Samstag, 26. April 2008
Steuerbetrug vs. Cleverness
Wikipedia: Eine Löschdiskussion, exemplarisch
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Ashley Alexandra Dupré (gelöscht)
Keine eigenständige Relevanz, bloß weil ihr Name in der Affaire eines Politikers auftaucht – Wladyslaw [Disk.] 19:59, 6. Apr. 2008 (CEST)
Zum diesem Löschvorschlag: a) Das war der bisher schnellste Löschvorschlag, den ich erlebt habe. Ca. 3 Sekunden nach Online-Stellung. Kann man so schnell überhaupt denken? b) Relevanz ist immer so eine Sache. Die Frau ist, ob man will oder nicht, eine Person des öffentlichen Lebens / der Zeitgeschichte geworden, wie seinerzeit Christine Keeler oder später Monika Lewinsky. Da beißt die Relevanz-Maus kein' Faden ab. c) Die US-WP hat den Artikel jedenfalls. Woll'n wir wieder mal eine deutsche Relevanz-Besserwisserei etablieren? --Delabarquera 20:07, 6. Apr. 2008 (CEST)
Natürlich will man. Wenn allerdings wenigstens der Informationsgehalt von en:Ashley Alexandra Dupré vorhanden wäre. So isses aber nur die, welche den Gouverneur gebumst hat. Vergleiche mit Chiara Ohoven hinken, über die wurde weder von Bloomberg, MTV oder der New York Times berichtet. Ich bin mir nicht ganz klar, ob ich die Zweideutigkeit in der Beurteilung des Rolling Stone ('Can we afford you?) richtig interpretiere, lt. Billboard wurde ihr Song 711.334 runtergeladen (zum Vergleich: Madonnas neuer Titel die letzte Woche: 220.000 mal), Billboard ist aber jedenfalls nicht amused. Die zeitweilig gelöschte MySpace-Seite wurde zwischendurchmal gelöscht, existiert aber nun wieder, mit inzwischen 10 Mio. Hits. Vermutlich behalten, sicherlich nicht für diese Leistung, aber der en:Eliot Spitzer prostitution scandal wird uns noch eine Zeit beschäftigen. --Matthiasb 20:26, 6. Apr. 2008 (CEST)
Ich finde deine Sprache (und dahinter das Übrige) ein bisschen aus dem Unterschichten-Fernsehen. So, denke ich, sollte man sich in der WP selbst in Löschdiskussionen nicht ausdrücken. Bei dieser Ausdrucksweise ist es für mich nicht mehr möglich anzunehmen, dass jemand ein ernsthafter Diskussionspartner ist. --Delabarquera 20:32, 6. Apr. 2008 (CEST)
Ich habe lediglich zitiert. --Matthiasb 20:34, 6. Apr. 2008 (CEST)
Hmmm, ich frage mich gerade, was die englischsprachige Wikipedia für Relevanzkriterien hat? Muß mich mal reinlesen. Aber ich behaupte mal, sie erfüllt die hier nicht, nicht mal als die Künstlerin, so wie man sie im englischen Wikipedia darstellt. Daher löschen, gerne auch schnell. --Qanat 20:34, 6. Apr. 2008 (CEST)
Einmal doch noch eine Überlegung. Macht ja auch Spaß, sich mit Geistesgrößen zu unterhalten. Also,es gibt da doch die schöne Aufstellung unter [Kategorie:Prostituierter]. Wodurch haben die anderen Leute, meist Frauen, da wohl eine höhere Relevanz. Von Keeler und Lewinsky habe ich ja schon -- nur so zum Beispiel -- gesprochen. Wenn mir jemand die Grenzziehung von Rosemarie Nitribitt u. a.zu Miss Dupré überzeugend erklären kann, dann bin ich ja zufrieden. -- Ach, und noch ein Nachtrag: Obszönes als Zitat zu überliefern, lässt die Unterschichten-Ausdruckweise nicht verschwinden. Ein Zitat, hinter dem man sich verstecken kann, findet man immer. --Delabarquera 20:45, 6. Apr. 2008 (CEST)
Jetzt hast du den Punkt herausgearbeitet: Es gibt im Prinzip keinen Unterschied zwischen Nitribitt, Keeler, Lewinsly und Dupré. Abgesehen davon, daß Dupré bislang weder ermordet wurde, noch mit einem blauen Kleid vor Kenneth Starr ausgesagt hat, noch von Lewis Morley fotografiert wurde. (Nur für den Fall, daß hier zufällig einer LA auf Ms. Keeler stellen wollte.) Und deswegen muß halt die Relevanz auf andere Weise herausgearbeitet werden, wie ich oben aufgezeigt habe. Wenn du das als Unterschichten-Ausdrucksweise bezeichnet, kann ich dir nicht helfen. --Matthiasb 20:56, 6. Apr. 2008 (CEST)
Und genau das ist der Unterschied: die Nitribitt wurde ermordet, es wurden bis jetzt einige Filme und Dokumentationen gedreht, es gibt über sie ein Musical. Es wurde damals gegen einige Berühmtheiten ermittelt: Krupp (Harald von Bohlen und Halbach), Harald Quandt und Gunter Sachs. Miss Dupré darf gerne wiederkommen, wenn sie derart berühmt wurde. Übrigens: es gibt noch nicht mal einen Artikel zu diesem Skandälchen hier auf den deutschen Seiten.
