Freitag, 25. Oktober 2019

Mohamad M.

Manchmal muss man einfach bei BILD vorbeischauen. Es sei denn, man erklärt Meldungen wie die folgende für irrelevant und sieht an ihnen vorbei. Was auch heißt, dass man sich eine Weltsicht zusammenbastelt, in der es Leerstellen gibt.

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P. VOLKMANN-SCHLUCK, M. LUKASCHEWITSCH, F. PIATOV, M. RABIE UND F. SOLMS-LAUBACHveröffentlicht am 24.10.2019



Berlin – Nach dem Terror von Halle diskutiert ganz Deutschland über besseren Schutz für jüdische Einrichtungen.



Doch die bittere Wahrheit zeigt sich im Fall von Mohamad M., der am 4. Oktober mit einem Messer bewaffnet über den Zaun einer Berliner Synagoge geklettert war. Mit den Worten „Fuck Israel“ und „Allahu Akbar“ bedrohte er Passanten und Polizisten – und läuft heute frei herum. Wo sich der besonders für Juden gefährliche Messermann derzeit aufhält: unklar!

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Und die Berliner Justiz? Wiegelt weiter ab! Auf Nachfrage verteidigte Oberstaatsanwalt Michael Steltner die Entscheidung, Mohamad M. laufen zu lassen. Dass dieser ein Messer zeigte, damit „jonglierte“, habe für eine längere Festnahme nicht genügt. (bild.de)

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