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Montag, 21. März 2011

Das ist doch mal 'ne Frage!

Es gibt Frage, die weh tun. Vor allem, wenn man davon auf die eine oder andere Weise betroffen ist. Hier also, die Frage von Michael HA!

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In den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts war Lyrik - nach meiner Erinnerung - noch ganz "en vogue". Lyrik-Neuveröffentlichungen hatten ihren festen Platz im vorderen Teil der Buchläden.

Doch wie ist die Situation heute? Selbst wirkliche Kunstwerke finden ihren Platz nicht mehr in der Hand des Lesers - zum einen wohl, da es heute fast nur noch "Lyriker ohne Namen" und Lyrikverlage, die gänzlich unbekannt sind, gibt.

Hätte der Lyrikpapst Hans-Magnus Enzensberger recht, so gibt es für die klassische und die neuere Lyrik (außerhalb des Schulunterrichts) nur noch so etwa 15.000 Leser - das sind deutlich weniger Leser als es Lyrikproduzenten gibt, die sich oft denn auch nicht anders zu helfen wissen, als ihre Werke zu verschenken oder zu verramschen um sie doch noch an die geneigte LeserIn zu bringen. ...

Verfasst am: 11.02.2011


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Aber, lieber Michael Heinen-Anders, wer weiß. Vielleicht ist es mit dem Lyrik-Schreiben wie mit dem Religionen-Reformieren: "Ich stehe hier. Ich kann nicht anders." Nun denn. "Ich schreibe hier..."