--Qanat 21:00, 6. Apr. 2008 (CEST)
es gibt imho (zunmindest bislang) keinen einzigen Punkt, der die Erwähnung der sich prostituierenden Dame außerhalb des Artikels des betroffenen US-amerikanischen Politikers plausibel macht - aus dem Grund, dass es ihn auf Grund fehlender sonstiger "Leistungen" nicht geben kann und wird. (ich hoffe, ich habe mich deinem Niveau gemäß ausgedrückt, der du ja Beleidigungen in LDs ganz scharf auf deinen Benutzerseiten geißelst) --FamilienNamenBearbeiter 21:02, 6. Apr. 2008 (CEST)
Im Augenblick steht die Dame im Rampenlicht, weil ein amerikanischer Politiker der zweiten Reihe zurücktreten musste. Eine nachhaltige Wirkung wie bei der Nittribit (diverse Dokus, mindestens einen Fernsehfilm), der Keeler (der Skandal kann als Paradebeispiel eines politischen Skandals gelten) oder der Lewinsli (ausgewachsene politische Krise einer Supermacht) ist zumindest noch nicht erkennbar. Kann wiederkommen, wenn eine nachhaltige Wirkung nachweisbar ist.--Kriddl Disk... 21:08, 6. Apr. 2008 (CEST)
Ich denke schon, dass die Dame eigenständige Relevanz hat. Dies findet auch die seriöse internationale Presse und nicht nur die US-amerikanische. Die Relevanz geht aber aus diesem Stub bisher nicht hervor. Deshalb in diesem Zustand löschen oder deutlich ausbauen.--Escla ¿! 21:19, 6. Apr. 2008 (CEST)
Welche "seriöse internationale Presse"? --Qanat 21:42, 6. Apr. 2008 (CEST)
Süddeutsche, Die Welt, Spiegel, New York Times, El País (Spanien). Reicht das als Auswahl?--Escla ¿! 22:05, 6. Apr. 2008 (CEST)
Bis auf Spiegel Online ja. --Qanat 22:09, 6. Apr. 2008 (CEST)
Ok, dann hier der Artikel zu den Fotos ;-) --Escla ¿! 22:30, 6. Apr. 2008 (CEST)
In der no: wird wenigstens etwas über ihre Karriere als Bluessängerin berichtet, aber die RKs für Sängerinnen erfüllt sie wohl noch nicht. --89.247.225.33 21:51, 6. Apr. 2008 (CEST)
Habe ich weiter oben schon geschrieben. --Qanat 22:09, 6. Apr. 2008 (CEST)
Ich sehe die Relevanz eigentlich gegeben und zu bekannten politischen Skandalen sollten Biographien aller wesentlichen Akteure vertreten sein. Unabhaengig von der Revelanz ist der Artikel selbst allerdings kaum in der jetzigen Form brauchbar. Daher behalten und ausbauen--Kmhkmh 22:05, 6. Apr. 2008 (CEST)
Die Gute könnte fast als Musikerin relevant sein, ein Artikel ist das Vorliegende aber nicht. Code·is·poetry 09:26, 7. Apr. 2008 (CEST)
@Kriddl: ein amerikanischer Politiker der zweiten Reihe – wie wäre das zu beurteilen, wenn wir, sagen wir, einen absolut vergleichbaren, deutschen Ministerpräsidenten in diesem Skandal verwickelt hätten? --Matthiasb 19:12, 7. Apr. 2008 (CEST)
Das ist immer noch die deutschsprachige und damit natürlich auch deutschlastige Seite der Wikipedia. Außer dem Riesenrummel, der darum in den USA gemacht wird und der kruzfristig hier aufgegriffen wurde, gibt es keinen Grund einer Frau einen Artikel zu widmen außer man erklärt die USA und ihre Skandale zum Nonplusultra. Was kommt als nächstes? Irgendein südamerikanischer Politiker, der wegen außerehelichem Sex einen Skandal hinlegt? Und das wird dann nur abgelehnt, weil hier weniger spanisch als englisch gesprochen wird? Ich mag diesenn Anglozentrismus nicht, ganz ehrlich. Und in einer deutschsprachigen Enzyklopädie kann man so einen Skandal zwar einen Artikel widmen (erstaunlicherweise hat sich dazu keiner bisher die Mühe gemacht), aber doch nicht der Prostituierten. Das läuft bei mir unter "völlig absurd", damit macht man Wikipedia zur Titten-und-Ficken-Plattform (die ordinäre Ausdrucksweise ist Absicht). Und warum sollten Biographien aller Akteure eines Skandals wichtig sein? Wer schreibt also den Artikel zu Hugh Grants Blasehase Divine Brown, war ja auch ein Skandal?
--Qanat 20:39, 7. Apr. 2008 (CEST)
Nimm doch einfach den hier. Existiert seit 2006. --Tröte Manha, manha? 09:38, 8. Apr. 2008 (CEST)
Deutschsprachig muss nicht deutschlastig im negativen Sinne sein, man kann/sollte schon über den Tellerrand hinzuschauen. Was den südamerikanischen Fall betrifft, ich sehe da kein Problem einen ensprechenden Artikel in der Wikipedia zu haben. Das Kriterium sollte die Qualität und Faktizität des Artikels sein und nicht in welchem Land der Vorfall stattfand. Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie sachliche Artikel zu Skandalen bzw. Biographien Wikipedia zu einer "Titten-und-Ficken-Plattform" machen. Und warum sind Biographien zu allen wichtigen Beteiligten sinnvoll - natürlich um sich bei Interesse umfassend informieren zu können. Benötigt man unbedingt Artikel zu allen Beteiligten eines Skandals - natürlich nicht, aber das ist dann eine andere Fragestellung. Nämlich anstatt "was darf nicht in wikipedia stehen" geht es dann um "was muss mindestens in Wikipedia stehen", bei einer Löschdiskussion geht es aber um das Erste.--Kmhkmh 01:34, 8. Apr. 2008 (CEST)
Wir schreiben hier nicht für DACH, sondern sind der deutschsprachige Teil einer weltweiten Enzyklopädie. Demzufolge wird auch (theoretisch) die Relevanz unabhängig von ihrem Auftreten betrachtet. Und die hier genannt Dame ist Objekt der US-amerikanischen Schizophrenie, dass ein Politiker über ein Sex-Skandälchen stürzt, ein anderer aber ist für den Tod von mehr als 4000 US-Bürgern mitverantwortlich, aber noch immer in Amt und Würden. Aber wie schon gesagt, im derzeitigen Zustand ist der Artikel nix.--Escla ¿! 20:52, 7. Apr. 2008 (CEST)
Ich sagte bereits: den Skandal kann man gerne aufnehmen, aber keine Lebensgeschichten von Frauen, deren einziger Verdienst im Breitmachen der Beine besteht (schon wieder arg ordinär, ich weiß, aber wie soll ich das höflicher sagen? ). Nehmt den Skandal an sich auf, aber nicht die Frau. Das ist das Pferd von hinten aufzäumen. --Qanat 21:02, 7. Apr. 2008 (CEST)
Es geht nicht um "Verdienste" oder was du persoenlich als "verdienstvoll" ansiehst sondern um Relevanz. Allerdings stimme ich deinen Vorposter zu, die Relevanz des Lemmas ist zwar gegeben, aber der jetzige Inhalt/Zustand des Artikels enhaelt nichts, was man nicht im Artikel ueber den Skandal direkt unterbringen kann.--Kmhkmh 16:05, 8. Apr. 2008 (CEST)
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EIN VORSCHLAG ZUR GÜTE -- Nachdem ich der bin, der diese Diskussion angestoßen hat, will ich mich noch mal melden. Jetzt ganz ruhig und unerregt. Dazu gehört, erst einmal, dass ich mich bei allen entschuldige, denen ich da oben vielleicht zu nahe getreten bin.
