mit dem 2:1 gegen Leverkusen festigte Gladbach am Samstag Platz vier und hat die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation so gut wie sicher. Und dass, obwohl die Mannschaft nach fünf Spieltagen mit null Punkten auf Platz 18 dümpelte. | Eigentlich müsste sich auch der Mann, der Borussia wieder nach oben führte, sicher fühlen – doch das Gegenteil ist der Fall: Andre Schubert wackelt weiter. SPORT BILD berichtet seit Monaten über die internen Zweifel am Trainer, der immer wieder aneckt und nicht nur Probleme in der Kommunikation nach innen und außen zeigt. (sportbild.de)

Da wird also ein neuer Trainer kommen, und die Borussia wird stolzen Hauptes mit dem neuen Trainer wieder auf Platz 18 zurückkehren!

Oder sollten die Vereinsoberen doch mal begreifen, dass ein General, ohne den es keine Siege gäbe, der eigentliche Vereinsschef ist, egal wie der "kommuniziert"?

Dienstag, 3. Mai 2016

Audiograbber?

Liegt es an Windows 10? Ich lade mir den Audiograbber herunter, bezahle auch 10 Euro für die Pro-Version, um dann vier CDs -- ehrlich gekauft! -- auf mein Handy zu bringen. Alles wie früher. Und dann? Die mp3-Dateien tauchen nicht auf. Nirgendwo! Es kommt noch besser: Im Audiograbber werden die Unterverzeichnisse angezeigt, die es im Windows-Explorer dann einfach nicht gibt!


Sie sind einfach nirgendwo zu sehen, die Unterverzeichnisse und Dateien!


Hier ist kein Unterverzeichnis zu sehen! Wo ist es nur? -- Ich habe dann ein eigenes Verzeichnis C:\Audiodateien angelegt. Audiograbber lief -- das Verzeichnis blieb leer!

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11.08.2016 Ich Depp! Es passiert mir wieder! Voreingestellt ist als Zielort

C:\Program Files (x86)\Audiograbber\

Es rippt das Programm munter vor sich hin als ob nichts wäre! Nach 5 CDs schaue ich nach, und nirgendwo ist eine Datei! Was für eine ...!

... ein schnell wachsendes Politikum

Hey, Satire ist plötzlich ein schnell wachsendes Politikum! Dabei ist die Reihe klar:
  • extra3, Erdowie, Erdowo, Erdogan
  • Böhmermann, Das Schmähgedicht
  • Jetzt fasert die Sache aus. 

Polt wird im SPIEGEL interviewt und gibt sich besonnen und altersmild. Zu Erdogan hat er kein Verhältnis und nix zu sagen. So ungefähr.

Dann, gesehen, die heute-Show: Hakenkreuzschnitzel und Hassknecht zur österreichischen Bundespräsidentenwahl, Teil 1. Die SZ genauer:

"Ösis, ihr wählt noch blöder als unsere Ossis", erklärt Hassknecht und nennt Hofer einen "FPÖ-Schleimer". Schreiend erregt er sich über Kaiserschmarrn ("ein kaputter Pfannkuchen"), die "schwulen Pferde" namens Lipizzaner und Mozart ("konnte gar nichts"), bevor er ein Gedicht über "den FPÖ-Wähler" ankündigt. In einer Einblendung wird es unter Anspielung auf die Bezeichnung für den typischen Humor der österreichischen Hauptstadt als "Wiener Schmäh-Gedicht" bezeichnet. Im Folgenden heißt es unter anderem: "Egal ob Hühner oder Gämsen, mit beiden tust du gerne wemsen. Und ist die Gämse einmal schneller, dann geht's zur Schwester in den Keller." | Reaktion im sozialen Netzwerk || Das Video ist seit gestern auf der Facebook-Seite der heute show eingestellt. Es wurde dort fast 490 000 Mal aufgerufen und mehr als 3000 Mal geteilt. | In den Kommentaren kritisieren vor allem Österreicher Hassknechts Äußerungen als "unterste Schublade", "Schwachsinnshumor" und "sinnfreie Beleidigungen". Andere Nutzer, sowohl aus Deutschland als auch aus Österreich, loben den Beitrag als "gute, bissige Satire". Einige zogen Parallelen zu Jan Böhmermanns Gedicht über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan. | Die österreichische Kronen Zeitung berichtete über Hassknechts Beitrag und sprach von einem "Schmähgedicht". | Bereits vergangene Woche hatte die heute show mit einem Schnitzel in Hakenkreuzform das Wahlergebnis in Österreich kommentiert und damit Entrüstung ausgelöst.

Schön das Geschimpfe! Wenn es der BRD da mal nur nicht geht wie dem besserwisserischen Frankreich, das Österreich 2000 auch bannen wollte. Und heute?

Und auch das noch: Die veröffentlichende Meinungsmaschine ist immer auf ein Gleis gestellt. Geht drei Wochen so. Dann kommt die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben werden kann.

Lieder?

Warum ist in vielen Einstellungen -- bei Audioprogrammen und den Voreinstellungen für Unterverzeichnisse -- Lieder oder ersatzweise Musik vorgegeben? Sind da nicht auch: Podcasts, die aus lauter gesprochenen Wörtern bestehen? Hörspiele? Sonstige "Wortbeiträge"? Eigene Diktate? Warum also nicht das neutrale Audio, ausführlicher: Audiodateien?

Orpheus

Einfach so: Reinhard Mey.

Ich wollte wie Orpheus singen
Dem es einst gelang
Felsen selbst zum Weinen zu bringen
Durch Seinen Gesang.

Montag, 2. Mai 2016

"Herrenmode"

Klar weiß ich, dass es da unterschiedliche Ansichten gibt. Die noch dazu wie üblich 'unversöhnlich' einander gegenüberstehen. Gebongt. Dann also zur Ansichtssache:

Da stehen gestandene Männer mit -- ja nun: Jäckchen vor Fernsehkameras, sehr kurz geschnittene Sakkos, die vorne dazu neigen aufzuspreizen, und diese Männer sehen allesamt aus, also ob sie gleich zur katholischen Erstkommunion in ländlicher Gegend antreten wollen. Wer um Himmels willen hat sich diesen grauslichen Stil einfallen lassen? Und warum haben diese Männer keinen Blick auf sich, uns lassen die gegenwärtige Mode einfach links liegen, zugunsten eines klassischen Jacketts? Oder, noch viel besser: eines klassischen Gehrocks, Format 19. Jahrhundert?
I
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Gefunden heute, im SPIEGEL 20 / 14.05.2016, S. 66. Die passende Illustration.