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Mittwoch, 8. August 2018

Hassan Ly in Spanien

Und noch einmal: Mal schauen, ob die ZEIT das freigibt.

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Migration. Wie Hassan Ly in Spanien landete. Hassan Ly aus Guinea träumte von einer Karriere als Journalist. Stattdessen zahlte er Schleusern 2.500 Euro und ist nun Asylbewerber in Spanien. Über einen, der hofft. Von Karin Finkenzeller, Algeciras.

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"Hassan Ly aus Guinea träumte von einer Karriere als Journalist."

Ich meine -- das ist doch hierzulande nicht anders. Junge Leute träumen von etwas. Weil sie im Internet sehen, dass es interessante Berufe und Tätigkeiten gibt. Die noch dazu Geld und eine gewissen Berühmtheit bringen. Ob sie das Zeug dazu haben und, sagen wir es ruhig: das Glück, diese jungen Leute, das ist doch immer eine vollkommen andere Frage.

Wenn man 15jähirge hierzulande fragt, was sie sich denn vom Leben erträumen, sagen sie ja auch nicht ganz selten: "Filmstar! Oder Hartz IV."

Jetzt müsste man mal schauen, was Hassan in irgendeinem journalistischen Bereich so kann. In der Sprache seiner Wahl. Dann erst wird die Sache zu einer vernünftigen Problemstellung. Alles andere ist Zeitungsgedöns. Kann man bringen. Weil: Morgen schon vergessen.

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