Jetzt zum Eigentlichen. Ein paar Dinge aus dieser Diskussion sind nicht nur WP-intern interessant, aber da eben auch und vielleicht vor allem. Ich versuche mal eine Gliederung meiner Überlegungen:
a) Vorab: Ich könnte mich jetzt hinter dem Standpunkt, ich hätte aus übergeordneten Interessen (dazu gleich) nur den advocatus diaboli spielen wollen und darum recht aggressiv vom Leder gezogen. War aber nicht so. Ich habe mich tatsächlich erst einmal schlichtweg geärgert, dass im Sekundenabstand ein Löschantrag da war. (Ganz ernst, unerregt und unaggressiv: Ich finde es immer gut, wenn eine Nacht zwischen Online-Stellung und Löschantrag steht.)
b) Ich finde, dass die große Chance der WP darin besteht, dass sie breiter angelegt sein darf und muss als, sagen wir, der Buch-Brockhaus seligen Angedenkens. Eben weil sie schnell aktualisiert ist und weil kein Papier verschwendet wird. Aber auch einfach: weil das ein großer Vorteil gegenüber dem gedruckten Buch ist. Das bedeutet: das Relevanzkriterium muss anders gehandhabt werden als bei Papier-Enzyklopädien. Vor allem, so glaube ich, sollte die öffentlich eingeführte Unterscheidung zwischen A-, B- und C-Promis keine Rolle spielen. (In einem Diskussionsbeitrag von mir vom Sonntag, 8.4.2008, der gottseidank einem technischen Fehler zum Opfer gefallen ist -- abgeschickt, aber hier nie aufgetaucht und auch auf meinem PC nicht mehr vorhanden --, habe ich das einmal die Bunte-Illustrierte-Relevanzkriterien genannt.)
c) Was sind dann die Relevanzkriterien? Meiner Meinung nach ausschließlich: eine gewisse, und sei es auch nur vorübergehende öffentliche, will sagen: mediale Präsenz. Am einfachsten, so finde ich, wäre es, eine Google-Hürde festzulegen. Eine Anzahl von Nennungen, die gegeben sein müssen, damit ein Artikel aufgenommen wird. Möglicherweise muss dann noch was dazu kommen, weil beispielsweise "Madame Dubarry" 32.300 mal gefunden wird, "Ashley Alexandra Dupré" aber 1.670.000 mal. Da gibt es gewiss keine absoluten Zahlen, aber hilfreich ist die Sache mit der Google-Hürde schon. (Auf die Dubarry komme ich übrigens, weil ich nach der gesucht habe und über sie auf Dupré gekommen bin.)
d) Ich bin, wie andere, strikt für Internationalität. Einen deutschen Sonderweg, wie auch immer, halte ich nicht für sinnvoll. Dass es spezielle Schwerpunkte für den deutschen Sprachraum gibt, die andernorts nicht so interessieren, ist durchaus in Ordnung. Nur umgekehrt wird kein Schuh draus: Wenn jemand jemanden, der irgendwo in der Welt von hohem Interesse ist, in die deutsche WP stellt, darf das "Interessiert uns in Deutschland (Österreich, der Schweiz) nicht!" nicht zum Ausschluss-Argument werden. Einen solchen Ausschluss meine ich mit einem Sonderweg, der zum Isolationismus führt.
e) Mit den vorausgegangen Punkten eng zusammenhängend die Frage: Wer interessiert in der WP? Diese Frage hängt eng zusammen mit einer anderen: Wozu ist die WP da? Ich glaube nicht, um A- von B-Promis zu unterscheiden. Sondern um Informationen zu liefern, nicht nur was Personen angeht, sondern auch hinsichtlich von Srukturen, in denen Personen eine Rolle spielen. Etwas genauer und am Beispiel: Wenn in drei Jahren jemand eine politikwissenschaftliche Diplomarbeit über Politiker und ihre Sexskandale schreibt, dann soll er meiner Ansicht nach in der WP auch zurückliegende Fälle von C-Prominenten wie Ashley Alexandra Dupré finden können, um dann weiter zu recherchieren. Wer also, explizit oder implizit, mit dem ABC-Promi-Faktor argumentiert, der schließt diese Zielsetzung der WP aus, die ich für so sinnvoll wie unverzichtbar halte.
