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Montag, 3. September 2012

Utopisch -- Praktisch -- Gut: ein Banken-Gesetz

Ausgerechnet die Banken, die als ein Hort der Seriosität galten, haben uns die gegenwärtige Krise eingebrockt. Da gilt es, Unkonventionelles zu denken und zu prüfen. Beispielsweise das:

Die Chefs der Banken haften bis zu ihrem Lebensende mit zwei Dritteln ihres privaten Vermögens für die Geschäfte während ihrer Chef-Zeit. Es kann aber auch ein Spät-Bonus ausgezahlt werden, wenn sich frühere Entscheidungen als später Segen erweisen sollten. (Von wegen Neid-Debatte!)

Damit das ganze nicht zu seinem endlosen Gezerre wird: Der Grad der Verantwortlichkeit im Guten wie im Schlechten wird einmal pro Jahr von einem 7er-Gremium festgestellt, das paritätisch von Eigentümern / Geschäftsführung : Arbeitnehmern besetzt wird. Ein Widerspruch ist nicht möglich. (Was nicht heißt, dass die Entscheidungen der 7er-Gremien nicht öffentlich kommentiert werden dürfen. Das sehr wohl.) Wer mit dieser Vorgabe nicht einverstanden ist, darf sich halt nicht um einen Chef-Posten bewerben.

Wie stünden die Banken wohl da, wenn dieses Modell vor dreißig Jahren eingeführt worden wäre?

Wir können ja erst einmal damit beginnen, die Großbanken-Chefs der vergangenen 30 Jahren von kundigen Journalisten bewerten zu lassen.