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Mittwoch, 16. März 2011

Die Bequemlichkeitswahrer

Irgendwo in den endlosen Weiten des Fernsehens. Unter dem Vorzeichen der Kernkraft-Debatte werden die Schwierigkeiten mit den regenerativen Energien gezeigt: Der eine Mensch will keine Stromleitungen vor seinem Ausblick auf den Thüringer Wald sehen, den anderen stört die Biogas-Anlage in 800 Meter Entfernung -- ihr Anblick wohlgemerkt. Wieder jemand ist gegen Windanlagen. Die sind zu laut und, noch einmal: stören das ästhetische Empfinden des Bürgers.

Das alte Thema: Bequem soll es sein. Energie soll her. In Fülle möglichst. Aber die Energie soll durch Wunder und ohne jegliche Belästigung bitte direkt in die Steckdose fließen. Und das Auto soll fahren, irgendwie. Natürlich umweltschonend und sparsam. Aber natürlich auch schnell, auf guten deutschen Autobahnen.


Und die Politiker, die sollen's richten. Mit diesem Volk?!