f) Ich gebe zu, dass ich mich nicht ganz frei machen kann von Vermutungen, dass es in der WP Löschantragskartelle gibt, besetzt mit Leuten, die gerne einfach löschen, weil sie das Gefühl haben, besser als andere zu wissen, was wichtig und nicht wichtig ist. Und gleich dabei, dass auch die WP ohne Machtstrukturen nicht existieren kann. Wobei diese Machtstrukturen dazu verleiten, zu versuchen, "etwas" in der WP zu werden. Damit soll jetzt um Himmels willen nichts Beleidigendes verbunden sein. Es ist -- noch einmal! -- nur eine Vermutung, die sich darauf stützt, dass manchmal innerhalb kürzester Zeit drei Unterstützungen da sind, bei denen mir vollkommen schleierhaft ist, wie unabhängig voneinander drei Menschen auf diese, meist entlegene, Sache kommen können. (Es gibt im Übrigen eine wunderbare Erzählung von Wolfgang Hildesheimer, in dem voller Hochachtung ein Mensch dieses Tpyus vorgestellt wird. Wer diese Geschichte nicht kennt: Die WP hat dieser Person Gottlieb Theodor Pilz einen eigenen, inzwischen wohl unumstrittenen Artikel gewidmet. Unbedingt lesen! Die Geschichte noch mehr als den Artikel.)
g) So, zum Schluss: Ich bekenne jetzt, dass ich einstens auf die WP gekommen bin, weil ich eine Diplomarbeit zum Thema "Auseinandersetzungen in der WP" vergeben und erst einmal selbst Erfahrungen sammeln wollte. Daraus ist eine kleine Passion geworden. Ich liebe das Chaos hier! Und auch die Aggressionen, die gelegentlich emporkochen. So ganz von der Idee einer Arbeit zum Streit in der WP bin ich immer noch nicht weg. Vielleicht mache ich nächstes Jahr selbst was draus. Mal sehen. Das sage ich deshalb: Wenn jemand an dem Thema WP-Aggressionen interssiert ist, bitte ich um eine Mail, wer mag direkt an delabarquera@aol.com. Mein Wunsch wäre dann: Mit Nennung des Klarnamens. Ich schreibe dann auch mit Klarnamen und allen übrigen Kontaktdaten zurück. (Ein Hinweis darauf, dass ich ein großer Verfechter der Klarnamen in der WP bin und dennoch nicht verkenne, dass die WP wohl nicht so groß geworden wäre, wenn dieses Prinzip von Anfang an gegolten hätte.)
Noch was: Ich bin der Meinung, dass man durchaus Stubs produzieren darf, weil wir ja gemeinsam an der WP schreiben. Ich hoffe immer, dass da einer kommt, der mehr weiß als ich, und weiterschreibt. Auch das halte ich für vernünftig.
So, das war's. --Delabarquera 17:08, 8. Apr. 2008 (CEST)
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gelöscht. sугсго.PEDIA 11:16, 13. Apr. 2008 (CEST)
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Dass sie nicht mal im Artikel ihres Verehres - zurecht - namentlich Erwähnung findet, sagt einiges über ihre Wichtigkeit.
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Ok, Ok, Ok. Wie und dass ich nicht als "Verehrer" [nicht. "Verehre", das nur wegen der Sorgfalt] auf den Namen gekommen bin, habe ich oben extrem deutlich gesagt. Natürlich ist schon die Frage, ob und wie gut da vom Administrator gelesen wird. Lassen wir's vorerst bei einem Lächeln. --Delabarquera 13:42, 13. Apr. 2008 (CEST)
Mittwoch, 16. April 2008
Torwand des ZDF
Breite: 2,70 m
Höhe: 1,83 m
Die Löcher haben einen Durchmesser von 55 cm. Rechtes Loch unten ist 8 cm von der unteren und 20 cm von der rechten Kante entfernt. Linkes Loch oben ist 23,5 cm von der linken und 23,0 cm von der oberen Kante entfernt.
Näheres über die Torwand: Die Torwand ist aus Holz. An der Rückwand ist ein Metallgestell befestigt, damit sie nicht kippen kann. Die Torwand ist auf Rollen, allerdings mit Feststeller, wegen der Stabilität.
Schussentfernung: 7 Meter
Gruß, Redaktion SPORTstudio
Lehrersprüche
Lesarten
ein starker Mann
eine starke Brille
eine starke Taschenlampe
ein starkes Verb
die starke Wechselwirkung
eine starke Position
das starke Bier
Der Tod eines Universitätsprofessors
"Den Tod begreifen wir nicht. Das ist uns nicht gegeben. Also denken und arbeiten wir bis zum Schluss und denken nicht an den Tod. Ja, man könnte sagen: wir verdrängen den Tod aus Notwendigkeit. Oder noch genauer: weil es sich so gehört."
Hat der Herr Professor das gesagt? Nein.
Hat er je gedacht -- bewusst gedacht? Nein.
Was dann?
Das ist die Devise, nach der er gelebt hat und nach der er gestorben ist.
Ist das eines Universitätsprofessors unwürdig?
Nein, keinesfalls. Im Gegenteil. Es entspricht seiner Würde.
Wäre er ein Künstler gewesen, der Herr Professor, dann -- ja, dann wäre es seiner unwürdig gewesen. Oder besser anders: Er hätte, ohne dies immer wieder bewusst zu denken, kein Künstler sein können.
On the road again ...
Woraus schließe ich das?
Na ja, 800 Meter später wird die Geschwindigkeit verbotsschildmäßig auf 120 runtergeschraubt, und an selbigem Audi flammen die Bremsleuchten auf, und der Audi fährt schlagartig 120. Ich lasse ausrollen und muss zwangsläufig überholen. Dabei ein Blick nach rechts. Frau, ca. 45, wirres Haar, dürres, verbissenes Gesicht. Ich grinse beim langsamen Überholen rüber. Blick zurück von rechts weiterhin: böse, gehetzt und dauer-verärgert.
Letzteres und die schlagartigen 120 lassen mich das mit der Juristin vermuten. Richterin wahrscheinlich sogar. Könnte auch eine Kriminalhauptkommisarin in offizieller Mission sein. Aber nein, eine Kriminalhauptkommisarin würde nicht so verbiestert schauen.
Dann noch: Vor Innsbruck, ich rolle die vorgeschriebenen 100 und lege noch 10 drauf. Ein dunkler Golf kommt rasch näher. Natürlich kommt er aus Deutschland und da aus GT = Gütersloh. Junger Mann. Freude am Fahren. Wahrscheinlich auf dem Weg nach Italien. Was macht der bloß in Italien um diese Zeit? Viellleicht wartet eine Liebste oder ein Liebster und er hat es eilig. Geschenkt.
Keine Rowdys. Beide nicht. Das Stichwort setzte ich wegen Angrenzung drunter. Nein, das ganz normale Fahrvergnügen.
Dienstag, 15. April 2008
Roman Herzog, der Mindestlohn und die Dummheit
Herzog: Es gibt auch ein Grundrecht auf Dummheit.
- Wer so redet, sagt, dass der Andersdenkende und Andersargumentierende dumm ist. Das ist zumindest grob unhöflich.
- Dies besagt implizit -- was übrigens bei vielen deutschen Argumenten der Fall ist (wie etwa denen gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen): Die anderen, die das haben oder eingeführt haben, sind dumm. Die Franzosen zum Beispiel, die ihren SMIG, den salaire minimum interprofessionnel garanti, seit 1950 haben und es sich kaum anders mehr denken können. Nicht nur bei den Gewerkschaften ist entsprechendes Argumentieren nachzu- lesen.
- Das wirtschaftliche Argument. Ich kann der Rede gegen den Mindestlohn nichts anderes entnehmen als: Die Wirtschaft ist wie die Natur. "Es hat keinen Sinn, gegen die Naturgesetze vorgehen zu wollen." Nur eben -- Wirtschaftsgesetze sind keine Naturgesetze, sie sind von menschlichen Grundan- nahmen bestimmt, die verändert werden können! Einst war die Annahme, es müsse naturrechtlich Sklaven geben, auch eine akzeptierte Grundannahme. Abgekürzt gesprochen: Wenn ein Arbeiter für 4 Euro 50 die Stunde arbeitet, dann gibt es zwei Argumentationslinien. a) Seine Arbeit ist halt nicht mehr wert, und er soll gefälligst schauen, wo er bleibt und wovon er lebt. b) Die anderen = die Steuerzahler sollen ihm was zuzahlen und damit indirekt den Arbeitgeber, der so wenig zahlt, alimentieren. Das erste ist zynisch und das zweite dumm-sozialistisch.
Sonntag, 13. April 2008
Casio Gebrauchsanleitung - Uhr
Wenn jetzt noch die Gebrauchsanweisung von einem Menschen mit Sprachgefühl und Sprachkenntnis überarbeitet würde, wäre alles in Butter. Nehmen wir mal ein Beispiel:

"Zeitnehmung", liebe Freunde von Casio, ist kein deutsches Wort. Zeitnehmer und Zeit nehmen steht für eine Messung mit der Stopp-Uhr. Das ist hier aber nicht gemeint. Es geht um Zeiteinstellung, manchmal auch um die angezeigte Zeit. Und so weiter.
Schalke und Slomka
Donnerstag, 10. April 2008
blogger.com-Bearbeitungsfüller
Hm, habe ich das nicht mit ein wenig anderen Worten schon einmal gefragt? Anyway...
Mittwoch, 9. April 2008
Todesfall Jeremiah Duggan
Wieso habe ich bis heute, bis zu diesem Netz-Zufallsfund, nie etwas davon in der Zeitung gelesen, im Radio gehört, im Fernsehen gesehen?
[...] Jeremiah hatte in der Nähe von Wiesbaden eine Tagung des 'Schiller-Instituts' besucht und soll sich dann mitten in der Nacht auf einer Schnellstraße vor ein Auto geworfen haben. Die deutschen Behörden haben den Fall trotz einiger Ungereimtheiten schnell als Selbstmord abgehakt und ließen sich weder durch einen Aufruf des renommierten Simon-Wiesenthal-Zentrums (Jeremiah war Jude) noch durch einen Appell von 96 britischen Abgeordneten zu einer Wiederaufnahme bewegen. Genaueres zum Fall Jeremiah Duggan entnehmen Sie bitte der 'taz', der 'Berliner Zeitung', 'Telepolis' oder dem 'Daily Telegraph', diesem Beitrag des Hessischen Rundfunks (von dem ich leider nicht weiß, wann und in welcher Sendung er gelaufen ist) und der Website 'Justice For Jeremiah'."
Da muss man doch einfach einmal genauer hinsehen!
Dieses Zitat entnehme ich dem Blog Coffee and TV. (Dort mit entsprechenden Links.)
Sonntag, 6. April 2008
Kriminellen-Lehrplan
Von Menschen und Haien
Politische Kommunikation
Bayern 5 Radio. Heute morgen: Über die Landesbank-Abschreibungen und das "Zocken". Über das G8 an den Gymnasien. Dann die Nachrichten.
Bei den Nachrichten: Jetzt kommt heraus, dass damals Bundeskanzler Schröder mit Muammar al-Gaddafi einen Deal gemacht hat: Aus- bildungshilfe für die lybische Polizei gegen Hilfe bei der Befreiung von deutschen Geiseln, der Familie Wallert auf den Philippinen. Alles komplex. Aber Punkt bleibt seltsam in der Kommunikationslandschaft der Politik stehen: Wird da, kaum dass eine Meldung in der Zeitung ist, ein Beamter aus der Schröder-Zeit hellhörig, greift zum Telefon und stellt ein paar Dinge schnell klar. Die dann in der Tagesschau bereit stehen. Dass da nicht Polizisten ihr Gehalt im Urlaub aufgebessert haben, indem sie so eben mal nach Lybien geflogen sind, um da Geld zu verdienen. Und ihre Erholungszeit zu Geld zu machen. Was sicherlich schon an und für sich nicht erlaubt ist. Warum also sind die Kommunikationsstrukturen nicht so? Weil alle erst mal abwarten müssen, was die "Führungsebene" so sagt? Was für eine grässliche Vorstellung um die Freiheit der Bürokraten in den Ministerien und im Bundeskanzleramt!
G8 und Bank. Ach Gott, später vielleicht mal.
Donnerstag, 3. April 2008
Das Web und die deutsche Geschichte

Befremdlich: Ich probiere http://www.deutsche-gesschichte.de/ aus und bekomme das da zu sehen. (Kannn klickend vergrößert werden.) Die Seite hat offenbar keine weiterführenden Links und spielt sich im Wortsinn wie wahnsinnig auf.
Narrenanstalt JURA
Die Berichtssituation:
"[...] Am Küchentisch [..] sitzt zitternd eine hübsche junge Frau, während sie über jene Monate im Winter 1992/93 erzählt, als sie zusammen mit einer Handvoll anderer Mädchen in einem illegalen Bordell an der Merseburger Straße in Leipzig zur Prostitution gezwungen wurde: "Es war eine immer wiederkehrende Vergewaltigung", sagt sie."
"Insgesamt mehr als 30 Ermittlungs- und Prüfverfahren hat die Staatsanwaltschaft schon eröffnet. Freilich ist auch sie nicht von Kritik verschont: Zeugen klagen über rüde Verhörmethoden, Anwälte werfen den Ermittlern vor, sie würden Willkür bei der Akteneinsicht walten lassen und manchen Beschuldigten großzügig Einblick gewähren, anderen hingegen weniger. 'Das ist', sagt ein sächsischer Jurist 'wie ein Stück aus dem Tollhaus.'"
"Auch Manuela ist in den letzten Wochen zweimal schon stundenlang von den Staatsanwälten vernommen worden, stets ging es um die Frage, wer der Freier namens Ingo gewesen sein könnte: ein städtischer Immobilien-Manager in Leipzig, ein ehemaliger Richter am Landgericht der Messestadt oder vielleicht doch nur ein unbekannter Geschäftsmann aus Hamburg?"
Was heißt hier 'nur'? Ist so was bei Hamburger Geschäftsleuten üblich und statthaft?
"'Die Kundschaft war zum Teil sehr zahlungskräftig', gab der Zuhälter Micha später zu Protokoll. Auch die Mädchen erinnerten sich im Polizeiverhör an 'Nadelstreifenhosen, Aktenkofferträger, Schlips- typen'. Der Zuhälter hatte vorgesorgt und einen Ordnungshüter in die Geschäfte mit einbezogen. Der führte dem Etablissement eine 15-jährige Ausreißerin zu, mit der er zuvor im Polizeigewahrsam intim geworden war. Raue Sitten, doch im Prozess, der im Januar 1994 stattfand, gab es milde Strafen: Der Polizist bekam eine Bewährungsstrafe, der Zuhälter erhielt vier Jahre, obwohl man ihm in einem Fall sogar Menschenhandel nachweisen konnte. Noch besser erging es den Freiern - sie wurden gar nicht erst ermittelt."
"'Hello, are you there?', haucht eine katzenhaft samtig klingende Frauenstimme in den Raum - es ist das Handy des Amtsgerichtspräsidenten, das sich meldet. Der Mann sitzt im eleganten Karojackett an seinem Schreibtisch hoch über der Innenstadt von Chemnitz, am Finger trägt er einen stattlichen Brillantring. Einst war er als Leipziger Staatsanwalt federführend für die Ermittlungen gegen die Immobilienhändler gewesen. Dass dabei, wie die Prüfer vom Innenministerium heute feststellen, etwas schiefgegangen sein könnte, weist er von sich. Selbstverständlich, sagt der Gerichtspräsident, habe er die Dinge auch 'nie in eine Richtung gelenkt'."
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Es passt auch noch die Meldung, die heute auch in der Zeitung steht: Die Verurteilung eines Jura-Professors aus Hannover.
Die Artikel werfen wie nebenbei die Frage auf, wann eigentlich "datenschutzmäßig" ein Gesicht gezeigt, ein Name genannt werden darf. Der Professor jedenfalls ist jedesmal unkenntlich, sein Name nicht zu lesen. Beim Ex-Staatsananwalt ebenso.
Am Besten ist der Herr Professor noch auf einem Bild der BILD zu sehen. Die Augenpartie gerastert sitzt der Mann da, grinsend wie ein Ackermann aus Böhmen. Nein, natürlich: der Schweiz. Weshalb aus der BILD-Zeitung zitiert sei:
"Gute Noten gegen Sex, Doktortitel gegen Bares – so besserte ein Jura-Professor aus Hannover seine Kasse und sein Liebesleben auf. Für Bestechlichkeit in 68 Fällen wandert er nun ins Gefängnis."
Das Narrenhaus maskiert sich. Können Journalisten die Demaskierung ins Werk setzen?
Montag, 31. März 2008
Trimgel - Fund des Tages
Na dann...
Zeitmanagement (usw.)
- Misstraue allen Patentrezepten!
- Am Besten ist es bei vielen, allerdings nicht bei allen Ordnungsarbeiten, einfach mal anzufangen.
(OK. Da muss noch einmal genauer hingeschaut werden.)
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Fortgesetzt wurde das hier.
Müller-Milch
Sonntag, 30. März 2008
Unterhaching hat gewonnen!
Quiz > Fußball
Samstag, 29. März 2008
meg ryan - Google-Suche
Nur mal so ausprobiert. Das geht also direkt von Google aus. Erstaunlich. Und wird fertig abgeliefert.
Donnerstag, 27. März 2008
Transrapid
Montag, 24. März 2008
Messie
Donnerstag, 20. März 2008
Mittwoch, 19. März 2008
Die Bundeskanzlerin in Israel
1. Ob die Israelis "das Recht haben", auf diesem Küstenstreifen des Mittelmeers einen Staat zu haben, ist eine historisch extrem knifflige Frage.
Anmerkungen dazu: Wann verliert ein Volk sein Recht auf ein Land? Natürlich können die Palästinenser nichts dafür, dass die Römer 70 nach Christus Jerusalem mitsamt dem jüdischen Tempel zerstören und nur eine Mauer, die der Klage, stehenlassen. Natürlich können die Palästineser auch nichts dafür, dass nach dem Bar-Kochba-Aufstand, so um 135 nach Christus unter dem Kaiser Hadrian die Juden gekreuzigt und vertrieben werden. Allerdings: das jüdische Volk hält eine Diaspora von knapp 2.000 Jahren und den abschließenden Holocaust durch, ohne seine Identität und seine Erinnerung zu verlieren. Man sollte sich und anderen aber immer wieder einmal bewusst machen, dass die Identität der größte Antrieb ist, politische und historische Rechte durchzusetzen. Die Palästinenser verhalten sich da mit keinen Deut anders als die Israelis. Und es gibt so etwas wie eine geheimnisvolle Ehrfurcht vor der Leistung der Juden, ihre Identität gegen alle Pogrome der Geschichte zu bewahren.
Hasta la VISTA, baby...!
Erstens. Ich hole aus der Bibliothek eine CHRONIK DER WELTGESCHICHTE 3.0. Um mal zu sehen, wie die aufgebaut ist und sie mir, wenn das Urteil positiv ausfällt, in der Version 6.0 irgendwo zu kaufen. Wieder ist es mal soweit: Das für XP geschneiderte Programm, das die Chronik sichtbar machen könnte, läuft unter Vista nicht.
Zweitens. Ich versuche einen Link vom Desktop in einen Ordner auf dem Desktop zu verschieben. Daraufhin meldet sich das Betriebssystem minutenlang mit dieser Meldung:
Sonntag, 16. März 2008
Impressum, Stalker und die Meinungsfreiheit
- die SchülerInnen
- die Schulleiter
- die Eltern der Schüler
- die Bildungspolitiker als einzelne, nicht als Gruppen
- und schließlich Richter, Staatsanwälte und Anwälte
Bis es soweit ist, frage ich einmal höflich: Warum eigentlich nur LehrerInnen? Haben die anderen kein Recht auf freie Meinung? Und: Wo kommen wir da eigentlich hin?
Oder konkreter: Darf ich also unter dem Zeichen der Meinungsfreiheit eine Website aufmachen, in der Richter unter Nennung ihres Namens und Dienstortes mit ihren Urteilen beurteilt werden?
Was den Unterschied macht: die konkrete Person! Nicht Kollegien, Urteile usw. werden genannt, sondern Einzelne. Das ist das Problem. Ich finde schon, dass da die Meinungsfreiheit als Prangersynonym herhält.
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Nachtrag: Auf eine kurze Anfrage teilt mir die Pressestelle des OLG Köln mit "Sie können das von Ihnen gesuchte Urteil des OLG Köln, Az. 15 U 142/07 in der "Rechtsprechungsdatenbank NRW" unter der Adresse http://www.justiz.nrw.de/RB/nrwe2/index.php leicht im Volltext recherchieren."
Abgekürzt lesen wir hier nach.
OK. Lesen wir also mal nach. Bei Gelegenheit mehr.
Donnerstag, 13. März 2008
Bayern München 1 gegen Pro 7, 0:0
Autofahren
Dienstag, 11. März 2008
Ask.com
Männer, Staubsauger und Sex
"Im Haushalt helfende Männer haben einer US-Studie zufolge ein besseres Sexualleben. Es gebe einen direkten Zusammenhang zwischen dem Anteil an der Hausarbeit und beispielsweise der Häufigkeit von Sex, sagte der Co-Autor der Studie, Scott Coltrane, der Nachrichtenagentur AFP.
'Allgemein gesagt: Je mehr die Männer Hausarbeiten übernehmen, desto glücklicher sind die Frauen.' Dies schlage sich dann auch beim Sex nieder, betonte der Soziologe von der Riverside-Universität in Kalifornien."
Samstag, 8. März 2008
Fehler und - was war das?
Mittwoch, 5. März 2008
Kritik der Kritik. Oder. Netiquette. Wie ist das eigentlich?
Dienstag, 26. Februar 2008
Journalmistmus
Emanzipation und GFK
Erst mal das: GFK heißt hier nicht "Gesellschaft für Konsumforschung".* Es handelt sich vielmehr um ein Buch, das die "Rumpf- und Bauteileherstellung in Flugmodellbau" zum Thema hat. Die Abkürzung steht mithin für "Glasfaserverstärkter Kunststoff".
Das Buch, um das es geht, ermöglicht es laut einer Amazon-Renzension, eine "fehlerfreie GFK-Form" für den Modellbau herzustellen. Wie auch immer. Hier geht es um was anderes, nämlich um das Umschlagbild, das so beschrieben werden kann:
Etwas fülliger Enddreißiger, der wegen Glatze älter wirkt, erläutert junger, blonder Frau zeigefingerzeigend, wie es geht.
Der weiterführende Gedanke, der nicht von männlicher Unterstützung der weiblichen Emanzipationsbewegung, sondern einfach vom Lust am Gedankenspiel zeugt: Was wäre, wenn es mal umgekehrt zu sehen wäre und also die Blondine dem Mann das Entsprechende zeigt? Vielleicht wär's unrealistisch, aber irgendwie wär's auch prickelnder.
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* Soviel Gründlichkeit muss einfach sein: Daneben kann GFK noch stehen für
-- Genfer Flüchtlingskonvention
-- Gemeinschaft zur Förderung der Krankenpflege
-- Gesellschaft zur Förderung von Kinderbetreuung
Samstag, 23. Februar 2008
Plagiate: Der Fall Ströker
"... Ähnlich erging es der Kölner Philosophin Elisabeth Ströker 1990, gegen die durch ungerechtfertigte Plagiat-Vorwürfe und mit Hilfe der Medien bis vor kurzem ein regelrechter Vernichtungszug stattgefunden hat."
Das ist nur aus einem Abstract, und man hätte es gerne genauer. (Persönliche Anmerkung: Ich besitze das Buch von Marion Soreth, und es ist mir vollkommen schleierhaft, was da ungerechtfertigt sein soll. Natürlich: De mortuis nihil nisi bene. Na gut. Sehen wir die Sache sine ira et studio.)
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[ Alle Einträge zum Fall Ströker in diesem Blog. ]
Mittwoch, 20. Februar 2008
Geisteswissenschaftler-Riesen
Matthias Heine weist auf eine fatale Konsequenz hin, die das Ende des gedruckten Brockhaus mit sich bringt: Wir können den Wissensstand einer Epoche nicht mehr nachvollziehen. 'Bei Wikipedia ist der Wissenstand von vor fünf Jahren längst millionenfach überschrieben und modifiziert worden.' Die Lösung könnte sein, dass der gesamte Datenbestand eines Online-Nachschlagewerks regel- mäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt gespeichert wird. Wikipedia gibt es ja tatsächlich auch schon auf CD-Rom zu kaufen - naturgemäß in einer Version, die gegenüber derjenigen im Netz veraltet ist, aber für künftige Historiker ein willkommenes Geschenk. (spiegel.de)
Gangsta Rap in der ZEIT
Gedanke 1: Im ZEIT MAGAZIN Nr. 6 /2008 wird über Yvette, 14, "mehrfach angezeigt wegen Beleidiguung, Diebstahl und Körperverletzung" mit vielen Bildern berichtet. Durchaus mit Symapthie der Journalistin für das "wilde Mädchen". Wer schafft schon als normaler Jugendlicher so viel Popularität? Asozial zu sein scheint sich zu lohnen.
Gedanke 2: Es ist immer so. Das abweichende Verhalten interessiert. Extreme: Über Mörder wird eben eher geschrieben als über biedere Durchschnittsmenschen.
Gedanke 3: Mehrfachbezüge, wenn über einen Mörder geschrieben wird und dann zwei sich streiten, wie die Rechtelage ist. "Das Münchener Landgericht befasst sich seit heute mit den Plagiatsvorwürfen im Fall des Bestsellers 'Tannöd'. Hat die Autorin Andrea Maria Schenkel für ihren Erfolgskrimi abgeschrieben? Der Journalist Peter Leuschner beschuldigt die Schriftstellerin, für ihren Krimi aus seinem Buch "Der Mordfall Hinterkaifeck" abgekupfert zu haben." Auch das steht in der ZEIT.
Amelia Earhart
Steueroasen und -paradiese
Sonntag, 17. Februar 2008
Hilfe-Anfrage: T-COM
Samstag, 16. Februar 2008
'Steuerehrlichkeit'
Ein paar Anmerkungen zur sogenannten 'Steuerehrlichkeit': Vorab rufen wir ein englisches und ins Deutsche übertragenes Sprichwort in Erinnerung. "Nothing succeeds like success. = Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg." Gefolgt von "Shit happens." Frei zu übersetzen mit: "Dumm gelaufen." Heben wir das Ganze auf eine intellektuell einigermaßen anspruchsvolle Stufe. Das -- pardon -- Bescheißen der anderen ist doch gesellschaftliches Prinzip. Ein Prinzip mit fließenden Übergängen natürlich. Donnerstag, 14. Februar 2008
fuori muri
"KROMERIZ é un nome indubbiamente di origine slava; significa qualcuno che era famoso anche fuori il proprio paese e fuori la propria tribú. Nel periodo dell´Imperodi Grande Moravia nel 9 secolo dopo Cristo esistóqui il posto di un castello slavo, che custodí un incrocio importante vicino al guado del fiume Moravia.
[...]
Il castello devastato non permetté neanche un soggiorno d´emmergenza; il vescovo ebbela sede in un palazzo della capitula. Comunque giá l´anno successivo alla sua nomina cominciarono fuori muri i lavori su un grande giardino in stile italiano che chiamó Libosad e che oggi é chiamato il Giardino di fiori.La sua costruzione duró dieci anni a richiedé la spesa enorme di 75 mila ducati.
[...]
Moravia, da können wir weitermachen. Lesen wir mal wieder Alberto Moravia! Und besuchen wir dann im Sommer Kromeriz. Oder Kroměříž. Oder Kremsier. Ganz nach Belieben.
Mittwoch, 13. Februar 2008
IKB-Bank -- die Finanzfachleute?
Da fragen wir uns doch: Was sind das für Fachleute, die so was hinkriegen? Das mit dem Geldverbrennen, meine ich. Dürfen wir da nicht das Recht ableiten, uns über die Finanzfachleute im Allgemeinen und ihr präpotentes Getue mal wieder kaputtzulachen?
Und ich habe da eine Idee. Es muss immer mehr Geld nachgeschossen werden, weil sonst die Kreditlinien brechen und andere Banken mit in den Strudel gerissen werden? Da sollte eine Änderung her. Das Stichwort heißt: Sollbruchstellen! Bei den Kreditlinien wird von Beginn an festgelegt, wo dieses Kredit-Domino eine Lücke haben muss. Bis dahin fallen dann die Banken. Und von da an -- nicht mehr. Ein Versicherungsproblem der großen Storte, gewiss. Aber doch nicht unlösbar. Für wahre Finanzfachleute!
Samstag, 2. Februar 2008
Bernd Eichinger, Lothar Mathäus und ich
Und dann das dazu. O-Ton Eichinger: "Man kann ja alles mögliche sagen. [...] Ich meine das ohne jede moralische Wertung - aber charismatisch waren diese Leute schon." 
